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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Donnerstag, 18. Dezember 2025

Jugend, Cliquen und der Drogenmarkt in der Westpfalz und im Saarland – zwischen Statistik und Realität

Hanf, Bild von Miloslav Hamřík auf Pixabay



Die Westpfalz gilt als vergleichsweise ruhige Region in Rheinland-Pfalz, doch ein genauer Blick auf die Kriminalstatistiken 2023 und 2024 zeigt, dass unter der Oberfläche eine andere Realität existiert: gewaltbereite Cliquen, verdeckter Drogenhandel und risikoreiches Verhalten Jugendlicher prägen Teile des Alltags in kleineren Städten und ländlichen Landkreisen.

Offiziell wurden im Jahr 2024 29.832 Straftaten registriert — ein Rückgang von 8 % im Vergleich zu 2023. Die Aufklärungsquote liegt bei bemerkenswerten 70,7 %, die zweithöchste der letzten zehn Jahre. Während klassische Eigentumsdelikte und Kleinkriminalität abnehmen, weist die Statistik gleichzeitig auf einen leichten Anstieg bei Gewaltverbrechen hin: Messerangriffe, tätliche Auseinandersetzungen, Angriffe auf Polizeibeamte.

Parallel dazu bleibt der Drogenmarkt in der Westpfalz intakt, teilweise sogar im Aufwind. Die Teillegalisierung von Cannabis Anfang 2024 hat zwar zu einem drastischen Rückgang der offiziellen Cannabisdelikte geführt, doch Amphetamine, Methamphetamin und Kokain/Crack gewinnen zunehmend an Bedeutung, besonders im verdeckten Handel. Polizeiliche Sicherstellungen in der Region zeigen, dass auch Jugendliche in die Kreise eingebunden sein können — sei es als Konsumenten, Kurierfahrer oder kleine Dealer innerhalb von Cliquen.

Die Kombination aus weiterbestehender Substanzverfügbarkeit, zunehmender Gewaltbereitschaft und dem sozialen Umfeld von Cliquen schafft ein Spannungsfeld: Jugendliche bewegen sich zwischen harmlos wirkendem Alltag und risikoreichen Aktivitäten, die oft verborgen bleiben. Sport, Schule oder Freizeit mit Freunden können parallel zu verdeckten Deal-Ketten oder kleinen Straftaten bestehen — ein ambivalentes Bild, das Statistiken allein nicht vollständig abbilden können.


Jahr Cannabis (%) Amphetamine / Methamphetamin (%) Kokain / Crack (%) Neue psychoaktive Substanzen (NPS) (%) Sonstige Drogen (%) Bemerkungen
2023 61 % 21 % 9 % 5 % 4 % Vor der Teillegalisierung von Cannabis; alle Fälle strafbar
2024 23 % 25 % 11 % 6 % 5 % Cannabis stark gesunken wegen Legalisierung; andere Drogen relativ stabil / leicht steigend

Quellen / Referenzen Rheinland-Pfalz
  1. Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 Rheinland-Pfalz – Jahresbericht, Polizei Rheinland-Pfalz. Link
  2. Pressemitteilung Polizeipräsidium Westpfalz 2024 – Straftatenbilanz. Link
  3. Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz – Ein Jahr Teillegalisierung Cannabis, Bericht 2024. Link
  4. SWR-Bericht zur Zunahme von Kokain- und Crack-Delikten in Rheinland-Pfalz. Link
  5. Polizeiliche Kriminalstatistik Rheinland-Pfalz – Landesweite Übersicht, Presseinformationen 2024. Link


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Zwischen Schule, Sportplatz und geheimen Depots 

Szene: Abends auf dem Bolzplatz

Tom: „Ey, hast du gesehen, was die Polizei jetzt alles aus dem Wald gezogen hat?“

Doro: „Ach komm, die kennen uns doch eh nicht. Ich meine, klar, Cannabis ist jetzt weniger ein Problem seit April 24, aber der Rest… Amphetamine, Kokain – läuft weiter, wir wissen, wie man versteckt und vertickt.“

Tom: „Ja, stimmt schon. Unsere Depots funktionieren, niemand guckt zweimal hin. Aber manchmal fühlt es sich komisch an. Der Bolzplatz, Schule, dann das andere Zeug… passt gar nicht zusammen.“

Doro: „Na und? Wir machen beides. Sport, Freunde, Alltag. Und nachts wird geliefert, getauscht, gehandelt. Solange wir clever sind, merkt keiner was.“

