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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Samstag, 13. Dezember 2014

Heute Abend in Mannheim: Die lustige Witwe von Franz Lehár



Die lustige Witwe von Franz Lehár
Premiere am 13. Dezember, 19.30 Uhr, Opernhaus

Franz Lehárs berühmtestes Werk wurde 1905 im Theater an der Wien uraufgeführt und brachte es allein bis zum Todesjahr des Komponisten 1948 auf weit mehr als 300.000 Aufführungen rund um den Globus. Heute ist Die lustige Witwe eine der erfolgreichsten Operetten aller Zeiten. Ihre überaus große Popularität verdankt sie nicht zuletzt der Fülle von Hits, wie Dann geh’ ich ins MaximLippen schweigenDummer Reitersmann, dem Vilja-Lied und vielen mehr.

Pontevedro ist pleite. Wie gut, dass das Fürstentum auf die Scharfsinnigkeit seiner Diplomaten bauen kann. Baron Mirko von Zeta, der pontevedrinische Gesandte in Paris, hat eine brillante Idee: Hanna Glawari, die sich in Paris vergnügende millionenschwere Witwe des pontevedrinischen Hofbankiers, muss, damit das Vermögen dem Staate nicht verloren geht, geheiratet werden, und zwar von einem Pontevedriner – versteht sich. So simpel diese Idee ist, so viele Haken hat sie auch. Erstens wird die Glawari von einem Schwarm französischer Mitgiftjäger umworben, die eine potentielle Gefahr für Zetas »diplomatischen Schachzug« darstellen. Zweitens ist die schwerreiche Witwe voller Argwohn gegenüber der Männerwelt, die sich vermeintlich eher in ihr Geld als in sie verliebt. Und drittens hat der von Baron Zeta zum Bräutigam auserwählte Graf Danilo Danilowitsch eine liebes- und leidensreiche Vorgeschichte mit der schönen Hanna …

Unter der Schirmherrschaft des Generalkonsuls Frankreichs, Nicolas Eybalin

Musikalische Leitung: Joseph Trafton - Inszenierung und Choreografie:  Renato Zanella – Bühne: Dirk Becker – Kostüme:  Esther Walz –Licht: Ralph Schanz – Dramaturgie: Klaus-Peter Kehr / Marco Misgaiski – Chor: Anton Tremmel
Baron Mirko Zeta: Thomas Jesatko/Sebastian Pilgrim - Valencienne: Vera-Lotte Böcker/Thérèse Wincent - Graf Danilo Danilowitsch:Raymond Ayers/Joachim Goltz  Hanna Glawari: Astrid Kessler/Cornelia Ptassek - Camille de Rossillon: Andreas Hermann/Ziad Nehme -Vicomte Cascada: Magnus Piontek/Bartosz Urbanowicz - Raoul de St. Brioche: Uwe Eikötter/Raphael Wittmer uvm.

Die nächste Vorstellung: 18. Dezember 2014 (B-Premiere)

Freitag, 12. Dezember 2014

Neuerscheinung: Dramaturgien der Phantasie. Dürrenmatt intertextuell und intermedial

Dramaturgien der Phantasie
Dürrenmatt intertextuell und intermedial

Herausgegeben von Ulrich Weber, Peter Schnyder, Peter Gasser und Peter Rusterholz

Reihe: Dürrenmatt Studien (Hg. vom Schweizerischen Literaturarchiv und vom Centre Dürrenmatt Neuchâtel); Bd. 01

312 S., 74, z.T. farb., Abb., geb., Schutzumschlag
24,90 €



Dürrenmatts vielgestaltiges Werk wird, unter besonderer Berücksichtigung des Bildwerks, im Kontext aktueller Forschungsperspektiven neu gelesen und analysiert.

Die Beiträger betrachten Friedrich Dürrenmatts Werk gut 20 Jahre nach seinem Tod im Kontext neuer Forschungsperspektiven und unter Einbezug des bisher kaum erkundeten Bildwerks.
Im ersten Teil werden Motive, Figuren, Metaphern und Modelle und intertextuelle Relationen untersucht, die für Dürrenmatts gesamtes Werk von besonderer Bedeutung sind: Elemente des Ludischen und Spielformen der Kontingenz, das Verhältnis der frühen Kriminalromane zu zeitgenössischen Ausprägungen der Kriminalistik, die Relevanz thermodynamischer und mathematischer Metaphorik für Dürrenmatts Verständnis des Politischen, sowie die Wandlungsformen der Metaphorik von Erinnerung und Schreiben.
Die Beiträge im zweiten Teil beschäftigen sich erstmals in größerem Umfang mit intermedialen Aspekten in Dürrenmatts Bildwerk und dessen Stellung im zeitgenössischen System Kunst. Intermedialität wird ebenfalls als literarisches Thema des Spätwerks und als Phänomen der Rezeption in Comic-Versionen von Dürrenmatts Stoffen diskutiert.

