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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Mittwoch, 6. Mai 2026

Literarischer Verein der Pfalz: 10. Mai - Tag des (freien) Buches

Birgit Heid vom Literarischen Verein erinnert daran, dass der 10. Mai in Deutschland auch als Gedenktag des freien Buches gilt. Er geht zurück auf die Bücherverbrennungen von März bis Oktober 1933 und wird seit 1947 begangen. Wie wir alle wissen, wurden an zentralen Stellen in vielen Städten Deutschlands unter der Oberhand einiger NSDAP-Organisationen unzählige Bücher, die dem Gedankengut des faschistischen Regimes zuwiderliefen und deren Autoren verfemt waren, öffentlichkeitswirksam verbrannt. 

Eine Autorin, deren Werke der Bücherverbrennung zum Opfer fielen, war Marieluise Fleißer (1901-1974) aus Ingolstadt. Sie schrieb 33 Werke und erhielt elf Ehrungen. Mit Bert Brecht und Lion Feuchtwanger war sie bekannt. Marieluise Fleißer sei die "bedeutendste deutschsprachige Dramatikerin" des 20. Jahrhunderts, postulierte die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Ihr Leben war nicht einfach und ihr Werk ist heute kaum mehr bekannt. Von Marieluise Fleißer findet man u.a. dieses Zitat: "Das sind die entfesselten Barbaren der Kleinstadt, welche die augenblickliche Formel ihres Heils ins Ohr von Unberufenen heulen."

Begehen wir diesen Gedenktag im Erinnern an die schrecklichen Bücherverbrennungen sowie an das Erbe dieser zahlreichen Autorinnen und Autoren.



Geschichte dieses Gedenktages:

Der Tag des (freien) Buches wurde erstmals 1929 durchgeführt. 
Zwischen 1934 und 1942 wurde die Veranstaltung von den Nationalsozialisten als Woche des deutschen Buches fortgeführt. Am 10. Mai 1947 begingen Kulturvertreter sämtlicher vier Sektoren in Berlin den Tag als Gedenktag, um an die Bücherverbrennung 1933 in Deutschland zu erinnern. Im sowjetischen Sektor und später in der DDR wurde er als „Tag des freien Buches“ weitergeführt.
In der Bundesrepublik wurde er 1983 als „Tag des Buches“ u. a. durch den Börsenverein des Deutschen Buchhandels wieder eingeführt. (Wikipedia)