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Mittwoch, 16. August 2017

AIR BERLIN-BILANZ: Die katastrophale Bilanz von Air Berlin


Air Berlin hat Insolvenz angemeldet. Eine große Überraschung ist das nicht. Ohne Finanzspritzen des Hauptaktionärs Etihad wäre es mit der Airline schon viel früher aus gewesen, wie der Blick auf die katastrophale Bilanz der letzten Jahre nahe legt. Im vergangenen Jahr hatte Air Berlin Verluste in Höhe von fast 800 Millionen Euro in den Büchern stehen. Der Schuldenberg der Berliner ist mittlerweile auf rund 1,2 Milliarden Euro angewachsen. Nun also die Zahlungsunfähigkeit. Trotzdem läuft der Flugbetrieb erstmal weiter. Möglich macht das ein staatlicher Kredit in Höhe von 150 Millionen Euro.


Infografik: Die katastrophale Bilanz von Air Berlin | Statista

Statistik: Chinas Macht im Fall Nordkorea


China will neue UN-Sanktionen gegen Nordkorea umsetzen und stellt den Import von Eisen, Eisenerz, Fisch und Meeresfrüchten ein. Die Vereinten Nationen wollen so den Druck auf Pjöngjang erhöhen. Bereits seit 2006 gibt es wegen des Raketen- und Atomprogramms des Landes Sanktionen gegen Nordkorea.

Wie die Grafik von Statista zeigt, macht der Außenhandel mit China den Löwenanteil des Im- und Exports von Nordkorea aus. Dabei führt das Land Waren im Wert von rund 3,5 Milliarden US-Dollar ein, während Waren im Wert von knapp 3 Milliarden US-Dollar ausgeführt werden. Wichtigster Handelspartner ist dabei mit jeweils über 80 Prozent China.

Die größten Warengruppen im nordkoreanischen Außenhandel sind laut des Observatory of Economic Complexity, einer Seite des Massachusetts Institute of Technology (MIT) , Mineralstoffe, Textilien und Maschinen.


Infografik: Der Außenhandel von Nordkorea | Statista

Montag, 14. August 2017

Biennale für aktuelle Fotografie 9/9 bis 5/11/17 in Mannheim: Die Künstler

Künstlerinnen und Künstler der Biennale für aktuelle Fotografie 2017 /  artists of the Biennale für aktuelle Fotografie 2017

Trisha Baga, Rosa Barba, Cuthbert Bede, Natalie Bookchin, Kilian Breier, Marcel Broodthaers, Peggy Buth, F & D Cartier, Sara Cwynar, Georges Demeny / Étienne-Jules Marey, Joseph Maria Eder, Harun Farocki, Forensic Architecture, Richard Frater, LaToya, Ruby Frazier, Arno Gisinger, Philipp Goldbach, Vesko Gösel, Simon Gush, John Heartfield, Andreas Horlitz, Alfredo Jaar, Sven Johne, Nikita Kadan, Katia Kameli, Stefan Karrer, Barbara Kasten, Yves Klein, Merle Kröger und Philip Scheffner, Andreas Langfeld, Marc Lee, Jochen Lempert, Helmar Lerski, Fred Lonidier, Eva und Franco Mattes, Reinhard Matz, Arwed Messmer, Migrant Image Research Group, Peter Miller, Naeem Mohaiemen, Daido Moriyama, Zanele Muholi, Oscar Muñoz, Floris M. Neusüss, Barbara Probst, Pétrel I Roumagnac (duo), Willem de Rooij, Ed Rusha, belit sağ, Adrian Sauer, D.H. Saur, Joachim Schmid, Arne Schmitt, Buky Schwartz, John Smith, Mark Soo, Klaus Staek, Andrzej Steinbach, Sebastian Stumpf, Gaston Tissandier, Oraib Toukan, Louis Vignes / Charles Nègre, Hermann Vogel, Hajra Waheed, Marianne Wex, Andrew Norman Wilson, Max Wolf und andere / and more

Biennale für aktuelle Fotografie 9/9 - 5/11/17
Eröffnung / Opening: 8/9/17, Port25 - Raum für Gegenwartskunst, Mannheim

Sonntag, 13. August 2017

Mousonturm Frankfurt a.M.: Konzert-Talk-Reihe „The LOKAL Listener“ ... - hier werden Fragen beantwortet

Gregor Praml
(c) Claudia Kohl


The LOKAL Listener - 
Gregor Praml trifft...

[LOKAL – als Substantiv: eine Gaststätte, als Adjektiv: kleine geographische Räume, lateinisch localis - „örtlich“]
[Listener – engl. Empfänger, Hörer, Zuhörer]

Die Frankfurter Musikerszene ist sehr vielseitig und gerade in Punkto Jazz mit einer langen Tradition gesegnet. Ihre Protagonisten treten gerne und regelmäßig an den Szeneplätzen der Stadt auf und präsentieren ihre Musik, ihren Stil, ihr Können. Wer aber sind diese Musiker? Wo kommen sie her? Was hat sie dazu gebracht, Musiker zu werden? Wer sind ihre Vorbilder? Warum spielen sie ihr Instrument und warum spielen sie es genau in dieser Art und Weise?...

Es gibt viele Fragen, die man sich als Zuhörer stellen kann. An einem normalen Konzertabend werden sie einem aber nicht unbedingt beantwortet. Dafür gibt es jetzt die Konzert-Talk-Reihe „The LOKAL Listener“ im Frankfurter Mousounturm. Gregor Praml, selbst Kontrabassist, Komponist und Musikredakteur bei hr2-kultur, lädt einmal im Monat am Sonntagmorgen Musiker der hiesigen Szene ins Lokal ein, um ihnen diese Fragen zu stellen und sie in entspannter Atmosphäre einmal anders – ja persönlicher - vorzustellen. Und natürlich wird dabei auch gespielt werden, ganz sicher nicht zu wenig!

Max Clouth
(c) Robert Zolles
Los geht's am 17.09. 2017 mit Max Clouth.
Der Gitarrist ist gebürtiger Frankfurter und gerade mit dem renommierten Frankfurter Jazzstipendium 2017 ausgezeichnet worden. 

