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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

Übersetze/Translate/Traduis/Tradurre/Traducir/переводить/çevirmek

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Video: Giacomo Puccini, MANON LESCAUT, Oper Frankfurt







Giacomo Puccini: MANON LESCAUT, Oper Frankfurt

Inszenierung  Àlex Ollé (La Fura dels Baus)
Musikalische Leitung Lorenzo Viotti
Premiere 6. Oktober 2019
Video © Thiemo Hehl
Redaktion Holger Engelhardt, Franziska Schmidt

Dienstag, 15. Oktober 2019

NDR/strg F: Unzufriedene Syrer fliehen illegal zurück in die Türkei, Teil 1








Das Problem: Die Ausreise aus Deutschland ist nicht erlaubt. Innerhalb der ersten 
drei Jahre darf keine Arbeit aufgenommen werden. Freunde/Freundinnen/Partner 
dürfen nicht nachgeholt werden. Für die Türkei brauchen sie ein Visum, und das bekommen sie meistens nicht. Also müssen sie noch einmal ihr Leben riskieren und 
zurückflüchten, geeignete Schleuser finden, Geld bezahlen. Sie wissen aktuell nicht, 
was mit ihnen in der Türkei passiert. Wenn die Aussiedlungspolitik Erdogans 
verwirklicht wird und sie abgeschoben werden, sitzen sie wieder fest 
in einem Landstrich in Syrien, wo sie ganz von vorne anfangen müssen. 
Neue Strukturen, Arbeit und Geldverdienen fraglich. 
Die Präsenz der IS ist im Nordwesten 
nach wie vor sehr hoch. Keine gute Aussicht!

Montag, 14. Oktober 2019

Oper Frankfurt: ERSTER OPERNTAG FÜR JUGENDLICHE VON 14 BIS 19 JAHREN






ERSTER OPERNTAG FÜR JUGENDLICHE VON 14 BIS 19 JAHREN IN DER SPIELZEIT 2019/20 WIDMET SICH KŘENEKS DREI KURZOPERN

An vier ausgewählten Terminen in der Saison können Jugendliche von 14 bis 19 Jahren einen ganzen Tag in der Oper Frankfurt verbringen und sie von allen Seiten kennenlernen. Der erste Operntag im Rahmen des Vermittlungsprogramms JETZT! Oper für Dich in der Spielzeit 2019/20 widmet sich Ernst Křeneks Drei Kurzopern am

Samstag, dem 19. Oktober 2019, ab 15.00 Uhr im Opernhaus (Treffpunkt Opernpforte).

Die Anmeldung ist möglich unter jetzt@buehnen-frankfurt.de, die Teilnahme kostet 30 € pro Person (inklusive Führung durch das Opernhaus, szenischem Workshop, Verpflegung und Abendvorstellung).

Der Tag beginnt mit einer Führung hinter die Kulissen. Wie können eigentlich alle dem Dirigenten folgen? Wie echt sehen die Requisiten aus nächster Nähe aus? Wer stellt all die Dinge her, die aus einem Bühnenraum ein Bühnenbild werden lassen? Und was tut überhaupt ein Inspizient?
Nach einer gemeinsamen Pause beginnt der szenische Workshop. Hier geht’s nicht um Theorie: Es wird kaum gesessen und wenig gelesen! Umso wichtiger sind Bewegung, Musik, Kreativität, Teamwork und Freude am Darstellen. Die Jugendlichen schlüpfen selbst in die Rollen der Stücke, Probenkostüme helfen bei der Verwandlung. Sie spielen szenische Momente dieser aus drei Kurzopern bestehenden Produktion nach und werden Teil der sehr unterschiedlichen Handlungen, die von Ernst Křenek in ebenso unterschiedlichen Musikstilen vertont wurden: Eine Ehefrau fordert Rache für ihren Ehemann, der als Offizier im Krieg sein Augenlicht verloren hat. Doch ihr Plan geht schief… – Als Meisterboxer Adam Ochsenschwanz hinter das Verhältnis seiner Ehefrau Evelyne mit deren Dauertanzpartner Gaston kommt, schlägt er sein Atelier kurz und klein. Aber er hat jedoch nicht damit gerechnet, dass sich das listige Paar ausgezeichnet zu helfen weiß… – In einem geheimen Königreich streiten die Frau des Herrschers und ein Rebell um die Macht. Als das Volk den Palast stürmt, tauscht der König mit dem Narren die Kleider und flieht, wie die Königin und der Aufrührer, in den nahegelegenen Zauberwald. Dort kommt es zu einem spektakulären „Showdown“…

Zum Abschluss darf nach dem Abendessen in der Opernkantine der gemeinsame Vorstellungsbesuch nicht fehlen (18.00 Uhr). In der Pause können sich die jungen Zuschauer dann austauschen: Machen es die Opernsänger auf der Bühne wohl besser als sie selbst?

