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Dienstag, 28. Oktober 2014

Recitals im THÉÂTRE DES CHAMPS-ELYSÉES, Paris

27. September 2014
Sopran: Joyce DiDonato
Musikalische Leitung: Riccardo Minasi
Mit Arien von Vincenzo Bellini, Giachino Rossini u.a.

22. Oktober 2014
Tenor: Rolando Villazón
Sopran: Pumeza Matshikiza
Musikalische Leitung: Guerassim Voronkov
Mit Arien von Georges Bizet, Gaetano Donizetti, Franz Lehár u.a.

7. November 2014
Mezzosopran: Cecilia Bartoli
Musikalische Leitung: Diego Fasolis
Mit einem neuen Programm

9. November 2014
Mezzosopran: Angela Gheorghiu
Musikalische Leitung: Tiberiu Soare
Mit Arien von Giuseppe Verdi u.a.

14. November 2014
Altistin und Dirigentin: Nathalie Stutzmann
Mit Arien von Georg Friedrich Händel u.a.

15. November 2014
Sopran: Julia Lezhneva
Musikalische Leitung: Riccardo Minasi
Mit Arien von Giuseppe Verdi,
Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi

16. November 2014
Sopran: Natalie Dessay
Musikalische Leitung: Emmanuelle Haïm
Mit Arien von Georg Friedrich Händels Julius Cäsar

11. Dezember 2014
Sopran: Olga Peretyatko
Musikalische Leitung: Manuel López-Gómez
Mit Arien von Wolfgang Amadeus Mozart u.a.

13. Dezember 2014
Altistin: Marie-Nicole Lemieux
Mit dem Venice Baroque Orchestra
Mit Auszügen verschiedener Werke Antonio Vivaldis

19. Dezember 2014
Kontratenor: Philippe Jaroussky
Mit dem Ensemble Ensemble Artaserse
Mit Auszügen verschiedener Werke Antonio Vivaldis

21. Januar 2015
Sopran: Simone Kermes
Mezzosopran: Vivica Genaux
Musikalische Leitung: Andrés Gabetta
Mit Arien von Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel u.a.

Montag, 27. Oktober 2014

Premiere im Nationaltheater Mannheim: HOMO FABER

Homo Faber von Max Frisch
Premiere am 8. November, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

»Ich glaube nicht an Fügung und Schicksal, als Techniker bin ich gewohnt mit den Formeln der Wahrscheinlichkeit zu rechnen. Wieso Fügung?« (Walter Faber)
Walter Faber ist ein Vernunftmensch, ein Macher. Er glaubt sein Leben vollkommen im Griff zu haben. Doch als er in einem Passagierflugzeug über der Wüste von Tamaulipas, in Mexiko notlanden muss, beginnt für ihn eine abenteuerliche Reise, die sein Leben aus den Fugen geraten lässt. Er begibt sich mit Herbert, den er im Flugzeug kennenlernt und der der Bruder seines alten Freundes Joachim ist, nach Guatemala. Dort finden sie Joachim tot vor und bestatten ihn. Da Walter dienstlich nach Paris muss, beschließt er spontan eine Schiffsreise zu unternehmen. Er lernt auf dem Schiff die junge Sabeth kennen, ohne zu wissen, dass sie seine Tochter ist. Sabeth wurde von Hanna, Walters Jugendliebe, und Joachim großgezogen, nachdem Faber Hanna verlassen hatte, um beruflich ins Ausland zu gehen. Sabeth und Walter verlieben sich, doch was glücklich beginnt, endet in einer Tragödie von antikem Ausmaß.
Mit seinem 1957 veröffentlichten Roman Homo Faber stellt Max Frisch Technik und Mythos nicht als Gegensätze gegenüber, sondern zeigt sie als komplementäre Bildnisse einer Weltauslegung. Er stellt die alles überdauernde Frage nach der Schuld menschlichen Handelns und setzt Walter Faber immer wieder dem Schicksal aus.
Regie führt Georg Schmiedleitner, der am Nationaltheater zuletzt Woyzeck inszenierte.

Inszenierung: Georg Schmiedleitner - Bühne und Kostüme: Florian Parbs – Licht: Robby Schumann- Musik: Sebastian Weisner- Dramaturgie: Tilman Neuffer

mit Almut Henkel, Michaela Klamminger; Michael Fuchs, Boris Koneczny,  Reinhard Mahlberg, Jacques Malan


die nächste Vorstellungen: 13. und 22. November
www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

Keramikerin Lotte Reimers in Kaiserslautern für ihr Lebenswerk ausgezeichnet

Für ihr Lebenswerk ausgezeichnet:
Keramikerin Lotte Reimers


Gestalterische Vielfalt
Rund 100 Objekte in Ausstellung zum Pfalzpreis für das Kunsthandwerk
Im Mittelpunkt der Ausstellungseröffnung zum zeitgenössischen Kunsthandwerk im Wadgasserhof in Kaiserslautern standen die diesjährigen Preisträger des erstmals vergebenen Lebenswerkpreises an die Keramikerin Lotte Reimers, des Pfalzpreises für Kunsthandwerk an den Metallgestalter und Metallbaumeister Sebastian Schreiber sowie des Nachwuchspreises an den Tischlermeister Philipp Heinrich. Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder legte den Besuchern die Ausstellung ans Herz, die das breite kunsthandwerkliche Schaffen und Können dokumentiere. „Die hohe Kunst der ausgestellten Werke verdienen ein großes Publikum“, sagte er in seiner Begrüßung. Den Kunsthandwerkerinnen und -handwerkern der Ausstellung und insbesondere den Preisträgern sei gelungen, „handwerkliche Fertigkeiten mit künstlerischen Kompetenzen zu verbinden“, erläuterte die Handwerkskammerpräsidentin Brigitte Mannert. Dr. Christoph Dammann, Kulturamtsleiter der Stadt Kaiserslautern, hob hervor, dass der Wadgasserhof „ein idealer Ort für die Ausstellung ist, an dem nun schon seit 22 Jahren die Objekte zum Pfalzpreis für das Kunsthandwerk präsentiert werden“.
Pfalzpreis für schlichte Formgebung:
Sebastian Schreiber erläutert seinen Grill
Der Bezirksverband Pfalz würdigte in Kooperation mit der Handwerkskammer der Pfalz das lebenslange Schaffen und Wirken der 82-jährigen Lotte Reimers aus Deidesheim. „Sie gehört zu den bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands und hat sich nicht nur durch ihr eigenes Schaffen, sondern auch als Mitbegründerin und langjährige Leiterin des Museums für moderne Keramik in Deidesheim einen Namen gemacht“, so Wieder. Ihr Werk sei unverwechselbar und durch seine autonome Gestaltungskraft einzigartig in der künstlerischen Keramik der Gegenwart. Sebastian Schreiber, 1989 in Ludwigshafen geboren, überzeugte die Jury des mit 10.000 Euro dotierten Pfalzpreises mit einem Grill, in dessen schlichtem Erscheinungsbild zahlreiche Details wie Gesundheitsrost, regulierbare Zuluft, höhenverstellbarer Kohlenrost, Ascheschublade und ein Stauraum verborgen sind. Den mit 2.500 Euro dotierten Nachwuchspreis erhielt Philipp Heinrich, 1983 in Landau geboren, für seine wandhängende Schmuckschatulle mit skulpturalem Charakter, die hervorragend handwerklich verarbeitet ist.
Für die musikalische Gestaltung der Eröffnung sorgte der Saxophonist Helmut Engelhardt. Die Ausstellung präsentiert rund 100 Exponate von 21 Wettbewerbsteilnehmern; insgesamt waren 38 Bewerbungen eingegangen. Ein Katalog ist zum Preis von fünf Euro erhältlich. Die Schau ist bis zum 23. November im Wadgasserhof in Kaiserslautern, Steinstraße 55, mittwochs bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr zu sehen.

