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Wo eine Brille ist, da ist sie auch im Weg.© Foto: Dominic Reichenbach / Artwork: Claus Piffl |
Nicht in den Sack schießen!
Also dass die Konkurrenz im Unterhaltungsbusiness groß ist, hab ich immer schon gewusst. Aber zur Zeit mischen auch Menschen im Entertainment mit, die man dort gar nicht vermutet hätte.
Nicht nur, dass Donald Trump seine ICE-Truppe plötzlich in NICE umbenennen will (hab dazu übrigens eine Glosse verfasst, siehe unten*), sondern jetzt hat sich auch kürzlich ein österreichischer Militärexperte bei einer Podiumsdiskussion seltsam geäussert.
(Einschub - Was ich schon länger sagen wollte:
In der Welt, in der ich aufgewachsen bin, wäre der Begriff „österreichischer Militärexperte“ ein Oxymoron gewesen.
Also so etwas wie ein russischer Pazifist, ein in sich gekehrter Südamerikaner, ein großzügiger Schweizer, ein deutscher Spitzenkoch, ein dänischer Alpinist oder ein Hochseefischer aus Liechtenstein… Aber jetzt war ich in Dänemark und habe dort Menschen Schifahren gesehen. Und österreichische Militärexperten tauchen ständig in sämtlichen deutsch-sprachigen Medien auf.
Es hat sich sichtlich was geändert. Vielleicht wegen der Seidenwände.
Vielleicht auch, weil wir Österreicher in der Theorie immer sehr sehr gut sind. Nur bei der Praxis… aber egal, zurück zum Text.)
Der Militärexperte hat auf dem Podium mehrere unangenehme Dinge den Zuhörern verklickert, aber hat dabei sprachlich so schiefe Bilder verwendet, dass…nun ja… der Ernst der Lage ein wenig auf der Strecke geblieben ist.
So hat er etwa gesagt:
„Da gibt’s keine Sonderwurst für irgend jemanden!“
Das stimmt wohl, da kann man noch so oft mit dem Extrazug nach Pankow fahren oder in der Extrawirtschaftszone samt und extra ein Extravermögen (Apropos: Man kann diesen Newsletter auch unterstützen, Details unten.) erschaffen, es bleibt dabei: Sonderwurst gibt’s keine!
Da hat er recht. Genauso wie, wenn er sagt:
„Da haben wir uns ins Knie gelogen!“
Na, sicher! Wenn nicht sogar in den Ellbogen geschummelt.
Wir müssen nämlich die Aufgaben auf alle Hüften geschlecht verteilen. Sonst fragt sich bald die Stelle, wie lange wir uns noch im Speichel ansehen können?
Gut, der Militärexperte mag sich möglicherweise nur aus Zufall verbrochen haben, vielleicht war das aber auch unbewusst gerollt.
Handelt es sich also um eine strategische Bewusstlosigkeit?
Hat dieser Wortsinn Kommode?
Also: Je schlimmer die Nachrichten, desto ohmischer müssen sie fabuliert werden? Quasi weg von den Untergangs-Propheten, hin zu den Munterzwangstrompeten. So lange, bis sich alle nur mehr denken:
„Das sind für mich nur römische Werfer.“
Oder „Ich gestehe nur zahnlos!“
Und das ist ja nicht nur bei militärischen Schemen der Fall.
Nein, zum Beispiel auch bei den Reisen im Herzinfarkt.
Da heißt es schon lange nicht mehr: „Es wird alles teuer!“
Oder „Man bekommt nichts mehr für sein Geld“, nicht einmal mehr „Teuerung“, sondern… also extra… heißt es: „Shrinkflation“.
Was entweder nach einem Segelausflug mit Psychotherapeut klingt - oder nach einem Darmwind vom Installateur.
So oder so, hier sehe ich großes Potential. Ich möchte fast sagen:
Man hat hier die Füchse der Aurora ausgedacht.
Das ist eine völlig neue Weite im Buch der Gerichte.
