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Dienstag, 25. August 2026

Severin Groebners Neuer Glossenhauer #110 - Selfie Revolution

Alter Sack im Auge der Jugend von heute: So viel Rosa, dass es weh tut.
© Foto: Dominic Reichenbach / Artwork: Claus Piffl










Selfie Revolution!


Nachdem ich jetzt drei halbfertige Newsletter geschrieben und wieder verworfen habe, habe ich beschlossen, dass es ein neues Museum braucht. Das Museum für unfertige, unveröffentlichte Online-Satiren. Da kommen dann meine Textbaustellen rein und die - selbstgeschriebenen - Reden diverser AfD- und FPÖ-Abgeordneter, bevor die Partei-PR-Abteilung drüber gegangen ist.
Aber ich gebe nicht auf und habe jetzt endlich das Thema gefunden, das satirisch von einem 56jährigen weißen Mann bearbeitet gehört, nämlich: die Jugend.

Denn die Jugend macht weltweit auf sich aufmerksam. In Indien rebelliert sie unter dem Leben der „Kakerlaken“, in Vietnam verehrt sie dagegen einen Baum. Nicht aus spirituellen Gründen, sondern weil an diesem Baum eine junge Frau zu Tode gekommen ist.

Was wiederum deshalb passiert ist, weil sie auf ihrem Moped einem BMW eines regierungsnahen Geisterfahrers ausgewichen ist, und dann ihr Lebensende an dieser verholzten Pflanze gefunden hat.
Aber auch in Nepal sind die Jungen nicht sehr glücklich und  auch in Albanien nicht.
Dort werden schließlich auch die Flamingo-Proteste von vielen jungen Menschen getragen. Das sind Proteste dagegen, dass die Familie Trump bzw. Kushner im letzten unberührten Küstenabschnitt Europas ein Ressort errichten möchte.

Wie ich jung war (Zuhören, Ihr Jungen, der alte Sack spricht von früher! Das ist spannend! Für ihn.) stand „Ressort“ noch für einen Fachbereich in Verwaltung oder Wissenschaft, in dem - und jetzt wird’s crazy, Ihr Youngsters! - eine kompetente Person mit passender Ausbildung im Rahmen der gesetzlich gesteckten Grenzen gewirkt hat.

Das ist aber mittlerweile Past-Fiction und deshalb steht Ressort heute für eine Ansammlung von Häusern, die zugunsten - wie ich als Wiener sagen würde - von "überfinanzierten Beidlbracker“ errichtet werden soll. Wem das zu seltsam klingt, kann auch es auch auf Bayerisch sagen, dass das Hütten für „geldgeile Zipfelklatscher“ sind. Oder wir bleiben sachlich neutral und sagen einfach Zweit- oder Dritt- oder Viert-Wohnmöglichkeiten für der Selbstbefriedigung zuneigende Überreiche.
(Apropos: Knedl, also Gerschtl, vulgo: Kies. Man kann diesen Newsletter auch unterstützen. Siehe unten)

Wie auch immer: Auch diese Proteste in Albanien werden von jungen Leuten getragen. Genauso wie die Proteste in Serbien gegen Aleksander Vučić, der wiederum ein Busenfreu… nein… ein Popokamerad von Waldemar Steck-Rein (Mafiaboss und Kriegsverbrecher mit Zweitjob an der Spitze der russischen Verwaltung) ist.

Also die jungen Leute sind weltweit auf der Straße und protestieren gegen ein System, dass mal so und mal so heißt, aber überall dieselben Ausformungen hat. Nämlich, dass Geld aus der Öffentlichkeit und dem Allgemeingut abgezogen wird, um es in Projekte zu stecken, von denen nur ganz, ganz wenige, relativ alte Leute und ihre Familien profitieren. Meistens sind es Herrn, und obendrein gehen all diese Projekte auf Kosten der Zukunft. Und damit vor allem auf Kosten der Jungen.
Denn natürlich muss man mit einem Siebzigjährigen nicht mehr über Zukunft diskutieren. Schließlich berechnet der „Zukunft“ nicht in Jahrzehnten, sondern in Monaten. Sollen 120 Monate sein, aber viel länger wird’s statistisch nicht.

Deshalb ist die Jugend zu Sachen Zukunftsfragen seltsamerweise immer am meisten betroffen und dementsprechend sauer. Weltweit.
Moment! Weltweit?
Nein, ein kleiner Fleck der jugendlichen Weltbevölkerung hört nicht auf, keinen Widerstand zu leisten.

Denn in der deutschsprachigen Jugend sehe ich nichts, was sich in ähnlicher Weise darstellt.
Deshalb gibt es jetzt auch diesen Newsletter, weil der ein Bedürfnis befriedigt, dass die Jugend immer schon hegt, hegen wird und gehegt hat. (Vielleicht sogar gehogen.)
Heimlich, aber intensiv.

Denn nichts will die Jugend mehr, nach nichts mehr dürstet sie mit feurigem Herzen (um das mal in Jugendsprache zu sagen) als gute Ratschläge von älteren Herrn zu empfangen. Empfangen zu dürfen, um genau zu sein.
Ich weiß das. Früher hab ich das anders gesehen, aber heute, wo ich einer dieser älteren Menschen bin, weiß ich das ganz, ganz genau. Denn - und jetzt kommt die Credibility-Phrase, die mich direkt in das Mindset der Chilling Youth katapultiert - „ich war auch mal jung!“

Echt. Und deshalb kenn ich mich aus mit Widerstand und Revolution und so Zeug. Schließlich war ich jung in den Achtziger Jahren, und da haben wir all das …
nicht gemacht. Dafür gab’s Schulterpolster, Vokuhila und Aerobic. Und das alles ummantelt von Selbstmitleid und Frottee-Stirnbändern. Das musste man erstmal aushalten!
Deshalb bin ich Experte für Jugendrebellionen.
Weil ich keine erlebt hab.