Die übrigen Operntage für Jugendliche von 14 bis 19 Jahren in der Saison 2019/20:

Bizets Carmen Samstag, 15. Februar 2020
Wagners Tristan und Isolde Samstag, 29. Februar 2020
Janáčeks Das schlaue Füchslein Samstag, 16. Mai 2020

Die Operntage finden jeweils von 15.00 Uhr bis Vorstellungsende statt und kosten 30 € pro Person / 20 € für Mitglieder des Jugendclubs (inklusive Führung, szenischem Workshop, abendlicher Aufführung und Verpflegung). Die unbedingt notwendige Anmeldung ist jeweils einen Monat vor dem gewünschten Termin möglich unter jetzt@buehnen-frankfurt.de.

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Eschborn

Sonntag, 13. Oktober 2019

Schlechte Vorbilder für eine gesetzliche Rentenversicherung für alle - Abgeordnete bevorzugen die Versorgungswerke der Landtage


Berlin. Die Alterssicherung der Landtagsabgeordneten in Baden-Württemberg soll in Zukunft über das Versorgungswerk der Landtage in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg geregelt werden. Am Mittwoch wurden entsprechende Pläne im Stuttgarter Landtag debattiert. Dass die Abgeordneten nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen, kritisiert der Sozialverband VdK Deutschland. Der VdK fordert in seiner aktuellen Kampagne #Rentefüralle ein gesetzliches Rentensystem, in das alle Erwerbstätigen Beiträge einzahlen, also auch Politiker, Beamte und Selbstständige.

„Die für Baden-Württemberg geplante Neuregelung ist inakzeptabel, weil die Abgeordneten sich auf diese Weise weiterhin der solidarischen gesetzlichen Rentenversicherung entziehen“, sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele. Die Landtagsabgeordneten aus Baden-Württemberg wollen ab Dezember 2019 dem Versorgungswerk der Landtage von NRW und Brandenburg beitreten. Der Sozialverband VdK Deutschland lehnt dieses Vorhaben ab.

In seiner Kampagne #Rentefüralle fordert der VdK, dass es keine Ausnahmen bei der Altersvorsorge geben soll. „Mit dem Beitritt zum Versorgungswerk sagt eine weitere wichtige Berufsgruppe mit Vorbildfunktion ,Nein' zu einer solidarischen Alterssicherung“, kritisiert die VdK-Präsidentin. „Das gesetzliche Rentensystem muss langfristig zu einer Erwerbstätigenversicherung ausgebaut werden. Wenn alle ihren fairen Beitrag leisten, ist die gesetzliche Rente auch in Zukunft finanziert.“

Samstag, 12. Oktober 2019

Fantasien zur Nacht (Video): danse 1720








Une minute de danse par jour 29 09 2019
danse 1720 
(One Minute of Dance a Day)
from 
Nadia Vadori-Gauthier



20h21, Boulevard de Belleville, Paris 20e. Une danse avec Damien.
8:21 pm, Belleville boulevard, Paris 20. Dancing with Damien.

Fantasien zur Nacht (Video): Shenzhen Baby



Shenzhen Baby

Klimawandel - Verschwindende Strukturen




https://media.nature.com/w800/magazine-assets/d41586-019-02793-0/d41586-019-02793-0_17184446.jpg

Eine Glaziologin fotografiert das Innere einer Gletschermühle im Vatnajökull, Islands größtem Gletscher. Gletschermühlen sind spiralwandige Hohlformen im Eis, die von an der Gletscheroberfläche oder in Spalten abfließendem Schmelzwasser geschaffen worden sind. Das Schmelzwasser versetzt Gesteinstrümmer verschiedener Korngrößen in kreisförmige Bewegung. Sie erweitern und vertiefen die Gletschermühle und werden dabei selbst rundgeschliffen.