Samstag, 12. August 2017

Biennale für aktuelle Fotografie 9/9 - 5/11/17 in Mannheim: Preview Kunstverein Heidelberg


belit sağ 
my camera seems to recognize people

Drei Fragen an belit sağ

F Kannst du uns etwas über die Motivation hinter my camera seems to recognize people erzählen?

A Eine meiner Hauptfragen ist, wie ich mich als Videomacherin in Situationen wie Krieg und Konflikt und mit den Bildern aus diesen Konflikten verorte. Vor allem dann, wenn auch andere Menschen in meinen Videos zu sehen sind. Das ist eine ethische Frage, der ich mich von einer rein menschlichen Perspektive und mittels ganz einfacher Fragestellungen nähern möchte. Als jemand mit einem video-aktivistischen Hintergrund, der nun einer künstlerischen Tätigkeit nachgeht, bewege ich mich weiterhin in der Grauzone zwischen diesen beiden Ausrichtungen: Immer und immer wieder versuche ich mich zwischen diesen Feldern zu positionieren, je ein Standbein in beiden, ohne eine präskriptive oder zentrale Rolle zu spielen. Die Kunst hilft mir über Bilder zu reflektieren, während mein video-aktivistischer und politisch motivierter Hintergrund mich dazu drängt, meine Arbeit abzugrenzen und mich selbst festzulegen. Seit 2014 reflektiert meine Arbeit diverse Kernproblematiken, wie zum Beispiel die Rolle der Kamera, die Rolle von Bildern und deren Gebrauchsweisen, die Beschaffenheit von aktivistischen Bildern und die Schwierigkeit Bildern gegenüber eine offene, ehrliche und transparente Einstellung zu haben und sich gleichzeitig des manipulativen Charakters - des manipulativen Potenzials von Herausgeberschaft, Kontextualisierung und dergleichen - bewusst zu sein. Zunehmend legt meine Arbeit ihren eigenen Prozess und vor allem ihre Beziehung zu ihren Themenfeldern offen und versucht Konflikte mit Hilfe ihres Bildmaterials zu erhellen. Ich habe erkannt, dass ich keine Bilder machen kann ohne über die Beziehungen zu sprechen, die sich um die Kamera herum darstellen; ich kann diese Beziehungen nicht als selbstverständlich erachten.

F Paradoxerweise ist das Thema Abwesenheit sehr präsent in diesem Video. Du schreibst über die Erfindung der 0 als eine Methode um Abwesenheit zu ergründen oder zu verdeutlichen. Kannst du das genauer beschreiben? Hängt es mit den Grenzen der Darstellung und der gespenstischen Abwesenheit zusammen, die in ihrer eigenen Beschaffenheit schon sehr präsent zu sein scheint?

A In den ersten beiden Aufnahmen von my camera seems to recognize people filme ich ein Standbild und stelle Fragen in Bezug auf den Tod: Was lösen Bilder im Falle solchen Leids und solcher Abwesenheit aus? Was bedeutet es, solche gravierenden Probleme zu filmen? Wie geht man mit diesen mittels Bildern aufgezeigten Kernproblematiken und der Selbstreferenzialität solcher Bilder um? Bilder von Verstorbenen, von denen, die ihre Liebsten verlieren mussten und von jenen, die überleben konnten. In der ersten Aufnahme wurden 2015, nach den Anschlägen seitens der türkischen Streitmacht, unbewegte Bilder von Toten, während einer Beerdigungszeremonie in der kurdischen Dorfgemeinde Cizre aufgenommen. In der zweiten Aufnahme sieht man das Standbild einer Witwe eines anarchistischen Aktivisten, der 2015 bei einem Bombenanschlag während einer Friedensparade in Ankara ums Leben kam. Dieses Bild ist gleichermaßen scharf und auch unscharf eingestellt. Die dritte Aufnahme beinhaltet gar keine Standbilder. Sie zeigt ein kleines Mädchen, was auf die Kamera zukommt, um ihre Wunden zu zeigen; sie erkennt die Kamera und hat den Anspruch an die Kamera, ihre Wunde wahrzunehmen. Ihre Mutter aber unterbricht den Moment und macht sich über das Mädchen lustig: „Wir haben deinen Kratzer jetzt lange genug gesehen.“ Sie zerstört den Moment, in dem die Opferfigur von der Kamera personalisiert wird. Am besten sieht man solche Momente mit Humor. Ich liebe diesen Moment. Alle drei Aufnahmen spiegeln die Themen Präsenz und Abwesenheit. Alle drei verweisen auf einen gewissen offenbarenden Prozess.

F Viele deiner Arbeiten scheinen viel eher die Gewalt der Darstellung als die Darstellung der Gewalt zu thematisieren. Als Künstlerin und Filmproduzentin beschäftigst du dich nichtsdestotrotz in erster Linie mit Bildern und somit mit verschiedenen Darstellungsformen. Wie näherst du dich dieser Herausforderung?

A Obwohl ich mich in meiner Arbeit mit der Enthüllung brutaler Bilder auseinandersetze, interessiere ich mich in gleicher Weise sehr für die Ausdehnung der Begrifflichkeit von Gewalt, genauso wie ich nicht nur über die Gewalt der Darstellung, sondern auch über die Frage, wie dieses Moment bewältigt werden kann, nachdenke. Ulus Baker sagte dazu einmal etwa Folgendes: Du kannst auf ein Bild nur mit einem weiteren Bild antworten. Ich nehme mich dieser Herausforderung an, obwohl es ein Spiel ist, das man nur verlieren kann, da es definitiv dieses eine richtige Bild gar nicht gibt. Ich denke zwar nicht, dass es so funktioniert, aber ich erachte es für extrem wichtig eine Sprache, beziehungsweise Sprachen, zu finden, visuell und verbal, um diese Problematiken anzusprechen. Aus diesem Grund werde ich nicht aufhören, über diese Kernprobleme zu sprechen und Bilder zu machen, weil ich finde, dass es sehr wichtig ist, diese beiden Seiten so eng wie möglich zu verknüpfen. Das sind zwar keine grundlegend neuen Gedanken, aber ich bin trotzdem der Ansicht, dass sie auch gegenwärtig immer noch von außerordentlicher Relevanz sind.

my camera seems to recognize people ist Teil der Ausstellung

Resisting Images
Wie behauptet sich Widerstand – mit Bildern und gegen sie?