Klingt unlogisch? Im Gegenteil: Das ist so wie in der katholischen Kirche. Da erzählt einem auch der Pfarrer, Bischof, ja sogar der Papst, immer was über Sex, und wie man und frau was machen soll und mit wem und was nicht. Und selbst pflegen die Ratschlaggeber frommste Enthaltsamkeit.
Angeblich.

Deshalb hier die Top 3 Tipps für die gelungene Jugendrevolte:
Erstens braucht man ein Thema. Und was fasziniert die jungen Menschen am meisten? Wenn man sich umschaut, wollen sie nichts wissen von Klimawandel, Grundwasserspiegel, Ernährungssicherheit, Ausbildungsplätzen, leistbarem Wohnen, Vermögens- oder Erbschaftssteuer, Menschenrechten oder ähnlichem unwichtigen Kasperltheater, nein, junge Menschen interessieren sich für: ihre Handys!

Insofern jetzt Rebellionen für das, was euch am meisten interessiert: Handytarife und Netzabdeckung.
Eine Rebellion für Handytarife ist auch deshalb sehr gut, weil sich jeder angesprochen fühlen kann. Und wenn nicht, ruft man ihn einfach an und spricht ihn an.
Oder schickt ihm eine Sprachnachricht.

Zweitens, wenn schon die Rebellion um sowas Wesentliches geht, braucht sie natürlich auch klares Image. Eine PR-Strategie. Also wenn die indische Jugend sich mit Kakerlaken identifiziert, braucht die deutschsprachige Jugend natürlich auch etwas, was so einschlägt.
Wie wär’s mit dem Bild eines stilisierten USB-Anschlusses? Oder einem ironischen Chai-Latte-Emoji?
Oder dem Meme von einem Hipster-Bart? Einem Bart, der so klein ist, dass man nicht weiß: Ist das eine Gesichtsfrisur oder eine Intimrasur?

Oder man nimmt einfach die drei Balken, die auf jedem Handy zu finden sind, und die stehen für die drei Säulen der Gesellschaft: Netz-Empfang, freier Download und Akku-Laufzeit.
Denn das ist das Grundrecht. Das wissen auch Thea oder Benny, die gerade während des Starkregens in eine U-Bahn Station geflüchtet sind. Das ist die Mission dieser aufrichtigen Konsumenten einer Wisch & Weg-Kultur! Drei Balken! Am besten alle drei im Auge.

Drittens: konkrete Forderungen!
Also 24 Stunden lang gratis Streaming - aber ökologisch korrekt. Das heißt: Die Streaming Server werden mit Bio-Limonade gekühlt. Und eine Bluetooth Box für jede und jeden. Denn unbegründete, nervige Lautstärke war immer schon ein Vorrecht der Jugend.
Sieht man, wenn man nach hinten schaut: Rock’n‘ Roll  - laut. Zweiter Weltkrieg - extrem laut! Davor: Nazi-Aufmärsche, erster Weltkrieg, Dreißigjähriger Krieg, Kreuzzüge, Völkerwanderungen…. alles wurde von jungen Leuten betrieben - und war nicht leise.  

Und dann müssen natürlich die konkreten, politischen Forderungen, die die deutschsprachige Jugend erhebt, so gestellt werden, damit sie in das passen, was am Schluss auch rauskommt.
Nämlich ein: Beirat.

Der Beirat ist das Höchste, was die demokratischen Gesellschaften Europas an Flexibilität und Reformwillen zu Stande bekommen. Denn, wenn man eine Gruppe jahrzehntelang verarscht und ausgebeutet hat und auch weiter verarschen und ausbeuten will, aber ihnen das Gefühl geben, dass sie nicht mehr „so arg“ ausgebeutet und verarscht werden, dann bekommt die Gruppe einen Beirat. Deshalb gibt es Ausländer-Beiräte, Frauen-Beiräte, Elternbeiräte und natürlich auch Kinderbeiräte.
Das ist alles wahnsinnig schön, und die Betroffenen haben was zum Reden, aber nichts zu sagen.

Denn die dürfen ein Statement abgeben, woraufhin alle Entscheidungsträger und -Innen interessiert „danke“ sagen und dann das beschließen, was Ihnen der Lobbyisten-Verband ihres Vertrauen aufgeschrieben hat.
Der Beirat ist also schön. Er ist eine Mischung aus Unrat und Hausrat. Schön… aber es geht auch ohne ihn.
Und wenn diese Jugend dann das endlich bekommen hat, den Mobilfunkbeirat, dann kann sie in zerbröselnden Schulen bei nichttrinkbarem Trinkwasser und steigenden Lebensmittelpreisen fern von leistbaren Wohnungen „ein Wörtchen" mitreden.
Aber halt auch nur ein Wörtchen.

