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TEUFELSKINDER von Jules Amedée Barbey D'Aurevilly
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SV Verlag
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Montag, 5. Oktober 2026
Kunsthalle Mannheim: Nur noch wenige Tage „Radikal. Real. Nouveau Réalisme und die Kunst der 1960er Jahre“
Freitag, 2. Oktober 2026
NTM Mannheim: KASIMIR UND KAROLINE von Ödön von Horvath
NTM Nationaltheater Mannheim
Volksstück von Ödön von Horváth
| KASIMIR UND KAROLINE Was gibt Kasimir und Karoline Halt in wirtschaftlichen und politischen Krisenzeiten? Und auf wen oder was können sie hoffen? Als Kasimir seine Arbeit verliert, gerät auch seine Beziehung zu Karoline ins Wanken. Karoline ist schwanger und will trotzdem an ihren Plänen und ihrem Wunsch nach einem besseren Leben festhalten. Zwischen persönlicher Krise und gesellschaftlichem Umbruch stellt sich die Frage: Was hält Menschen zusammen, wenn die Zukunft unsicher wird? Charlotte Sprenger und ihr Team holen Ödön von Horváths modernen Klassiker in die Gegenwart und verlegen das Geschehen vom Oktoberfest der 1930er-Jahre auf die Betriebsfeier eines Technologieunternehmens. Wo einst die Attraktionen des Volksfests für Rausch, Ablenkung und Begegnung sorgten, treffen heute ersetzbare Angestellte auf jene, die vom System profitieren. KI und Robotik verändern die Arbeitswelt, während die Angst wächst, den eigenen Platz zu verlieren. Horváth erzählt in seinen Volksstücken das Politische im Kleinen. Seine Figuren sehnen sich nach Selbstbestimmung und sozialem Aufstieg, während ihr Leben von wirtschaftlichen Verhältnissen und der Verfügbarkeit von Arbeit abhängt. Vor dem Hintergrund multipler Krisen, verringerter Sozialleistungen und zunehmender Aufrüstung stellt sich diese Frage heute neu: Was bedeutet Arbeit, wenn Künstliche Intelligenz und Robotik immer mehr Tätigkeiten übernehmen? Was geschieht mit Menschen, die den Eindruck gewinnen, ersetzbar zu sein, während globale Tech-Konzerne immer mehr Kapital und Macht konzentrieren? Und was macht diese Unsicherheit mit unseren Beziehungen? Spielerisch, musikalisch und visuell stark befragt die Inszenierung Horváths Figuren nach individuellen Handlungsoptionen in der allgemeinen Misere. |
Details | Regie: Charlotte Sprenger Bühne & Kostüm: Aleksandra Pavlović Licht: Robby Schumann Musik: Philipp Plessmann Dramaturgie: Olivia Ebert
Mit Kasimir: Paul Simon Karoline: Rahel Weiss/Kristin Steffen Schürzinger: Eddie Irle Erna: Jessica Higgins Merkl Franz: Sandro Šutalo Rauch: Ragna Pitoll Speer: Bruno Akkan
Weitere Termine Sa, 03.10.2026, 19.00 Uhr (Kurzeinführung um 18.30 Uhr) Di, 13.10.2026, 19.00 Uhr (Kurzeinführung um 18.30 Uhr) Mi, 21.10.2026, 19.00 Uhr Weitere Termine folgen |
NTM Mannheim: NORA ODER EIN PUPPENHAUS von Henrik Ibsen | Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel
NTM Nationaltheater Mannheim
