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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Dienstag, 8. September 2026

PISA 2026: Deutschland konstant um die 490 Punkte


Es war ein Schock. Im Jahr 2000 stellte sich heraus, dass deutsche Schüler nicht ganz so viel konnten, wie Deutschland geglaubt hatte. Lesen? Nun ja. Rechnen? Verbesserungsfähig. Texte verstehen? Kommt darauf an, wie kompliziert der Text ist. Bildungsgerechtigkeit? Lieber nicht so genau hinschauen.

Deutschland reagierte sofort. Es wurde analysiert. Dann wurde evaluiert. Dann wurde reformiert. Dann wurde die Reform evaluiert. Dann wurde die Evaluation reformiert. Und heute, 26 Jahre später, können wir mit Fug und Recht behaupten: Wir haben uns keinen Zentimeter bewegt, obwohl unsere Lehrer ackern wie verrückt.

PISA ist inzwischen weniger eine Bildungsstudie als ein wiederkehrendes Naturereignis. Alle paar Jahre kommt sie über Deutschland wie ein Hochwasser. Die Experten schlagen Alarm, die Minister versprechen Maßnahmen, die Kultusministerkonferenz schaut ernst und anschließend beginnt die große Suche nach dem Schuldigen. Es war schon die Gesellschaft. Dann die Eltern. Dann die Lehrer. Dann Corona. Dann die Digitalisierung. Dann die soziale Ungleichheit. Dann die Migration. Dann der Fachkräftemangel. 

Dabei ist die deutsche Schule längst ein faszinierendes Großlabor. Es soll Wissen vermitteln, Kinder erziehen, soziale Unterschiede ausgleichen, Integration leisten, psychische Probleme erkennen, Medienkompetenz herstellen, Demokratie erklären, Gewalt verhindern, Inklusion organisieren, Digitalisierung betreiben und Eltern beraten. Und irgendwo dazwischen soll ein Lehrer noch Unterricht machen.

Der deutsche Lehrer ist deshalb kein Lehrer mehr. Er ist ein multifunktionaler Trainer. Er unterrichtet morgens Mathematik, löst danach einen sozialen Konflikt, schleppt Material und Tablets, repariert das WLAN, schreibt einen Förderplan, telefoniert mit Eltern, dokumentiert einen Vorfall und geht anschließend nach Hause, um sich dort zu fragen, ob er eigentlich noch weiß, warum er diesen Beruf einmal gewählt hat. Vielleicht wegen der Sommerferien. Die werden allerdings inzwischen dringend benötigt, um die Schuljahresberichte fertigzustellen.

Dabei ist das eigentliche Problem erstaunlich banal. Kinder müssen lesen können. Sie müssen schreiben können. Sie müssen rechnen können. Sie sollten einen längeren Text verstehen, ohne danach zu fragen, ob es davon auch eine TikTok-Version gibt. Und sie sollten lernen, dass eine schlechte Note keine Menschenrechtsverletzung ist. Das wäre schon einmal ein Anfang. 

Natürlich beginnt Bildung nicht erst an der Schultür. Ein Kind, das zu Hause Ruhe, Bücher, Unterstützung und jemanden hat, der fragt: „Hast du deine Hausaufgaben gemacht?“, startet anders als eines, dessen Familie selbst jeden Monat darum kämpft, irgendwie über die Runden zu kommen. Das ist keine Schuldfrage. Es ist eine Tatsache. Und genau deshalb ist Bildungspolitik immer auch Sozialpolitik.

Wer Kindern Bildungschancen verspricht, muss ihnen irgendwann auch die Voraussetzungen dafür geben. Ein ruhiger Arbeitsplatz wäre beispielsweise hilfreich. Zeit. Sprache. Struktur. Und gelegentlich ein Elternteil, das nicht gerade drei Schichten, zwei Behördenbriefe und einen Mietrückstand gleichzeitig bewältigen muss und auch Deutsch kann. Aber Deutschland hat eine andere Spezialität entwickelt: Wir kompensieren strukturelle Probleme mit pädagogischen Konzepten.

Wenn Kinder nicht lesen können, schreiben wir ein Leseförderprogramm. Wenn sie nicht rechnen können, starten wir eine Mathematikoffensive. Wenn sie keine Motivation haben, entwickeln wir ein Motivationskonzept. Wenn Lehrer fehlen, schreiben wir einen Maßnahmenplan zur Lehrkräftegewinnung. So bleibt alles am Laufen. Aber kommen wir weiter? Offensichtlich nicht. Wir verharren in der Mitte.