Die Gletscher des Landes haben in diesem Jahr für Schlagzeilen gesorgt: Im August hielten die Bürger eine Beerdigung für den ersten "toten" Gletscher namens Ok ab, und ein Bericht des isländischen Ausschusses für Klimaänderungen warnt, dass bis zum nächsten Jahrhundert keiner der Gletscher des Landes erhalten bleiben wird.

Freitag, 11. Oktober 2019

Fantasien zur Nacht (Video): Dancing Francis Bacon Works 3/3 from Nadia Vadori-Gauthier



Dancing Francis Bacon Works 3/3
from 

Nadia Vadori-Gauthier 


« Female Nude Standing in a Doorway » Francis Bacon 1972
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Nadia Vadori-Gauthier
Centre Pompidou
Paris, October 4, 2019
////
uneminutededanseparjour.com

Fantasien zur Nacht (Video): Letting Go






Letting Go

All things will come and go. Everything must change. 
Everything must end. And yet, I hope, the end is not just right now.

Ernst Krenek: Sechs Motetten nach Worten von Franz Kafka






»Sechs Motetten nach Worten von Franz Kafka« Op. 169 (1959), für gemischten Chor a cappella. 00:00 I. Der Weg 06:23 II. Taube auf dem Dach 08:34 III. Die Peitsche 09:39 IV. Der Wagen 13:53 V. Der Sündenfall 19:48 VI. Müssiggang RIAS Kammerchor Hans-Christoph Rademann, 2009
Krenek: Choral Works

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Arbeitslosenquoten in der OECD für August 2019

OECD unemployment rate down to 5.1% in August 2019

The OECD unemployment rate declined by 0.1 percentage point, to 5.1% in August 2019, the lowest level since data are available for the OECD area (April 1998). Among the OECD area, 32.9 million people were unemployed.

In the euro area, the unemployment rate declined by 0.1 percentage point in August, to 7.4%, the same level as in April 2008, just before the financial crisis. The largest declines were observed in Italy (down 0.3 percentage point, to 9.5%) and Portugal (down 0.2 percentage point, to 6.2%).

Outside Europe, the unemployment rate was stable in Canada (at 5.7%), Japan (2.2%), Mexico (3.5%) and the United States (3.7%) and fell by 0.9 percentage point in Korea (to 3.1%). More recent data show that the unemployment rate declined by 0.2 percentage point in the United States in September, to 3.5%, the lowest level since December 1969.

In August, the unemployment rate for youth (people aged 15 to 24) was stable at 11.2% in the OECD area. The youth unemployment rate decreased by 0.2 percentage point in the euro area, to 15.4%, with falls of more than 1.0 percentage point in Italy, Latvia and Portugal. However, it remained above 25% in Greece (in the second quarter of 2019), Italy and Spain.

The OECD unemployment rate for women declined by 0.1 percentage point (to 5.2%), slightly above the unemployment rate for men (stable at 5.1%).



NTM - Nationaltheater Mannheim im Oktober


Premieren im Oktober

Premieren Schauspiel
  • Warten auf Godot
von Samuel Becket
Premiere am Samstag, 19. Oktober 2019, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

Er wird nicht kommen, dieser ominöse Godot, aber erwartet wird er trotzdem. Vielleicht lieber gehen? Aber was, wenn er doch kommt? In diesem Dilemma stecken Wladimir und Estragon fest, es gibt kein Vor und kein Zurück. Maximal oszilliert die Handlung von Samuel Becketts Theaterstück »Warten auf Godot« zwischen einem desillusionierenden »noch nicht« und einem hoffnungsvollen »sicher bald«.
Mit diesem Herzstück des absurden Theaters beschrieb Beckett 1948, als die Wunden des Zweiten Weltkriegs noch frisch waren, die Sehnsucht des Menschen nach einer unbestimmten Erlösung, die ihn von der ewigen Frage nach dem Sinn des Daseins befreit. In unserer Zeit des medialen Dauerfeuers scheint die Diktatur der einfachen Antworten besonders attraktiv. Sandra Strunz inszeniert Becketts ungebrochen erfolgreiches Werk als Bestandsaufnahme der Moderne, in der sich die erwarteten Erlöser stetig multiplizieren und in der Vielen von uns das Handeln trotz besseren Wissens so schwer fällt.