Ach ja, noch einmal jung sein, das wär… ein Horror!
Also lieber was streamen, man kann ja eh nix machen.
Und mit diesen Aussichten weiß man plötzlich auch, warum die Altersgenossen in Indien sich das Image einer Kakerlake gewählt haben.
Weil dieses Tier hat - zusammen mit den Brombeeren und den Ratten - die beste Chance, die ganze Scheiße zu überleben.
Also Lächeln: Selfie!




groebner live:

Die heißen Neuigkeiten, hab ich schon verbreitet, aber ich wiederhole sie einfach nochmal und nochmal und nochmal. Solange bis sie keine Neuigkeiten sind, sondern Altigkeiten:
Mein Programm „ICH BIN DAS VOLK!“ wird mit dem
Österreichischen Kabarettpreis 2026 ausgezeichnet, was mich natürlich sehr freut.
Aber ich freu mich für alle anderen Ausgezeichneten ebenso.

Wann und wo man das im wahrsten Sinn des Wortes „ausgezeichnete“ Programm sehen kann, erfährt der interessierte Mitmensch
hier.
Und was die Presse über das Programm „Ich bin das Volk!“ schreibt, kann man
hier lesen.

groebner gesehen:
Über das demnächst ausgezeichnete Programm hat das Bayerische Fernsehen einen Bericht in der Abendschau gemacht.
Den kann man sich
hier anschauen.

Das vorherige Programm (das auch sehr gut ist. Finde ich zumindest. Und ich bin da sehr objektiv mit mir) „ÜberHaltung“ kann man demnächst im ORF Sommerkabarett sehen. Und zwar am 25. August. (Also sehr bald!)

groebner gehört:
Anläßlich des Kabarettpreises hat Ö1 den Beitrag über mich und mein Programm „Ich bin das Volk“ erneut in die Audiothek gestellt.
Kann man sich
hier anhören.

Auch zu hören:
Meine neue Single: „
Das Lied der neuen Zeit“ powered by monkey records. Die ist übrigens die Zugabe vom Programm.
Wem das gefällt, gefällt vielleicht auch mein Satire-Pop-Album
„Nicht mein Problem“.

Zwischendurch arbeite ich aber auch weiter für d
as „Ende der Welt“ auf Bayern 2 und in der ARD-Audiothek gibt es das zum nachhören.
Dort denke ich immer wieder über Sachen nach, zum Beispiel:
was die
Menschen für Ihre Haustiere tun, wo man echte Freunde finden kann, oder was auf das Bargeld eigentlich drauf sollte.

groebner gefolgt:
Videos und Fotos und Zeug gibt’s auf
YouTube, auf Instagram oder auf Facebook zu sehen.

groebner gelesen:
Dem Falter hab ich übrigens ein
großes Interview gegeben. Und das kann man immer noch Nachlesen.
——-


Der „Neue Glossenhauer“ ist ein Projekt der freiwilligen Selbstausbeutung.
Wer es dennoch materiell unterstützen will, hier wäre die Bankverbindung für Österreich:
Severin Groebner, Bawag, IBAN: AT39 6000 0000 7212 6709
Hier die jene für Deutschland:
Severin Groebner, Stadtsparkasse München, IBAN: DE51 7015 0000 0031 1293 64

Donnerstag, 16. April 2026

Severin Groebners Neuer Glossenhauer #102 - Bergmann übernehmen Sie!

 


     Grün ist die Hoffnung! © Foto: Dominic Reichenbach / Artwork: Claus Piffl



Bergmann, übernehmen Sie!

Ich hab jetzt diesen Newsletter dreimal angefangen und dann wieder gelöscht, weil - während ich was geschrieben habe - schon wieder etwas passiert ist. Irgendwas, was man jetzt schon wieder fast vergessen hat.

Zuerst war es die Ankündigung von Melania Trump, Gerüchten entgegen treten zu wollen, die niemand gekannt hat, und so diese Gerüchte erst weltweit in die Schlagzeilen zu bringen.
Tipp für Trump: Der Streisand-Effekt bedeutet nicht, dass man eine große Nase hat und trotzdem schön singen kann.

Dann war es die Reaktion des weißen Hauses auf die Sperrung der Straße von Humus… nein, Hormus. Das war nämlich: eine Sperrung der Straße. Eine Sperrung durch eine Sperrung aufheben… ganz ehrlich, wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Donald „Drill, Baby, drill“ Trump und das iranische „Kill, Baby, Kill“-Regime jetzt den Mitgliedern der „Letzten Generation“ zeigen, wie einen Ökologisierung der Wirtschaft wirklich geht.
Nicht ein paar Stadt-Autobahnen für ein paar Stunden sperren.
Nein, das ist was für Stümper.
Merkt es Euch zum Skandieren für die nächste Klima-Demo (Gibt’s die eigentlich noch?):
„Handelsrouten musst Du schließen / dann wird das Öl gar nicht mehr fließen!“

Dann gab es noch die Wahl in Ungarn (sehr erfreulich!) und die Erklärungen der deutschen Wirtschaftsministerin (sehr unerfreulich) und die weltpolitische Fußnote ersten Ranges: Der österreichische Bundeskanzler besucht Indien.
Ich vermute, so wie der aussieht, wird er dort für eine Renaissance des Buddhismus sorgen.

Denn das ist ja die Rolle Österreichs in der Welt - gerade in schwierigen Zeiten: Beruhigen. Entschleunigen. „Nua kane Wöhn!“
Und wer den österreichischen Kanzler schon einmal reden gehört hat, weiß: Der beruhigt. Sehr stark.

