Wer meint, der Osten gehöre den Lauten, den Ewiggestrigen und den Scharfmachern, hat die Region bereits aufgegeben. Selbstgefällige Schuldgefühle aus der Komfortzone ändern absolut nichts an Wahlergebnissen. Sie bedienen nur das Narrativ derer, die unsere Demokratie am liebsten abwickeln würden.
Was jetzt passieren muss:
Haltung zeigen: Demokratie ist kein Zusehersport. Es reicht nicht, sich schockiert auf dem Sofa umzudrehen, wenn Rechtsextreme den Ton angeben wollen.
Mund aufmachen: Den lauten Parolen im Alltag, am Stammtisch und in der Familie endlich widersprechen, statt sie aus Bequemlichkeit wegzulächeln.
Die Mehrheit stärken: Die schweigende, vernünftige Mehrheit vor Ort unterstützen – Initiativen, Zivilgesellschaft und alle, die sich täglich gegen den braunen Sumpf stemmen.
Wer die Augen verschließt oder in Kapitulation macht, überlässt den Extremisten das Feld. Die Demokratie geht nicht an ihren Feinden zugrunde, sondern an der Trägheit derer, die sie eigentlich verteidigen müssten.