Tom: „Clever sein, ja, darauf kommt es an… Aber die Zahlen sprechen Bände. Gewalt, Messerangriffe, kleine Attacken – alles steigt. Wir sind noch nicht erwischt worden, aber das ist ein schmaler Grat.“

Doro: „Tja, wir jonglieren zwischen allem und allen: unsere Beziehung, Schule, Sport, Cliquenleben und Drogenkriminalität mit Folgen.“

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Wichtige Entwicklungen im Saarland

• Rückgang der Gesamtkriminalität – aber Anstieg bei Gewalt und Drogenfällen

  • Laut der polizeilichen Kriminalstatistik 2024 sank die Gesamtzahl der registrierten Straftaten im Saarland um etwa 9,1 % gegenüber 2023. Saarland Radio+1

  • Allerdings stieg 2024 die Zahl der registrierten Messerangriffe stark — um +98,1 % auf 319 Fälle. Saarland Radio

  • Auch politisch motivierte Straftaten sowie Sachbeschädigungen nahmen zu. Saarland Radio

Diese Entwicklung — Rückgang bei vielen Delikten, aber Anstieg bei Gewalt — deutet darauf hin, dass sich das Sicherheits- und Kriminalitätsbild im Saarland verändert — möglicherweise hin zu schwerer werdenden Delikten, auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

• Zunahme von Drogenkonsum und harten Drogen — weniger Cannabis‑Delikte, mehr Amphetamine & Kokain/Crack

  • Nach dem Jahresbericht 2024 des Drogenhilfezentrums in Saarbrücken hat sich der Konsum von Crack dort binnen eines Jahres verfünffacht. Saarland Radio

  • Laut dem „Suchtatlas“ des Gesundheitsanbieters im Saarland stieg 2023 die Zahl der Menschen, die wegen Kokainmissbrauch ärztliche Hilfe suchten, deutlich. Im Vergleich zu 2019 entspricht das einer Zunahme um rund 44 %. BARMER

  • Zwar sind Drogentote im Jahr 2024 mit 31 Fällen etwas zurückgegangen im Vergleich zu früheren Jahren — das zeigt, dass nicht allein Todesfälle die Lage bestimmen, sondern Konsum und Abhängigkeit weiterhin verbreitet sind. Saarland+1

  • Polizei und Medien sprechen offen darüber, dass harten und neuen Drogen — Amphetamine, Kokain, Crack, synthetische Substanzen — zunehmende Bedeutung zukommt. Saarland Radio+2n-tv+2

• Polizeiaktionen und Sicherstellungen: organisierter Handel, große Mengen, Beschlagnahmungen

  • Bei einem Schlag gegen organisierte Drogenkriminalität wurden 2024/2023 insgesamt 48 kg Amphetamin sichergestellt. Hauptverdächtiger: ein 56-jähriger Mann aus dem Saarland. n-tv+2DIE WELT+2

  • Zudem gab es mehrere Festnahmen wegen Handel mit Cannabis und Amphetamin in „nicht geringen Mengen“ (z. B. Durchsuchungen im Raum Saarbrücken / Saarpfalz-Kreis). Presseportal+1

  • Bei einer landesweiten Kontrollaktion (2025) wurden 21 Strafverfahren eingeleitet, darunter 16 wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Blaulichtreport-Saarland.de

Diese Hinweise zeigen, dass der illegale Drogenhandel im Saarland nicht verschwunden ist — im Gegenteil: Er scheint strukturiert, mit größeren Mengen und organisierter Kriminalität.


Leseempfehlung:

„Wir sind die Gegenwart“ – Jugendkriminalität heute

Mittwoch, 17. Dezember 2025

PUNCH UND JUDY von Harrison Birtwistle - Das Spiel des Lebens oder Gewalt, Humor und der große Kompass

Gesamtansicht des Bühnenraums, v.l.n.r. Jarrett Porter (Punch),
Alfred Reiter (Doctor), Sven Hjörleifsson (Lawyer),
Danae Kontora (Pretty Polly), Cecelia Hall (Judy)
Bildnachweis: Monika Rittershaus

Was passiert, wenn Zirkus, Jahrmarkt, Puppenspiel und schwarzer Humor aufeinanderprallen? Richtig, eine Oper, die uns nicht nur lachen, sondern im selben Atemzug das Lachen auch einfrieren lässt. Die OpernsängerInnen verdienen das Horrorclown-Diplom, die Regie unter Wolfgang Nägele holt alles aus dem Einakter raus, was geht. „Punch and Judy“ von Harrison Birtwistle ist die Antwort auf die Frage: Wie viel Gewalt verträgt Zirkus auf dem Jahrmarkt? Und wie viele schockierende Kindermorde sind noch akzeptabel, bevor jemand sagt: „Moment mal, das ist zu viel! Das geht zu weit! Sind die denn alle verrückt?“ Nein, es passiert nichts anderes, das Geschehen bleibt konstant, der Anfangshorror zeigt uns deutlich, der britische schwarze Humor lebt und tobt! Babys werden zu Wurst verarbeitet und Barbiepuppen mit der Schere geköpft. Schock zu Beginn - am Ende ist die Comedy nur noch lustig. Uraufgeführt wurde Birtwistles Oper am 8. Juni 1968.