Österreich selbst aber lässt sich von der Welt am Liebsten ablenken.
Durch Theater. Oder Oper. Oder klassische Musik. Oder anderes Bühnengeschehen.
Deshalb hat es auch vor über hundert Jahren die „Salzburger Festspiele“ erfunden. Zur Ablenkung.
Und zur Geschäftsanbahnung.

Und diese Festspiele haben jetzt eine neue Chefin: Karin Bergmann.
Die hat schon mal das Burgtheater vor ein paar Jahren interimistisch geleitet, nachdem es von einem Mann in … sagen wir mal … eine Verkehrsfläche mit erhöhtem Kot-Aufkommen (vulgo: Scheißgasse, nobler: Rue de la Gack)  geführt wurde. Das war auch so eine Art Blockade damals.
Aber nach Frau Bergmann läuft es im Burgtheater wieder.

Anscheinend ist das Frau Bergmanns Job-Profil:
„Wenn Du weißt, es kann kein Mann 
/ Dann ruf doch die Bergmann an!“
(Zum Skandieren für die nächste Demo zum Gender-Pay-Gap.)

Insofern ahne ich schon, wer nach Wolfgang Kubicki die FDP übernimmt: Karin Bergmann. Und wer wird neuer Teamchef von Italien? Karin Bergmann!

Man sieht: Mit einer Frau Bergmann allein wird sich das nicht mehr ausgehen. Wir  brauchen ein Karin-Bergmann-Institut, wo Karin Bergmann viele kleine Karin Bergmanns ausbildet, damit diese dann eitle Männer beerben können, um das durch Verschmutzung immobil gewordenen Fahrzeug (vulgo: den Karren im Dreck) erneut zu mobilisieren.
Sie ist also keine Allround-Managerin, sondern eine All-Rad-Managerin.

Ich gehe jedenfalls fix davon aus, dass Karin Bergmann und ihre Schülerinnen, den Orden Carina de Fossori (kurz: die Fossoris) gründen wird, ein Orden, der sich demnächst über die Welt verbreitet.
Denn es gibt so viele zu bewegende Karren.
Wer kommt nach Wladimir Putin? Karina Bergmannova!
Wer nach Donald Trump? Carina Mountainman!
Wer nach Emanuelle Macron? Carine Mountaigne! (Ein Witz nur für Nils Minkmar.)
Wer wird der nächste Ministerpräsident von NRW? Die Kumpel-Karin!

Und, wer weiß, vielleicht werde auch ich eines Tages von einer Karin Bergmann ersetzt?
Eitel genug wäre ich, aber vielleicht noch nicht alt genug? Oder umgekehrt? Alt ja, aber nicht eitel genug?
Oder mein Karren ist noch nicht dreckig genug? Ich weiß es nicht.
Ich werde einfach Karin Bergmann fragen.
Sie wird mir sicher antworten, nachdem sie die Straße von Hornochs… äh… Hormus geöffnet hat.

In diesem Sinne: Glück auf!

____________

groebner live:

Samstag 18.4. Hartheim/Rhein, 
Salmen in Hartheim

Freitag 8.5. München, 
Schlachthof
Donnerstag 14.5. Wien, 
Kabarett Niedermair
Dienstag 19. und Mittwoch 20.5. Graz, 
Theatercafé
Donnerstag 21. - Samstag 23.5. Regensburg, 
Statt-Theater
Freitag 29.5. Frankfurt, 
die KÄS

Und, und, und…alle Termine gibt es 
hier.
Und was die Presse über das Programm „Ich bin das Volk!“ schreibt, kann man 
hier lesen.


groebner gesehen:
In der wunderbaren Sendung „Schlachthof“ im Bayerischen Fernsehen war ich zu Gast.
Und durfte dort
 eine Kostprobe meines Regierungsprogramms „Ich bin das Volk!“ geben.

In der Abendschau im BR gab es sogar einen eigenen Premierenbericht.
Den kann man sich 
hier anschauen.

Der freundliche Sender 3Sat hat übrigens mein voriges Programm „
ÜberHaltung“ ausgestrahlt.
Für alle, die es noch nicht gesehen haben, die haben jetzt in der Mediathek (Achtung Wortwitz) 
das Nachsehen.

groebner gehört:
Ganz frisch heraussen!!!!
Meine neue Single: „
Das Lied der neuen Zeit“ powered by monkey records

Kennt Ihr schon mein Satire-Pop-Album 
„Nicht mein Problem“?
Es ist sehr gut.

In der wunderbaren Sendung „
Satire Deluxe“ war ich zu Gast und habe - live ! - ein Liedchen zum Besten gegeben.

Zusammen mit den sehr geschätzten Kolleginnen und Kollegen Fine Degen, Ella Carina Werner, Jess Jochimsen und Sascha Bendiks (ich schätze alle… mindestens drei Jahre jünger, als sie eigentlich sind) war ich auf Schloß Kapfenburg und habe dort bei für SWR Kultur die
 „Nacht der Poet:Innen“ mit lustigen Texten bestritten.
Teil eins könnt Ihr Euch hier 
anhören.
Teil zwei auch, aber 
hier.