Mit Beiträgen von Maximilian Bergengruen, Régine Bonnefoit, Pierre Bühler, Peter Gasser, Ingeborg Hoesterey, Patricia Käppeli, Rudolf Käser, Peter Rusterholz, Monika Schmitz-Emans, Peter Schnyder, Eugenio Spedicato, Martin Stingelin, Ulrich Weber und Theodore Ziolkowski

Dienstag, 9. Dezember 2014

Neuerscheinung: Verwunschene Orte. Raumfiktionen zwischen Paradies und Hölle


Verwunschene Orte 
Raumfiktionen zwischen 
Paradies und Hölle 

Herausgegeben von Andreas Mauz und Ulrich Weber 

Reihe: Sommerakademie Centre Dürrenmatt Neuchâtel (Hg. vom Schweizerischen Literaturarchiv); 
Bd. 04 

176 S., 49, z.T. farb., Abb., Klappenbroschur 
18,90 € 


Literatur und Raum: Lassen sich die »verwunschenen Orte« als eigenständiges raumfiktionales Phänomen profilieren?

Dem dichterischen Wort wird seit alters die Macht zugesprochen, Wirklichkeit zu verzaubern oder zauberhafte Wirklichkeiten herzustellen. Diese transformierende Kraft lässt gleichermaßen paradiesische wie höllische Neben- und Gegenwelten entstehen. Auch wenn diese individuellen Topographien jenseits politisch-geographischer Ordnungen situiert zu sein scheinen, ist klar: Als satirische Zerrbilder, idyllische Verklärungen oder utopische Gegenwelten stehen sie in intimer Beziehung zu soziokulturellen und realgeographischen Wirklichkeiten.
Was leistet in diesem Kontext der Begriff des »verwunschenen Ortes«? Lassen sich verwunschene Orte als distinktes raumfiktionales Phänomen ausmachen? Sind Utopien exemplarische verwunschene Orte? Diese und ähnliche Fragen werden im vorliegenden Band erörtert - mehrheitlich mit Blick auf die deutschsprachige Literatur der Schweiz.

Aus dem Inhalt:
Jürgen Fohrmann: Der Ort der Nicht-Orte (Utopien)
Marcel Lepper: Theorien der Utopie: ein Projekt der emphatischen Moderne?
Matías Martínez: Literarische Räume zwischen Realität und Fiktion
Dominik Müller: Werkübergreifende poetische Topographien bei Gottfried Keller, Otto F. Walter, Gerhard Meier und Gerold Späth
Magnus Wieland: Die Bibliothek als »verwunschener Ort«
Marin Zingg: Gespräch mit der Autorin Gertrud Leutenegger
Simon Zumsteg: »Burgatorio«. Über Hermann Burgers Topographesken
Fotostrecke: Dürrenmatts verwunschene Orte

Montag, 8. Dezember 2014

Heute Abend in Neunkirchen / Saar: Vollmond Tanz Party


Vollmond Tanz Party
Mit Ethno Beats

Donnerstag, 08. Januar 2015

20:00 Uhr

Stummsche Reithalle Neunkirchen



Am Donnerstag, dem 8. Januar sind wieder die Ethno Beats ab 20 Uhr mit ihrer beliebten Vollmond Tanz Party in die Stummschen Reithalle in Neunkirchen zu Gast.
Seit mehr als neun Jahren gehört die Vollmond Tanz Party in der Stummschen Reithalle zum festen Repertoire der Neunkircher Musik- und Veranstaltungsszene. Die Percussionformation Ethno Beats spielt Rhythmen verschiedener Kulturen: Grooves aus Afrika, Brasilien und der Karibik, wie auch orientalische Rhythmen und Folkloristisches, gehören zum Repertoire der Band, welche Ihre Fangemeinde immer wieder zu ekstatischem Tanz animiert. Erdige Grooves, außergewöhnliche Klänge und virtuose Soli sind zu erwarten, wenn Bernhard Linz, Peter Bruna und Elmar Federkeil alle Freunde ethnischer Rhythmen zu ihrer Vollmond Tanz Party einladen.

Karten für die Veranstaltung sind zum Preis von 7 Euro an der Abendkasse erhältlich.

ECM-News: Anouar Brahem, Mark Turner, Trio Mediaeval


Anouar Brahem’s Souvenance for oud, quartet and string orchestra receives its European concert premiere at Munich’s Prinzregententheater on December 4. The Tunisian oud-master and composer will be joined by François Couturier (piano), Klaus Gesing (bass clarinet), Björn Meyer (bass guitar), and the Tallinn Chamber Orchestra under the direction of Risto Joost. Tickets can be obtained from Bell’Arte and München Ticket. The double album Souvenance is out now in Germany. Release in other world territories follows in January 2015. A film about the making of the album can be seen here.


