TEUFELSKINDER von Jules Amedée Barbey D'Aurevilly

Freitag, 19. Juni 2026

Oper Frankfurt: Doppelabend DER ZAR LÄSST SICH FOTOGRAFIEREN von Kurt Weill und DIE KLUGE von Carl Orff

Erste Wiederaufnahme DER ZAR LÄSST SICH FOTOGRAFIEREN
Opera buffa in einem Akt von Kurt Weill, Text von Georg Kaiser
DIE KLUGE Zwölf Szenen von Carl Orff, Text vom Komponisten

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln


Musikalische Leitung: Jiří Rožeň Inszenierung: Keith Warner Regiemitarbeit: Katharina Kastening Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov Bühnenbild: Boris Kudlička Kostüme: Kaspar Glarner Choreographie: Simone Sandroni Licht: John Bishop Chor (Der Zar lässt sich fotografieren): Álvaro Corral Matute Dramaturgie: Mareike Wink Der Zar lässt sich fotografieren Der Zar: Domen Križaj Die falsche Angèle: Juanita Lascarro Angèle: Nombulelo Yende Der Gehilfe: Magnus Dietrich Der Boy: Karolina Makuła Der falsche Gehilfe: Michael McCown Der falsche Boy: Kelsey Lauritano Der Anführer: Peter Marsh Der Begleiter des Zaren: Alfred Reiter u.a. Die Kluge Die Kluge, Tochter des Bauern: Elizabeth Reiter Der König: Mikołaj Trąbka Der Bauer: Thomas Faulkner Drei Strolche: Magnus Dietrich, Iain MacNeil, Dietrich Volle Der Mann mit dem Esel: Gerard Schneider Der Mann mit dem Maulesel: Sebastian Geyer Der Kerkermeister: Alfred Reiter
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Domen Križaj (Der Zar) und
Juanita Lascarro (Die falsche Angèle)
Bildnachweis: Barbara Aumüller

Mit Der Zar lässt sich fotografieren von Kurt Weill (1900-1950) in Kombination mit Die Kluge von Carl Orff (1895-1982) setzte die Oper Frankfurt in der Spielzeit 2022/23 ihre Tradition der Doppelabende fort. Weills einaktige Opera buffa wurde am 18. Februar 1928 im Neuen Theater Leipzig uraufgeführt. Orffs Geschichte vom König und der klugen Frau in zwölf Szenen wurde am 20. Februar 1943 im Opernhaus Frankfurt zur Uraufführung gebracht und erfuhr hier zuletzt am 30. Oktober 1957 eine Neuinszenierung durch Hans Hartleb. Das Libretto zu Der Zar lässt sich fotografieren verfasste der seinerzeit gefragte Dramatiker Georg Kaiser. Der auf Grimms Märchen basierende Text zu Die Kluge stammt aus der Feder des Komponisten selbst, der zuvor mit Carmina Burana eines der bedeutendsten Chorwerke des 20. Jahrhunderts geschaffen hatte.

Der Zar will sich fotografieren lassen. Eine Gruppe von Attentätern überwältigt die Fotografin Angèle in ihrem Pariser Studio und installiert eine Pistole in deren Kamera. Als der Zar das Studio betritt, ist er fasziniert von der schönen Revolutionärin, die sich als Angèle ausgibt. Er lässt sich in einen leidenschaftlichen Flirt verwickeln und ahnt nicht, dass er in Lebensgefahr schwebt...

 Mikołaj Trąbka (Der König) und
Elizabeth Reiter (Die Kluge, Tochter des Bauern)
Bildnachweis: Barbara Aumüller

Die Kluge rät ihrem Vater, den goldenen Mörser – ein Fundstück von der Feldarbeit – nicht dem König zu übergeben. Der Bauer aber liefert den Fund ab, woraufhin der König vermutet, dass der Bauer den dazugehörigen Stößel einbehalten hat, und lässt ihn einsperren. Mit drei Rätseln will der König die Klugheit der Bauerstochter prüfen. Sollte sie scheitern, droht ihr der Strick. Ein Kinderspiel für die Kluge. Beeindruckt nimmt der König sie zur Frau. Als er in einem Besitzstreit ein Fehlurteil fällt, ermahnt sie ihn. Daraufhin verstößt der König seine Gemahlin, überlässt ihr jedoch eine Truhe, in der sie mitnehmen darf, „woran ihr Herz am meisten hängt“…


Premiere: Sonntag, 14. Juni 2026, um 18 Uhr im Opernhaus Weitere Vorstellungen: 19., 21. (15.30 Uhr), 25., 27. Juni 2026 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr. Preise: € 16 bis 121 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) Karten sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich. 

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