 

Bild Nummer 13: Danae Kontora (Pretty Polly)

 

Bildnachweis: Monika Rittershaus                            

 


Schrille Farben, verrückte Kostüme, schiefe Grimassen, lebendige Puppen, die sich gegenseitig an die Kleiderhaken hängen können, Mordfantasien aus altdeutschen/altenglischen Märchen und Brutalität in Technicolor – das sind die Markenzeichen dieses humoristischen Albtraums. Mitspielen auch ein Lawyer (Sven Hjörleifsson, Tenor) und ein Doctor (Alfred Reiter, Bass), die gehobene Gesellschaft ist quasi vertreten, assistiert bei den Mordfantasien, beobachtet alles). Da hätten wir zum Beispiel Punch (supercrazy und agil Jarrett Porter, Bariton), der in Giftgrün daherkommt, als wäre er der lebendige Beweis, dass es möglich ist, sich im Streben nach böser Genialität so richtig die Finger schmutzig zu machen. Und dann ist da noch Judy, seine Frau, in Blau (Cecilia Hall, Mezzosopran, auch als Fortune Teller), die brutal von ihrem Mann behandelt wird (ermordet, und weiter geht's) und den Opfergala-Look anlegt, weil sich niemand gegen Punch durchsetzt, außer, man ist Choregos. Ah, Choregos (Liviu Holender, Bariton, der auch den Mörder Jack Ketch spielt) – der Regisseur, Puppenherr, Moralapostel, und gesellschaftliche Spiegel im Spiel, der in Schwarz in der Ecke steht und den Spaß als „bloßes Spiel“ etikettiert. Wie er, der allwissende Kommentator, diese absurde Szene überblickt, erinnert an einen Tatort-Kommissar, der längst das Handbuch über die Regeln des Lebens verloren hat, aber immer noch zum Schmunzeln über die Dramatik seiner Ermittlungen fähig ist. Er verlässt seine Rolle am Ende kurzzeitig und wird noch als Mörder erhängt.

Witzigerweise kommt diese Aufführung mit dem perfekten Timing – alles passiert auf der Bühne als Scherenschnitt der menschlichen Zivilisation, das grauenhafte Spiel der Figuren im Spiel läuft, während der Kompass in der Mitte die Richtung vorgibt. 12 Uhr Nord: Wir sind am Nordpol der Verhärtung! 9 Uhr:  Westlich des Verfalls! 6 Uhr Süd: Hier könnte fast Ihre Zerstörung als Zuschauer stattfinden, die spielerische gefährlich nah – oder sind wir alle willkommen? Wer hätte gedacht, dass die zeitlichen und räumlichen Koordinaten einer solchen Schwankung von Humor, Geschmack und Gewalt so packend sein könnten? Der Zirkus fängt an, seine Zelte in dieser Oper aufzuschlagen, und plötzlich sind wir alle Clowns – ob wir wollen oder nicht. Man kann nur lachen und sich amüsieren über die Absurditäten der Personen im Spiel. Punch begehrt Pretty Polly, versucht seine Ehe mit ihr statt Judy fortzusetzen, diese lehnt aber den blutigen Ring seiner Frau ab. Kein Wunder ...

Doch am Ende, wie es sich für ein richtig gutes Puppenspiel auf Jahrmarkt oder im Zirkus gehört, löst sich alles auf. Alle verlassen den Ort des Geschehens, und wir lachen darüber, wie grotesk und absurd es war, wie verrückt alles sein kann, ohne dass wir in Schwermut fallen, wie wenig sich in unserer Welt nach der Rückkehr verändert hat. Choregos, der moralische Mahner, hat seine Arbeit erledigt: Ein letzter, zynischer Kommentar über die Comedy und die Unveränderlichkeit des Zyklus, und da sitzen wir, mit einem Lächeln, das aus einem tiefen Abgrund der menschlichen Absurdität hervorgeht. Das Gegenteil von Warten auf Godot, aber auch ganz deutlich das Gefangensein im Dasein, im Kreislauf, in der Wiederholung.

