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Paula Murrihy (Bildnachweis: Barbara Aumüller) |
Premiere
OTTONE
Oper in drei Akten von Georg Friedrich Händel
Text von Nicola Francesco Haym nach Stefano Benedetto Pallavicini
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Václav Luks
Inszenierung: Jetske Mijnssen
Bühnenbild, Kostüme: Ben Baur
Choreografie: Dustin Klein
Licht: Jan Hartmann
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Mareike Wink
Ottone: Yuriy Mynenko
Teofane: Monika Buczkowska-Ward
Gismonda: Paula Murrihy
Adelberto: Iurii Iushkevich
Matilda: Cecelia Hall
Emireno: Jonas Müller
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper
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Jetske Mijnssen (Bildnachweis: Keke Keukelaar) |
Georg Friedrich Händels (1685–1759) Oper Ottone zählt zu den Meilensteinen des Barocktheaters. Das Werk, das im Januar 1723 in London uraufgeführt wurde, entstand in einer Phase, in der Händel als musikalischer Leiter der frisch gegründeten Royal Academy of Music den Starkult an der Themse auf ein neues Niveau hob. Auf seinen Casting-Reisen verpflichtete Händel die begabtesten Sänger Europas. In Ottone entfaltet der Komponist ein psychologisch dichtes Beziehungsgeflecht, das auf einer historischen Eheschließung des Jahres 972 n. Chr. basiert. Aus dem weltgeschichtlichen Stoff schufen die Librettisten ein fiktives, hochdramatisches Verwechslungsspiel. Händels Partitur besticht durch eine Ansammlung aus eleganten, innigen Arien, deren Melodien im Kopf bleiben. Bis heute gilt das Werk als einer der größten Kassenschlager des Komponisten, der zu seinen Lebzeiten nur noch von Rinaldo an Wiederaufführungen übertroffen wurde.
Zum Inhalt: Ottone soll die junge Teofane heiraten und mit ihr seine Überlegenheit gegenüber Adelberto besiegeln. Doch man hat die Rechnung ohne die ehrgeizige Gismonda gemacht. Sie intrigiert im Hintergrund, um ihren Sohn Adelberto in Position zu bringen. Da Ottone und Teofane sich noch nie gesehen haben, ist es ein Leichtes, dass Adelberto sich als Teofanes gerade abwesender Bräutigam Ottone ausgibt. Doch der Schwindel fliegt bald auf…
.jpg) Václav Luks (Bildnachweis Petra Hajská) |
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Dirigent Václav Luks, ein wahrer Experte für Alte Musik, kehrt nach einer erfolgreichen Premierenserie von Amor vien dal destino zurück nach Frankfurt. 2005 gründete er das Prager Barockorchester Collegium 1704 und das Vokalensemble Collegium Vocale 1704. Die Ensembles treten unter seiner Leitung bei renommierten Festivals und in namhaften europäischen Konzertsälen auf. 2022 wurde Václav Luks für seine kulturellen Leistungen der französische Ordre des Arts et des Lettres verliehen. Regisseurin Jetske Mijnssen debütiert mit ihrer Lesart von Händels Ottone an der Oper Frankfurt. In der vergangenen Spielzeit inszenierte sie unter anderem Ariodante am Royal Opera House Covent Garden in London, Dialogues des Carmélites an der Semperoper in Dresden und Simone Boccanegra an De Nationale Opera in Amsterdam. Weitere Arbeiten führten sie bereits zum Festival in Aix-en-Provence und nach Glyndebourne. Yuriy Mynenko, der in der vergangenen Spielzeit als Cesare überzeugte, verkörpert die Titelpartie des Ottone. Die Rolle der Teofane singt Monika Buczkowska-Ward, die noch im Juni die Partie der Bellezza in Händels Der Triumph von Zeit und Erkenntnis gestaltete. Paula Murrihy (Gismonda) und Iurii Iushkevich (Adelberto) kehren als Gäste an die Oper Frankfurt zurück. Murrihy, bis 2017 Mitglied des Ensembles, sang am Haus bereits verschiedene Partien wie Dido in Purcell’s Dido and Aeneas, Octavian in Strauss’ Der Rosenkavalier, und zuletzt Dejanira in Händels Hercules. Iushkevich gastiert regelmäßig auf den großen Bühnen in Europa. Dass sein Repertoire von Barock bis hin zu modernen Opern reicht, wird er abermals unter Beweis stellen. In der vergangenen Spielzeit brachten ihm die Partien 1st Angel / The Boy in Written on Skin große Anerkennung ein. Cecelia Hall verkörpert die Partie der Matilda, Jonas Müller komplettiert als Emireno die Besetzungsliste der ersten von drei Händel-Opern der Spielzeit 2026/27 in Frankfurt.
Premiere: Sonntag, 11. Oktober 2026, um 18 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 18. (18 Uhr), 24. Oktober, 1. (15.30 Uhr), 7., 12., 15. (18 Uhr), 21. November 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19 Uhr.
Preise: € 16 bis 198 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
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OTTONE - Ensemble (Bildnachweis: Xiomara Bender) |