Regie Sandra Strunz Bühne Philip Bußmann Kostüme Daniela Selig Musik Karsten Süßmilch Choreografie Lisi Estaras Licht Wolfgang Schüle Dramaturgie Kerstin Grübmeyer
Mit Martin Weigel (Wladimir), Matthias Breitenbach (Estragon), Samuel Koch (Pozzo), Robin Krakowski (Lucky), Karsten Süßmilch (Junge)




Premieren Junges NTM
von Wicki Bernhardt und Tümay Kılınçel
Ab 9 Jahren
Uraufführung am Freitag, 18. Oktober 2019, 18.30 Uhr, Saal Junges NTM
Weitere Vorstellung am 20. Oktober

Entdecke den Verdauungstrakt der Kommunikation und erspüre die Vielfalt von Sprache. Wie entstehen und verändern sich Sprachen? Welche Geschichten haben wir gemeinsam zu erzählen?
Lass uns den kosmopolitischen Mannheimer Magen mit ÄBCˇ‘ s, وSO‘s, ÑÚ ‘s, XJˆŽ’s uvm. füllen und zu einem theatralen Sprachspaziergang durch die brodelnde Verdauungswelt verkochen. Bon appétit!

Regie Wicki Bernhardt / Tümay Kılınçel Bühne Anna Berger / Felicitas Wetzel Kostüme Felicitas Wetzel Sound Elischa Kaminer Sprachexpertise & Intersektionelle Beratung Shiva Amiri Dramaturgie Lisa Zehetner
Mit Patricija Katica Broni
, Hanna Valentina Röhrich




Festlicher Opernabend

  • Il trovatore / Der Troubadour
von Giuseppe Verdi
Mit Ekaterina Semenchuck als Azucena und Roman Burdenko als Graf Luna

FOA am Freitag, 11. Oktober 2019, 19.30 Uhr, Opernhaus

Mit 24 Jahren debütierte die weißrussische Mezzosopranistin Ekaterina Semenchuk in Moskau an der Seite von Anna Netrebko, mit der sie seither häufig auf der Bühne gestanden hat – so war sie etwa die Amneris zu Netrebkos Aida bei den Salzburger Festspielen. Aber auch die hochemotionale Partie der Azucena gehört zu ihren Paraderollen, in der sie schon in London, Paris, St. Petersburg, Rom und Madrid zu erleben war.
Als Graf Luna wird ihr in Roman Burdenko ein weiterer Star des Mariinksi-Theaters gegenüberstehen, der insbesondere im italienischen Fach internationale Aufmerksamkeit genießt.

Mit freundlicher Unterstützung unseres Hauptsponsors Baden-Württembergische Bank

Musikalische Leitung Roberto Rizzi Brignoli




Schauspiel Extra

  • Supranationaltheater Frauheim – Auf Einladung
Veranstaltungsreihe mit Sivan Ben Yishai

Am Samstag, 12. Oktober 2019, 17.00 Uhr, Lobby Werkhaus

Wer kommt im Theater vor? Wer fehlt? Gemeinsam mit Hausautorin Sivan Ben Yishai laden wir zur Mitbestimmung ein: Mannheimerinnen und Mannheimer gestalten Ausstellungen, Lesungen, Gesprächsreihen und ein Musikprogramm. Den Auftakt von "Auf Einladung" gestalten Sivan Ben Yishai und die Dramaturgie des Schauspiels gemeinsam – und die Hausautorin selbst legt als DJane auf!

  • Supranationaltheater Frauheim – Das erste Mal
Partizipative Lesung neuer Stücke

Am Mittwoch, 23. Oktober 2019, 20.00 Uhr, Lobby Werkhaus



Jede Spielzeit drängen Hunderte von Texten der zeitgenössischen Dramatik auf deutsche Bühnen – welche davon sollen in Mannheim inszeniert werden? Und wie? Lesen und besprechen Sie mit uns die Lieblingsstücke der Dramaturgie!
Die Bar der Lobby Werkhaus hat geöffnet.

  • Casino Konzert: Yuko Araki

Am Mittwoch, 16. Oktober 2019, 20.00 Uhr, Casino Werkhaus

Yuko Araki ist eine Multiinstrumentalistin und Komponistin aus Tokio. Seit 2017 ist sie als Solokünstlerin weltweit unterwegs. Abstrakte und raue, durch analoge Synthesizer produzierte Klänge kennzeichnen ihre Musik.



Wiederaufnahmen im Oktober


Schauspiel


Am Donnerstag, 10. Oktober 2019, 20.00 Uhr, Studio Werkhaus

Saša Staniši
musste dem Bosnienkrieg entkommen und fand in Heidelberg ein neues Zuhause.
Das Mannheimer Stadtensemble untersucht seinen in Teilen autobiografischen Roman auf aktuelle Schnittstellen.