Konzertante Opernaufführungen im THÉÂTRE DES CHAMPS-ELYSÉES, Paris

THÉÂTRE DES CHAMPS-ELYSÉES

Das in der Avenue Montaigne gelegene Théâtre des Champs-Elysées zählt fast 300.000 Zuschauer jährlich und ist die Heimstätte des renommierten Orchestre National de France. Das Opernhaus wurde im Jahr 1913 von den Architekten Henry van der Velde und Auguste Perret im Art-déco-Stil erbaut und gilt heute als Prachtexemplar der französischen Architektur des 20. Jahrhunderts.
Innen beherrschen Kunstwerke von Vertretern des Nabis zwischen Jugendstil und Art Déco das Gebäude, außen erstrahlt die gesamte Betonkonstruktion verblendet mit weißem Marmor. Gastspiele berühmter klassischer Solisten, Tanzensembles und symphonischer Orchester machen das Gros des Spielplans aus. 




Cléopâtre
18. November 2014
Musikalische Leitung: Michel Plasson
Cléopâtre: Sophie Koch
Marc-Antoine: Ludovic Tézier

Semiramide 23. November 2014
Musikalische Leitung: Evelino Pidò
Semiramide: Elena Mosuc
Arsace: Ruxandra Donose

Le Messie
15. Dezember 2014
Musikalische Leitung: Nathalie Stutzmann
Susan Gritton: Susan Gritton
Tenor: Benjamin Bernheim

Oratorio de Noël
12. Februar 2015
Musikalische Leitung: Christophe Rousset
Soprano: Katherine Watson
Tenor: Julien Prégardien

Freitag, 24. Oktober 2014

Freitagabend auf der Leipziger Lachmesse 2014

 
Bellmann und Höchel »Piaf«
         

Fantasien zur Nacht: STAY FOREVER




Seafolly X Panama - Stay Forever

Good Sounds: BAUHAUS, Hollow Hills

Vortrag im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde: Verlockendes Paradies in den andalusischen Kolonien

Die Kolonie La Carolina in Andalusien:
Zielort und erhofftes Paradies zahlreicher südwestdeutscher

Auswanderer Ende des 18. Jahrhunderts
  





Verlockendes Paradies in den andalusischen Kolonien

Vortrag im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde 

„Verlockendes Paradies in den andalusischen Kolonien“ heißt der Vortrag zur Spanienauswanderung aus der Kurpfalz und Baden-Durlach im 18. Jahrhundert, den die Historikerin Nicola Veith aus Frankfurt am Main am Mittwoch, 5. November, um 19.30 Uhr im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Benzinoring 6, hält (Eintritt frei). In Erwartung eines Paradieses wanderten vor 250 Jahren rund 8.000 Bauern und Handwerker aus Mitteleuropa nach Andalusien aus. Die dort neu gegründeten Kolonien waren ein von der spanischen Regierung in der Zeit der Aufklärung entworfenes Projekt. Gelockt wurden die Auswanderer durch die Versprechungen eines bayerischen Kolonistenwerbers. Vor Ort erwartete sie jedoch ein karges Land mit ungewohntem Klima, in dem kein Dach über dem Kopf für sie bereitstand. Hunderte fielen Fieberepidemien zum Opfer, die Überlebenden waren desillusioniert. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten florierten die Kolonien, so dass noch heute Nachfahren jener Kolonisten mit Nachnamen wie Teclemayer, Smit oder Alpert in den andalusischen Ortschaften leben. Nicola Veith referiert über Verbote, Verhöre und den heimlichen Abzug und bringt dabei die restriktiven Maßnahmen in der Kurpfalz und Baden-Durlach gegen die Auswanderungsbewegung nach Spanien in den Jahren 1767 bis 1769 zur Sprache. Sie stellt außerdem zwei Emigrantengruppen aus der Kurpfalz und Baden-Durlach vor. Dabei beschreibt sie die soziale und wirtschaftliche Situation dieser Auswanderer, die beispielhaft für die Lebensbedingungen zahlreicher Spanienauswanderer aus Südwestdeutschland, dem Elsass, Lothringen und der Schweiz steht. Zudem wird die Auswanderungspropaganda des Kolonistenwerbers Johann Kaspar von Thürriegel thematisiert, beispielsweise mit welchen Mitteln er die Bevölkerung in das für das 18. Jahrhundert ungewöhnliche Zielland Spanien lockte und wie er die Verbreitung der Werbeschriften und die Reise der Kolonisten organisierte.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Heute Abend auf der Leipziger Lachmesse 2014

 
Rebecca Carrington & Colin Brown »Dream A Little Dream«
         

Good Sounds: LACRIMOSA, Alleine zu zweit




Veranstaltungshinweis: SUCHTPOTENZIAL, 100% Alko-Pop Live

Suchtpotenzial sind die Pianisten Ariane Müller & die Sängerin Julia Gámez Martin. Das Pop-Duo mit geballter Frauen-Power schreibt Lieder über die wirklich wichtigen Themen: Sex, Drugs, Rock n Roll ... und Weltfrieden! Sie singen von Bauern und Brüsten, Gutmenschen und Penisneid und vielen anderen Lastern. Ihre Mission: die Menschheit vom Alko-Pop abhängig machen und natürlich letzten Endes Rockstar werden!