 

v.l.n.r. Cecelia Hall (Judy), Alfred Reiter (Doctor), Liviu
Holender (Jack Ketch), Jarrett Porter (Punch; mit dem Rücken
zum Betrachter), Sven Hjörleifsson (Lawyer)
Bildnachweis: Monika Rittershaus













Was will dieses Spiel uns sagen? Das Leben ist eine groteske Puppenkomödie, in der der schwarze Humor immer noch der beste Schutzschild gegen das Grauen bleibt? Was wir als Drama und Tragödie sehen, ist vielleicht nur der nächste Akt in einem Spiel, das niemals wirklich endet und sich noch steigert. Und in dieser poppigen Zirkuswelt der Gewalt wird das Lachen zu einer Art Beruhigungsmittel, mit dem die unmenschliche Comedy des Lebens für einen Moment aufhört, uns zu erschüttern. Die Komödie endet, wie sie begann: mit einem schiefen Lächeln und dem Kompass des Lebens, der nie wirklich in die richtige Richtung weist. Aufführung für Aufführung eine lustige Horror-achterbahn durch das Entsetzen ... Für die SängerInnen und MusikerInnen eine absolute Herausforderung, ganz viele schwierige Passagen, die hohe Virtuosität und Aufmerksamkeit erfordern. Die SängerInnen werden misshandelt und massakriert, erniedrigt und deformiert, an die Wand gehängt, wälzen sich auf dem Boden und halten heroisch ihre Rolle. Wie auf der Bühne eben.


Dienstag, 16. Dezember 2025

Frieden in der UKRAINE: Wie viele Ansprüche können Diebe überhaupt haben?

Die aktuellen Ukraine-Verhandlungen sind von Spannungen geprägt: Russland stellt überzogene Forderungen, während die USA, Europa und die Ukraine versuchen, einen realistischen Friedensplan zu entwickeln. Viele Beobachter sehen darin ein Machtpoker, bei dem Moskau wenig echte Berechtigung für seine Ansprüche hat.  

Bundeskanzler Friedrich Merz sprach von der „größten diplomatischen Dynamik seit 2022“. Ein Waffenstillstand scheint möglich, doch Russland blockiert mit Maximalforderungen. 

Die USA haben einen Plan entworfen, dem die Ukraine und Europa zu 90 % zustimmen. Präsident Trump erklärte, man sei „einer Friedenslösung näher als je zuvor“.  

Russlands Rolle: Fortschritte hängen allein davon ab, ob der Kreml ernsthaftes Interesse an einem langfristigen Frieden zeigt. Bisher deutet vieles darauf hin, dass Moskau taktisch verzögert und unrealistische Ansprüche erhebt.  

Europäische Position: Die EU verlangt Sicherheitsgarantien ähnlich wie in der NATO, bevor über Gebietsfragen gesprochen wird. Man fürchtet, dass ein zu schneller Deal Russland belohnen könnte.  

Gebietsabtretungen, Truppenabzug, eingefrorene russische Vermögen und Sicherheitsgarantien sind die Kernfragen.  

Russische Lügen und Ansprüche
Viele Experten sehen die russische Verhandlungsstrategie als Versuch, durch Drohungen und Propaganda mehr herauszuschlagen, als militärisch oder politisch gerechtfertigt wäre.  

Gefahr für Europa
Politologen warnen, dass Europa oft „einen Schritt hinterher“ sei und Chancen verpasst habe, selbst die Verhandlungen zu prägen.  

Machtpoker
Die Gespräche sind weniger ein konstruktiver Friedensprozess als ein geopolitisches Ringen, bei dem Russland versucht, seine Position künstlich aufzuwerten.  

Russland agiert mit überzogenen Forderungen und wenig Berechtigung, während die Ukraine, Europa und die USA versuchen, einen realistischen Weg zum Frieden zu finden.  


Akteur Hauptforderung / Position Einschätzung
Ukraine
Keine Gebietsabtretungen ohne belastbare Sicherheitsgarantien; Waffenstillstand nur mit Rückzug russischer Truppen

Verteidigt Souveränität; kompromissbereit bei belastbaren Garantien
Europa (EU)
Sicherheitsgarantien und internationale Absicherung vor Debatten über Gebietsfragen

Vorsicht vor übermäßigen Zugeständnissen an Russland
USA
Druck auf zügige Verhandlungen; weitgehende Übereinstimmung mit Kiew und EU über Rahmen