Heidelberger Kunstverein

Merle Kröger und Philip Scheffner, Havarie, 2016, Projektion, 93 min, Farbe, Ton, © pong film GmbH / Merle Kröger and Philip Scheffner, Havarie, 2016, 93 min, coulour, sound, © pong film GmbH
Widerständige Bilder untersucht die kontroverse Präsenz des fotografischen Bildes in der politischen Sphäre. Wie es der Titel dieser Sektion bereits nahelegt, dienen Bilder sowohl als Mittel des Widerstands als auch als Instrument ebenjener Kontrolle, gegen die Widerstand geleistet wird. Fotografien können Sympathie oder Empörung auslösen, zum Handeln und zur Revolte anstiften. Gleichzeitig können sie Vorurteile bestärken und den Betrachter regunglos, distanziert und passiv zurücklassen. Die Kunstwerke und Artefakte der Ausstellung adressieren diese Spannung, indem sie vorherrschende Formen der Repräsentation hinterfragen und Methoden politischer Opposition formulieren, mit und gegen Bilder.




Three questions to belit sağ

Q Can you tell us a bit about the situation which brought about my camera seems to recognize people?

A I guess one of my main questions is about how I, as a video-maker, position myself in situations like war and conflict, with images of those conflicts, particularly when other people are present in my videos. This is an ethical question, and I want to approach it from a purely human perspective with simple questions. As someone with a video-activist background who now has an art practice, I keep going in-between these two practices, try and try again to situate myself in between those fields, one foot in each of them, without either having a defining or central role. Art helps me reflect on images, while my background in video-activism and political engagement pushes me to define my practice and position myself. Since 2014 my work is very much reflecting on several issues including the role of the camera, the role of images and how they are used, the nature of activist images, and whether it is possible to be open, honest and transparent with images while being aware of their manipulative nature – the manipulative nature of editing, framing etc. My practice is increasingly a practice that reveals its own processes and especially its relationship to its subjects, and attempts to make sense of conflicts through their images. I realized that I can’t make images without talking about these relationships that form around the camera, I can’t take these relationships for granted.

Q Somewhat paradoxically, absence is very present in this video. You write about the invention of 0 as a way of accounting for, or representing, absence. Could you expand about this? Is it related to the limits of representation, and to the haunting absence – in itself a sort of presence – of violence in your images? 

A In the first two screens of my camera seems to recognize people, I'm filming still images and asking questions around death: what images do in case of such pain and absence, what does it mean to film such grave issues, and how does one talk about these issue through images? The video takes images of dead people, images of people who lost their loved ones, and images of people who survived. In the first section still images of dead people are recorded in a room during  a funeral in Cizre, a Kurdish village, after attacks by Turkish Security Forces in 2015. In the second part we see the still image of the widow of an anarchist who was killed in a bomb attack in Ankara during a peace march in 2015. That  image goes in and out of focus. The third part doesn't include any still images, it shows a little girl who approached the camera and revealed her scar. She recognized the camera and asked the camera to recognize her scar. Her mother interrupts this moment and makes fun of the girl, 'we have seen your scar long enough', she disrupts the moment where the victim figure is created in front of the camera. Humour is the best way to address such moments. I love that moment. All three reflect upon presence and absence. All three are talking about a certain revealing process.

Q Much of your work seems to deal with the violence of representation, rather than the representation of violence. But as an artist and filmmaker, you deal nonetheless primarily with images, and with modes of representation. How do you approach this challenge?

A Even though my practice deals with our exposure to violent images, at the same time it is very much interested in expanding the definition of violence, and also thinking not only about the violence of representation but also how that can be challenged. Ulus Baker once said something like: you can counter an image only with an image. I'm taking that challenge, and it is a failing game, there is definitely no such thing as the right image, I don't think it works like that, but I find it extremely important to find language/s – visual and verbal – to talk about these issues. So, I'll keep talking about these issues and also keep making images, I think it is very important to keep these two close to one another. These are not entirely new thoughts, but I think they are still extremely relevant at this moment.


my camera seems to recognize people is part of the exhibition

Resisting Images
How to resist, with and against, images?
Heidelberger Kunstverein

Resisting Images explores the contentious presence of the photographic image within the political sphere. As the title of this section suggests, images can serve both as a means of resistance and a mode of control to resist against. Photographs can elicit sympathy and indignation and stir into action and revolt, but they can also affirm prejudice and render viewers immutable, distant and passive. The artworks and artefacts in the exhibition address this tension, questioning prevalent forms of political representation and articulating modes of opposition, with and against images.

Freitag, 11. August 2017

Fantasien zur Nacht (Video): With Eyes Shut / Alexis Turner


Amazan Arts presents - With Eyes Shut / Alexis Turner 

Picknick-Zeit in Frankfurt a.M. (Filmreihe): PICNIC AT HANGING ROCK – Picknick am Valentinstag (Weir 1975)

PICNIC AT HANGING ROCK – Picknick am Valentinstag
(AUS 1975; R: Peter Weir) OmU

Samstag, 12. August 2017
18 Uhr

Mittwoch, 16. August 2017
18 Uhr

Am Valentinstag des Jahres 1900 unternimmt eine Gruppe von Schülerinnen mit ihrer Lehrerin einen Ausflug zum Hanging Rock, einer Sehenswürdigkeit in Victoria, Australien. Drei der Schülerinnen und die Lehrerin verschwinden dabei spurlos. Picnic at Hanging Rock war Peter Weirs erster internationaler Erfolg, ein Film mit wenig Handlung, aber von enormer Intensität. Er lebt von der Spannung, die von einer unbelebten und daher als unheimlich wahrgenommenen Natur ausgeht.

Veranstaltungsort ist das Deutsche Filmmuseum. 
Ohne Anmeldung. Eintritt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Der Eintritt in die Ausstellung ist im Preis nicht enthalten. 

Kartenreservierungen sind beim Deutschen Filmmuseum möglich.

Mittwoch, 9. August 2017

Jubiläum: JACK DEJOHNETTE 75

75 - 08/09/2017 - Happy Birthday!