Köln, Köln Comedy Festival, Solo-Show, 25. Oktober '14
Bonn, Pantheon Theater, Solo-Show, 26. Oktober '14

Novitäten bei ECM: David Virelles, Marcin Wasilewski, The Hilliard Ensemble, Kate Moore/Saskia Langhoorn & Konstantia Gourzi

David Virelles: Mbókò - Sacred Music for Piano, Two Basses, Drum Set and Biankoméko Abakuá


With Mbókò, pianist-composer David Virelles – based now in New York but born and bred in Cuba – has taken the folkloric rhythms of Afro-Cuban religious ritual and transmuted them into a 21st-century music resonating with mystery and meaning. The main title, Mbókò, can mean “fundament” or “sugar cane” or “The Voice,” not the human voice but The Voice that is believed in Abakuá culture to be the voice of a spirit, or spirits. Sound is an element revered in this culture, and that idea – the worship of sound itself – was a shaping force in the performances of Virelles’ compositions on Mbókò. The album’s subtitle – “Sacred Music for Piano, Two Basses, Drum Set and Biankoméko Abakuá” – indicates both the ritualistic intent of the 10 pieces and their sound, with piano as lead voice alongside dual bass drone and the polyrhythmic percussion of a traditional trap set and the all-important four-drum biankoméko kit, manned by Román Díaz. Virelles has tapped into a mu sical impulse that is simultaneously ancient and modern, communal and personal, meditative and propulsive. Mbókò casts a spell.


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Marcin Wasilewski Trio w/ Joakim Milder: Spark Of Life


The fourth ECM album for the Wasilewski Trio adds a special guest, the lyrical Swedish saxophonist Joakim Milder, whom the Poles came to know through performances with Tomasz Stanko’s Litania project. Amongst other affinities, the players share a love of Krzyzstof Komeda’s music, and Komeda’s “Sleep Safe and Warm” theme, written for Polanski’s Rosemary’s Baby makes a reappearance here. As ever, the Wasilewski group balances original material – intensely melodic new tunes by Marcin (including two variations of the beautiful title track) – with a daring range of covers, embracing Herbie Hancock, the Police’s “Message In A Bottle” and Slawomir Kurkiewicz’s arrangement of a composition by Grazyna Bacewicz, and reinforces its status as one of the most resourceful groups around. This is the trio’s second ECM appearance this year, following on from sterling work as Jacob Young’s rhyth m section on Forever Young. Spark of Life was recorded in Lugano in March 2014, and produced by Manfred Eicher.


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Album trailer for Spark Of Life

       

The Hilliard Ensemble: Transeamus


Having recorded more than 20 albums for ECM since the mid-’80s, the Hilliard Ensemble caps its discography before retirement with a final release: Transeamus, a collection of polyphony – in two, three and four parts – from 15th-century England. The British vocal ensemble’s very first ECM recording included music from the court of Henry VIII, and Transeamus brings their odyssey through the ages full circle. The album includes many of the group’s favorite pieces from this era, including previously unrecorded items from its concert programs by the likes of John Plummer, Walter Lambe and William Cornysh. More of the album’s works are by composers rendered anonymous by time, yet all of this music is rich with enduring personality. Tenor David James says: “The sweet harmonies might appear uncomplicated, but this transparency of sound creates a cumulative effect that is mesmerizing. The album ends with ‘Ah gentle Jesu.’ We know the composer’s name, Sheryngham, but virt ually nothing else. On paper, it is a simple dialogue between Christ on the cross and a penitent sinner; however, the intensity of the music is so overwhelming that, from our experience in concert, both listener and performer are left in stunned silence.”

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Tourdates

       

Kate Moore/Saskia Langhoorn: Dances and Canons


Dances and Canons is the debut ECM recording of both composer Kate Moore and pianist Saskia Langhoorn. Moore was born in England in 1979 and lives now in the Netherlands (where she studied with Louis Andriessen). However, it is Australia, where she grew up, which has left the strongest impression on her creative imagination, its teeming natural soundscapes transmuted in her music of hypnotically-swarming pulse patterns and shifting, layered planes of sound. In Dutch pianist Lankhoorn (also born 1979), Moore has a dedicated and resourceful interpreter. “It’s impossible to listen to this music,” writes George Miller in the liner note, “and not wonder about the enormous technical demands it makes of the performer.” Moore and Lankhoorn have collaborated regularly since 2003. As well as compositions for solo piano, the programme includes pieces for two pianos, four pianos and multiple pianos, realized in the Auditorio svizzera, Lugano, with Manfred Eicher as producer.


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Tourdates


       

Konstantia Gourzi: Music for piano and string quartet

Athens-born and Munich-based composer Konstantia Gourzi makes her ECM New Series label debut. “What historical voices commingle in the current idiom of a composer whose cultural roots lie in the birthplace of rhetoric, but who emigrated to take a musical apprenticeship in European constructivism?” asks Ingrid Allwardt in the liner notes. “What wordless airs, echoes of past ages, thread their way into the present day of her instrumental songs?” Music for piano and string quartet, supplies the answers. With the exception of the early „noch fürcht’ ich”, composed in 1993, all the music is of recent vintage. It includes a number of piano miniatures, pieces dedicated to Lachenmann, Kurtág, Raue, Abbado, Barenboim and Rexroth, two string quartets, and works for string quartet and piano. Pianist Lorenda Ramou and the Ensemble Coriolis deliver committed performances. The album was recorded in Munich’s Himmelfahrtskirche in 2012, and produced by Manfred Eicher.

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Tourdates

   

Sonntag, 19. Oktober 2014

Pflegestärkungsgesetz bringt kaum Verbesserungen, vielmehr verzögert es den Zugang Betroffener zur Unterstützung

„Das Pflegestärkungsgesetz bringt nur kleine Verbesserungen. Für die 1,5 Millionen Demenzkranken und ihre pflegenden Angehörigen ist immer noch keine wirkliche Entlastung in Sicht“, so Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, anlässlich der abschließenden Lesung des 1. Pflegestärkungsgesetzes im Bundestag.

„Eine große Pflegereform, wie der VdK sie fordert, ist das Pflegestärkungsgesetz nicht“, kommentiert Mascher weiter. Es fehle immer noch die Einführung eines umfassenden Pflegebedürftigkeitsbegriffs. „Konkret fordern wir fünf statt der heutigen drei Pflegestufen, die neben körperlichen auch seelisch-geistige Beeinträchtigungen berücksichtigen. Würde diese Einteilung bereits angewandt, hätten schon heute viele Demenzpatienten und deren pflegende Angehörige Zugang zu besseren Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Ohne Pflegestufe gibt es für die pflegenden Angehörigen von Demenzkranken auch keinen vollen Zugang zu Entlastungsangeboten wie Tages- und Kurzzeitpflege“, erklärt die VdK-Präsidentin. Außerdem verstreiche durch die neuerliche Erprobung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes viel kostbare Zeit. „Wir befürchten deshalb, dass die Umsetzung, die erst in einem zweiten Schritt erfolgen soll, nicht in dieser Wahlperiode kommen wird“.