Pragmatisch, aber Risiko von Druck auf ukrainische Positionen
Russland
Forderung nach Anerkennung auch von nicht erfolgten Gebietsgewinnen und politischen Zugeständnissen, obwohl ihm keinerlei Gebiete nach Rechtslage zustehen. Auch die Krim und die Oblaste Donezk und Luhansk nicht. Das ist, als ob Bestohlene mit den Dieben ernsthaft über das Eigentum verhandeln müssten

Überzogene, sog. Großmannsansprüche ohne völkerrechtliche Grundlage. Darüber müssen die Beteiligten diskutieren

Montag, 15. Dezember 2025

UKRAINE: Entbindungsstation in Cherson getroffen

5. Dezember 29025 | Kopenhagen (WHO) – Am Donnerstag, dem 4. Dezember 2025, wurde eine Entbindungsstation in Cherson angegriffen, wobei Wände, Fenster, Türen, Geräte sowie die Wasser- und Gasversorgung beschädigt wurden. Zwar konnten das medizinische Personal, Mütter und Neugeborene Schutz suchen, und es wurden keine Verletzten gemeldet, doch der Angriff beeinträchtigt den Zugang zur Gesundheitsversorgung in einer der am stärksten betroffenen Regionen der Ukraine, wo die medizinischen Dienste ohnehin bereits stark belastet sind, noch weiter. Berichten zufolge sind nach den Angriffen mehr als 40 000 Menschen in Cherson ohne Heizung und Strom.

Seit Beginn der groß angelegten Invasion durch die Russische Föderation hat die WHO bis zum 5. Dezember 2025 2763 Angriffe auf das Gesundheitswesen in der Ukraine bestätigt. Diese Angriffe beeinträchtigen weiterhin lebenswichtige und lebensrettende Dienste und gefährden das Leben und die Gesundheit von Patienten und Beschäftigten im Gesundheitswesen im ganzen Land.

Mit Beginn des Winters wächst die Belastung für das ukrainische Gesundheitssystem

Das Land steht vor einer doppelten Krise: direkten Angriffen auf das Gesundheitswesen, einschließlich Gesundheitspersonal, Einrichtungen und Krankentransporten, und den Folgewirkungen von Angriffen auf die zivile Infrastruktur. Unterbrechungen der Strom-, Wasser- und Heizungsversorgung – die in den Wintermonaten, wenn die Temperaturen auf durchschnittlich -5 bis -10 °C fallen, besonders akut sind – erschweren die Bereitstellung von Gesundheitsdienstleistungen in den vom Krieg betroffenen Gebieten zusätzlich. Die WHO schätzt, dass etwa 150 000 bis 250 000 Patienten in Krankenhäusern und Entbindungskliniken an der Front ohne Heizung und Strom auskommen müssen. In diesem Winter werden viele Frauen in der Ukraine im Dunkeln und in der Kälte gebären, Menschen, die sich von Verletzungen oder Herzinfarkten erholen, müssen möglicherweise mit kalten und feuchten Krankenzimmern zurechtkommen, und wichtige Krebsoperationen werden abgesagt, weil die Strom- und Wasserversorgung unterbrochen ist.

Über drei Viertel der von der WHO bestätigten Angriffe auf das Gesundheitswesen richteten sich gegen Gesundheitseinrichtungen, während fast ein Viertel den medizinischen Transport, einschließlich Krankenwagen, betraf. Dieses Muster hat sich in den letzten drei Jahren des umfassenden Krieges fortgesetzt und die Fähigkeit des Landes, auf medizinische Notfälle zu reagieren, systematisch beeinträchtigt. In diesem Jahr hat die WHO einen Anstieg der Angriffe auf die Gesundheitsinfrastruktur um 12 % gegenüber dem Vorjahr dokumentiert.

In den Frontgebieten wurden 742 Gesundheitseinrichtungen vollständig oder teilweise zerstört, wodurch der Zugang zu medizinischer Versorgung für Gemeinden in der Nähe aktiver Kampfgebiete eingeschränkt wurde. Die gefährdeten Bevölkerungsgruppen in diesen Gebieten haben weniger Zugang zu zeitnaher medizinischer Hilfe, während wiederholte Angriffe viele Gesundheitsfachkräfte dazu veranlasst haben, aus den am stärksten betroffenen Regionen wegzuziehen. Die Frontgebiete sind am stärksten betroffen und leiden unter wiederholten Angriffen, die die ohnehin schon fragilen Gesundheitsdienste weiter schwächen.

