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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Freitag, 19. Juni 2026

Oper Frankfurt: TANCREDI von Gioachino Rossini

Premiere

Cláudia Ribas (Mezzosopran / Titelpartie;
Bildnachweis: Barbara Aumüller)


TANCREDI
Melodramma eroico in zwei Akten von Gioachino Rossini
Text von Gaetano Rossi nach Voltaire
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln




Musikalische Leitung: Giuliano Carella Inszenierung: Manuel Schmitt Bühnenbild: Bernhard Siegl Kostüme: Raphaela Rose Licht: Joachim Klein Chor: Manuel Pujol Dramaturgie: Konrad Kuhn Argirio: Theo Lebow Amenaide: Bianca Tognocchi Orbazzano: Kihwan Sim Tancredi: Cláudia Ribas Loredana Clara Kim Isaura: Ruby Dibble Chor und Statisterie der Oper Frankfurt Frankfurter Opern- und Museumsorchester Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Tancredi von Gioachino Rossini entstand 1812/13 als Auftragsarbeit für das venezianische Teatro La Fenice und markierte einen Wendepunkt in seiner Karriere hin zur Gattung der Opera seria. Nach der Uraufführung in Venedig 1813 wurde Tancredi schon bald an der Mailänder Scala gespielt. Im Jahr 1817 stand das Werk zum ersten Mal in Frankfurt auf dem Spielplan. Die Partitur ist geprägt von Rossinis charakteristischer melodischer Inspiration und virtuosen vokalen Anforderungen, die den Übergang von der Opera seria des 18. Jahrhunderts zum Belcanto des 19. Jahrhunderts markieren. Besonders berühmt wurde die Cavatine des Tancredi „Di tanti palpiti“, die zu Rossinis Lebzeiten zu einer Art Gassenhauer avancierte. Die Oper vereint heroische Leidenschaft mit tief empfundener Lyrik und zeigt bereits Rossinis Meisterschaft in der Gestaltung großer dramatischer Szenen. Das Libretto von Gaetano Rossi basiert auf Voltaires Tragödie Tancrède aus dem Jahr 1760:


Bianca Tognocchi (Sopran / Amenaide;
Bildnachweis: Barbara Aumüller) 
Unter dem Eindruck einer Bedrohung von außen beschließt der Senat von Syrakus ein drakonisches Gesetz, das jeden, der mit dem Feind konspiriert, mit dem Tode bestraft. Argirio und der rivalisierende Orbazzano legen einen alten Zwist bei; als Pfand des neuen Bundes verspricht Argirio ihm die Hand seiner Tochter Amenaide. Diese liebt jedoch insgeheim Tancredi, der vor langer Zeit aus der Stadt verbannt worden war. Ein abgefangener Brief von ihr wird missdeutet, und der eigene Vater unterschreibt ihr Todesurteil …