Wenig Verständnis hat Mascher dafür, dass ab 1. Januar 2015 ein Pflegevorsorgefonds aus den Beitragsgeldern der Versicherten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro jährlich aufgebaut werden soll. „Das Geld benötigen wir für die Umsetzung des ganzheitlichen Pflegebedürftigkeitsbegriffs, und zwar sofort. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass immer, wenn ein Geldtopf angelegt wird, die Gefahr groß ist, dass ein Finanzminister zugreift. Wir sollten deshalb auf den Fonds verzichten und Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen das Geld ungeschmälert zukommen lassen“, so Mascher.
Der Einbezug der privaten Pflegeversicherung für einen Finanzausgleich und die Schnittstellenprobleme zwischen Kranken- und Pflegeversicherung würden ebenfalls weiterhin nicht angepackt. Die rentenrechtliche Anerkennung von Pflegezeit in der Pflegestufe 0 fehlt auch. Es gebe Lichtblicke wie die Anhebung um vier Prozent bei Pflegegeld und Pflegesachleistungen. Ein automatischer Inflationsausgleich ist im Gesetz jedoch nicht verankert. Mascher: „Wir fordern eine jährliche Anpassung des Pflegegelds, die sich an den tatsächlichen Kostensteigerungen orientiert.“

Samstag, 18. Oktober 2014

Lieblingsschauspieler vieler Deutscher: SKY DU MONT ist der Erzähler in Rocky Horror Show

BAD, BIZARRE AND BLOODY BRILLIANT!



Sky du Mont gastiert als Erzähler
in Richard O’Brien’s Rocky Horror Show –
vom 2. bis 4. Januar 2015 im Rosengarten Mannheim



Sky du Mont kann es nicht lassen! Wenn vom 2. bis 4. Januar 2015 mit Richard O’Brien’s Rocky Horror Show das Kultmusical schlechthin für drei Tage erneut nach Mannheim kommt, wird in der Rolle des Erzählers erstmals der profilierte deutsche Film- und Fernsehschauspieler Sky du Mont zu erleben sein. 

Mit unerhörtem Tempo, unartigem Glamour und jeder Menge Sexappeal sorgte RICHARD O’BRIEN’S ROCKY HORROR SHOW in der hochgelobten Inszenierung des Regisseurs Sam Buntrock zuletzt 2011/12 von Berlin bis München für ausverkaufte Häuser. Grandseigneur Sky du Mont begeisterte bereits damals in einigen Tourneestädten als schlagfertiger Erzähler. 2014/15 geht das Kultmusical erneut auf Tournee. Sky du Mont lässt es sich nicht nehmen, wieder dabei zu sein und wird erstmals auch in Mannheim auf der Bühne stehen.

„Richard O’Brien’s Rocky Horror Show ist für mich die geilste Show, die ich je gemacht habe“, sagt Sky du Mont. „Das ist ein richtiges Happening. Jede Vorstellung ist anders, und am Schluss stehen wirklich alle auf den Sitzen und jubeln. Auch die Älteren auf den teureren Plätzen und die, die das Stück noch nie vorher gesehen haben. So etwas habe ich noch nie erlebt, und ich habe viel Theater gespielt. Wirklich, die geilste Show, die ich je gemacht habe.“

Der in Argentinien geborene Schauspieler gehört zu den erfolgreichsten Vertretern des deutschen Film und Fernsehens. Als international begehrter Star hat er sich in US-amerikanischen, englischen und französischen Film- und TV-Produktionen einen Namen gemacht. Er war in Stanley Kubricks Kinoproduktion „Eyes Wide Shut" neben Tom Cruise und Nicole Kidman zu sehen. In dem Oscar-nominierten Kinofilm „The Boys from Brazil“ spielte er an der Seite von Laurence Olivier und Gregory Peck sowie mit Anthony Quinn in „Omar Mukhtar – Löwe der Wüste“. Darüber hinaus war du Mont an verschiedenen renommierten deutschen Bühnen engagiert. 2001 und 2004 wurde er für seine Rollen in den Kinokomödien „Der Schuh des Manitu“ und „(T)Raumschiff Surprise“ je mit einem „Bambi“ und dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet und tritt seit einigen Jahren auch als Romanautor hervor.

Neue CD von ZWIRBELDIRN bei Trikont im Anflug: JABITTE

Morbide Polka - Niederbayerischer Blues
Autonome Wirtshausmusik – Schuldiger Dreigesang
Schamlos übergeworfene Oldies – Herzliche Erotik
Exzessiver Gipfelabgesang  - Furioses Gefiedel    


 Mit Schlanz?

Jabitte! (Ja bitte?)

Die neue CD von
ZWIRBELDIRN
Maria Hafner – Beatrix Wächter – Evi Keglmaier – Simon Ackermann



 
US-0459 . Ab 24. Oktober 2014

Sie besingen die Glatze des Herrn August, bedrohen mit glockenhellen Stimmen diejenigen, die ihnen den Bierrausch verweigern, feiern den letzten Discjockey im Morgengrauen und pflastern die Straßen ihrer Geliebten mit Edelsteinen. Ach, gäb es die abgedrehten Bayerinnen mit ihrer modernen Rückwärtsgewandtheit nicht, Deutschland wäre sehr viel ärmer. Music made in Bayern, sie könnte als Zwirbeldirn-Eskapade sogar noch gut gelaunte Alte überzeugen.
Eva Mair-Holmes von Trikont mit ihren immer treffenden Beschreibungen: "Obacht,  mit ihrem furiosen Gefiedel können Zwirbeldirn Sie völlig unerwartet in menschliche und musikalische Abgründe reißen, um Sie im nächsten Augenblick zu den höchsten Gipfeln zu tragen.  Selten war man trauriger zufrieden und gleichzeitig heiter melancholisch wie im Geigenhimmel von Zwirbeldirn. Was für ein Glück, dass in Momenten des totalen geigerischen Übermuts der Herr am Kontrabass noch schnell das Gatter schließt, bevor die drei Damen mit halsbrecherischen Gesängen über alle Berge jodeln."