Das „Ende der Welt“ gibt es auf Bayern 2 und in der ARD-Audiothek zu hören.
Dort denke ich darüber nach, wie man den US-Vizepräsidenten gut einsetzen könnte.
Oder warum es den Wiener 
Opernball wirklich gibt.

groebner gefolgt:
Videos und Fotos und Zeug gibt’s auf 
YouTube, auf Instagram oder auf Facebook zu sehen.

groebner gelesen:
Dem Falter hab ich übrigens ein 
großes Interview gegeben. Und das kann man immer noch Nachlesen.
——-

Über diesen Newsletter:

Der „Neue Glossenhauer“ ist ein Projekt der freiwilligen Selbstausbeutung.
Wer es dennoch materiell unterstützen will, hier wäre die Bankverbindung für Österreich:
Severin Groebner, Bawag, IBAN: AT39 6000 0000 7212 6709
Hier die jene für Deutschland:
Severin Groebner, Stadtsparkasse München, IBAN: DE51 7015 0000 0031 1293 64

Mittwoch, 8. April 2026

Severin Groebners Neuer Glossenhauer #101 - Regime Chchchchchanges

 

Gelb scheint die Sonne der Ververververänderung © Foto: Dominic Reichenbach / Artwork: Claus Piffl


Regime Chchchchchanges

Alle reden von Regime Change.
So ooft, dass ich schon diesen alten Bowie-Song im Ohr hab: Chchchchchanges!

Und es wär ja auch wirklich schön - vor allem für die Iranerinnen und Iraner - wenn sich diese religiöse Diktatur nicht einfach jetzt in eine Militär-Diktatur changen würde. Sondern echt changen. So von Diktatur in Demokratie.
Aber, ob das geht, in dem man das Land einfach bombardiert… ? Eher nein.

Allein aus praktischen Gründen.
Wie soll man auf die Straße gehen, wenn man dort Gefahr läuft nicht nur von den Killern des Regimes, sondern auch noch von den Raketen der Angreifer erledigt zu werden?

Irgendwer hat da nicht sehr weit gedacht.
Könnte sein, dass es Donald Trump ist, der Präsident der Beleidigten Staaten von Amerika. Denken ist aber auch nicht seine Stärke. Dafür reden. Ständig redet er. Deshalb  sagt er auch ständig nicht, wie genau er das Regime chchchchchchchangen will.

Also das im Iran. Nicht das in Israel.
Obwohl die letzten Jahre und Monate immer wieder zehn- bis hunderttausende Israelis auf die Straße gegangen sind, die gefordert haben, dass sich auch das Regime von Bbibibibibibibibi Netanjahu sich changen soll.
Vielleicht sogar vertschtschtschtschtschüssen.

Aber auch anderswo fordert man Regime Change. Im Land von Donald Trump selbst, also in den Beseitigten Staaten von Amerika. Dort gehen die Leute auf die Straße und fordern: „No Kings!“.

Eine gute Formulierung.
Allerdings nicht gut genug. Bleiben dann doch immer noch andere Formen der Alleinherrschaft wie Diktator, Imperator, Kaiser, Zar oder einfach Mafiabosse übrig*, von denen man sich beherrschen lassen könnte.
Da muss man noch konkreter werden, in den Verteidigten Staaten von Amerika.

Apropos Mafiaboss: Was macht eigentlich Wladimir Putin? (Zu deutsch: Waldemar Steck-Rein) Natürlich nichts.
Und die Russen machen auch nichts. Weil erstens in Russland alles okay ist, und zweitens weil es verboten ist dort irgendwas zu machen. Die letzten, die dort was gemacht haben, waren Pussy Riot, seither ist es Russy Quiet.

Und weil in Russland selbst alles so okay ist, so prima, so dufte, haben jetzt führende Oligarchen bei einer Sitzung angeboten… was heißt angeboten, eigentlich haben sie darum gebeten… also sie haben den Staat angebettelt… nein… auf Knien angefleht haben sie den Wladimir, dem man ja namentlich irgendwo irgendwas rein stecken soll, dass sie doch bitte bitte bitte, dem russischen Staat Geld schenken dürfen.
Und dass bei steigendem Ölpreis.

Es ist einfach alles großartig in Russland.
Und deshalb fragt man sich schon langsam, wer sein Nachfolger werden könnte, weil der Waldemar Output… nein… Putin halt auch nicht mehr der Jüngste ist.
Angeblich soll schon ein Machtkampf im Gange sein.
Wir werden davon erfahren, wenn demnächst wieder ein paar einflussreiche Russen auf einen Balkon vor ihrem Fenstern treten… wo aber keiner ist.
Und der, der übrig bleibt, wird dann der neue Chef des Staats der Tschtschtschtschtschekisten.

Wie Putins Autokraten-Kumpel Erdoğan diese Probleme löst, hat man ja auch schon vor über einem Jahr gesehen. Ganz demokratisch. Denn gegen Erdoğan dürfen alle antreten, die…. garantiert keine Chance haben.

Alle, die eine Chance haben aber, landen im Knast. Damit es aber nicht so eine Überraschung ist, wenn der Kandidat nicht mehr da ist, am besten schon ein bis zwei Jahre vor der Wahl. Dann kann sich der Wähler und die Wählerin schon an die mangelnde Auswahl gewöhnen.

Das hingegen hat die alte (16 Jahre an der Macht!) Budapestbeule Viktor Orban übersehen. Dieser Helmut-Kohl-artige Paprika-Potentat ist jetzt plötzlich konfrontiert mit einem Kandidaten, der konstant in den Umfragen weit vor der Regierungspartei von Viktor Orban liegt.