von Henrik Ibsen | Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel | Luxuriöses Haus, schöne Kinder, glänzende Zukunft – ein (Alb-)Traum. Nora hat Freiheit gegen Status eingetauscht und lebt als hübsches Spielzeug ihres Gatten in einem Puppenhaus. Doch unter der glänzenden Oberfläche werden Risse sichtbar: patriarchale Strukturen, Abhängigkeiten und Kreditbetrug bringen das Fundament ins Wanken. Regisseurin Julia Gudi überschreibt Henrik Ibsens berühmtes Drama aus heutiger Perspektive und nimmt es in ihrer Abschlussarbeit an der HfMDK Frankfurt zum Ausgangspunkt für eine gegenwärtige Systemkritik. Aus dem Ehedrama wird ein Stück über Klasse, Geld und Selbstinszenierung. Vier Figuren ringen um Status und Wohlstand und um die Frage, was Schein und was Sein ist. Mit einer Ästhetik zwischen 80er/90er-Jahre-Pop, Sitcom und Body Horror untersucht die Inszenierung, wie Weiblichkeit hergestellt und performt wird. Die »Blondification« und das Unheimliche des Uncanny Valley treffen auf ein Puppenhaus, das zunehmend zum Haunted House wird. Eine Live-Cam wird zur Beobachterin, zum Spiegel gelingender oder scheiternder Selbstinszenierung im Blick der anderen. Wer inszeniert hier eigentlich wen? |
Details | Regie: Julia Gudi Video: Laura Krabes Bühne & Kostüm: Carolin Wirth Licht: Ronny Bergmann Musik: Moritz Schauer Dramaturgie: Franziska Betz
Mit Nora Helmer: Shirin Ali Torvald Helmer: Fabian Dott Kristine Linde: Maria Munkert Krogstad: Barış Özbük
Weitere Termine Sa, 03.10.2026, 20.00 Uhr Mi, 21.10.2026, 20.00 Uhr Mi, 28.10.2026, 20.00 Uhr (Kurzeinführung um 19.30 Uhr) Weitere Termine folgen |
Montag, 28. September 2026
Blick ins Leben: „Der Raum 204“
Raum 204 in der Realschule mit Hauptschule war kein Klassenzimmer. Er war ein Denkmal. Ein Denkmal für den Stillstand.
Wenn Frau Kessler die Tür öffnete, hatte sie jedes Mal das Gefühl, in eine Raumkapsel zu treten, die seit 26 Jahren niemand weiterentwickelt hatte. Die Stühle waren dieselben, die Tafel war dieselbe, die Probleme waren dieselben – nur die Kinder waren andere. Und manchmal fragte sie sich, ob die Kinder überhaupt noch etwas anderes waren als die Symptome eines Systems, das sich weigerte, sich zu bewegen.
An diesem Morgen saßen 27 Jugendliche vor ihr, die aussahen, als hätten sie eine bleierne Schwere im Kopf, die jede Form von Denken dämpfte. Nicht aus Bosheit. Nicht aus Faulheit. Sondern aus Überforderung.
„Heute üben wir Prozentrechnung“, sagte Frau Kessler. Ein kollektives Stöhnen erhob sich, als hätte sie angekündigt, dass alle jetzt einen Marathon laufen müssten – barfuß, bergauf, im Regen.
„Wofür braucht man das?“, fragte Leon, der grundsätzlich alles infrage stellte, was nicht sofort einen praktischen Nutzen hatte. „Fürs Leben“, antwortete sie. „Welches Leben?“, murmelte jemand aus der letzten Reihe.
Frau Kessler seufzte. Sie wusste, dass die Kinder nicht verstanden, was sie da tat. Nicht, weil sie nicht wollten. Sondern weil sie nicht konnten.
In ihren Köpfen lag eine bleierne Sperre, eine Art geistiger Nebel, der sich über alles legte, was abstrakt war, was Konzentration brauchte, was nicht sofort leuchtete oder vibrierte wie ein Handybildschirm. Sie waren nicht dumm. Sie waren überreizt. Sie waren überlastet. Sie waren Kinder einer Welt, die ihnen jeden Tag zeigte, dass man mit Aufmerksamkeit nicht weit kommt, aber mit Ablenkung sehr wohl.
„Stellt euch vor, ihr wollt herausfinden, wie viel Rabatt ihr bekommt“, versuchte sie es. „Ich kauf nix“, sagte Mia. „Ich hab kein Geld“, sagte Leon. „Ich hab kein Bock“, sagte jemand anderes. Es war nicht Trotz. Es war Resignation.