„Die Geige ist das leidigste Instrument Nummer eins.“ Maxi Pongratz-Kofelgschroa

Erste Zwirbeldirn-Presse: „..Eine Kapelle, die ihresgleichen sucht…Sie tischen den Zuhörern eine Abfolge wahrer Wunder auf: rumänische Tanzlieder, böhmische Wirtshauslieder, Münchner Couplets und Wiener Schrammel-Zuckerl, Walzer, Polka, Lieder vom alten Discjockey "aus Nummer 33". Am Ende dieser Beschwörung von Vergänglichkeit hängt beim "DJ" praktisch die Nadel in der Rille fest, simuliert von sich wiederholenden atonalen Bogenstrichen - einer der schönsten und originellsten musikalischen Abgänge überhaupt…Und wenn der dreistimmige Gesang sich teilt und wieder zusammenfindet - Beatrix hoch, Maria tiefer, Evi dazwischen buchstäblich den Ton angebend. Alles nur Stimme in diesem Moment, eine Form von Reinheit. Bei den virtuosen Geigen-Bratsche-Stücken, mit und ohne Gesang, schwingt sich das Quartett zu atemberaubend komplexer, durchaus auch individueller Verschiedenheit empor, um sich dann doch wieder hinter eingängigen Harmonien zu versammeln…Besungen wird bei "Zwirbeldirn" aber nicht nur das sonnige Idyll, sondern genauso der dahinter lauernde Abgrund, das schöne Scheitern und der Tod - von Moritat bis Blues..“ 
Bosco-München

Nicht diesen Herbst, sondern nächstes Jahr: Fähiger Kurator macht sich auf den Weg

www.fotofestival.info
Urs Stahel, Kurator des 6. Fotofestivals 2015, macht sich auf den Weg
© Dan Cermak, Zürich

URS STAHEL ist Kurator des 6. Fotofestivals
Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg
19.09. - 15.11.2015
Eröffnung: 18.09.2015

Wir freuen uns sehr, dass Urs Stahel das 6. Fotofestival im Herbst 2015 kuratieren wird.
Urs Stahel ist Gründungsdirektor des Fotomuseums Winterthur, das sich in den 20 Jahren unter seiner Leitung zu einem der wichtigsten Häuser für Fotografie entwickelt hat. Der international tätige Fotografiespezialist ist zudem Mitgründer der Kunsthalle Zürich, Gastprofessor an der Universität Zürich, Kurator des MAST, des neuen Zentrums für Industriekultur in Bologna, Kurator und Autor zahlreicher Ausstellungen und Publikationen.
Für das kommende Fotofestival wird Urs Stahel ein übergreifendes Ausstellungskonzept entwickeln, dessen Fragestellungen in den teilnehmenden Institutionen aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert werden.
Urs Stahel:
"Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung. Das Fotofestival Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg hat sich zu einer viel beachteten europäischen Biennale entwickelt. Fotografie wird hier wirklich ernst genommen."
Auf ein spannendes 6. Fotofestival freut sich das gesamte Festivalteam!



Special Guest von FOREIGNER in Mannheim: COSHIVA




 „Acoustique Tour 2014”

Coshiva als Special Guest bestätigt!

Live am 24. Oktober 2014, 20 Uhr, im Rosengarten in Mannheim


(Mannheim, 02. Oktober 2014). Die sympathische Singer-Songwriterin Coshiva wurde von der amerikanischen Kult-Band Foreigner für deren umfangreiche „Acoustique Tour 2014“ in Deutschland als Special Guest ausgewählt. Die Band schätzt den reinen, klaren Akustik-Sound der Salzburgerin, mit dem sie am 24. Oktober 2014 das Publikum im Mannheimer Rosengarten auf das einzigartige Unplugged-Konzert der Rocklegenden einstimmen wird. 

Coshivas Musik kommt aus der Seele – und trifft die Herzen. Der Name ist eine Eigenkreation und wer dabei an ein positives und leichtes Gefühl denkt, liegt richtig. Denn darum geht es in Coshivas Welt: Gute Vibes. Nach ihrer ersten Single 2003 „Leaving Today“, die prompt zum Radiohit wurde, blieb sie dennoch ganz am Boden. Ein Major-Plattenvertrag wurde ihr angeboten, der aber, bestimmt durch ein gesundes Bauchgefühl, im Altpapier landete. Bis heute bereut die Sängerin nicht, ihren eigenständigen Weg gegangen zu sein. Nach ihrem Debut-Album „Thousand Miles Away“ folgte 2008 ihr zweites Album „Butterfly“.  

2013 veröffentlichte Coshiva ihr drittes Album „One by One“. Der sich darauf befindende Song „Soak up the fun“, wurde von UNICEF als Kampagnensong 2014 gegen Mangelernährung in der dritten Welt in einem Spot mit dem deutschen NBA-Basketballstar Dirk Nowitzki ausgewählt. 

Das Album „One by One“ besticht durch seine Fülle an eingängigen, fröhlichen und unkomplizierten Songs, die an das farbenfrohe Indien erinnern, das Coshiva bereiste, aber auch von Liebe, Sehnsucht, Träumen und Selbstverwirklichung erzählen. Rechtzeitig zur Tour mit Foreigner wird eine Limited Edition des Albums „One By One“ mit einigen Akustik-Bonustracks erscheinen und nur während des Tour-Zeitraums im Handel erhältlich sein.



ab 40,- Euro, zzgl. Gebühren der Vorverkaufsstelle 

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Dance Video: CHICHO von Eric Finke




Chicho from Eric Finke

Kurzfilm: Yardbird



Yardbird 

A young girl with a secret past comes out of hiding and is forced to take on the town bullies with the thing she fears most - herself. 
bridlepathfilms.com 
www.facebook.com/bridlepathfilms

Dienstag, 14. Oktober 2014

Good Sounds: CHARLES MINGUS, Boogie Stop Shuffle


Video: Stunt Poetry



Stunt Poetry 

Good Sounds: MARIO BIONDI, A Handful Of Soul


Neue Therapie für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen


Das Modellprojekt DeTaMAKS in der Tagespflege des Alois-Hemmer-Hauses, Sozialstation in Brücken (Pfalz)


Eine nicht-medikamentöse, Ressourcen erhaltende The­rapie wird jetzt erstmals in Tagespflege-Einrichtungen eingesetzt. Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen können in der Tagespflege Musterhaus an dem bun­desweiten Modellprojekt des Universitätsklinikums Erlangen teilnehmen.
Je älter die Menschen werden, desto wichtiger ist eine umfassende gesundheitliche Versor­gung - gerade auch bei kognitiven Beeinträchtigungen. Die demografische Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte rückt daher zunehmend ältere Menschen in den Fokus des öffentli­chen Interesses. Innovative Projekte, unterstützt durch Forschung, sind letztlich der Schlüssel zu mehr Lebensqualität. Hier setzt das Projekt DeTaMAKS (motorische, alltags­praktische und kognitive Aktivierung mit sozialer Einstimmung in der Tagespflege) an.
Dieses Projekt ist die Weiterentwicklung der MAKS-Therapie für Menschen, die von Gedächtnisschwierigkeiten betroffen sind.