Deshalb ist der Pupupupupupuszta-Papst auch ein bisschen sauer. Das mögen nämlich diese Menschen, die den Volkswillen zu kennen glauben, gar nicht, wenn dieser Volkswille sich bei Wahlen so äußert, dass er ihnen sagt:
„Schleich di, Dicker! Wir haben dei schiache Fratzn lang gnua g’sehen. Mach an Schuach!**“

Noch weniger mögen sie es, wenn dazu noch rauskommt, dass er und sein Regime noch enger mit Russland in Kontakt steht, als man sich das ohnehin schon gedacht hat.
Also nicht nur, dass man es sich in der Peristaltik des Kreml-Chefs gemütlich gemacht hat (Put-in ist also wirklich wörtlich zu verstehen - und: Ja, dreimal reicht für dieses Wortspiel), sondern auch, weil der Außenminister nach den EU-Außenminister-Sitzungen sich sofort mit dem russischen Außenminister kurzgeschlossen hat.
Ist aber auch logisch, muss man sagen, weil Russland liegt ja außerhalb der EU.

Der Geheimdienst dagegen ist nicht mehr so geheim.
Der ungarische. Nicht der deutsche. Oder gar der österreichische …. Hahaha. Nein, dazu ein andermal.

Aber der ungarische Geheimdienst, der ist sehr bekannt.
Der sollte sich nämlich - so kam es gerade raus - in die oppositionelle Partei einschließen lassen und diese von innen zersetzen oder Datensätze abgreifen - oder beides. Das ist gerade rausgekommen - zwei Wochen vor der Wahl.

Man wird sehen, was die ungarischen Wähler davon halten.
Denn das ist eben der Zauber der Demokratie, dass da der Regime Change immer eine Möglichkeit ist.
Und zwar ganz simpel. Einfach nur chchchchchchchchangen, in dem sich Menschen an einem ganz bestimmten Tag zusammen finden, jeder für sich überlegt, dann einen gefalteten Zettel in ein Kuvert steckt und dieses Kuvert in eine Urne fallen lässt.
Und im besten Fall vorher auf diesem gefalteten Zettel etwas ankreuzt.
Es ist friedlich, es ist zivilisiert, es läuft nach Regeln ab, an die sich alle halten. Das ist Regime Change, wie er sein soll.

So geht das.  Dann muss man auch keine Gewalt anwenden. Da braucht man keine Bomben, keine Panzer, Drohnen oder sonst was. Da muss niemand aus dem Fenster fallen oder ins Gefängnis geworfen werden.

Da muss man nicht einmal Leute ans Kreuz schlagen, wie das eine Besatzungsmacht vor 2000 Jahren gemacht hat, mit einem Typen, einem Sozialrevolutionär, der da im antiken Judäa, Samaria und Galiläa einen Regime-Change haben wollte.

In diesem Sinne: Hoch die Demokratie und schschschschschöne Ostern!

*Kann man alle in meinem Soloprogramm „Ich bin das Volk“ bewundern.
Siehe auch unten: „groebner live“

**
Für alle Nicht-Wiener:
„Mach an Schuach“ ist nicht die Aufforderung sich beruflich im Schuhhandwerk zu versuchen (Sehr seltsames Wort übrigens „Schuh-Hand-Werk“ muss es nicht eigentlich Schuh-Fuss-Werk heißen? Oder Hand-Schuh-Werk?), sondern es ist die freundliche Bitte um Auto-Dislocation.
Vergleiche: „Lass a Gerschtl umme wachsn“ ist auch nicht die Aufforderung kreisförmig Gerste anzubauen, sondern Geld zu übergeben.
Siehe auch unten: „Wer diesen Newsletter unterstützen will…“

——-


groebner live:

Freitag 10.4. Erlangen, 
Fifty-Fifty
Samstag 11.4. Nabburg, 
Schmidt-Haus
Samstag 18.4. Hartheim/Rhein, 
Salmen in Hartheim

Freitag 8.5. München, 
Schlachthof
Donnerstag 14.5. Wien, 
Kabarett Niedermair
Dienstag 19. und Mittwoch 20.5. Graz, 
Theatercafé
Donnerstag 21. - Samstag 23.5. Regensburg, 
Statt-Theater
Freitag 29.5. Frankfurt, 
die KÄS

Und, und, und…alle Termine gibt es 
hier.
Und was die Presse über das Programm „Ich bin das Volk!“ schreibt, kann man 
hier lesen oder hier.

Und meinen Vierteljahresrückblick 
„Quartalsweise“ in der Frankfurter Buchhandlung „Buch&Wein“ gibt es auch wieder
Am Donnerstag 12.3.!

groebner gesehen:
In der wunderbaren Sendung „Schlachthof“ im Bayerischen Fernsehen war ich zu Gast.
Und durfte dort
 eine Kostprobe meines Regierungsprogramms „Ich bin das Volk!“ geben.

In der Abendschau im BR gab es sogar einen eigenen Premierenbericht.
Den kann man sich 
hier anschauen.

Der freundliche Sender 3Sat hat übrigens mein voriges Programm „
ÜberHaltung“ ausgestrahlt.
Für alle, die es noch nicht gesehen haben, die haben jetzt in der Mediathek (Achtung Wortwitz) 
das Nachsehen.

groebner gehört:
Ganz frisch heraussen: Meine neue Single: „
Das Lied der neuen Zeit“ powered by monkey records

Kennt Ihr schon mein Satire-Pop-Album 
„Nicht mein Problem“? Es ist sehr gut.

In der wunderbaren Sendung „
Satire Deluxe“ war ich zu Gast und habe - live ! - ein Liedchen zum Besten gegeben.
Hört mich schwitzen.