Jack, who first recorded for ECM in 1971, has played more sessions for the label than any other musician, as band-leader, co-leader and sideman par excellence. He has always been the most creative of drummers, whether seeking out new musical territory or playing within jazz’s great traditions. The range of his work is vast: playing standards with Keith Jarrett and Gary Peacock, leading New Directions and Special Edition, powering the Gateway trio, playing wide-open improvising with John Surman, reconvening with AACM friends Muhal Richard Abrams, Roscoe Mitchell and Henry Threadgill, exploring fresh directions with Ravi Coltrane and Mathew Garrison… the list goes on.
In celebration of Jack’s birthday we are offering a broad cross section of his work on ECM at special prices.

Best wishes,
ECM Records

    
Latest ECM recording “In Movement”
   
In Movement
Jack DeJohnette, Ravi Coltrane, Matthew Garrison


There is a lot of history concentrated in Jack DeJohnette’s adventurous new trio. Fifty years ago, as a guest with John Coltrane’s group, Jack DeJohnette played with the fathers of Ravi Coltrane and Matthew Garrison, and the programme of In Movement opens with Coltrane’s harrowing and still pertinent elegy “Alabama”. “Serpentine Fire” is from the songbook of Earth, Wind and Fire, offered as a tribute to Maurice White – who also collaborated with Jack in the early years. “The Two Jimmys” is an hommage to Jimi Hendrix and Jimmy Garrison..... 





Biennale für aktuelle Fotografie 9/9 - 5/11/17 in Mannheim: Preview WASSERTURM


Biennale für aktuelle Fotografie:
Recherchearbeiten Arno Gisinger März 2017 / Research Arno Gisinger March 2017


de

Die Biennale für aktuelle Fotografie 2017 zeigt das Projekt Gespenstergeschichten, eine raumgreifende Installation des österreichischen Künstlers und Fotografen Arno Gisinger, in Mannheims Wahrzeichen, dem Wasserturm.

Biennale für aktuelle Fotografie: Recherchearbeiten Arno Gisinger März 2017 / Research Arno Gisinger March 2017
Gespenstergeschichten beschäftigt sich mit dem historischen Glasplatten-Archiv der Kunsthalle Mannheim. Diese Fotografien bilden das visuelle Gedächtnis einer außergewöhnlichen Ausstellungspolitik. Die Geschichte des Hauses wird gleich­sam in ein fotografisches Gedächtnis transformiert. Oder wie Susan Sontag einmal sinngemäß meinte: Wir erinnern uns nicht nur anhand von Fotografien, wir erinnern uns nur noch an die Fotografien.

Das Projekt wird von der Kunsthalle Mannheim durch die großzügige Öffnung des historischen Glasplattenarchivs und von der MVV Energie in Mannheim als Eigentümer des Wasserturms unterstützt.

Öffnungszeiten Wasserturm:
9/9 - 5/11/17, Di - So, 15 - 19 Uhr


en

Biennale für aktuelle Fotografie 2017 shows an extensive installation by Arno Gisinger, an austrian photographer and artist, in Mannheim's historical Water Tower.

Ghost Stories is concerned with the historical glass plate archive at the Kunsthalle Mannheim. The photographs constitute the visual record of an unusual exhibition policy. They transform the history of the institution into a photographic memory, as it were. Or, in analogy to what Susan Sontag has once said: we do not merely remember through photographs, we remember only the photographs.

The project is supported by the Kunsthalle Mannheim through the generous opening of the historical archives and by the MVV Energie in Mannheim as the owner of the Wasserturm.

Opening Hours Water Tower:
9/9 - 11/5/17, Tu - Su, 3 - 7 pm

Dienstag, 8. August 2017

Modellbau extreme: ULF1 MANNTRAGENDES SEGELFLUGZEUG





RC 1:1 FULL SCALE ULF1 MANNTRAGENDES SEGELFLUGZEUG GLIDER 5. SEGELFLUGMESSE SCHWABMÜNCHEN 2016
Modellpilot.EU

Montag, 7. August 2017

70 Jahre FRINGE / Edinburgh: 1 Woman, a High-Flyer and a Flat Bottom: Samantha Baines

Comedy (science, solo show)
1 Woman, a High-Flyer and a Flat Bottom: Samantha Baines

 Pleasance Courtyard (Venue 33) ​ 
15:30 Aug 2-14, 16-28 
1 hour
Suitability: 14+ (Restriction) 
Country: United Kingdom - England 
Group: Hannah Layton Management 
Warnings: Show contains adult themes.
Accessibility: May not apply to all performances. Please confirm before booking. 

Award-winning comedian Samantha Baines (The Crown, Sunny D, BBC Radio 4) returns to Edinburgh after a smash-hit, sell-out run in 2016. This year she's exploring the lost women of science. Expect facts, puns and an ear trumpet attached to a whiskey bottle. It's science meets funny. 'One of the ones to watch' (Evening Standard). 'Very funny' (BeyondTheJoke.co.uk). 'One of the punniest comedians in the land' (Metro). 'One of the best comedians on the circuit' (ComedyCoroner.WordPress.com).

Samstag, 5. August 2017

Fantasien zur Nacht (Video): ‘Lumière’ - Katrin St. Onge




Amazan Arts presents ‘Lumière’ - Katrin St. Onge

70 Jahre FRINGE / Edinburgh: 1 Singular Sensation

Theatre (absurdist, comedy)
 1 Singular Sensation

C venues – C royale (Venue 6)
12:45 Aug 4-11
50 minutes
Suitability: 12+ (Guideline) 
Country: United Kingdom - England 
Group: Square Pegs 
Warnings: F-word does appear a couple of times

Nick Cassenbaum’s brand new absurd comedy takes a sideways look at the fake news world. A cast of 18 young actors present a ridiculous, satirical vision of contemporary society – vapid, vacuous and vain. A couple bicker at an airport immigration checkpoint whilst an innocent victim is interrogated by a trio of incompetents. Journalists desperately search for a story where there is simply no news. A priest without compassion, a doctor without care, a trombonist without a band. Dysfunction abounds and nothing makes very much sense any more in this comedy for the alternative age.