Deutschland wollte die Schulen digitalisieren. Das klang zunächst sehr modern. Dann stellte sich heraus, dass manche Schulen kein vernünftiges WLAN hatten. Also wurden Tablets angeschafft. Die Tablets kamen. Das WLAN kam später. Die Passwörter waren nicht verfügbar. Der Datenschutz hatte Bedenken. Die Lehrer brauchten Fortbildungen. Die Server waren überlastet. Und irgendwo lag noch ein Overheadprojektor. Er funktionierte. Natürlich.

Und währenddessen verändert sich die Gesellschaft. Kinder und Jugendliche leben in einer hochentwickelten Multimedia-Welt, in der Informationen jederzeit verfügbar sind. Sie können innerhalb von Sekunden erfahren, was irgendein Influencer auf Bali zum Frühstück gegessen hat. Aber bei der Frage, wie man einen Absatz zusammenfasst, beginnt das große Schweigen. Es sei denn, wir liefern ihnen die passenden KI-Programme, die über Handy sehr viel erklären. Das können die Kinder überall lesen, wenn sie Zeit haben.

Vielleicht liegt darin die eigentliche Herausforderung der kommenden Jahre: Wir müssen Kindern wieder beibringen, zwischen Information und Wissen zu unterscheiden. Und zwischen Meinung und Tatsache. Zwischen einem Video mit sieben Millionen Aufrufen und einem Beleg. Zwischen „Ich habe das irgendwo gesehen“ und „Ich kann erklären, warum das stimmt“. Das wäre übrigens auch Demokratiebildung.

Denn wer Zusammenhänge nicht versteht, ist leichter für einfache Erklärungen zu gewinnen. Wenn die eigene Lebenssituation kompliziert ist, klingt die Botschaft „Die und die sind schuld“ ausgesprochen angenehm. Bildungsfrust, soziale Unsicherheit, Perspektivlosigkeit und Misstrauen gegenüber Institutionen können einen gefährlichen Nährboden bilden. Am Ende ist die Regierungspartei schuld und extreme Parteien der Heilsbringer. Offene Gespräche müssen stattfinden.

Deshalb sehen moderne Lernräume und Schulen konzeptionell so aus:

  • bewegliche Tische und Stühle, die schnell von Reihen- auf Gruppenarbeit umgestellt werden können
  • kleinere Rückzugs- und Differenzierungsräume
  • Räume für Kleingruppen
  • offene Lernbereiche
  • flexible Trennwände
  • Präsentationsflächen
  • digitale Displays
  • zuverlässiges WLAN
  • Arbeitsplätze für individuelles Lernen
  • Bereiche für Kommunikation und Zusammenarbeit
  • akustisch abgeschirmte Zonen
  • teilweise eigene Teamräume für Lehrer
  • Fachräume bzw. Werkstätten und Labore
  • barrierefreie Zugänge und Nutzungsmöglichkeiten
  • mehr Personal für die Zwischenräume

Das nennt man beispielsweise Klassenraum-Plus, Lerncluster oder Lernlandschaft. Beim Cluster-Modell teilen sich mehrere Klassen einen räumlichen Bereich mit unterschiedlichen Lern- und Arbeitsmöglichkeiten. Welche Schule hat das denn und genug davon? Täglich einsetzbar für Anfänger und Fortgeschrittene?

Oder ausreichend Wandkarten, historische Karten, Modelle, naturwissenschaftliche Anschauungsobjekte, Sammlungen, Experimentiermaterial, Werkzeuge, Musikinstrumente usw.?

Und so stehen wir 2026 wieder vor der deutschen Bildungsbaustelle. Die Gerüste stehen. Die Baupläne liegen bereit. Die Experten sind bestellt. Die Evaluation läuft. Die nächste Reform befindet sich in Vorbereitung. Nur der Unterricht findet weiterhin unverändert statt. Morgens um 7.45 oder um 8 Uhr. Mit 28 Kindern, mal mehr, mal weniger. Einem Lehrer. Einem kaputten Beamer. Ausfallende PCs, Drucker, Kopierer, technische Probleme, zu wenig Lernmaterial und einem Unterrichtskonzept, das die Kinder nur gelegentlich ganzheitlich einbinden kann. Es fehlen noch Dutzende Milliarden Euro, bis alles so ist, wie es sein sollte, und wir uns entwickelt haben. Die 100 Punkte Unterschied auf beispielsweise chinesischen Stand sind zurzeit mehr als festgeschrieben. Es scheint so, dass die Volatilität der Werte sowieso gering ausfällt. Was über 26 Jahre annähernd gleich bleibt, wird sich auch nicht schlagartig erhöhen. Eventuell bei einer Systemumstellung mit mehr Effizienz oder bei sprunghaftem Anstieg der Intelligenz. 

Freitag, 4. September 2026

EILMELDUNG: Machtverhältnisse in Thüringen verändern sich direkt vor der Sachsen-Anhalt-Wahl


EILMELDUNG: BSW-Fraktion im Thüringer Landtag scheint sich aufzulösen - neue Hybridaktion der Putin-Jünger?