  • Meine geniale Freundin – Teil 1
nach den Romanen von Elena Ferrante

Am Freitag, 11. Oktober 2019, 19.00 Uhr, Schauspielhaus

Elena Ferrantes vierbändiges Epos zählt für die Süddeutsche Zeitung »zu den erstaunlichsten, ambitioniertesten und überzeugendsten literarischen Projekten des jungen 21. Jahrhunderts«. Millionen Leserinnen und Leser hat die Geschichte der Mädchen Lila und Elena, die von der gemeinsam verbrachten Kindheit in einem armen Viertel Neapels bis ins hohe Alter eine ungewöhnliche Freundschaft verbindet, begeistert. Dabei erzählen die Romane nicht nur vom Wert der Bildung sowie der Emanzipation aus einer von Männern dominierten Gesellschaft, sondern spannen auch einen Bogen über mehr als 60 Jahre Zeitgeschichte.
Felicitas Brucker inszeniert auch Teil III und IV als Fortsetzung – Premiere am 16. Mai 2020.

  • Hoppla, wir leben!
Politische Revue von Ernst Toller

Am Samstag, 12. Oktober 2019, 20.00 Uhr, Schauspielhaus

In der krisengeschüttelten Weimarer Republik sucht Karl nach alten Weggefährten und einem neuen Ziel. Bald gerät er zwischen die politischen Fronten.

  • Der Fluch der Tantaliden
Mythologische Rap-Oper von Dlé

Am Sonntag, 13. Oktober 2019, 20.00 Uhr, Studio Werkhaus

Erschlagene Liebhaber, Rachepläne und Götterzorn bieten seit der Antike reichlich Stoff für die Bühne – und eine Steilvorlage für ein Hiphop-Album. Das Rap-Trio Dlé erzählt die Geschichte vom Tantalidenfluch als bühnentaugliche Familiensaga im Schnelldurchlauf und das Berliner Plattenlabel Kreismusik steuert den passenden Soundtrack zum Stück bei. Die musikalischen Einflüsse des Trios, von den Beastie Boys über Battle-Rap bis hin zum Bossa Nova, sind dabei so vielfältig wie die Todesursachen in der griechischen Mythologie.

  • Istanbul
Theaterstück mit Musik von Sezen Aksu

Am Sonntag, 27. Oktober 2019, 19.00 Uhr, Schauspielhaus

Das Wirtschaftswunder andersherum: Ein Deutscher wandert nach Istanbul aus, um Arbeit zu finden. »Istanbul« erzählt eine berührende Geschichte vom Ankommen in der Fremde.

  • Der Steppenwolf
nach dem Roman von Hermann Hesse

Am Donnerstag, 31. Oktober 2019, 19.30 Uhr, ab jetzt neu im: Schauspielhaus

Hesses 1927 entstandener Roman ist bis heute einzigartig in seiner Verbindung von Gesellschaftskritik und der Erforschung der zerrissenen menschlichen Seele.



Tanz

  • Evolution
Choreografien von Liliana Barros und Stephan Thoss

Am Donnerstag, 24. Oktober 2019, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

Liliana Barros lässt in ihrem atmosphärische dichten »Gaia« eine neue Spezies erwachen, während in Stephan Thoss‘ »bellulus« Opernarien auf einem riesigen Sofa tanzen, und miteinander konkurrieren, wer von ihnen die Berühmteste sei.



Junges NTM

  • Odyssee
Eine Recherche zu Homers Epos
Ab 12 Jahren

Am Mittwoch, 16. Oktober 2019, 11.00 Uhr, Studio Werkhaus

In Homers Heldenepos sehen wir die Welt von heute im Spiegel. Was bedeutet es, seine Heimat zu verlassen.

  • Die Regeln des Sommers
nach dem Bilderbuch von Shaun Tan von Hannah Biedermann
Ab 5 Jahren

Am Mittwoch, 23. Oktober 2019, 10.00 Uhr, Saal Junges NTM

Spielerisch erleben zwei Jungen, was alles passiert, wenn sie sich nicht an die Regeln halten.




Weitere Veranstaltungen im Oktober

  • Theater-Sneak

Am Dienstag, 15. Oktober 2019, 18.30 Uhr, Unteres Foyer
Ob Probe, Wiederaufnahmeprobe oder reguläre Vorstellung aus den Sparten Oper, Schauspiel, Tanz oder Junges Nationaltheater – Was am Abend gezeigt wird, wird bei einer Kurzeinführung bekannt gegeben. Lassen Sie sich überraschen!