Freitag, 4. August 2017

Fantasien zur Nacht für Sie (Video): Männer-Yoga




Yoga Nude Men 
from 
Hombres México

Picknick-Zeit in Frankfurt a.M. (Filmreihe): LE DÉJEUNER SUR L’HERBE – Das Frühstück im Grünen (Renoir 1959)





LE DÉJEUNER SUR L’HERBE – Das Frühstück im Grünen

Frankreich 1959. R: Jean Renoir 
D: Paul Meurisse, Catherine Rouvel. 92 Min. 35mm. DF

Samstag, 5. August 2017
18 Uhr

Mittwoch, 9. August 2017
18 Uhr

Mit diesem Film kehrte Jean Renoir nach Cagnes-sur-Mer auf den einstigen Familiensitz seines Vaters Auguste zurück und in die Bilderwelt des Impressionismus. Eine Komödie um einen Professor und Befürworter der künstlichen Befruchtung, der alle seine Prinzipien über Bord wirft, als er sich in der freien Natur in ein Bauernmädchen verliebt. Renoir drehte – nach umfangreichen Proben mit den Darsteller/innen – die Szenen im Freien mit mehreren Kameras gleichzeitig, was dem Film eine große Frische und Spontaneität verleiht.

Donnerstag, 3. August 2017

70 Jahre FRINGE / Edinburgh: 07800 834030

Comedy (improv, interactive)
Sneaky Pete's (Venue 437) ​ 

19:30  Aug 5-8, 10-15, 17-22, 24-27 
1 hour
Suitability: 18+ (Guideline) 
Country: United Kingdom - England 
Group: Miranda Kane / PBH's Free Fringe 

Warnings: Venue 
Age Restriction: Strictly 18+


07800 834030. That's my phone number. Call me… about anything. This is a show about what happens when you put out your number, and ask people to call you… about anything. So I don't really know what's going to happen. Last year we made a rock star, got tattoos, and there were some cheeky snogs. 

'In 07800 834030, all human life is here. Fundamentally, she proves that we’re none of us too different from our neighbours. A show that embodies the true spirit of the Fringe and of humanity to boot' (FringeReview.co.uk).

Mittwoch, 2. August 2017

Sommergedanken von Severin Groebner

Hoch verehrte neugierige Newsletter-Lesende
Anbetungswürdige Bildschirmarbeiter
Sehr geehrtes Publikum


Diesmal nur ein kurzer Newsletter. Denn es ist Sommer. Und da ist es heiss. Und wenn es heiß ist, dann kann man nur herum liegen. Am besten fast nackt im Freibad. Das ist vernünftig.

Und vernünftig sein ist das neue crazy, weil die Welt selbst ja total verrückt geworden ist.
Beispiele? Gerne: Die Saudis werfen den Kataris vor den Terror zu finanzieren. Das ist so als ob Putin den Erdogan einen Antidemokraten nennen würde. 
Also eine fundierte Fachmeinung aus berufenem Munde. 
Auf der anderen Seite der Welt steigt Donald Trump aus dem Pariser Abkommen aus, wahrscheinlich weil er glaubt, er müsse dann beim „Piep!Piep!“ kein Kondom mehr überziehen.
Die Führung in Venezuela dagegen weiß nicht, wie sie der Unruhen im eigenen Land Herr wird, weil ihnen das Tränengas ausgegangen ist und der österreichische Fasch…äh Oppositionpolitiker HC Strache glaubt, daß in Grönland irgendwann Wein gewachsen ist. Soetwas würde dem Wiener Bürgermeister nicht passieren. Der interessiert sich nicht für Wein von ausserhalb.
Deutschland dagegen trauert um Helmut Kohl. 
Ungefähr so heftig wie Großbritannien vor ein paar Jahren um Margaret Thatcher getrauert hat. Ehrenwort!
Thatchers Nachfolgerin May (ist nicht mit Reinhard May verwandt. Und auch nicht mit Karl.) hat dafür gerade eine unnötige Wahl unnötig verloren, während ihr französischer Kollege, der heißt wie eine Süßspeiße, soviel Macht ansammelt wie zuletzt Ludwig XIV.
Das täte Andreas „the Manderl“ Gabalier wahrscheinlich auch gefallen. Der verklagt nämlich gerade den Chef vom Wiener Konzerthaus, weil der ihn nicht auftreten lassen will. Gabalier fürchtet, das könnte seine „linken“ Fans abschrecken. 
Der Mann glaubt tatsächlich linke Fans zu haben. Wenn ja: wo? In Katar?
Sie sehen: Alle verrückt.
Es ist eben heiß.

Ich muß niemanden verklagen, mich lassen die Leute auch so auftreten. Obwohl es heiß ist.
Zum Beispiel am 

Freitag 4. August in SAALBACH

Saalbacher Hof
http://www.saalbacherhof.at/de/kunst-kultur-events/events/details/rooftop-kabarett.html


Und lesen kann man mich. Jeden Samstag in der weltberühmten Wiener Zeitung. 

Auf Seite 2 steht jede Woche mein „Glossenhauer“.
http://www.wienerzeitung.at/tagsuche/?q=26516

Ansonsten kann mich auf dem Fratzenbuch mögen

https://www.facebook.com/severingroebner/

oder meine Webseite besuchen

http://www.severin-groebner.de/

Und weil mir sonst recht langweilig wäre, schreib ich gerade an meinem neuen Kabarettprogramm mit dem beruhigenden Titel „Der Abendgang des Unterlands“.
Ein Video gibt es dazu schon:
https://www.youtube.com/watch?v=r9a4Obnn5wo (siehe unten)

Premiere 12. September 2017, München, Lach&Schiess.

Weitere Termine:
http://www.severin-groebner.de/5-0-Tourdaten.html

Dann ist es auch hoffentlich nicht mehr so heiß.
In diesem Sinne
Einen schönen Sommer
Euer 
Groebner
(Rechtschreibung Österreichisch)





Dienstag, 1. August 2017

Heute im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt a.M.: Schweizer Picknick

Dienstag, 01.08.2017
12-21 Uhr – Schweizer Picknick

Die Schweiz feiert ihren 726. Geburtstag und lädt zum Raclette-Picknick mit Alphornklängen in den Metzlerpark ein.

Veranstaltungen

Museumseintritt frei von 10-18 Uhr, Speisen und Getränke zum Selbstkostenpreis. Eine Veranstaltung des Schweizerischen Generalkonsulat in Frankfurt am Main in Kooperation mit Gstaad Saanenland Tourismus und dem Museum Angewandte Kunst.