 

Jazz: Nicole News September

 

Nicole News September
Photo by Daniel Bernet
Hallo liebe Musikfans,

die Sommerferien sind vorbei, und leicht frischer Wind weht uns morgens entgegen. Ich hatte eine Sommerpause ohne Konzerte, aber auf der anderen Seite flossen die Ideen wie ein geöffneter Wasserhahn.

DOKTORARBEIT - CAMBRIDGE - POZNAN - 45 NEUE SONGS
Einige von euch wissen es schon: Ich bereite mich seit Anfang des Jahres auf meine Doktorarbeit vor. Dafür musste ich mein Englisch aufbessern und den Cambridge-Test machen. Im Juli war die Prüfung, die ich auch bestanden habe. Nun bin ich für meine Jazz-Doktorarbeit in Posen an der Ignacy Jan Paderewski Academy qualifiziert. Ich habe zwar keinen Newsletter versendet, war aber sehr fleissig: Die Muse hat mich geküsst! Sage und schreibe 45 neue Kompositionen sind entstanden, die ich nun alle ganz andante aufschreiben werde.

SAXOPHONE WORKSHOP DATEN 2027
13. - 16. Mai 2027 Grindelwald (850 CHF)
22. - 25. Juli 2027 Grindelwald (850 CHF)
05. - 07. August 2027 St. Blasien (650 EUR)
14. - 17. Oktober 2027 Grindelwald (850 CHF)

Tages-Workshopdaten werden im nächsten Newsletter bekannt gegeben.

HENRY IV CD-RELEASE TOUR IM OKTOBER
Ich freue mich sehr, verkünden zu dürfen, dass meine Band aus New Orleans in Originalbesetzung wieder in die Schweiz und nach Deutschland kommt. Mein Herz pocht schon, wenn ich daran denke, dass wir gemeinsam wieder hierzulande auf den Bühnen stehen und unsere Musik spielen werden. Henry hat mir so einige Türen in der europäischen Jazz-Szene geöffnet. Wir präsentieren live unser neues Album „Henry IV”. Nur meine Newsletter-Follower können dieses Album bereits jetzt bei mir für CHF/EUR 22 inklusive Versandkosten bestellen. Das Album steckt voller Liebe!“

Als Band sind wir sehr fleissig und nehmen immer sofort neue Songs auf, wenn wir uns sehen – so auch im kommenden Oktober. Wir präsentieren unser neues Album „Henry IV“ und nehmen zeitgleich am Donnerstag, 15. Oktober 2026, in der Lebewohlfabrik mit meiner New Orleans Band das neue Album „Henry V“ auf. Sichert euch jetzt bereits euren Platz: Platz-Reservierung.

Bei allen Konzerten kostet es Eintritt, ausser in Weinfelden ist das Konzert auf Kollekte. Es findet mittags statt und wir sammeln dabei Spenden für den Verein Stärnechind.

Hier sind unsere Tourdaten – reserviert euch unbedingt jetzt schon eure Tickets:

13.10.26 Basel, Bird's eye
14.10.26 Basel, Bird's eye
15.10.26 Zürich, Lebewohlfabrik
16.10.26 Saarbrücken, Breite63
17.10.26 Weinfelden, Dachs (13:30 - 14:30 Uhr)
17.10.26 Ennenda, Göldi Museum

UGANDA YOUTH BRASS BAND

Es war lange mein Traum, mit jungen Menschen in Afrika Musik zu machen, ihnen das Saxophon zu zeigen und es ihnen beizubringen. Irgendwann hatte ich den Traum aus den Augen verloren, bis ich im Mai eine magische Energie verspürte und mein Ziel wieder klar vor mir sah.
Nur einige Tage später erhielt ich eine Nachricht von Dennis, dem Leiter der Uganda Youth Brass Band, mit der Frage, ob ich ein paar Saxophone übrig hätte, die die Mädchen in der Band spielen könnten. Ich antwortete, dass ich selbst keine abzugeben habe, da ich alle meine Instrumente spiele. Aber ich versprach, mich umzuhören – und so hatte ich innert zwei Wochen fünf Saxophone zusammen, die ich den Mädchen schenken kann!