Viele dieser Kinder kamen aus Familien, in denen Bildung nie ein Werkzeug gewesen war, sondern ein Fremdkörper. Man lernte nichts, weil man nichts brauchte. Man brauchte nichts, weil man nichts bekam. Und so wuchs eine Generation heran, die nicht wusste, wozu man Wissen überhaupt benutzen sollte.
„Wir machen ein Beispiel“, sagte Frau Kessler. Sie schrieb Zahlen an die Tafel. Die Klasse starrte sie an, als hätte sie gerade Hieroglyphen notiert.
„Ich versteh das nicht“, sagte Mia. „Ich auch nicht“, sagte Leon. „Ich auch nicht“, sagten fünf weitere.
Es war kein Widerstand. Es war ein kollektives Eingeständnis: Wir können das nicht. Wir verstehen die Welt nicht, die ihr uns erklären wollt.
Frau Kessler spürte, wie sich etwas in ihr zusammenzog. Nicht Wut. Nicht Frust. Sondern Traurigkeit.
Denn sie wusste, dass diese Kinder später in einer Welt stehen würden, die ihnen Fragen stellte, die sie nicht beantworten konnten. Eine Welt, die ihnen Aufgaben gab, die sie nicht lösen konnten. Eine Welt, die ihnen Entscheidungen abverlangte, die sie nicht einordnen konnten.
Und sie wusste auch, dass manche von ihnen irgendwann politische Angebote attraktiv finden würden, die versprachen, alles sei ganz einfach. Nicht, weil sie „falsch“ dachten. Sondern weil sie nie gelernt hatten, wie man Komplexität aushält.
„Lasst uns langsam machen“, sagte sie. „Wir fangen bei Null an.“
„Wir sind immer bei Null“, murmelte Leon.
Es war ein Satz, der hängen blieb. Ein Satz, der den Zustand eines ganzen Systems beschrieb. Ein Satz, der die bleierne Schwere in den Köpfen der Kinder in Worte fasste.
Frau Kessler legte die Kreide weg. „Gut“, sagte sie. „Dann fangen wir eben bei Null oder noch weniger an. Heute. Jetzt.“
Und zum ersten Mal an diesem Morgen wurde es leise. Nicht, weil die Kinder plötzlich motiviert waren. Sondern weil sie spürten, dass jemand sie nicht aufgegeben hatte.
Sonntag, 27. September 2026
Mehr PISA-Punkte durch Imitation Chinas? (Auswege 3)
Vielleicht liegt Chinas schulisches Geheimnis gar nicht darin, dass chinesische Kinder den ganzen Tag über Büchern sitzen. Vielleicht liegt es darin, dass dort eine ziemlich altmodische Vorstellung noch erstaunlich lebendig ist: Schule ist zum Lernen da. Der Lehrer soll unterrichten, der Schüler soll lernen, Grundlagen sollen sitzen und Fehler dürfen durch Übung verschwinden. China hat inzwischen sogar erkannt, dass man ein solches System überfordern kann, und versucht deshalb, Hausaufgaben- und Nachhilfedruck zurückzunehmen. Deutschland könnte von beidem lernen: von der Konsequenz – und von der Erkenntnis, dass Konsequenz nicht dasselbe ist wie Drill.
Der entscheidende Unterschied liegt in einer anderen Prioritätensetzung:
| Chinesischer Ansatz | Deutsches Problem |
|---|---|
| klare Lernziele | teilweise sehr viele pädagogische Ziele gleichzeitig |
| hohe Bedeutung von Grundwissen | Kompetenzdiskussion teilweise ohne ausreichende Grundlagen |
| Lehrer als Autorität und Fachperson | Lehrer zunehmend auch Sozialarbeiter, Verwaltungsfachkraft und Krisenmanager |
| viel systematisches Üben | Angst vor „Drill“ und mechanischem Lernen |
| hohe Leistungserwartungen | stärkere Diskussion über Motivation und individuelle Bedürfnisse |
| zentrale Steuerung | föderale Zersplitterung |
| Schule als zentraler Lernort | viele Aufgaben werden zwischen Schule, Familie und außerschulischen Angeboten verteilt |
| starke Prüfungskultur | stärkere Zurückhaltung gegenüber Leistungsdruck |
| hohe gesellschaftliche Bildungsorientierung | Bildungserwartungen stärker vom sozialen Milieu abhängig |
Schule hat einen klaren Bildungsauftrag
Das chinesische System ist wesentlich stärker darauf ausgerichtet, dass Schüler konkretes Wissen und grundlegende Kompetenzen tatsächlich beherrschen. Lesen, Schreiben, Mathematik und Naturwissenschaften haben einen hohen Stellenwert. Der Unterricht ist stärker lehrergesteuert und systematisch aufgebaut als in vielen westlichen Reformmodellen.