Keine Anmeldung erforderlich.

Picknick-Zeit in Frankfurt a. M. (Filmreihe): PARTIE DE CAMPAGNE – Eine Landpartie (Renoir 1936)



PARTIE DE CAMPAGNE – Eine Landpartie

Frankreich 1936/46. R: Jean Renoir 
D: Sylvia Bataille, Georges Darnoux. 40 Min. 35mm. OmU

Mittwoch, 2. August 2017
18 Uhr

Eine junge Frau aus Paris wird bei einem Tagesausflug ihrer Familie aufs Land mit der Natur konfrontiert und erlebt ihre erste Liebe. Von Renoirs Adaption der gleichnamigen Erzählung Guy de Maupassants aus dem Jahre 1881 wurden im Sommer 1936 nur die Außenaufnahmen gedreht – zu den Studioaufnahmen kam es nicht mehr. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das vorhandene Material montiert und der Film vorgeführt. Trotzdem ist Partie de campagne eines von Renoirs Meisterwerken.

Veranstaltungsort ist das Deutsche Filmmuseum. 
Ohne Anmeldung. Eintritt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Der Eintritt in die Ausstellung ist im Preis nicht enthalten. 

Kartenreservierungen sind beim Deutschen Filmmuseum möglich.

Montag, 31. Juli 2017

Neues von ECM: Nach der Sommerpause, Part I

Im Juli kam es zu einer Atempause in der Veröffentlichungsaktivität von ECM. Deshalb hier schon ein Blick in den nächsten Monat – am 25. August erscheinen drei Jazz-Neuheiten:

Vijay Iyers ECM-Veröffentlichungen haben international reichlich Lob erfahren. Und doch erreicht der Keyboarder und Komponist auf seinem fünften Album für das Label seit 2014 nochmal ein neues Level. Far From Over präsentiert sein Sextett aus virtuosen Improvisatoren – mit den Bläsern Graham Haynes, Steve Lehman und Mark Shim und einem Rhythmusgespann aus Bassist Stephan Crump und Schlagzeuger Tyshawn Sorey.

Tim Berne ist von der New York Times als “Saxophonist und Komponist von granitharter Überzeugung” beschrieben worden. Incidentals, das vierte Album seiner Band Snakeoil, ist zugleich das zweite (nach You’ve Been Watching Me 2015) in jener Quintettbesetzung, bei der seine Kerngruppe um Klarinettist Oscar Noriega, Pianist Matt Mitchell und Schlagzeuger/Vibraphonist Ches Smith um den Gitarristen Ryan Ferreira erweitert wird. Incidentals erscheint rechtzeitig für eine Snakeoil-Tournee durch Nordamerika im September und Oktober, der dann im November Konzerte in Europa folgen.

Auch Gary Peacocks Trio mit dem Pianisten Marc Copland und dem Schlagzeuger Joey Baron erntete im Jahr 2015 mit seinem ersten ECM-Album Now This viel Anerkennung auf beiden Seiten des Atlantik. Die US-Website All About Jazz schrieb: „Die Musiker sind immer ganz im Moment: hörend, reagierend, wissend, wann sie spielen müssen und wann nicht.“ Diese Worte würden genauso für Tangents passen, das neue Album der Gruppe. Die kraftvolle, durch poetische Zurückhaltung temperierte Virtuosität des Trios belebt Eigenkompositionen von Peacock, Copland und Baron genauso wie eine freie Improvisation voll dunkler Atmosphäre und zwei Klassiker, die gemeinhin mit Bill Evans assoziiert werden: „Blue in Green“ und „Spartacus“.

Sonntag, 30. Juli 2017

Kaiserslautern: Bezirksverband Pfalz fördert acht Kulturinitiativen mit insgesamt 20.000 EUR


Mit rund 20.000 Euro fördert der Bezirksverband Pfalz acht bedeutsame Kulturinitiativen und -projekte; das hat der Ausschuss für Kunst, Kultur, pfälzische Geschichte und Volkskunde beschlossen. So erhält die Protestantische Stiftskirchengemeinde Neustadt an der Weinstraße für die Ausrichtung des Projekts „Neustadter Herbst – Festival für alte Musik“, das erstmals vom 3. bis 12. September veranstaltet wird, 3.000 Euro. Es steht unter der Leitidee „Revolution, Reformation, Repräsentation“ und greift mit Programmpunkten aus Gotik, Reformation, Renaissance, Barock, Klassik und Romantik Epochen und Episoden der Neustadter Stadtgeschichte auf und verzahnt sie mit der Musik. Das Programm bietet Schauspiel- und Musikstücke sowie Tanzdarbietungen und Kurse für Orgel und Cembalo sowie Renaissance- und Barocktanz. Über weitere 2.000 Euro für ihre Ton-Licht-Bild-Inszenierung „Kleiner Mond und Löwenstein“ kann sich die Neustadter Protestantische Stiftskirchengemeinde ebenfalls freuen. Innerhalb einer Stunde sollen die Besucher an fünf Terminen im Oktober und November im Kirchenraum das Zusammenwirken von Musik, Licht und Text mit allen Sinnen erleben und auf diese Weise die Kirche und ihre Geschichte kennen lernen. 3.000 Euro gehen auch an Friederike Zeit aus Deidesheim für das Projekt „Intonation – Deidesheimer Kunsttage“, an dem sich im Frühjahr internationale Künstler beteiligt hatten. Hasan Şahbaz aus der Türkei, Heidi Bach Hentze aus Dänemark, Simon Zsolt József aus Ungarn, Svein Narum aus Norwegen sowie Johannes Nagel und Friederike Zeit aus Deutschland arbeiteten zehn Tage in Deidesheim und stellten ihre Werke vor.