Alle Ebenen des Gesundheitssystems betroffen

Seit Beginn der groß angelegten Invasion waren 39 % aller Angriffe auf Einrichtungen der primären Gesundheitsversorgung gerichtet, 30 % auf Einrichtungen der sekundären Gesundheitsversorgung (einschließlich Krankenhäuser) und 21 % auf den medizinischen Notfalltransport. Kein Teil des Gesundheitssystems ist sicher. Auch Einrichtungen der tertiären Gesundheitsversorgung, pharmazeutische Dienste und medizinische Lagerhäuser waren betroffen, auf die 6 %, 3 % bzw. 1 % der Angriffe entfielen.

„Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen und -infrastruktur gefährden weiterhin Menschenleben und stören die lebenswichtige Versorgung“, sagte Dr. Jarno Habicht, WHO-Vertreter in der Ukraine. „Dennoch zeigen die ukrainischen Gesundheitsfachkräfte eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit und retten unter schwierigsten Bedingungen Leben. Die WHO steht ihnen zur Seite – mit alternativen Energie-, Heizungs- und Wasserversorgungsquellen, lebenswichtigen medizinischen Hilfsgütern und Schulungen, um Krankenhäuser gegen alle Gefahren zu stärken. Gemeinsam tragen wir dazu bei, dass die Gesundheitsdienste auch angesichts unerbittlicher Herausforderungen weiter funktionieren.“

Im vergangenen Jahr wurden bei Angriffen auf Gesundheitseinrichtungen 73 Gesundheits-fachkräfte und Patienten getötet und 405 verletzt. Im Jahr 2025 wurden bisher 19 Menschen getötet und 198 weitere verletzt. Seit Beginn der groß angelegten Invasion im Jahr 2022 haben 224 Gesundheitsfachkräfte und Patienten bei Angriffen auf Gesundheits-einrichtungen ihr Leben verloren, während 896 verletzt wurden.

„Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen sind eindeutige Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht“, sagte Dr. Hans Henri P. Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa. „Die WHO setzt sich weiterhin für den Schutz aller Gesundheitseinrichtungen, Gesundheitsfachkräfte und Patienten ein und fordert einen sicheren Zugang zu Gesundheitsdiensten ohne Gewalt, Bedrohung oder Angst.“

Die Reaktion der WHO konzentriert sich darauf, das Gesundheitssystem der Ukraine in der anhaltenden Krise zu unterstützen. Zu den Sofortmaßnahmen gehören die Lieferung wichtiger medizinischer Hilfsgüter, die Ausweitung mobiler Gesundheitsdienste auf schwer erreichbare Gebiete und die schnelle Unterstützung von Krankenhäusern an vorderster Front. Im Jahr 2025 lieferte die WHO Hilfsgüter im Wert von 19,42 Millionen US-Dollar an 883 Einrichtungen und half bei der Installation modularer Heizgeräte und alternativer Stromquellen, um die Versorgung während der winterlichen Unterbrechungen aufrechtzuerhalten.

Im Rahmen der Initiative zur Stärkung der Krankenhausbereitschaft in der Ukraine unterstützt die WHO/Europa Krankenhäuser in Dnipropetrowsk, Charkiw, Kiew und Mykolajiw mit Leitlinien zur Vorbereitung auf Stromausfälle, Überschwemmungen oder Angriffe.

Neu im Kino: Aufputzt is’, Sentimental Value und der Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße


Aufputzt is
Regie: Claudia Jüptner-Jonstorff
Besetzung: Gery Seidl, Marlene Morreis, Mia Plamberger,
Thomas Mraz, Maria Hofstätter, Thomas Stipsits, Adele Neuhauser
Kinostart: 04. Dezember 2025

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Neu eingestellt
The Death Of Snow White
Regie: Jason Brooks
Besetzung: Sanae Loutsis, Chelsea Edmundson, Tristan Nokes, Meredith Binder, Risa Mei, Kelly Tappan
DVD, BD, digital: 04. Dezember 2025

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Sentimental Value
Regie: Joachim Trier
Besetzung: Renate ReinsveStellan Skarsgård,
Inga Ibsdotter Lilleaas, Elle Fanning, Anders Danielsen Lie
Kinostart: 04. Dezember 2025

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Jetzt. Wohin.
Regie: Lars Jessen
Dokumentarfilm
Event-Start: 07. Dezember 2025

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Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Regie: Wolfgang Becker
Besetzung: Charly Hübner, Christiane Paul, Leon Ullrich,
Leonie Benesch, Thorsten Merten, Dirk Martens,
Peter Kurth, Daniel Brühl, Jürgen Vogel, Eva Löbau
Kinostart: 11. Dezember 2025

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Die jüngste Tochter
Regie: Hafsia Herzi
Besetzung: Nadia Melliti, Ji-Min Park,
Amina Ben Mohamed, Melissa Guers, Rita Benmannana
Kinostart: 25. Dezember 2025