Das sieht man auch an den PISA-Ergebnissen: In den vier chinesischen Regionen erreichten 2018 98 % mindestens Kompetenzstufe 2 in Mathematik; im OECD-Durchschnitt waren es 76 %. 44 % erreichten sogar mindestens Stufe 5, gegenüber 11 % im OECD-Durchschnitt.
Der Lehrer ist tatsächlich Lehrer
Das ist für den Vergleich mit Deutschland besonders interessant.
Der Lehrer hat im chinesischen Modell eine relativ klare Autorität: Er vermittelt Stoff, erklärt, übt, kontrolliert und korrigiert. Unterrichtszeit soll möglichst tatsächlich Lernzeit sein.
Das bedeutet nicht, dass chinesische Lehrer weniger belastet wären. Im Gegenteil. Der Leistungsdruck auf Lehrer und Schüler kann erheblich sein. Aber die institutionelle Erwartung ist klarer:
Der Lehrer soll unterrichten - und die Schüler sollen lernen.
Das ist ein ziemlich altmodisches Konzept. Und vielleicht gerade deshalb erstaunlich wirksam.
Üben, wiederholen, beherrschen
Ein wesentlicher Bestandteil ist die hohe Bedeutung von Übung und Wiederholung. Ein mathematisches Verfahren wird nicht einmal erklärt und dann als „Kompetenz“ verbucht. Es wird so lange angewendet, bis es sitzt.
Das chinesische Modell setzt traditionell stärker auf:
Erklärung → Beispiel → Übung → Fehleranalyse → Wiederholung → Beherrschung.
Das ist weniger spektakulär als manche modernen pädagogischen Konzepte, aber bei elementaren Fähigkeiten ziemlich vernünftig.
Hohe Erwartungen
Ein weiterer Faktor ist die Erwartungshaltung.
Von Schülern wird grundsätzlich erwartet, dass sie lernen können und sollen. Von Lehrern wird erwartet, dass sie unterrichten. Von Eltern wird erwartet, dass Bildung wichtig ist.
Das erzeugt Leistungsdruck – und dieser Druck ist eine der problematischen Seiten des Systems. Aber er erzeugt gleichzeitig eine gesellschaftliche Botschaft, die Deutschland gelegentlich etwas abhandengekommen ist:
Bildung ist nicht nur ein Angebot. Sie ist eine Anstrengung.
Der Wettbewerb ist brutal – insbesondere bei Prüfungen
Hier liegt wahrscheinlich der bekannteste Bestandteil des chinesischen Modells: das Gaokao, die nationale Hochschulaufnahmeprüfung.
Der Zugang zu angesehenen Universitäten hängt stark von Prüfungsergebnissen ab. Dadurch bekommt schulische Leistung eine enorme Bedeutung. Das hat zwei Seiten. Einerseits schafft es ein relativ klares Leistungsprinzip: Wer etwas leistet, kann aufsteigen.
Andererseits erzeugt es enormen Konkurrenz- und Prüfungsdruck. Familien investieren teilweise sehr viel Zeit und Geld in die Bildung ihrer Kinder. Das chinesische System ist deshalb keineswegs einfach ein Modell, das man nach Deutschland kopieren könnte.