Die MAKS-Therapie wurde für stationäre Einrich­tungen entwickelt und ihre Wirksamkeit in einer wissenschaftlich hochwertigen Studie be­legt (www.maks-aktiv.de). Nach erfolgreicher Erprobung in stationären Einrichtungen wird nun ein Tagespflegeangebot gestaltet.

Der vielversprechende Therapieansatz wurde im Zentrum für Medizinische Versorgungs­forschung der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen entwickelt. Er besteht aus mehreren, aufeinander abgestimmten Elementen. Die Teilnehmer werden in ihren motorischen, alltagspraktischen und kognitiven Fähigkeiten gezielt gefördert. Das Erlebnis innerhalb der Tagesgruppe spielt dabei als soziale Kompo­nente eine wichtige Rolle.

Nach einem abgestimmten Wochenplan begegnen den Tagesgästen täglich angemessene Herausforderungen. So können sie ihre Motorik bei Übungen wie Zielwerfen oder Tischki­ckern schulen. Mit der Zubereitung eines kleinen Imbisses werden alltagspraktischen Fähigkeiten trainiert. Als kognitive Übung ordnen sie zum Beispiel auf einer Karte Ländernamen zu.

Die Wirksamkeit dieser Therapie konnte in mehreren kontrollierten Studien der Psychiatri­schen und Psychotherapeutischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen eindrucksvoll belegt werden: Alltagspraktische und geistige Fähigkeiten werden über mindestens ein Jahr stabilisiert. Zusätzlich verhalten sich die Teilnehmer ausgeglichener. Die Therapie wirkt positiv auf die Stimmung, das soziale Miteinander und das Verhalten. Im Unterschied zu Medikamenten, deren Wirkungen sehr begrenzt sind, wird also der Erhalt der Selbstständigkeit im Alltag gefördert. Davon profitieren sowohl die Betroffenen als auch ihre Angehörigen.

Das Projekt DeTaMAKS startet in den kommenden Monaten  in der Tagespflege des Alois-Hemmer-Hauses in Brücken, die ein bekanntes Betreuungszentrum für Senioren im Landkreis Kusel ist. Neben der individuellen Unterstützung der Tagesgäste sind hier auch innovative Förderan­gebote von großem Interesse.
Ziel ist die Weiterentwicklung zu einer Einrichtung, die die Kompetenzen ihrer Gäste stärkt. Durch den stetigen Ausbau seines Angebots zeigt sich das Alois-Hemmer-Haus als engagierter Partner für seine Tagesgäste. Das Projekt DeTaMAKS ist dabei ein wichtiger Meilenstein, um die Lebensqualität der Menschen nachhaltig zu verbessern.

Die Tagespflege des Alois-Hemmer-Hauses ist Montag bis Freitag von 7.00 bis 18.00 Uhr geöfffnet. Ansprechpartnerin ist die Pflegedienstleiterin der Tagespflege, Cornelia Urschel.
Paulengrunder Str. 7a

66904 Brücken 
Tel: 06386 – 9219 0
Fax: 06386 – 9219 12

E-Mail: tb@sozialstation-bruecken.de

Good Sounds: BOMBAY BICYCLE CLUB, Home by Now


Drucken, malen und mit Ton gestalten im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern


Kreativ die Ferien verbringen: 
Kinderkunstkurse im mpk

In den Herbstferien laden das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk) und die Kreissparkasse Kaiserslautern Kinder und Jugendliche zu Kunstkursen ein, die drucken, malen oder mit Ton gestalten können. Vom 22. bis 24. Oktober, 10 bis 12.30 Uhr, können sich Kinder ab sieben Jahren unter dem Motto „Dick und Dünn“ bei den Künstlern der Neuen Sachlichkeit Anregungen holen und die Wirkung von dünnen und dicken Linien mit Drucken wiederzugebenen, um Stimmungen aufs Papier zu zaubern – unterstützt von wenig Farbe und schwarz-weiß. Um „Krausköpfe!“ geht es für Jugendliche ab zwölf Jahren vom 29. bis 31. Oktober, 10 bis 12.30 Uhr, die ausdrucksstarke Fantasie-Köpfe aus Ton gestalten können: zum Beispiel Locken wie Max Slevogt, dicke Lippen wie eine Skulptur von Christoph Voll oder ganz zarte Gesichtszüge wie Klimsch’s Mänade.

In der Malwerkstatt am 21., 22. und 23. Oktober zwischen 14 und 16.30 Uhr (Tage auch einzeln buchbar) durchstreifen Kinder ab sechs Jahren auf Ideensuche die Dauerausstellung, um sich von romantischen Landschaftsdarstellungen des 19. Jahrhunderts bis zu wilden Farbbildern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts inspirieren zu lassen. Danach  malen sie selbst farbenfrohe große Bilder an der Staffelei oder auf dem Boden. „Herbststurm“ heißt es dann am 28., 29. und 30. Oktober, 14 bis 16.30 Uhr; wildromantisch im Gegenlicht malte Heinrich Jakob Fried um 1831 einen Herbststurm, der buntes Laub durch die Pfalz und „Keschde“ (Esskastanien) von den Bäumen bläst. Wie würde diese Szene im impressionistischen Stil aussehen, und welche Farben würden die Expressionisten verwenden? Die jungen Teilnehmer ab sieben Jahren malen in unterschiedlichen Techniken und probieren Farbwirkungen aus. 

Ein ausführliches Programm mit den genauen Terminen ist unter www.mpk.de abrufbar. Die Kurse unter der Leitung von Andrea Löschnig, Julia Sucheroschenko und Nadine Choim sind kostenlos und können bis spätestens einen Tag vor der Veranstaltung gebucht werden. Die Anmeldung erfolgt per Telefon unter 0631 3647-205 oder per Mail an a.loeschnig@mpk.bv-pfalz.de.

Good Sounds: COLDPLAY, Magic


Bezirksverband Pfalz vergibt Lebenswerkpreise im Rahmen der Pfalzpreis-Gala am 25.10.14

Die Moderatoren Tanja Hermann und
Günther Fingerle lüften das Geheimnis um die Preisträger

Am Samstag, 25. Oktober, lädt der Bezirksverband Pfalz um 19.30 Uhr zur Pfalzpreis-Gala ins Pfalztheater Kaiserslautern ein. Erstmals vergibt er an diesem Abend zwei Lebenswerkpreise: Der Regionalverband ehrt das lebenslange Schaffen der Keramikerin Lotte Reimers sowie posthum das des Bildhauers Franz Bernhard. 