Kurzerhand telefonierte ich mit meinem Mentor Nils Landgren, der mir dringend davon abriet, die Saxophone mit der Post zu senden. Also bleibt nur ein Weg: Ich fliege selbst hin. Nun möchte ich diese Reise aber nicht alleine antreten, sondern gemeinsam mit Musikerkollegen. Wir wollen vor Ort mit den Jugendlichen Musik machen und den Mädchen Unterricht geben. Hierfür brauchen wir Unterstützung für vier Flüge, Hotel und Verpflegung. Wer mein „Uganda Youth Brass“-Projekt unterstützen möchte, darf sich sehr gerne bei mir melden. Insgesamt fallen Kosten in Höhe von 10'000 CHF/EUR an. Ich habe hierfür auch meine Patreon Seite gestartet, die allen ermöglicht meine künstlerischen Vorhaben weltweit zu unterstützen. Man kann mich aber auch via Banküberweisung direkt unterstützen.

GEBURTSTAG
Heute ist mein Geburtstag und ich habe hierzu auch ein neues Video gedreht in den Schweizer Bergen. Es ist auf jedenfall ziemlich „abgespact” . Hier könnt ihr es euch anschauen: Space Video.

Lasst es euch gut gehen und bis bald in live an meinen Konzerten! Vielleicht schon am 9.9. in Frauenfeld 
mit meiner Band Robin?

Herzlichst,
Nicole



On tour
09.09.26 Frauenfeld, Jazz now
10.09.26 St. Blasien, Sax Kurs
11.09.26 St. Blasien, Sax Kurs
12.09.26 St. Blasien, Sax Kurs
15.09.26 Sachsenhausem
17.09.26 Grindelwald, Sax Kurs
18.09.26 Grindelwald, Sax Kurs
19.09.26 Grindelwald, Sax Kurs
20.09.26 Grindelwald, Sax Kurs
26.09.26 Rothenburg
27.09.26 Winterthur, Esse-Bar
01.10.26 Grindelwald, Sax Kurs
02.10.26 Grindelwald, Sax Kurs
03.10.26 Grindelwald, Sax Kurs
04.10.26 Grindelwald, Sax Kurs
13.10.26 Basel, Bird's eye
14.10.26 Basel, Bird's eye
15.10.26 Zürich, Lebewohlfabrik
16.10.26 Saarbrücken, Breite63
17.10.26 Weinfelden, Dachs
17.10.26 Ennenda, Göldi Museum
30.10.26 Rorschach


Infos:
www.NicoleJohaenntgen.com
Nicole Johänntgen „Robin“
Jazz Baltica auf ZDF

Fantasien zur Nacht: Short 7

Marlen an der Bar (generiert mit KI)

Was ist los mit dieser Frau? Marlen steht jeden Abend an der Beach Bar, und jeder liest erst ihr Top, dann ihren Rock. Er ist raffiniert transparent und zeigt sehr attraktive Beine. Die Aufnäher und das Design insgesamt sind k
nallbunt, ein bisschen Comic, ein bisschen Pop-Art, Sprechblasen, Sterne. Es sieht aus wie ein Protest. Ist aber eigentlich eine Einladung.

Marlen hat Bühnenbild in Leipzig studiert. Im zweiten Semester hatten sie Dada. Der Professor stand vorne und sagte diesen einen Satz, den alle Kunst-Professoren sagen: "Wenn alles Kunst sein kann, weil nichts mehr Kunst sein muss, wozu dann noch Kunst?" Und alle nickten, obwohl verheerend für die Kunst. Wir haben ja auch noch viel, viel echte Kunst!

Marlen fand es faul. Sie saß in der letzten Reihe und dachte: Wenn ihr alles Kunst nennt, müsst ihr euch ja nie mehr anstrengen. Irgend etwas hinklatschen, drapieren, Slogan, fertig. Nein, sie hat das Outfit deshalb selbst genäht. Aus Theaterfundus, Karnevalsresten, billigem Tüll. Überall drauf: ANTI ART - DADA IS DEAD. Nicht weil sie Kunst hasst - sie liebt Kunst. Sondern weil sie es leid war, dass Kunst oft nicht im Alltag benutzt wird. 

An diesem Abend ist sie allein hier. Sie wollte eigentlich nur zwei Wochen weg, nachdem in ihrem Atelier das Licht ausgefallen war. Sie wollte jemanden kennenlernen, aber nicht über eine App, wo man nur wischt - kann weg oder Herz. Sie wollte, dass jemand stehen bleibt und liest. Sie durch die Transparenz betrachtet bis hoch zu ihren Augen. Ein magischer Tiefenblick.

Elias bleibt stehen. Er ist der Barkeeper, tagsüber baut er die Bühne für das kleine Festival am Strand. Er stellt ihr einen Eistee mit Limette hin und sagt nicht "Geiles Outfit", sondern: "Starkes Statement. Aber stimmt nicht."

Marlen zieht interessiert die Augenbrauen hoch. "Was stimmt nicht?"

"Dass Dada tot ist", sagt er. "Dada scheint nur in Urlaub gefahren zu sein." Damit hat er sie.