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Ein einfacher Unfall
Regie: Jafar Panahi
Besetzung: Vahid Mobasseri, Maryam Afshari,
Ebrahim Azizi, Hadis Pakbaten
Kinostart: 08. Januar 2026

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Neu eingestellt
Red Sonja
Regie: M.J. Bassett
Besetzung: Matilda Lutz, Martyn Ford, Robert Sheehan
EST VÖ: 12.02.2026
VOD, DVD und BD: 26. Februar 2026

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Neu eingestellt
Pillion
Regie: Harry Lighton
Besetzung: Alexander Skarsgård, Harry Melling, Douglas Hodge,
Lesley Sharp, Anthony Welsh
Kinostart: 26. März 2026

 

weitere Kino und Home Entertainment - Starts:

Jetzt. Wohin. Meine Reise mit Robert Habeck

Pandora Film

Event-Start: 07.12.2025

Altweibersommer

Alpenrepublik

DVD / EST: 04.12.2025
TVOD: 11.12.25

Exorcism Chronicle: The Beginning

polyband

Event-Start: 09.12.2025

Ein Leben ohne Liebe ist möglich, aber sinnlos

Neue Visionen Filmverleih

Kinostart: 11.12.2025

Kein Weg zurück

24 Bilder

Kinostart: 11.12.2025

Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

verleih

Kinostart: 11.12.2025

 

Samstag, 13. Dezember 2025

Frohe Weihnachten von Nicole Johänntgen

 



Nicole Johänntgen         Foto: Daniel Bernet





Heute, Samstag, 13. Dezember, spielt Nicole Johänntgen um 17 Uhr in der Musikvilla Richi Irniger in
Zürich mit Izabella Effenberg und Norbert Emminger. Bitte vorab bei ihr per E-Mail anmelden. Morgen ist sie mit ihrem Trio bei Daniel Rohrs fliegendem Teppich mit Texten von Margret Atwood MusikgastGelesen von der Schweizer Tatort Kommissarin Carol Schuler im Theater Ticino und Theater Rigiblick am Sonntag und Montag. Am Dienstag, 16.12.,  wieder in funkigem Gehege unterwegs beim Tuesday Jam in Bern und am Mittwoch, 17.12., spielt sie ihr Solo-Programm in der wunderschönen San Sebastiano Kirche in Mailand in Italien. Weitere Konzerte findet ihr auf ihrer Website. Demnächst auch die neuen Termine für 2026. Ihre Kalender gibt es weiterhin, und zwar den Adventskalender 2025 (24 Türchen Übungskalender) oder den Jahreskalender 2026 für je 5 Euro/CHF plus Versand.
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Saxophone Workshop vom 21. - 23. August 2026
Nachdem die 3 Workshops im Berner Oberland innert 3 Tagen voll besetzt waren, bietet sie nun einen weiteren Workshop in St. Blasien, im schönen Schwarzwald an. Es sind noch 2 Plätze frei. Die Daten hierfür sind: 21.- 23. August 2026. Kursgeld 500 Euro plus 150 Euro Übernachtung inklusive Frühstück und exklusive Mittag- und Abendessen. Max. Anzahl: 5 Teilnehmende. Bei Interesse bitte per E-Mail melden. Es sind im übrigen auch andere Instrumente herzlich willkommen.

„Musik wie ein behagliches Tuch“. (Bieler Tagblatt/Tobias Graden)

SOLO III Aufnahme
Nicole Johänntgen, mit meinem neuen Solo-Programm auf Tournee, erlebt wahnsinnig berührende Momente, die sie auf ihren Stationen erleben darf, und jedes Konzert ist anders. Das nächste Konzert findet vormittags am 21. Dezember in Fischbach (Saarland) in der St. Josef Kirche statt, und dann geht es im neuen Jahr weiter mit einem Solokonzert am 2. Januar in der Wasserkirche in Zürich (17.30 - 18.00) und am 3. Januar in Stans zum Sinnklang Vormittag in der Pfarrkirche von 11.30 - 11.50 Uhr. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr kommt! 

Ihr neues Solo Werk hören oder kaufen kann man hier auf ihrer Website. Die Aufnahme heißt „Solo III”.


RADIO RABE
Am 14. Dezember wird meine „Jazz am Sunntig“ Sendung im 2025 auf Radio Rabe ausgestrahlt. Um 10 Uhr geht es los.  Schaltet ein!