Darüber hinaus verleiht er den Pfalzpreis für Kunsthandwerk, für Bildende Kunst in der Sparte Plastik und für Musik in der Sparte Popularmusik. Insgesamt sind 17 Kandidatinnen und Kandidaten nominiert. Die Pfalzpreise sind jeweils mit 10.000 Euro, die Nachwuchspreise mit 2.500 Euro dotiert. Die Nominierten, die keinen Pfalzpreis gewinnen, erhalten eine Anerkennungsprämie von 500 Euro beziehungsweise 200 Euro.

Lotte Reimers, 1932 in Hamburg geborgen, gehört zu den bedeutendsten Keramikerinnen Deutschlands und hat sich nicht nur durch ihr eigenes Schaffen, sondern auch als Mitbegründerin und langjährige Leiterin des Museums für moderne Keramik in Deidesheim einen Namen gemacht. Ihre Arbeiten unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von denen anderer Keramiker. So sind ihre Steinzeug-Gefäße weder gedreht noch mit einer glatten Glasur überzogen; sie sind vielmehr frei aufgebaut, teilweise mit aus der Umgebung gefundenen Naturmaterialien – Steinen, Erden und Aschen – glasiert und bei hohen Temperaturen oft mehrmals gebrannt, um Ton und Glasur das Letzte abzuverlangen. Franz Bernhard, 1934 im tschechoslowakischen Neuhäuser geboren und 2013 in Jockgrim gestorben, zählte zu den wichtigsten deutschen Bildhauern der Gegenwart. Mit seinen aus Holz und Eisen gefertigten Großplastiken im öffentlichen Raum setzte er bleibende, unverwechselbare skulpturale Zeichen. Dabei gelang ihm, die beiden wesensfremden Werkstoffe zu einem Körper zusammenzufügen. Seine dynamischen Figuren, die den menschlichen Körper stark abstrahieren, vermitteln den Eindruck von Schwere und archaischer Kargheit.

Alle Nominierten werden bei der Pfalzpreis-Gala zunächst vorgestellt. Anschließend erfolgt die Bekanntgabe und Ehrung der Preisträger durch den Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder. Tanja Hermann und Günther Fingerle vom Pfalztheater moderieren den kurzweiligen Abend im Großen Haus. Für die musikalische Gestaltung sorgt das Orchester des Pfalztheaters unter Leitung des Generalmusikdirektors Uwe Sandner mit Auszügen aus dem Erfolgsmusical „West Side Story“. Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt kostenfrei.

Good Sounds: BON IVER, Michicant


Adriana Hölszkys BÖSE GEISTER zur Uraufführung des Jahres gewählt

Oper des Nationaltheaters Mannheim ausgezeichnet
Die »Opernwelt« wählt Adriana Hölszkys Böse Geister zur Uraufführung des Jahres. 
Der Opernchor des Nationaltheaters wird Chor des Jahres.

Die Oper des Nationaltheaters Mannheim freut sich in diesem Jahr gleich doppelt über die Ergebnisse der Kritikerumfrage 2014 der Fachzeitschrift Opernwelt. Nach dem 2. Platz in der Kategorie Opernhaus des Jahres 2013 und der Auszeichnung Uraufführung des Jahres 2013 für WeinbergsDer Idiot wählten die 50 unabhängigen Fachjournalisten aus Europa und den USA in diesem Jahr Adriana Hölszkys OperBöse Geister in der Librettofassung von Yona Kim zur Uraufführung des Jahres. Das Auftragswerk des Nationaltheaters in der Regie von Joachim Schlömer wurde im Mai 2014 in Mannheim uraufgeführt.
„Diese unbedingte Musik lässt einen nicht mehr los, transportiert Stimmung und leistet so mehr, als wenn wirklich nur eine Geschichte abgespult würde“, so Manuel Brug zur Uraufführung des Jahres in der Opernwelt. „Adriana Hölszky ist eine Virtuosin der klanglichen Klüfte. Die sie aus sich heraustreten lässt. Weil sie  will, weil sie muss – und vor allem weil sie es kann.“

Der Opernchor des Nationaltheaters, der die Kritiker nicht allein in seiner prägenden Rolle in der Uraufführung beeindruckte, ist zum Chor des Jahres gekürt worden.
„Ganz hinten, oben steht der formidable Mannheimer Opernchor. Hölszky inszeniert ihn gern a cappella wie die Kirchenhymnen der Orthodoxen, aber in deren beunruhigendes Gegenteil verkehrt – als verwirrenden Kommentator. Der schnalzt, schnarrt, murmelt, schreit, wuselt mit scheinbar tausend Stimmen durcheinander und diffundiert doch präzise von der Schwere ins Fliegende“, so Brug zum Opernchor in Böse Geister.

„Die zwei Auszeichnungen sind eine verdiente Anerkennung und zugleich eine hervorragende Werbung für die Oper des Nationaltheaters Mannheim. Ich gratuliere Klaus-Peter Kehr und seinem Team für diese Leistung“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

„Wir freuen uns sehr über diese tolle Nachricht! Nach dem 2. Platz in der Kategorie Opernhaus des Jahres und der Auszeichnung Uraufführung des Jahres 2013 sind die beiden jetzigen Auszeichnungen für uns  eine große Motivation, den schwierigen aber auch beglückenden Weg der Uraufführungen am Nationaltheater Mannheim weiter zu gehen. In kaum einem anderen Bereich gelingt es, eine so hohe überregionale Aufmerksamkeit zu generieren. Wir hoffen, dass diese Auszeichnungen in der schwierigen finanziellen Situation, in der sich das Nationaltheater momentan befindet, dazu beitragen, die Bedeutung und Strahlkraft des Hauses zu unterstreichen. Herzlichen Glückwunsch an Adriana Hölszky und an unseren wunderbaren Opernchor“, so Opernintendant Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr und Operndirektor Lutz Wengler.

