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Cláudia Ribas (Mezzosopran / Titelpartie;
Bildnachweis: Barbara Aumüller)
TANCREDI
Melodramma eroico in zwei Akten von Gioachino Rossini
Text von Gaetano Rossi nach Voltaire
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Giuliano Carella
Inszenierung: Manuel Schmitt
Bühnenbild: Bernhard Siegl
Kostüme: Raphaela Rose
Licht: Joachim Klein
Chor: Manuel Pujol
Dramaturgie: Konrad Kuhn
Argirio: Theo Lebow
Amenaide: Bianca Tognocchi
Orbazzano: Kihwan Sim
Tancredi: Cláudia Ribas
Loredana Clara Kim
Isaura: Ruby Dibble
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper
Tancredi von Gioachino Rossini entstand 1812/13 als Auftragsarbeit für das venezianische Teatro La
Fenice und markierte einen Wendepunkt in seiner Karriere hin zur Gattung der Opera seria. Nach der
Uraufführung in Venedig 1813 wurde Tancredi schon bald an der Mailänder Scala gespielt. Im Jahr 1817
stand das Werk zum ersten Mal in Frankfurt auf dem Spielplan. Die Partitur ist geprägt von Rossinis
charakteristischer melodischer Inspiration und virtuosen vokalen Anforderungen, die den Übergang von der
Opera seria des 18. Jahrhunderts zum Belcanto des 19. Jahrhunderts markieren. Besonders berühmt wurde
die Cavatine des Tancredi „Di tanti palpiti“, die zu Rossinis Lebzeiten zu einer Art Gassenhauer avancierte.
Die Oper vereint heroische Leidenschaft mit tief empfundener Lyrik und zeigt bereits Rossinis Meisterschaft
in der Gestaltung großer dramatischer Szenen.
Das Libretto von Gaetano Rossi basiert auf Voltaires Tragödie Tancrède aus dem Jahr 1760:
Unter dem
Eindruck einer Bedrohung von außen beschließt der Senat von Syrakus ein drakonisches Gesetz, das
jeden, der mit dem Feind konspiriert, mit dem Tode bestraft. Argirio und der rivalisierende Orbazzano legen
einen alten Zwist bei; als Pfand des neuen Bundes verspricht Argirio ihm die Hand seiner Tochter Amenaide.
Diese liebt jedoch insgeheim Tancredi, der vor langer Zeit aus der Stadt verbannt worden war. Ein
abgefangener Brief von ihr wird missdeutet, und der eigene Vater unterschreibt ihr Todesurteil ….jpg)
Bianca Tognocchi (Sopran / Amenaide;
Bildnachweis: Barbara Aumüller)