Mit weiteren 3.000 Euro fördert der Bezirksverband Pfalz das Zustandekommen des Films „Hiwwe wie driwwe – Pfälzisch in Amerika“ von Christian Schega aus Landau. Er beschäftigt sich mit der pfälzischen Migrationsgeschichte und dem daraus resultierenden Relikt des pennsylanisch-deutschen Dialekts. Der rund 90 Minuten dauernde Streifen, der als lebhafte, lustige und moderne Kino-Dokumentation gedacht ist, soll in der Pfalz und in Pennsylvania entstehen. 3.000 Euro fließen auch dem Historischen Verein der Pfalz in Speyer für seine Tagungsreihe 2017 bis 2019 zu. Der Bildungsgeschichte der Pfalz vom 16. bis 20. Jahrhundert ist die diesjährige Tagung am 24./25. November auf dem Campus Landau gewidmet. Die Veranstaltung im kommenden Jahr befasst sich mit der Spätantike und dem Frühmittelalter in der Pfalz. Forschungsschwerpunkt 2019 soll die Sozialgeschichte der Pfalz werden. Mit 3.000 Euro unterstützt der Bezirksverband Pfalz den Songcontest „Vocal Heroes – Die Pfalz sucht die junge Stimme 2017“ des Fördervereins für das Europäische Jugend Musical Festival, für das der Bezirkstagsvorsitzende Theo Wieder die Schirmherrschaft übernommen hat. Am Gesangswettbewerb, bei dem pädagogische Aspekte im Vordergrund stehen, können sich Jugendliche ab 14 Jahren beteiligen. Mit maximal 3.000 Euro kann die Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler (apk) für die Aktualisierung ihrer Homepage rechnen. Sie porträtiert alle 140 Mitglieder mit ausführlichem Lebenslauf, Einführungstexten, Informationen zu Ausstellungen, Publikationsverzeichnissen und Bildmaterial ihrer Werke. 1.000 Euro gibt der Bezirksverband Pfalz dem Verein Projekt [51] in Neustadt-Lachen-Speyerdorf für seine Veranstaltungsreihe „Wem gehört die Stadt? Bürger in Bewegung – Klima als Manifest“, die noch bis Oktober läuft. Neben einer Reihe von Filmaufführungen mit anschließender Diskussion (im Neustadter Roxy-Kino) finden eine Ausstellung mit etwa 15 Künstlern, Vorträge, Lesungen, Künstlergespräche und Musikveranstaltungen statt.

Samstag, 29. Juli 2017

Fantasien zur Nacht (Video): dirty mind



dirty mind 

10. Festival „Politik im Freien Theater“ in München zum Thema REICH


Die Jury sichtet bis zum Juli 2018 freie Theaterproduktionen

Vom 01. bis 11. November 2018 findet in München das 10. Festival „Politik im Freien Theater“ statt. Das von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb im Dreijahresturnus an wechselnden Orten veranstaltete Festival präsentiert zehn deutschsprachige Produktionen sowie fünf internationale Gastspiele.

Unter dem Motto REICH möchte sich die Münchner Ausgabe des Festivals schwerpunktmäßig mit Fragen nach wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Ungleichheiten und damit häufig einhergehenden Machtasymmetrien auseinandersetzen.

Die Schere zwischen „arm“ und „reich“ öffnet sich immer weiter – sowohl im lokalen und nationalen als auch im globalen Maßstab. Dem Wohlstandsgefälle innerhalb von Deutschland und Europa sowie der spezifischen Situation in München wird ebenso zentrale Bedeutung zukommen wie der postkolonialen Situation, die beispielsweise in Form der Flüchtlingsthematik immer drängendere und sehr grundsätzliche Fragen an Wirtschaft, Politik und Kultur stellt.

Das Gastspielprogramm wird von einer Fachjury kuratiert. Die Jury besteht aus jeweils einer/m Vertreter/in der drei veranstaltenden Institutionen:

Sophie Becker, Künstlerische Leitung Spielart-Festival, Spielmotor München e.V.
Christoph Gurk, Dramaturg und Kurator, Münchner Kammerspiele
Milena Mushak, Referentin und Leiterin des Festivals „Politik im Freien Theater“, Bundeszentrale für politische Bildung, Berlin

sowie vier externen Theaterexpertinnen:

Johanna-Yasirra Kluhs, freie Dramaturgin und Kuratorin Interkultur Ruhr, Duisburg
Christine Milz, Performerin und Dramaturgin, Zürich
PD Dr. Sandra Nuy, Politik- und Medienwissenschaftlerin, Universität Siegen
Dr. Azadeh Sharifi, Theaterwissenschaftlerin, Ludwig-Maximilians-Universität München

Freitag, 28. Juli 2017

Fantasien zur Nacht (Video): Hysteria Machine




Hysteria Machine

Faltsch-Wagoni-Wetterfrosch: Schreibfaulheit mit Terminen

Hi Freunde,

bin schreibfaul, drum nur ein Foto vom Damenwal, wie er in die Lach&Schieß schippert ...

Euer W.-F.







Sa 22.07.
19 Uhr
MurnauFestival Kulturknall >>>Best-of Faltsch Wagoni
Do 27.07.
Fr 28.07.
Sa 29.07.
MünchenLach & Schieß >>>Der Damenwal - Meer als Glück
So 06.08.
Matinee 12 Uhr
WormsTheaterbegegnungen "Zur Sprache" im Rahmen der Nibelungen-Festspiele
Heylshofpark >>>
Deutsch ist Dada
Mi 13.09.ThiersteinKulturhammer
RadioSpitzen-Gastspiel mit Alfons, Lisa Catena und Faltsch Wagoni
Radio-Aufzeichnung für BR2
Fr 22.09.
14.05 Uhr
Sa 23.09.
20.05 Uhr
Bayern2
Hörfunk


Wiederholung
RadioSpitzen
Live-Mitschnitt vom 13.09. (Teil 1)
Fr 29.09.KölnBürgerhaus Stollwerck >>>Der Damenwal - Meer als Glück
Sa 30.09.FrankfurtNeues Theater Höchst >>>Der Damenwal - Meer als Glück
Fr 06.10.
14.05 Uhr
Sa 07.10.
20.05 Uhr
Bayern2
Hörfunk


Wiederholung
RadioSpitzen
Live-Mitschnitt vom 13.09. (Teil 2)
Fr 06.10.HerbrechtingenKultur im Kloster >>>Ladies first, Männer Förster
Sa 07.10.Bad WurzachAdler Dietmanns >>>Vorpremiere:
Auf in den Kampf, Amore!
Fr 13.10.NabburgSchmidt-Haus >>>Vorpremiere:
Auf in den Kampf, Amore!
Sa 14.10.RegensburgTurmtheater >>>Vorpremiere:
Auf in den Kampf, Amore!
Di 17.10.
Mi 18.10.
Do 19.10.
Fr 20.10.
Sa 21.10.
MünchenLach & Schieß >>>Premiere:
Auf in den Kampf, Amore!