Good Sounds: ORTOPILOT, Young Folks


63. Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg: Filme im internationalen Wettbewerb

Das offizielle Programm des 63. Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg – Die Internationale Jury entscheidet über den „Newcomer of the Year“

Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg präsentiert seit vielen Jahrzehnten ausgewählte Werke neuer Kinoautoren aus der ganzen Welt in echter Uraufführung. Die weltweite Entdeckung neuer Talente macht den Ruf dieses Filmfestivals aus. Über 1000 internationale Filmfestivals gibt es weltweit. Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg behauptet sich mit internationaler Beliebtheit im Kreis der wichtigsten 80 Filmfestivals. Denn es gilt als Festival, das nur und ausschließlich Newcomer-Werke präsentiert. Aus Tausenden von Newcomer-Filmen wählt das Festival immer nur die wenigen, wirklich gut gelungenen aus, betreibt also eine bewusst selektive Programmgestaltung.

Am Ende entscheidet die Internationale Jury, welcher junge Regisseur für sein Werk den „Newcomer of the Year“, dem Hauptpreis von Mannheim-Heidelberg, erhält. Das Trio internationale besteht in diesem Jahr aus der Festivaldirektorin des Istanbul Film Festivals Azize Tan, dem polnischen Drehbuchautor, Schauspieler und langjährigen Vize-Direktor des Polnischen Filminstitutes Marciej Karpinski und der deutschen Schauspielerin Catherine Flemming.
Ausführliche Informationen über die Hauptjury des Internationalen Filmfestivals finden Sie unter: www.iffmh.de

Das Programm zeigt in den Hauptreihen „Internationaler Wettbewerb“ 13 Filme und „Internationale Entdeckungen“ elf Filme bemerkenswerter, neuer Kinokünstler aus aller Welt.
Die Filme dieser beiden Hauptreihen kommen aus insgesamt 23 Ländern. Unter den 24 Filmen der beiden Hauptreihen befinden sich eine Weltpremiere, sechs Europäische Premieren sowie 15 Deutschlandpremieren.

 

Die Filme im „Internationalen Wettbewerb“

23 Seconds - 23 Segundos

Dimitry Rudakov, Uruguay, 112 Min.
Europäische Premiere
23 Sekunden dauert es bis Emiliano die Scheibe eines Autos an der Ampel gereinigt hat. Für diesen Service bekommt er ein Trinkgeld – davon lebt der leicht geistigbehinderte Mann. Eines Tages wird an seiner Kreuzung eine junge Frau angeschossen. Statt sie ins Krankenhaus zu bringen, bringt er sie in seine eigene Wohnung.

316

Payman Haghani, Iran, 72 Min.
Europäische Premiere
Ein ganzes Leben ausschließlich dadurch gezeigt, wie verschiedene Schuhe die Welt betreten und durch sie wandern. Fast experimentell, oft aber heiter, erzählt dieser Film auch vom Leben und den Zeiten im postrevolutionären Iran.

A Long Story

Jorien van Nes, Niederlande, 93 Min.
Deutschlandpremiere
Ein rumänischer Gastarbeiter hinterlässt seinen kleinen Sohn bei einem holländischen Freund. Die Reise der beiden ins Heimatland des Jungen wird zu einem Testfall der europäischen Integration.

All Cats Are Grey - Tous les chats sont gris - Alle Katzen sind grau

Eröffnungsfilm
Savina Dellicour, Belgien, 85 Min.
Deutschlandpremiere
Eine Tochter sucht ihren unbekannten Vater. Sie findet einen Detektiv, den sie mit der Suche beauftragt. Dieser aber weiß, dass er ihr biologischer Vater ist – er hat sie aus der Ferne beobachtet. Ein Film über die Suche nach Identität.

Farewell - A Despedida

Marcelo Galvâo, Brasilien, 90 Min.
Europäische Premiere
Ein 92-jähriger alter Mann, der sich nur noch mühsam bewegen kann, macht sich auf den Weg zu den Dingen und Personen die in seinem Leben wichtig gewesen sind. Darunter ist seine 55 Jahre jüngere Geliebte. Ein authentischer Film über die Vergänglichkeit und die Liebe zum Leben.

Helium

Eché Janga, Niederlande, 79 Min.
Deutschlandpremiere
Die letzten Tage eines Gangsterbosses zwischen Erschöpfung und Gewalt. Großartige Atmosphäre im Stile der „Schwarzen Serie“. Ein Film über die innere Leere und die Erwartung des Todes.

Hotel - Hotell

Lisa Langseth, Schweden, 97 Min.
Deutschlandpremiere
Erika hat einen guten Job, ein gutes Leben und eine sichere Beziehung. Doch nach einer Frühgeburt ist alles anders in ihrem Leben. Erst als sie sich einer kuriosen Gruppentherapie im Hotel anschließt kann sie sich ihren heimlichen Wünschen stellen.

In the Crosswind – Risttuules

Martti Helde, Estland, 87 Min.
Deutschlandpremiere
Ein formal ungewöhnlicher und eindrucksvoller Film, der in Briefen und Bildtableaus die Gulag-Vertreibung der Esten zwischen Poesie und Realismus ausbreitet.

Leave to Remain

Bruce Goodison, Großbritannien, 89 Min.
Deutschlandpremiere
Omar ist der Musterknabe einer Maßnahme zur Eingliederung von Asylsuchenden. Doch er sagt nicht die Wahrheit. Die Konflikte sind vorprogrammiert.

Nabat

Elcin Musaoglu, Aserbaidschan, 105 Min.
Deutschlandpremiere
Ein Dorf stirbt aus. Hinter den Bergen ist schon Krieg. Nabat und ihr Mann bleiben ganz allein zurück im aserbaidschanischen Dorf.

Patrick’s Day

Terry McMahon, Irland, 102 Min.
Deutschlandpremiere
Der 20-Jährige Patrick leidet unter Schizophrenie, die er nur mit Tabletten in den Griff bekommt. Seine Mutter schirmt ihn vollkommen ab, bis er eines Tages (ausgerechnet am Patrick’s Day) Karen begegnet und sie vom Selbstmord abhält. Ist ein anderes Leben für ihn möglich?

The Boar King – Shan Zhu Wen Quan

Chen-ti Kuo, Taiwan, 102 Min.
Europäische Premiere
Ein Dorf in Taiwan wird von einer schrecklichen Flut heimgesucht in der Ying verloren geht. Der Film erzählt in wunderbaren schwarz-weiß Bildern und farbigen Passagen von den Geheimnissen der Naturgewalten und den Rätseln des Lebens.

Tricolarum

Elodie Lachaud, Frankreich, 81 Min.
Weltpremiere
Das Porträt einer Stadt und eines Lebensgefühls gesehen aus dem Blickwinkel Pariser Taxifahrer. Mit schwarz-weiß Passagen verschiedene Materialien und farbigen kleinen Geschichten aus dem Leben der Menschen. Eine Frau in Paris. Sommer. Taxifahrten. Jahrelang hat die Autorin für diesen quasi-literarischen Film recherchiert.