Oper Frankfurt: CARMEN von Georges Bizet

Samstag, 13. Dezember 2025, um 19 Uhr im Opernhaus

Bianca Andrew als Carmen 
Bildnachweis: Barbara Aumüller


Sechste Wiederaufnahme

CARMEN

Opéra comique in drei Akten von Georges Bizet
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Jader Bignamini / Takeshi Moriuchi; Inszenierung: Barrie Kosky
Mitwirkende: Bianca Andrew / Zanda Švēde (Carmen), Joseph Calleja / AJ Glueckert / Abraham Bretón (Don José), Alyona Rostovskaya / Nombulelo Yende (Micaëla), Erik van Heyningen / Kihwan Sim (Escamillo), Taehan Kim / Mikołaj Trąbka (Moralès, Dancaïro), Andrew Bidlack (Remendado), Anna Nekhames (Frasquita), Ruby Dibble (Mercédès), Aleksander Myrling / Thomas Faulkner (Zuniga) u.a.

Weitere Vorstellungen: 19., 21. (18 Uhr), 27. (18 Uhr) Dezember 2025, 9., 16., 18. (18 Uhr), 24. (18 Uhr), 31. Januar 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19 Uhr.
Preise: € 16 bis 132 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) 


Carmen von Georges Bizet (1838-1875) in der Sicht von Barrie Kosky gehörte zu den Höhepunkten der Spielzeit 2015/16. Kosky, der von 2012 bis 2022 Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin war, ist dort seit Sommer 2022 nur noch in der zuletzt genannten Position sowie als freischaffender Regisseur tätig. Die Frankfurter Carmen ist in einer von Kosky, dem Dirigenten der Premierenserie Constantinos Carydis sowie dem Herausgeber der kritischen Ausgabe, Michael Rot, eigens erstellten Fassung zu erleben. Diese kombiniert Elemente der „großen Oper“ mit denen des Varieté und der Revue im Geiste Offenbachs und ist zudem mit atemberaubenden Tanzszenen angereichert. Die Inszenierung riss das Publikum förmlich von den Sitzen. Viele, die das populäre Werk gut zu kennen glaubten, sahen es plötzlich in völlig neuem Licht. Auch die Pressevertreter waren begeistert, was sich nach der Premiere am 5. Juni 2016 in Kritiken mit Schlagworten wie „kultverdächtig“ (www.musik-heute.de), „brillant und böse“ (Der Tagesspiegel), „Weltklasseproduktion“ (Rhein-Zeitung) und „Höhepunkt der Saison“ (www.concerti.de) entlud.

Der pflichtbewusste Sergeant Don José verliebt sich in die verführerische Carmen, Arbeiterin in einer Zigarettenfabrik. Ihr zuliebe desertiert er von der Armee und schließt sich – entgegen den Bitten seiner Jugendliebe Micaëla, mit ihr in sein Dorf zurückzukehren – einer Schmugglerbande an. Angewidert von seiner schon bald aufflammenden Eifersucht wendet sich Carmen dem Torero Escamillo zu und gibt dem verzweifelten José den Laufpass. Zutiefst gekränkt sucht dieser eine letzte Aussprache, doch von Carmens Beharren auf ihre Freiheit provoziert ersticht er die Geliebte.

Es handelt sich um die bereits sechste Frankfurter Wiederaufnahme dieser Erfolgsproduktion, welche 2018/19 mit großem Publikumszuspruch auch leihweise am Royal Opera House Covent Garden in London zu sehen war. Die Musikalische Leitung übernimmt nun der italienische Dirigent Jader Bignamini. Er leitete zuletzt in Frankfurt die Premierenserie von Verdis La forza del destino, 2022 dirigierte er ein Museumskonzert. Des Weiteren ist Bignamini Musikdirektor des Detroit Symphony Orchestra und stets auch an namhaften Opernhäusern als Gastdirigent im Einsatz, beispielsweise in Paris, Berlin, New York oder São Paulo.
In der Titelpartie der Carmen wird das Frankfurter Ensemblemitglied Bianca Andrew debütieren. Neben zahlreichen Rollen an der Oper Frankfurt führten sie Gastengagements zu den Bregenzer Festspielen und als Fricka (Wagners Ring) zu den Tiroler Festspielen in Erl. An ihrer Seite kehrt Startenor Joseph Calleja (Don José) als Gast zurück nach Frankfurt. In den Januar-Vorstellungen interpretiert Zanda Švēde die Partie der Carmen. Sie ist Mitglied des Ensembles und hat die Rolle bereits am Frankfurter Opernhaus gesungen. Auch in den übrigen Partien sind vorwiegend Mitglieder des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt, die bereits teilweise in der Inszenierung aufgetreten sind.