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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Montag, 27. Januar 2014

Mittelmeerkost bleibt Spitze

Was erstklassiges Öl ausmacht!
Mittelmeerkost bleibt Spitze


Olivenöl, Gemüse und Obst sind unserer tierischen Nahrung mit ungesunden Fetten weit überlegen
Mittelmeer-Diät senkt nach Meinung der Forscher das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Eine entscheidende Rolle übernimmt das Olivenöl. Die Wirkung ist so deutlich, dass sie auch ohne Sport und Gewichtsreduktion funktioniert. Also weg mit fetten Würsten, Schweinebauch und Fleischbergen!



(aus: Ärztezeitung online, rb) REUS. Wie lässt sich mit gesunder Ernährung Diabetes mellitus vorbeugen? Das haben spanische Präventionsmediziner um Jordi Salas-Salvadó untersucht. An ihrer Studie zur ernährungsbasierten Diabetesprävention nahmen mehr als 3500 Probanden im Alter von 55 bis 80 Jahren teil (Ann Intern Med. 2014; 160: 1).
Unter den Teilnehmern waren keine Diabetiker, doch jeder der Probanden hatte mindestens drei kardiovaskuläre Risikofaktoren (wie Rauchen, Hypertonie, Hypercholesterinämie, niedriges HDL-Cholesterin, Übergewicht oder frühe KHK in der Familienanamnese). Nach dem Zufallsprinzip wurden die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt:
Gruppe 1 (1154 Probanden) ernährte sich nach den Vorgaben der Mittelmeerdiät: 35 bis 40 Prozent der Nahrungsenergie stammte aus Fett, speziell aus pflanzlichen Quellen, reich an Olivenöl und Nüssen.
Fettes Fleisch - ungesund und problemfördernd
Der Anteil an Milchprodukten war gering. Es wurde mäßig viel Alkohol konsumiert, besonders Wein. Die Gerichte hatten häufig Soßen aus Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Gewürzen. Dazu gab es einen täglichen Zuschlag von 50 ml Olivenöl nativ extra (extra vergine).
Die reiche Gemüsetafel des Südens und
regelmäßig Fisch bekommt uns 10-mal besser
Gruppe 2 (1240 Probanden) aß und trank wie Gruppe 1, erhielt jedoch als täglichen Zuschlag kein Öl, sondern 30 g Nüsse: 15 g Walnüsse, 7,5 g Mandeln und 7,5 g Haselnüsse,
Gruppe 3 (1147 Probanden) diente als Kontrollgruppe. Die Teilnehmer erhielten Empfehlungen für eine allgemein fettarme Ernährung, und statt irgendwelcher Zuschläge an Öl oder Nüssen bekamen sie Küchen- und Tafelgeschirr sowie Schürzen und Einkaufstaschen.
Die Untersuchung lief von Oktober 2003 bis Dezember 2010 unter regelmäßiger Kontrolle der Diätgewohnheiten der Probanden. Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 4,1 Jahre. In dieser Spanne wurde bei 273 Probanden ein neu aufgetretener Diabetes diagnostiziert, 80 in Gruppe 1, 92 in Gruppe 2, 101 in Gruppe 3.
In einer multivariaten Analyse wurde abgeglichen nach dem Raucherstatus, dem Nüchternblutzucker, dem Vorliegen einer Dyslipidämie und Hypertonie, der Kalorienaufnahme, der Diättreue, der körperlichen Bewegung, dem Bildungsgrad und dem Alkoholkonsum.
Dabei ergab sich für das Ernährungsmuster von Gruppe 1, also Mittelmeer plus Olivenöl extra, eine Reduktion des Diabetesrisikos um 40 Prozent im Vergleich zur fettarmen Gruppe 3. Mittelmeer plus Nüsse senkten die Gefahr durchschnittlich um 18 Prozent, statistisch signifikant war das Ergebnis aber nicht.
Unterschiede zwischen den Gruppen in der Entwicklung des Körpergewichts, des Bauchumfangs oder im Ausmaß sportlicher Betätigung waren im Übrigen nicht festzustellen.

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