Sie setzen sich an die Seite der Bar, wo die Lichterkette summt. Und Elias erzählt ihr das, was ihr Professor gar nicht erwähnt hatte, weil er voraussetzte, dass Studenten das nachlesen würden.

"Dada war 1916 in Zürich. Erster Weltkrieg. Eine Handvoll Künstler saßen im Cabaret Voltaire, hatten die Nase voll von Logik und Vernunft, weil genau diese Vernunft sie in den Krieg geführt hatte. Also machten sie das Gegenteil. Sie machten Unsinn. Mit Absicht. Sie klebten eine Gabel an eine Muschel, sie schrieben Gedichte aus zufälligen Zeitungsschnipseln, bastelten sich Hüte und Kostüme. Sie sagten: 'Wenn die Welt keinen Sinn mehr macht, dann machen wir eben Kunst, die auch keinen Sinn macht.' Nicht weil sie dumm warn. Sondern als Protest. Als Überlebensstrategie."

Marlen hört zu. Das Wort Überlebensstrategie bleibt hängen.

"Siehst du", sagt Elias und deutet auf ihren Rock, "dein Rock ist totaler Dada. Du nimmst ein ernstes Statement - 'Kunst ist tot' - und machst es bunt, durchsichtig, tragbar und ziehst es an einen Ort an, wo niemand über Kunst nachdenken will, sondern nur einen Drink will. Das ist absurd. Das genau ist Dada. Du hast Dada nicht getötet, Marlen. Du hast ihn an den Strand gebracht."

Unten in der Ecke ihres Rocks, in einer kleinen Sprechblase, steht ganz klein, fast wie ein Hilferuf, den sie selbst reingenäht hat, ohne es zu merken: DADA DADA DADA DADA. Marlen lacht. Zum ersten Mal an diesem Abend nicht höflich, sondern richtig. Häufiger konnte man es gar nicht sagen. Aber es gibt tatsächlich Modeschöpfer, die Pop-Art so zitieren.

"Weißt du, was ich eigentlich will?", sagt sie dann. "Ich will nicht immer die sein, die alles selbst näht, selbst baut, selbst erklärt. Ich will mal die sein, die jemand anderem beim Bauen zuschaut. Ich möchte ihn betrachten, und er soll mich betrachten... Ich will jemanden kennenlernen, ohne gleich einen Lebensplan mitzubringen."

Elias schmunzelt und nickt übertrieben. "Ich sammle morgen um sechs bei Ebbe Treibholz. Für eine Bank. Keine Kunst. Nur eine Bank. Zwei Plätze. Willst du mit? Kein Date. Nur Holz."

Marlen sagt ja.

Am nächsten Morgen ist der Strand leer. Marlen trägt ein einfaches Kleid, das Pop-Art-Kleid hängt im Bungalow. Sie hat es nicht mehr angezogen - es hat seinen Job getan und hilft vielleicht noch mehrere Male.

Sie sammeln Holz. Er zeigt ihr, welches trägt und welches nur schön aussieht. Sie zeigt ihm einen Knoten, der auch nass hält. Da staunt Elias. Sie reden nicht viel. Elias betrachtet sie, schaut ihr auf die Beine, ihre Formen und in die Augen. Marlen lässt erst ihre Augen über seinen entblößten Oberkörper gleiten, dann über seine Muskeln und Beine und die engen Hosen. Und genau deshalb funktioniert es.

Mittags sitzen sie auf dem Sand, vor sich einen Haufen Holz, der vielleicht mal eine Bank wird.

Marlen hat nichts gegen Dada. Sie hatte nur lange niemanden getroffen, der verstehen wollte, dass ihr ANTI ART - DADA IS DEAD in Wirklichkeit heißt: "Frag mich, was danach kommt." 



Donnerstag, 3. September 2026

21 Pläne der AfD, die so nicht funktionieren ...



Kritische Auseinandersetzung mit den Plänen der AfD. Es gibt noch mehr Widersprüchliches ...

Ist die AfD wirklich eine Alternative? Wie viele Pläne funktionieren eigentlich?

Lust auf Voten? Junge Menschen zwischen 14 und 17 Jahren lernen bei Lesen und Kultur für alle e.V. demokratische Kultur

Lesen für alle - das freie Wort Lesen und Kultur für alle e.V.



Unsere Demokratie hat nur Zukunft, wenn junge Stimmen gehört werden.

„Lesen für alle – Das freie Wort“ verbindet Leseförderung, Demokratiebildung und kulturelle Teilhabe für Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 11. Gemeinsam mit Autorinnen und Autoren – darunter Menschen mit eigener Zensurerfahrung – beschäftigen sie sich mit Meinungsfreiheit, Menschenrechten und unterschiedlichen Perspektiven.