Interessant: China versucht inzwischen selbst, den Druck zu reduzieren
Und genau hier wird es für unsere PISA-Glosse besonders interessant. China hat 2021 mit der sogenannten „Double Reduction“-Politik versucht, den exzessiven Hausaufgaben- und Nachhilfedruck zu reduzieren. Die Regierung beschränkte unter anderem akademische außerschulische Nachhilfe und stärkte die Schule als zentralen Lernort.
Die Reform zielte gleichzeitig darauf, die Qualität des Unterrichts zu verbessern. Nach Angaben des chinesischen Bildungsministeriums stieg der Anteil der Schüler, die ihre schriftlichen Aufgaben innerhalb der vorgesehenen Zeit erledigen konnten, von 46 % auf über 90 %. Gleichzeitig wurde die schulische Nachmittagsbetreuung massiv ausgebaut.
Dienstag, 22. September 2026
Mehr Pisa-Punkte? Lernlandschaften (Auswege 2)
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| Lernlandschaft (Foto generiert mit KI) |
Die Grundidee: Lernen als Erlebnis
Lernen als Landschaft, nicht als Klassensaal. Die Schüler bewegen sich frei, je nach Aufgabe und Bedürfnis. Keine feste Sitzordnung.
3 Prinzipien:
2 Materialität zuerst: Begreifen kommt von Anfassen. Erst Karte, Modell, Versuch - dann das Tablet als Lupe.
3 Bewegung: Allein -> Gruppe -> Präsentation. Der Raumwechsel hilft dem Denken.
Die 7 Zonen (zusammen 140 m²)
1. AGORA / Ankommen (Herzstück)
Teppichkreis, Tagesziel-Board, Kalender. Hier startet und endet der Tag. Sozialform: Plenum.
2. FOKUS (Allein-Arbeit)
Akustik-Nischen mit 120cm Wänden, Ohrenschützer, Einzel-Kabinen mit Filz. Regel: Flüstern. Keine Ablenkung. Für Lesen, Rechnen, Schreiben.
3. KOLLABORATION (Gruppeninseln)
Höhenverstellbare 4er-Tische, beschreibbare Tischplatten und fahrbare Whiteboard-Wände. Ideal für 2-4 Personen.
4. MATERIALBAR
Offene, niedrige Regale auf Rollen, farbcodiert, z.B.:
Gelb - Karten & Zeit: Reliefkarten, historische Karten, Atlanten, 3m Zeitschiene zum Ausrollen
Blau - Modelle: Skelett, Globus, Vulkanschnitt, Molekülbaukasten, Brückenmodell
Grün - Natur: Gesteinssammlung, Herbarium, Mikroskope
Alles mit Piktogramm und QR-Code, der zu einem 2-Minuten Erklärvideo zur Nutzung führt.
5. LABOR / WERKSTATT
Versuchsanordnungen fest aufgebaut, aber sicher: Stromkreise mit Klemmen, Wasserlauf-Modell, Hebelgesetze, Chemie-Schublade nur mit Coach. Jede Kiste hat eine Auftragskarte: Frage - Material - Dokumentation.
6. ATELIER / Maker
Großer Bautisch in der Mitte. Lego, Kapla, Ton, 3D-Stifte, große Papierrollen zum Kartieren.
7. FORUM / Bühne
Kleines Amphitheater aus 2 Stufen mit Teppich. Dokumentenkamera und Beamer. Hier wird präsentiert, was in den anderen Zonen entdeckt wurde. Ob der Platz jeweils zur Verfügung steht oder das Geld für Umbau ist eine andere Frage. Modernste Schulen kommen eventuell schnell zur Verwirklichung.
So funktioniert ein Tag:
08:00 Agora - Ziel: "Wie entsteht ein Vulkanausbruch?"
08:20 Fokus - Text lesen + Fachwörter in Einzel-Nische
09:00 Labor - Zu zweit Modell-Vulkan ausbrechen lassen
10:00 Materialbar - Auf Reliefkarte Lage echter Vulkane finden
11:00 Forum - 3-Minuten Präsentation mit Modell
Und die Lehrkraft? Braucht kein Pult mehr. Sie verwendet eine mobile Coaching-Station - Rollcontainer mit Laptop (KI, Internet), betreut Gruppen, gibt Impulse. Erinnert ein bisschen an Wartung. Das Modell braucht starke Disziplin und Ruhe bei den Schülern und kann in so mancher Klasse, gerade an Haupt- und Realschulen, entweder nicht oder erst nach Disziplintraining durchgeführt werden.