Zusammen mit den sehr geschätzten Kolleginnen und Kollegen Fine Degen, Ella Carina Werner, Jess Jochimsen und Sascha Bendiks (ich schätze alle… mindestens drei Jahre jünger, als sie eigentlich sind) war ich auf Schloß Kapfenburg und habe dort bei für SWR Kultur die
 „Nacht der Poet:Innen“ mit lustigen Texten bestritten.
Teil eins könnt Ihr Euch hier 
anhören.
Teil zwei auch, aber 
hier.

Das „Ende der Welt“ gibt es auf Bayern 2 und in der ARD-Audiothek zu hören.
Dort denke ich darüber nach, was der Unterschied zwischen 
Krapfen und Berliner ist. Oder isst.
Und warum es den Wiener 
Opernball wirklich gibt, erfährt man auch. Und zwar hier.

groebner gefolgt:
Videos und Fotos und Zeug gibt’s auf 
YouTube, auf Instagram oder auf Facebook zu sehen.

groebner gelesen:
Dem Falter hab ich übrigens ein 
großes Interview gegeben. Und das kann man immer noch Nachlesen.
——-

Über diesen Newsletter:

Der „Neue Glossenhauer“ ist ein Projekt der freiwilligen Selbstausbeutung.

Wer es dennoch materiell unterstützen will,
….hier wäre die Bankverbindung für Österreich:
Severin Groebner, Bawag, IBAN: AT39 6000 0000 7212 6709

Hier die jene für Deutschland:
Severin Groebner, Stadtsparkasse München, IBAN: DE51 7015 0000 0031 1293 64

Mittwoch, 25. März 2026

Severin Groebners Neuer Glossenhauer #100 (!) - Da Hundatste - Zahl und Fatal

 


















Zur runden Zahl in Flieder © Foto: Dominic Reichenbach / Artwork: Claus Piffl


Zahl und Fatal

Zuerst mal zur Zahl:

Jetzt hab ich es doch geschafft. Zweidreiviertel Jahre nach der Einstellung der Wiener Zeitung und damit der ältesten gedruckten Tageszeitung der Welt (noch im Nachhinein ein herzliches „Wo seids Ihr eigentlich angrennt?“ an die damaligen Regierungsverantwortlichen in Österreich) und damit meiner Entscheidung die Kolumne, die ich in der Zeitung gehabt hatte, online weiter zuführen, sind wir in der 100. Ausgabe des „Neuen Glossenhauers“ angekommen.

100. vulgo: Da Hundatste.
Man kann mir nicht mangelnde Beharrlichkeit vorwerfen.
Mangelnde Pünktlichkeit schon.

Denn jeder, der weiß, wie viele Wochen so ein Jahr hat und rechnen kann, weiß jetzt natürlich auch, dass es mit der Wöchentlichkeit hier nicht immer so ernst genommen wird, aber … ganz ehrlich: Was soll’s.
Ich tu mein Bestes und das so regelmäßig, wie ich kann. Und manchmal kann ich halt nicht. Aber die Glosse ist immer noch da und die Anzahl der Abonnentinnen und Abonnenten hat sich in den letzten 27 Monaten mehr als verdreifacht.

Und manche zahlen auch was!
Sei auch Du eine/r von denen!
(Infos siehe unten)

Apropos Zahlen.
Könnt Ihr Euch noch erinnern, wie damals vor zweidreiviertel Jahren der Heizungsfachmann Aigruber und die Fussmatten-Influencerin Gruber im oberbayerischen Erding gegen die Wärmepumpe und das Heizungsgesetz gehetzt haben?
Und gegen ein paar andere Sachen auch noch. Gegen das Gendern. Und den Klimawandel. Und die Grünen. Und ich glaube auch gegen das schlechte Wetter, gegen die Erdrotation, die Massenanziehung und dass man im Supermarkt immer an der Kasse ansteht, wo es am langsamsten vorwärts geht.
Und was war deren Lieblingsargument?
Genau, das was alle kurzsichtigen Pfennigfuchser, die nicht langfristig rechnen können, sagen:
„Was das wieder kostet!“

Und jetzt?
Jetzt wo ein anderer Freund des erfundenen Arguments und der Gefühlspolitik einen Krieg vom Zaun bricht, der die Preise der fossilen Rohstoffe durch die Decke gehen lässt, was sagt jetzt der Aiwanger und die Gruberin?

Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht.
Und ich will das auch so genau wissen, wie ich eine Mitschrift des letzten Andreas Gabalier- Konzerts lesen möchte.
Und wer diesen geistig Herausgeforderten jemals geglaubt hat, hat jetzt hoffentlich dazu gelernt. Und damit hebt er sich schon von ihnen ab.
Weil eins haben die sicher nicht gesagt: „Oh, da hab ich mich wohl geirrt.“

Schließlich kommt es nicht überraschend, dass die fossilen Energieträger extremen Preisschwankungen unterliegen. Das war nämlich schon immer so.
Dazu braucht es keinen Krieg, der von religiösen Faschisten gegen religiöse Faschisten geführt wird. Aber es hilft natürlich.

Anders gesagt:
Wer heute sein E-Bike, sein E-Moped oder sein E-Auto mit Solarstrom lädt, freut sich, wenn er in sein mit Wärmepumpe beheiztes Zuhause kommt. Weil er recht viel Geld spart. Bares Geld, das er oder sie oder es dann in die steigenden Lebensmittelpreise stecken kann.