In wissenschaftlich begleiteten Workshops entstehen eigene Texte und kreative Beiträge aus Schreiben, Theater, Radio, Film und Fotografie. Die Jugendlichen entwickeln Haltung, Vertrauen in die eigene Stimme und einen verantwortungsvollen Umgang mit dem freien Wort. Ihre Ergebnisse werden öffentlich präsentiert und damit sichtbar und hörbar.

Mit den 3.000 Euro finanzieren wir Workshops, Materialien und die Präsentation der Ergebnisse.

Gib diesem Verein deine Stimme – damit junge Stimmen gehört werden! Auf der Seite der Sparda Bank Hessen könnt ihr voten. Das Projekt mit den meisten Stimmen erhält 3000 EUR.

https://www.sparda-vereint.de/project/lesen-fuer-alle-das-freie-wort/voting/bildung-2026/

Freitag, 28. August 2026

Fantasien zur Nacht: Short 6

Foto: Stefan Vieregg, mit KI kreiert 
Ich laufe. Einfach nur laufen. Barfuß. Und ich kann nicht aufhören mich zu freuen wie ein kleines Kind.

Der Sand spritzt unter meinen Füßen hoch, kalt, weich, kitzelt zwischen den Zehen. Vor mir — nichts. Kein Termin, kein "wir müssen reden", keine Tür die geknallt wird. Nur Strand. Kilometerweit Strand. Endlich.

Du hast keine Ahnung, wie lange ich darauf gewartet habe. Die letzten Monate... Es war nur noch anstrengend mit uns.

Weißt du noch, dieser Streit wegen des Urlaubs? Ich wollte ans Meer. Du wolltest "erstmal gucken wegen Geld und überhaupt". Ich hab gesagt: "Ich brauch Luft." Und du: "Du brauchst immer irgendwas Dramatisches." Dramatisch. Ich dramatisch. Dann hast du gesagt, ich wäre kindisch, weil ich wegen so einem Kleid heulen würde — weil ich es mir gekauft habe, und du meintest, das sei rausgeschmissenes Geld für "Origami-Gedöns". Du hast es nicht verstanden. Du hast NIE verstanden, warum ich manchmal einfach losrennen muss.

Dann die Nacht, als du meine Tasche schon halb ausgepackt hast und sagtest: "Wenn du jetzt fährst, dann fährst du allein." Ich hab geweint, ja. Und dann hab ich sie wieder gepackt. Ganz allein. Und jetzt bin ich allein. Gott sei Dank bin ich allein.

Schau mal mein Kleid! Ich hab es doch anbehalten. Mein gelbes Faltenkleid. Und guck — die kleinen Fallschirmchen! Sie sind mit dünnen Bändern an meinem Rücken festgemacht. Als ich losgerannt bin, hat der Wind sie einfach mitgerissen und jetzt fliegen sie! Wirklich! Sie steigen! Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs kleine gelbe Parachutes, wie kleine Quallen am Himmel, hinter mir her. Wenn ich schneller laufe, steigen sie höher. Wenn ich stehenbleibe, tanzen sie um mich herum.

Hahaha! Ich muss so lachen! Ich kann sie im Wind steigen lassen, komplett. Ich halte die Bänder gar nicht fest, der Wind macht das. Es fühlt sich an, als würde mich das Kleid selbst nach vorne ziehen, als würde es sagen: "Komm, noch schneller!"

Ich bin nicht mehr sauer. Ich bin nicht mal mehr traurig. Ich bin einfach nur... leicht. Wie die kleinen Schirmchen da hinten. Barfuß, mit fliegenden Haaren, ein bisschen außer Atem, ein bisschen sandig — aber frei.

Ich laufe jetzt einfach weiter. Bis zum Ende vom Strand. Nur weil ich es kann.

Donnerstag, 27. August 2026

Oper Frankfurt: COSÌ FAN TUTTE, von Wolfgang Amadeus Mozart

Sonntag, 23. August 2026, um 18 Uhr im Opernhaus


Erste Wiederaufnahme

COSÌ FAN TUTTE

Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Così fan tutte (2026-2027)
Bildnachweis:Barbara Aumüller

Musikalische Leitung: Takeshi Moriuchi / Alden Gatt; Inszenierung: Mariame Clément Mitwirkende: 
Fiordiligi: Karolina Bengtsson 
Dorabella: Kelsey Lauritano / Karolina Makuła (30. 12. 2026., 2., 8., 10., 16. 21.01.2027.)
Guglielmo: Taehan Kim / Finn Sagal (30. Dezember 2026., 2., 8., 10., 16. 21.01.2027) Ferrando: Matteo Ivan Rašić (23., 28., 30.08.2026) / Andrew Kim
Despina: Elizabeth Reiter / Bianca Tognocchi (30.12 2026, 2., 8., 10., 16. 21.01.2027)
Don Alfonso: Sebastian Geyer / Liviu Holender (30.12.2026, 2., 8., 10., 16. 21.01.2027)

Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 18.30 Uhr.
Preise: € 16 bis 127 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Mit freundlicher Unterstützung der DZ-Bank

Così fan tutte ist nach Le nozze di Figaro und Don Giovanni die letzte der drei Opern von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), die in Zusammenarbeit mit dem Librettisten Lorenzo Da Ponte entstanden. Nach Mozarts Tod fiel das Werk bald in Ungnade: Zu frivol sei die Geschichte, zu konstruiert die Handlung. Aber vielleicht war die Lehre, die in der „Schule der Liebenden“ unterrichtet wird, für das 19. Jahrhundert einfach zu hart? Erst Richard Strauss und Gustav Mahler gewannen die Oper wieder als Kernstück fürs Repertoire zurück.

Così fan tutte – So machen’s alle, ist das nüchterne Fazit einer Wette, welche die Offiziere Guglielmo und Ferrando mit dem Philosophen Don Alfonso abschließen. Um den von diesem propagierten Wankelmut aller Frauen, dem die Freunde die unverbrüchliche Treue ihrer Bräute Fiordiligi und Dorabella entgegenhalten, auf die Probe zu stellen, fassen die Herren einen Plan: Als Türken verkleidet erscheinen die Offiziere – kurz zuvor noch tränenreich in einen fiktiven Krieg verabschiedet – bei den Geliebten und bieten alle Verführungskünste auf, um die Damen zu erobern. Nicht zuletzt durch den Einfluss der in Liebesdingen versierten Zofe Despina kann anfänglicher Widerstand der Umworbenen schließlich gebrochen werden. Bevor es jedoch zu einer Hochzeit der beiden „über Kreuz“ verbundenen Paare kommt, wird das Verwirrspiel aufgedeckt. Doch damit sind noch längst nicht alle Fragen geklärt ...

Studienleiter Takeshi Moriuchi übernimmt das Dirigat der Wiederaufnahmeserie von Così fan tutte alternierend mit Kapellmeister Alden Gatt. Moriuchi ist der Oper Frankfurt seit 2018 verbunden, als Dirigent und Liedbegleiter tritt er seither immer wieder auch für das Publikum in Erscheinung. Gatt dirigierte in Frankfurt bereits Die Zauberflöte, Ascanio in Alba und Le nozze di Figaro von Mozart. Die Partie der Fiordiligi singt Karolina Bengtsson. Die Sopranistin ist seit der Spielzeit 2023/24 ein Teil des Ensembles und überzeugte am Haus schon in diversen Partien. 2025 sang sie beim Festival d’Aix-en-Provence Camille (Louise) und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik Dori (Iphigénie en Tauride). Bengtsson ist mehrfach preisgekrönt u.a. beim Internationalen Haydn-Wettbewerb für Klassisches Lied und Arie, sowie beim Internationalen Gesangswettbewerb „Die Meistersinger von Nürnberg“. Kelsey Lauritano und Karolina Makuła alternieren als Dorabella.

Neben ihrer Partie in Così fan tutte wird Lauritano in dieser Spielzeit auch in Händels Flavio und in der Premierenserie von Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen auftreten. Eine Besonderheit ihrer Saison wird der Liederabend im großen Haus gemeinsam mit Kapellmeister Alden Gatt sein. Auch Makuła ist an zahlreichen Produktionen beteiligt, unter anderem auch bei den Wiederaufnahmen von Richard Wagners Das Rheingold und Die Walküre. Taehan Kim und das neue Opernstudio-Mitglied Finn Sagal alternieren in der Partie des Guglielmo. Kim wurde zur Spielzeit 2025/26 in das Ensemble der Oper Frankfurt aufgenommen und gab mit der Partie des Guglielmo seinen Einstand. Zuvor war der südkoreanische Bariton Mitglied des Internationalen Opernstudios der Berliner Staatsoper. Sagal ist seit dieser Spielzeit Mitglied des Frankfurter Opernstudios und wird nun ebenfalls seinen Einstand hier am Haus als Guglielmo feiern. Matteo Ivan Rašić als Gast und das neue Ensemble-Mitglied Andrew Kim alternieren in der Partie des Ferrando. Kim verstärkte in den Jahren 2023 bis 2025 das Opernstudio der Oper Frankfurt und war im Anschluss eine Saison freischaffend tätig. In dieser Zeit gab er u.a. sein Debüt als Edgardo in Lucia di Lammermoor. Als Despina wechseln sich, wie auch schon in der Premierenserie, die Ensemblesängerinnen Elizabeth Reiter und Bianca Tognocchi ab. Liviu Holender und Sebastian Geyer verkörpern alternierend die Partie des Don Alfonso. So zeigt auch die zweite Wiederaufnahme der Saison die Bandbreite des Ensembles der Oper Frankfurt.