Am Mittwoch, 16. Oktober 2019, 18.30 Uhr, Saal Junges NTM


Tanzstück von Felix Landerer nach Oscar Wilde

Am Mittwoch, 16. Oktober 2019, 19.00 Uhr, NTM Tanzhaus Käfertal
Was macht Kunst zu guter Kunst und (wie) lässt sich das eigene Leben zum Kunstwerk stilisieren? Fragen wie diese inspirieren den Choreografen Felix Landerer für sein Tanzstück »Dorian« auf den Spuren von Oscar Wildes einzigem Roman »Das Bildnis des Dorian Gray«.
Mit Felix Landerer und dem Ensemble des NTM Tanz

  • Café Concert
Beschwingte Musik am Nachmittag

Am Samstag, 19. Oktober 2019, 15.00 Uhr, Oberes Foyer

  • 2. Familienkonzert
Georges Bizet und das Geheimnis der Kastagnetten
Komponisten entdecken mit Juri Tetzlaff
Ab 5 Jahren

Am Sonntag, 20. Oktober 2019, 11.00 Uhr, Opernhaus
Wieso ist eigentlich die berühmteste »spanische Oper« von einem Franzosen? Bizets Carmen-Suite steht im Mittelpunkt dieses Familienkonzerts, aber auch Solisten aus dem NTM Ensemble sind mit von der Partie.
Die Familienkonzerte finden im Rahmen der Jungen Oper statt. Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.

  • Benefizkonzert
zur Realisierung der TurangalÎla-Sinfonie von Olivier Messiaen

Am Sonntag, 20. Oktober 2019, 19.30 Uhr, Kunsthalle
Messiaens Turangalîla-Sinfonie stellt jedes Orchester vor große Herausforderungen. Ein riesiger Orchesterapparat, exotische Sonderinstrumente, eine hochkomplexe Partitur. Um die Finanzierung zu gewährleisten, präsentieren GMD Alexander Soddy (Klavier) und vier Musiker des NTO – Olga Pogorelova (Violine), Patrick Koch (Klarinette), Fritjof von Gagern (Violoncello) und Ulrike Hupka (Horn) – Werke von Messiaen, Ravel und Debussy – Eintritt frei, Spenden erwünscht.

  • Begegnung der Freunde & Förderer mit dem Schauspiel
Mit Vassilissa Reznikoff und Annemarie Brüntjen
Moderation Christian Holtzhauer

Am Mittwoch, 23. Oktober 2019, 20.00 Uhr, Theatercafé

  • OPERNWELT-Dialoge
Das Nationaltheater vor der Sanierung: Schuhschachtel, Weinberg, Open Box – welche Räume braucht das Theater?

Am Donnerstag, 24. Oktober 2019, 20.00 Uhr, Theatercafé
Podiumsdiskussion mit Anna Viebrock (Regisseurin und Bühnenbildnerin), Peter Rundel (Dirigent), Karlheinz Müller (Akustiker), Albrecht Puhlmann (Intendant) und Jan Dvořak (Komponist und Dramaturg).
Moderation Albrecht Thiemann (Zeitschrift »Opernwelt«)
In Kooperation mit Opernwelt

  • 1. Kammerakademie
Französische Barockmusik von Rebel, Lully, Rameau

Am Samstag, 26. Oktober 2019, 20.00 Uhr, Opernhaus
In Vorfreude auf die Mannheimer Erstaufführung von Rameas Oper »Hippolyte et Aricie« präsentieren NTO und Bernhard Forck Werke von Rameau, Lully und Rebel.
Musikalische Leitung / Violine Bernhard Forck Mit Amelia Scicolone

  • Judgement Day
»Beauty is in the eye of the beholder«, Bewegungschor

Wiederaufnahme am Samstag, 26. Oktober 2019, 20.00 Uhr, Studio Werkhaus
Entsteht sie im Auge des Betrachters? Gemeinsam mit dem Bewegungschor setzt sich Choreograf Luches Huddleston, jr. mit der Frage nach der Schönheit auseinander.