Denn als Österreicher ist klar: Die Scheutralität wird unsere Schicht mehr nützen.
Für Deutschland gilt: Wir müssen die Küche im Torff lassen.
Und in der EU müssen endlich alle verstehen: Europa muss breit sein, um sich selbst beleidigen zu können.
Oder wer würde hier lieber brechen?
Aber lasst uns die Lachfragen zunächst im Serail umgehen:
Klimahandel? Es vergeht Wandlungsbedarf.
Je länger wir horten, desto immer wird es.
Und ich spreche hier für alle Degenerationen.
Also sowohl die Zungen, als auch die Kalten.
Schluss mit dem Verpennen von Spaß und Mehl!
Wir brauchen endlich ein Existenz-basiertes ökologisches Bordell, das für Wale fantasiert - und nicht nur für die Super-Leichen.
Denn zweitens: Zur Zeit mördert unsere Wirtschaftswaise nämlich nur Quäl-Magneten wie den russischen Präpotenten oder die Trullas im Uran. Gar nicht zu reden von den Gemächtspartnern des Emittenten der Vereinigten Paten von Allergiker!
Und das führt uns wiederum natürlich wieder - drittens - direkt zur neuro-zäh-ischen Vereidigung.
Wir dürfen uns nicht weiter in den Sack schießen!
Oder… wie hat es der Kollege so schön gesagt: Wir haben uns lange genug ins Knie gelogen.
Also: Kein Extraweg für die Sonderwurst!
In dieser Rinne:
Schnödes Rochen-Ende!
groebner live:
Donnerstag 14.5. Wien, Kabarett Niedermair
Dienstag 19. und Mittwoch 20.5. Graz, Theatercafé
Donnerstag 21. - Samstag 23.5. Regensburg, Statt-Theater
Freitag 29.5. Frankfurt, die KÄS
Samstag 13.6. München, Lach&Schießgesellschaft
Und, und, und…alle Termine gibt es hier.
Und was die Presse über das Programm „Ich bin das Volk!“ schreibt, kann man hier lesen.
Auch die jüngste Empfehlung der Wiener Stadtzeitung Falter etwa.
groebner gesehen:
In der wunderbaren Sendung „Schlachthof“ im Bayerischen Fernsehen war ich zu Gast.
Und durfte dort eine Kostprobe meines Regierungsprogramms „Ich bin das Volk!“ geben.
In der Abendschau im BR gab es sogar einen eigenen Premierenbericht.
Den kann man sich hier anschauen.
groebner gehört:
Ganz frisch heraussen!!!! Meine neue Single: „Das Lied der neuen Zeit“ powered by monkey records
Kennt Ihr schon mein Satire-Pop-Album „Nicht mein Problem“?
Es ist sehr gut.
In der wunderbaren Sendung „Satire Deluxe“ war ich zu Gast und habe - live ! - ein Liedchen zum Besten gegeben.
Das „Ende der Welt“ gibt es auf Bayern 2 und in der ARD-Audiothek zu hören.
Dort denke ich immer wieder über Sachen nach, etwa wie man den US-Vizepräsidenten gut einsetzen könnte.
Was passiert, wenn die Mächtigen dieser Welt zu Satirikern werden.*
Oder warum es den Wiener Opernball wirklich gibt.
All das erfährt man.
groebner gefolgt:
Videos und Fotos und Zeug gibt’s auf YouTube, auf Instagram oder auf Facebook zu sehen.
groebner gelesen:
Dem Falter hab ich übrigens ein großes Interview gegeben. Und das kann man immer noch Nachlesen.
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Der „Neue Glossenhauer“ ist ein Projekt der freiwilligen Selbstausbeutung.
Wer es dennoch materiell unterstützen will, hier wäre die Bankverbindung für Österreich:
Severin Groebner, Bawag, IBAN: AT39 6000 0000 7212 6709
Hier die jene für Deutschland:
Severin Groebner, Stadtsparkasse München, IBAN: DE51 7015 0000 0031 1293 64

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