Märchen 01: Maras Edelsteinhaus

Foto von Hanna Ivaniv

Es war einmal tief im Grünberg, wo die Bäume so dicht standen, dass das Sonnenlicht nur in goldenen Tupfen auf den Waldboden fiel, eine Bergfrau namens Mara.

Mara war nicht wie die anderen im Dorf unten am Fluss. Jeden Morgen setzte sie ihren Helm mit dem kleinen Licht darauf auf, steckte den Hammer in die Tasche ihres ockerfarbenen Anzugs und verschwand in der Edelsteinmine. Während die anderen schürften und von Reichtum träumten, lauschte Mara. Denn die Steine sprachen. Nicht laut. Sie summten.

"Wir sind müde", summten die großen, milchigen Brocken. "Niemand will uns."

Die Menschen wollten nur das, was glitzerte - die grünen Smaragde, die rosa Turmaline, die blauen Aquamarine wie gefrorenes Himmelswasser. Genau solche, wie sie jetzt in Maras Lore lagen, wie auf deinem Bild. Schwer und stolz. Jeder im Dorf hätte sie am liebsten heimlich eingesteckt.

Mara aber hatte einen anderen Traum. Kein Schloss. Kein Gold. Sie wünschte sich ein kleines Haus am Waldrand. Mit einem gelben Fensterladen, einer Bank vor der Tür und einem Dach, unter dem es im Winter warm war. Ein Haus, das ihr gehörte. Ganz ohne Schuld.

"Wie soll das je wahr werden?", seufzte sie eines Abends in den dunklen Stollen hinein. "Ich kann die funkelnden Steine nicht nehmen. Sie gehören dem Berg. Und dem Dorf."

Da antwortete ihr der Berg. Oder besser: der Alte vom Berg. Ein kleiner Wicht mit Bart aus Moos, der Hüter der Mine, den nur die hören, die nicht gierig sind.

"Du hast recht, Mara", krächzte er. "Wer stiehlt, baut sein Haus auf weichem Grund. Es wird immer einstürzen. Aber du - du hast das andere gehört."
"Das andere?"
"Die Steine, die niemand will."
Er zeigte auf die Haufen von taubem Gestein, auf das milchig-weiße Muttergestein, das die Bergleute achtlos zur Seite warfen. Für sie war es Abfall. Für Mara aber begann es zu leuchten.

In den nächsten Wochen tat Mara etwas Seltsames. Während die anderen die Lore mit den großen Kristallen füllten, sammelte sie die unscheinbaren Brocken. Die rauen, weißen, leicht glitzernden. Sie wusch sie im Bach, schliff sie am Flussufer glatt, legte sie in der Sonne zum Trocknen aus.

Die Dorfkinder kamen und halfen. "Was baust du?", fragten sie. "Ein Märchen", sagte Mara und lächelte.

Aus den Steinen baute sie kein Haus aus Edelsteinen - sondern ein Haus mit Edelsteinen. Sie verkaufte die geschliffenen weißen Steine an Gärtner für Wegeinfassungen, an Künstler, an Maurer, die daraus wunderbar kühle Mauern bauen konnten. Und für jeden verkauften Wagen tauben Gesteins durfte sie sich, so war die alte Abmachung mit der Berggenossenschaft, einen Eimer voll kleiner Splitter und Staub mitnehmen - den Edelsteinstaub, der beim Schlagen abfiel und sonst im Boden versickerte.

Diesen Staub rührte sie in ihren Kalk. Und so geschah das Wunder.

Als ihr kleines Haus am Waldrand endlich stand - Stein für Stein selbst gemauert, mit der Bank vor der Tür - da begann es bei Sonnenuntergang zu schimmern. Das Dach funkelte nicht protzig. Es glitzerte leise. Grün, rosa und blau, wie tausend kleine Sterne im Putz. Weil Mara nicht die großen Kristalle gestohlen, sondern das Kleine, Vergessene geehrt hatte, hatte der Berg ihr seinen Segen geschenkt.

Und wenn heute Wanderer vorbeikommen und fragen: "Sag, Bergfrau, warum leuchtet dein Haus so schön?", dann sagt Mara: "Weil ein Traum, der ehrlich gebaut ist, von selbst zu leuchten beginnt. Man muss nur lernen, den Wert in dem zu sehen, was andere liegen lassen."

Und ihre Lore? Die schiebt sie noch immer. Aber jetzt weiß jeder, dass das größte Vermögen nicht in der Lore liegt, sondern in den Händen, die sie schieben.