Kaiserslautern: Auf den Punkt gebracht

Metaphysisches Ambiente:
Lucio Fontanas Gemälde „Concetto spaziale attese“ von 1966/67
(Foto mpk, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017)


Auf den Punkt gebracht
Gespräch in der Ausstellung „Schnittstellen“ und Publikumsberatung

„Auf den Punkt gebracht: Klassiker der Moderne“ heißt das besondere Gespräch in der Ausstellung „Schnittstellen“ am Mittwoch, 2. August, von 12.30 bis 12.45 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1. Die konkret-konstruktive Kunst ist eine prägende Stilrichtung des 20. Jahrhunderts, die in ihren künstlerischen Auswirkungen weiter virulent erscheint und eine kraftvolle Tradition begründet hat. Die Ausstellung „Schnittstellen“ zeigt unter anderem Beispiele zweier Klassiker der Moderne und prominenter Vertreter dieser wichtigen Kunstform: Edouardo Chillida ist mit mehreren Arbeiten zu sehen, besonders seine Radierungen mit ihrer zupackenden, konkreten Dramatik und Dynamik sind von herausragender Qualität; im Gespräch wird auch „Concetto spaziale attese“ von Lucio Fontana intensiv analysiert, ein grandioses Bild, das die „Schnittstelle“ in ein metaphysisches Ambiente überführt. Der Eintritt ist frei.

Am gleichen Tag findet nachmittags von 14.30 bis 17 Uhr eine Publikumsberatung statt. Dr. Heinz Höfchen begutachtet bis zu fünf Gemälde, Graphiken oder Plastiken ohne Wertangabe und gibt Auskunft, was er darüber weiß. Die Beratung kostet fünf Euro.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Museum Angewandte Kunst in Frankfurt a.M.: Picknick-Zeit

Picknick-Zeit

6. Mai – 17. September 2017



Picknick bei der Royal Henley Regatta, 2016, Foto: Julian Gerchow


Ein Picknick im Grünen, déjeuner sur l’herbe – das gemeinsame Speisen in der Natur erfreut sich weltweit großer Beliebtheit.

Bereits die alten Griechen schätzten es und spätestens mit der Erfindung des Picknickkorbs im England des 18. Jahrhunderts wurde das Mahl im Freien zum gesellschaftlichen Ereignis. Aktuell lässt sich gerade in den westlichen Großstädten ein Revival des Picknicks beobachten, ob beim stilvoll arrangierten „Dîner en Blanc“ oder bei fröhlichen Ausflügen ins Grüne mit Kind, Kegel und Klappgrill.

Mit Picknick-Zeit beschäftigt sich erstmals eine große Ausstellung umfassend mit dem Phänomen Picknick und folgt der Faszination des Speisens unter freiem Himmel quer durch verschiedene Zeiten und Kulturkreise. Wie etwa sieht ein prunkvolles Mahl während der königlichen Ruder-Regatta im englischen Henley aus, wie picknickt man auf den höchsten Bergen der Welt, wie im Orient oder im Japan der Kirschblüte? Auf über 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche erzählen Picknick-Utensilien unterschiedlichster Form, Machart und Herkunft, zahlreiche Objekte, Installationen, Fotografien und Filme vom Variantenreichtum einer beliebten Kulturpraxis.
So unterschiedlich die Picknick-Rituale rund um den Globus aussehen, so groß ist auch die Vielfalt der speziell für diesen Anlass entwickelten Utensilien: Wundervoll dekorierte japanische Lack-Picknicksets aus der Zeit um 1800 aus dem Victoria and Albert Museum in London etwa weisen auf ihre Verwendung durch eine hochentwickelte höfische Gesellschaft hin. Elegant-stabile Lederkoffer der Firma Louis Vuitton wurden in Frankreich für Auto- und Motorradfahrten ins Grüne entwickelt, Designprodukte aus Kunststoff stehen für pragmatischen Komfort. Speziell erdachte Tische und Stühle, Kleidung, Fächer und Schirme ergänzen die Auswahl.

Das Picknick gehört zur kulturellen Praxis aller sozialer Schichten, kann verfeinertes Ritual ebenso wie ungezwungene Alltagspraxis sein. Ob beim High Society Event oder der fröhlichen Landpartie: Das Teilen von Speis und Trank verbindet und stiftet Gemeinschaft; das Picknick in der Natur ist von spielerischer Freiheit geprägt, es kann Entspannung, Ungezwungenheit und bestenfalls die Überwindung gesellschaftlicher Unterschiede ermöglichen.

Museum Angewandte Kunst in Frankfurt a.M.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog von 396 Seiten mit 400 Abbildungen. Beiträge von international renommierten Fachleuten erörtern und vertiefen die zahlreichen Themen der facettenreichen Ausstellung. Der Katalog ist im Museum zum Preis von 29 Euro erhältlich, im Buchhandel kostet er 32 Euro.


Kuratorin: Dr. Charlotte Trümpler

Kuratorische Assistenz: Leonie Wiegand

Mittwoch, 26. Juli 2017

Statistik: Warum in die Ferne schweifen? Urlaub zu Hause

Die Sommerurlaubssaison ist eröffnet und viele Urlauber brechen in die Ferne auf. Doch auch in den heimischen Gefilden lässt es sich gut erholen. Laut einer aktuellen Umfrage von YouGov verbringen 70 Prozent der Einwohner aus Mecklenburg Vorpommern ihren Urlaub gerne im eigenen Bundesland. Und auch viele Bayern erholen sich gerne "dahoam" (66 Prozent).

Anders sieht es in Sachsen-Anhalt und in Bremen aus: Wie die Statista-Infografik zeigt, verbringen hier nur 34 Prozent bzw. 29 Prozent ihren Sommerurlaub gerne in der eigenen Region. Für die repräsentative Umfrage hatte das Forschungsinstitut 2.076 Erwachsene aus Deutschland befragt.
Risikofaktoren sind jedoch immer sommerliche "Regen- und Eiszeiten".


Infografik: Warum in die Ferne schweifen? | Statista