  • Benefiz-Matinée des Richard-Wagner-Verbandes
zugunsten des Internationale Opernstudios

Am Sonntag, 27. Oktober 2019, 11.00 Uhr, Opernhaus
Zur Unterstützung des Internationalen Opernstudios richtet der Mannheimer Wagner-Verband ein Benefizkonzert aus: Ein beschwingtes Programm, gestaltet von ehemaligen und aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten, u.a. mit Joachim Goltz und Ilya Lapich unter der Schirmherrschaft von Prof. Achim Weizel.




Ausblick Premieren im November

Oper

  • Peter Grimes
Benjamin Britten
Premiere am So, 3. November, Opernhaus



Schauspiel


  • Drüben und Drüben
nach dem Roman von David Wagner und Jochen Schmidt
Theaterspaziergang durch die Neckarstadt Ost und West
Mit dem Mannheimer Stadtensemble
Uraufführung am Do, 7. November, Stadtraum

  • Warum läuft Herr R. Amok? & Die Sehnsucht der Veronika Voss
Rainer Werner Fassbinder
Premiere am Do, 28. November, Studio Werkhaus


  • Die Möwe
Komödie von Anton Tschechow
Premiere am Fr, 29. November, Schauspielhaus



Tanz

  • Dorian
Tanzstück von Felix Landerer nach Oscar Wilde
Uraufführung am Fr, 15. November, Opernhaus



Junges NTM

  • Familie auf Bestellung
Eine Komödie von Holger Schober
Uraufführung am Sa, 30. November, Saal Junges NTM



Weitere Infos sowie Fotos zum September/Oktober-Programm am NTM finden Sie auch unter: www.nationaltheater-mannheim.de

Mittwoch, 9. Oktober 2019

So teuer ist wohnen in Deutschland

(statista/hnier) Wer in einer der deutschen Metropolen wohnt, muss für die Miete tief in die Tasche greifen. Was die meisten Betroffenen ohnehin monatlich an ihrem Kontostand merken, bestätigen auch aktuelle Daten des Statistischen Bundesamts. Demnach liegen die Mieten in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf deutlich über denen in Städten anderer Größe. Insgesamt sind aber über alle Stadtgrößen hinweg die Wohnungen, die seit 2015 neu angemietet wurden, deutlich teurer geworden, wie die Grafik von Statista zeigt.

Insgesamt geben die Deutschen für die Bruttokaltmiete 27,2 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens aus, bei Neuanmietung ab 2015 sind es 28,6 Prozent. In den Top 7 Metropolen liegt der Wert bei 29,5 und 31 Prozent.

[Dennoch darf man nicht aus den Augen verlieren, dass in manchen Familien die Belastung auch 50% ausmachen kann, gerade wenn Kinder da sind und mehr Wohnraum benötigt wird, oder eine Drittelbelastung nur zu schaffen ist, wenn zwei Verdiener vorliegen! Das heißt die unteren Einkommen bis 2500 EUR netto haben eine akut höhere Belastung generell und besonders in hochpreisigen Städten und Gegenden. Das sind aber schon fast die Hälfte der Verdiener.]

Infografik: So teuer ist wohnen in Deutschland | Statista 

Dienstag, 8. Oktober 2019

Trikont: 2 Videos, 1 Buch



TRIKONT PROUDLY PRESENTS
ZWEI VIDEOS & EIN BUCH



Angela Aux - Dreamt Of The Death Of A Friend (Official Video)





DIE REALITÄT "Bubblegum Noir" (Official Album Teaser)


ERSTE PRESSESTIMMEN ZU "DIE REALITÄT - Bubblegum Noir"
TRIKONT US-0509 / VÖ: 04.10.2019 / CD-VINYL-DIGITAL

 „Es entstehen Bilder im Kopf, an denen man hängen bleibt. Es hat fast etwas Traumhaftes.“   WDR-COSMO
„Krautrock - allerdings mit großen Pop-Appeal wie der den Go-Betweens huldigende Titel des très charmanten Songs „Robert Forster/Grant McLennan“ nahelegt“    ROLLING STONE
„Ein Heidenspaß, aber es verbergen sich hinter der knalligen Fassade die menschlichen Abgründe“   STADT REVUE
„Neun Minuten sanfter Wahn“   BAYERN 2 NACHTMIX über "Die traurige Discothek"
„Bässe wie Trockenpumpen. „Nur die Realität“ ist ein fiebriger Traum zwischen Spacemen 3, Ennio Morricone und Northern Soul, „Paradies“ klingt wie Nikki Sudden in Begleitung von Neu!, „Frei und verloren“ wie die Flaming Lips, bevor Wayne Coyne das Rock’n’Roll-Theater für sich entdeckte. Produziert hat Olaf Opal, der wie für das Debüt von International Music auch für Die Realität einen ganz eigenen Sound entwickelt hat.
4 ½ Sterne.“   MUSIK EXPRESS









Johannes Haslinger: Songs from the Kathmandu Valley | Capriccio | BR



ANGELA AUX
Utopien sind meine Heimatae

365 Textografien
zum Zustand der Welt


Das Buch erscheint am 20.September 2019 - nur bei Trikont.
Entstanden in Kooperation mit dem Friedensbüro d. Stadt Augsburg.