Aber das ist natürlich dem Hubsi (Ministergehalt, bezahlt von Dir und Dir und mir) und der Moni (reich verheiratet) wahrscheinlich relativ egal. Die werden schon einen anderen Grund finden, warum man mit einer Technologie, die vor hundert Jahren die Pferdekutsche ersetzt hat, heute auch noch herumfahren und heizen soll. Wobei natürlich niemand - auch vor hundert Jahren nicht - seine Pferde verheizt hat. Hoffe ich zumindest. Aber vielleicht Pferdeäpfel?

Naja, das weiß ich auch nicht. Zumindest weiß ich, was ich alles nicht weiß.
Anders als die Moni und der Hubsi… und der Donald.

Der weiß nicht einmal, wie er aus einem Krieg, den er zusammen mit seinem Kumpel Bibi aus der Neigungsgruppe „Staatschefs, gegen die eigentlich strafrechtlich ermittelt werden sollte“ begonnen hat, wieder raus kommt.

Aber er hat eine super Idee: Einfach noch mehr Bomben!
Oder noch mehr bomben. Das Substantiv in der Mehrzahl und das Verb gleichen sich ja so schön. Die Strategie lässt sich also so zusammen fassen: „Wenn Bomben hinter Bomben bomben, bomben Bomben hinterher.“

Und das attackierte Regime aus der Neigungsgruppe „Arschgeigen, von denen man sich gar nichts sagen lassen will.“ hat eine mindestens genauso geniale Idee: Es macht es genau so.
Es ist fatal.

Und jetzt sterben Zivilisten, liegen Häuser und Städte in Schutt und Asche, steigen Preise und brennt eine ganze Region. Und brennt. Und brennt.
Heißt deshalb eine Mineralölsorte so? Brent?
Oder ist das der eigentliche „Verbrennungsmotor“?
Ich weiß es schon wieder nicht.
Schlusspointe? Hab ich nicht.
Außer - vielleicht - mit einem Blick auf die Preise diverser Luftangriffswaffen: Was das wieder kostet!

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groebner live:

Freitag 10.4. Erlangen, Fifty-Fifty
Samstag 11.4. Nabburg, Schmidt-Haus
Samstag 18.4. Hartheim/Rhein, Salmen in Hartheim

Freitag 8.5. München, Schlachthof
Donnerstag 14.5. Wien, Kabarett Niedermair
Dienstag 19. und Mittwoch 20.5. Graz, Theatercafé
Donnerstag 21. - Samstag 23.5. Regensburg, Statt-Theater
Freitag 29.5. Frankfurt, die KÄS

Und, und, und…alle Termine gibt es 
hier.
Und was die Presse über das Programm „Ich bin das Volk!“ schreibt, kann man 
hier lesen.

Und meinen Vierteljahresrückblick 
„Quartalsweise“ in der Frankfurter Buchhandlung „Buch&Wein“ gibt es auch wieder
Am Donnerstag 12.3.!

groebner gesehen:
In der wunderbaren Sendung „Schlachthof“ im Bayerischen Fernsehen war ich zu Gast.
Und durfte dort
 eine Kostprobe meines Regierungsprogramms „Ich bin das Volk!“ geben.

In der Abendschau im BR gab es sogar einen eigenen Premierenbericht.
Den kann man sich 
hier anschauen.

Der freundliche Sender 3Sat hat übrigens mein voriges Programm „
ÜberHaltung“ ausgestrahlt.
Für alle, die es noch nicht gesehen haben, die haben jetzt in der Mediathek (Achtung Wortwitz) 
das Nachsehen.

groebner gehört:
Ganz frisch heraussen!!!! Meine neue Single: „Das Lied der neuen Zeit“ powered by monkey records

Kennt Ihr schon mein Satire-Pop-Album 
„Nicht mein Problem“?
Es ist sehr gut.

In der wunderbaren Sendung „
Satire Deluxe“ war ich zu Gast und habe - live ! - ein Liedchen zum Besten gegeben.
Hört mich schwitzen.

Zusammen mit den sehr geschätzten Kolleginnen und Kollegen Fine Degen, Ella Carina Werner, Jess Jochimsen und Sascha Bendiks (ich schätze alle… mindestens drei Jahre jünger, als sie eigentlich sind) war ich auf Schloß Kapfenburg und habe dort bei für SWR Kultur die
 „Nacht der Poet:Innen“ mit lustigen Texten bestritten.
Teil eins könnt Ihr Euch hier 
anhören.
Teil zwei auch, aber 
hier.

Das „Ende der Welt“ gibt es auf Bayern 2 und in der ARD-Audiothek zu hören.
Dort denke ich darüber nach, was der Unterschied zwischen 
Krapfen und Berliner ist. Oder isst.
Und warum es den Wiener 
Opernball wirklich gibt, erfährt man auch. Und zwar hier.

groebner gefolgt:
Videos und Fotos und Zeug gibt’s auf 
YouTube, auf Instagram oder auf Facebook zu sehen.

groebner gelesen:
Dem Falter hab ich übrigens ein 
großes Interview gegeben. Und das kann man immer noch Nachlesen.
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Der „Neue Glossenhauer“ ist ein Projekt der freiwilligen Selbstausbeutung.
Wer es dennoch materiell unterstützen will, hier wäre die Bankverbindung für Österreich:
Severin Groebner, Bawag, IBAN: AT39 6000 0000 7212 6709
Hier die jene für Deutschland:
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