Mittwoch, 16. September 2026
Aktuell im Kino: Frost ohne Schnee und Eis, Spa Weekend, Gentle Monster und Runner
![]() | Gentle Monster Regie: Marie Kreutzer Besetzung: Léa Seydoux, Jella Haase, Laurence Rupp, Catherine Deneuve, Sylvester Groth Kinostart: 17. September 2026 |
![]() | Runner Regie: Scott Waugh Besetzung: Alan Ritchson, Owen Wilson Kinostart: 17. September 2026 |
![]() | Frost ohne Schnee und Eis Regie: Asgeir Helgestad Dokumentarfilm Kinostart: 17. September 2026 |
![]() | Spa Weekend Regie: Jon Lucas & Scott Moore Besetzung: Leslie Mann, Isla Fisher, Michele Buteau, Anna Faris Kinostart: 24. September 2026 |
![]() | Meeting the Buddha Regie: Márta György Kessler Dokumentarfilm Kinostart: 08. Oktober 2026 |
![]() | Call Me Queen Regie: Emily Atef Besetzung: Eliane Umuhire, Denise Gough, Charlie Carrick, Michelle Tiren, Nice Githinji Kinostart: 15. Oktober 2026 |
![]() | Lieblingsmenschen - Die außergewöhnliche Freundschaft von Agnes und Amir Regie: Helena Hufnagel Besetzung: Katharina Thalbach, Bardo Böhlefeld Kinostart: 19. November 2026 |
![]() | Neuer Kinostart Bärenjagen Regie: Peter Meister Besetzung: David Scheid, Christopher Schärf, Pheline Roggan, Aenne Schwarz, Bernhard Schütz, Wolfram Koch Neuer Kinostart: 14. Januar 2027 |
![]() | Die andere Seite Regie: Mariko Minoguchi Besetzung: Nina Hoss, Precious Mariam Sanusi, Barbara Petritsch Kinostart: 22. Oktober 2026 |
![]() | Iván & Hadoum Regie: Ian de la Rosa Besetzung: Silver Chicón, Herminia Loh Kinostart: 05. November 2026 |
![]() | Neu eingestellt Übergang Regie: Peter Badel und Chris Wright Dokumentarfilm Kinostart: 19. November 2026 |
![]() | Neu eingestellt Ein Bus voller Leben Regie: Ibon Cormenzana Besetzung: Dani Rovira, Susana Abaitua, Elena Irureta Kinostart: 03. Dezember 2026 |
![]() | Neu eingestellt No Good Men Regie: Shahrbanoo Sadat Besetzung: Shahrbanoo Sadat, Anwar Hashimi, Liam Hussaini, Yasin Negah Kinostart: 10. Dezember 2026 |
![]() | Neu eingestellt The Miracle Club Regie: Thaddeus O’Sullivan Besetzung: Maggie Smith, Kathy Bates, Laura Linney, Agnes O’Casey, Stephen Rea Kinostart: 17. Dezember 2026 |
![]() | Neu eingestellt Krux Regie: Tony Vahl Besetzung: Jella Haase, Frida-Lovisa Hamann, Clemens Schick, Lukas Miko, Martin Wuttke Kinostart: 04. Februar 2027 |
![]() | Neu eingestellt Kinder der Sonne Regie: Leonie Krippendorff Besetzung: Jella Haase, Lena Urzendowsky, Joshua Hupfauer, Andronikos Korakas Kinostart: Frühjahr 2027 Home Entertainment aktuell |
![]() | Neu eingestellt Hallo Betty Regie: Pierre Monnard Besetzung: Sarah Spale, Martin Vischer, Rabea Egg Early EST: 29.10.2026 DVD-Start: 05.11.2026
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