Das Beste an Trends sind oft ihre Gegenbewegungen. In einer Welt aus Glitch
und Twitter besinnt Angela Aux sich zurück auf die Schreibmaschine und verarbeitet
die Wirklichkeit zu dreizeiligen Häppchen. Textografien nennt er die Haiku-ähnlichen
Mini-Gedichte. Es sind Schlaglichter aus dem oft bizarren Dschungel des modernen
Lebens.

Während des Friedensfests in Augsburg 2018 pirschte Angela Aux vier Wochen
lang durch die Stadt, tippte in Parks, Hörsälen, Kinos und Bushaltestellen. Er
wurde befragt, beschimpft, bewundert und beleidigt, manche Menschen wollten
selbst tippen und viele erzählten ihre eigene Geschichte. Daraus ist eine
Sammlung mit 365 Gedichten entstanden, die um die Themen des Friedensfests
kreisen: Friedens- und Utopieforschung, Bitcoins, Überwachungsstaat, die Zukunft
des Mensch-Seins und Mythos 1968. In einer Art Real-Life-Cut-Up bewegt sich
Angela Aux durch die Themen, kommentiert und polemisiert, grantelt und philosophiert. Das Ergebnis klingt als würde Helge Schneider kleine Bonbons aus verschollenen Notizen von Hannah Arendt backen, oder Gerhard Polt kleine Manifeste aus Astrid Lindgren-Zitaten dadaisieren.

Eine unterhaltsame Sammlung aus Ideen und Spinnereien, die Angela Aux
bei seinen Performances bevorzugt in öffentlichen Toiletten aufhängt: diesen
Orten die noch nicht vollkommen medialisiert sind, auf denen viele Menschen
ihr Smartphone nicht in der Hand haben und darum kurz erreichbar sind für
verquere Denk-Impulse. Auch wenn es womöglich seltsam klingt: der erste
Lyrik-Band von Angela Aux passt auf jede Toilette, egal ob öffentlich oder
privat, Bibliothek oder Design-Agentur, Duisburg oder Osnabrück.


Überzeugen Sie sich selbst :)

Im Mai 2019 bei Trikont erschienen:
ANGELA AUX - In Love With The Demons
CD – Vinyl – Download

TOURTERMINE:
01.10. Landau / 02.10. Mannheim – Kiosk / 03.10. – Recklinghausen -  „Tom Tornado Wohnzimmer Konzert“ / 04.10. Köln – Stereo Wonderland / 05.10. Göttingen / 06.10. Leipzig - Garten Eden / 09.10. Berlin – Schokoladen / 10.10. Cottbus – Zum Faulen August / 11.10. Nürnberg - Bernsteinzimmer / 12.10. Salzburg – Arge Kultur / 19.10. Erfurt - Kulturquartier / 25.10. Zwiesel - Jugendcafé (mit Zitronen Püppies & Henny Herz) / 02.11. Übersee - Freiraum / 17.12. Bayreuth – Sübkültür / 21.12. Ravensburg – Neuer Ravensburger Kunstverein

„Kreier ist Profi im Verkörpern von Stimmungen. Angela Aux hat Pop-Appeal. Und der lässt das Abgründige leicht scheinen…“ Süddeutsche Zeitung

„..Auch diesmal vertont Angela Aux äußerst poetisch und sicher immer wieder auch autobiographisch mit scheinbar leicht daherkommenden Melodien Abgründe, Vergänglichkeit und Tod. Aber ganz offensichtlich hat Angela Aux Frieden mit seinen Dämonen geschlossen, ja sich sogar in sie verliebt, so wie der Schatten eben zum Licht gehört.“ BR-Zündfunk


Es grüßt ganz außerordentlich herzlich,
etwas Wiesn-beschädigt aber guter Dinge
Ihre und Eure
Eva Mair-Holmes