Congratulations to Mark Turner whose album Lathe of Heaven has just won an album-of- the-year prize, the Coup de Coeur of France’s Académie Charles Cros. The Turner Quartet made a lot of new friends on its recent European tour and garnered much press coverage. The “mystery” of Mark’s unique saxophone sound has been the subject of debate in the media. Manfred Eicher discusses Turner and his band in a video podcast on ECM’'s YouTube Channel. Other podcasts in this series include one on Moderato cantabile by cellist Anja Lechner and pianist François Couturier, a recording recently the subject of in-depth review in German weekly news magazine Der Spiegel. A third podcast focuses on Arvo Pärt’s Tabula Rasa and the beginning of ECM New Series. (A propos Pärt, we still have in stock a few copies of the deluxe edition of Tabula rasa published by ECM in collaboration with Universal Edition, which include s facsimiles of Pärt’s manuscripts, study scores, original album liner notes by Wolfgang Sandner and a new introduction by Paul Griffiths.)

Released this week – and already leaping up diverse classical charts – is Aquilonis by Trio Mediaeval. It's the first of the Scandinavian trio’s releases with their new line-up, in which founder members Anna Maria Friman and Linn Andrea Fuglseth are joined by Berit Opheim, whose background is deeply rooted in Norwegian folk music. Aquilonis is also their first of the Trio’s discs to feature the singers also as instrumentalists, with Anna Maria playing Hardanger fiddle and Linn Andrea playing portable organ. The album is produced by John Potter who, on December 6, will rejoin his old Hilliard Ensemble colleagues in England for the finalconcert in the Chapel of King’s College, Cambridge.

ECMPlayer
(http://player.ecmrecords.com/aquilonis)

Sonntag, 7. Dezember 2014

Broom Bezzums im Dezember

Workshops

Andrew und Mark leiten Workshops Ende Januar/Anfang Februar in jeweils Northumbrian Pipes (für fortgeschrittene Anfänger) und "English Rebel Songs" auf DADGAD Gitarre und anderen Instrumente. Anmeldung bei der Webseite von FOLKSOUNDS in Elmstein



In Dezember gibt es wieder die Winter Carol Tour - diesmal ist Keike Faltings als Stärkung dabei. Keike ist Sängerin und Fiddlerin bei der friesischer Band Kalüün, die gerade den Preis der deustchen Schallplattenkritik gewonnen hat! Karten für alle Konzerte verkaufen sich gut, aber Tickets bekommt man noch bei den Links unten.

 

GIGS / KONZERTE

Tickets on sale for all gigs now - please follow the links
Karten Vorverkauf läuft für diese Konzerte - bitte den Links folgen
 
5th Dec 2014 55758 Bärenbach – Shorty 
Winter Carol Tour with Keike Faltings
6th Dec 2014 90765 Fürth – Kirche St. Peter und Paul 
Winter Carol Tour with Keike Faltings
7th Dec 2014 85072 Eichstaett – Gabrieli Gymnasium 
Winter Carol Tour with Keike Faltings
8th Dec 2014 Viernheim – Private Function 
Viernheim, Germany
10th Dec 2014 69469 Weinheim – Alte Druckerei 
Winter Carol Tour with Keike Faltings
11th Dec 2014 59269 Beckum – Roestkultur 
Winter Carol Tour with Keike Faltings
12th Dec 2014 46535 Dinslaken (Altstadt) – Restaurant Canape 
Winter Carol Tour with Keike Faltings
Gartenstrasse 1 - Includes meal
13th Dec 2014 46535 Dinslaken (Altstadt) – Restaurant Canape 
Winter Carol Tour with Keike Faltings
Gartenstrasse 1 - Includes meal!
14th Dec 2014 40549 Düsseldorf – Visual Pursuit 
Winter Carol Tour with Keike Faltings **MATINEE – 5pm start!

 

Neuerscheinung: Hans-Günter Richardi - Dachauer Zeitgeschichtsführer

Hans-Günter Richardi 
Dachauer Zeitgeschichtsführer 


Die Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert mit drei zeitgeschichtlichen Rundgängen durch den Ort und durch die KZ-Gedenkstätte 

Herausgegeben von der Stadt Dachau, Amt für Kultur, Fremdenverkehr und Zeitgeschichte 

312 S., 292, überw. farb., Abb., Klappenbroschur mit eingelegter Faltkarte 
13,90 € 





Der Dachauer Zeitgeschichtsführer in einer überarbeiteten Ausgabe für den Buchhandel.

Informativ und kompetent begleitet der Dachauer Zeitgeschichtsführer den Besucher auf drei Rundgängen durch die Obere und Untere Stadt sowie durch die KZ-Gedenkstätte. Auf anschauliche Weise entfaltet sich die wechselvolle Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert - vor, während und nach der Naziherrschaft.





Hans-Günter Richardi
Dachau – A Guide to its Contemporary History
The history of the town in the 20th century with three historical tours through the town and a tour through the concentration camp memorial site

Edited by the City of Dachau, Office of Cultural Affairs, Tourism and Contemporary History

315 S., 292, überw. farb., Abb., Klappenbroschur mit eingelegter Faltkarte
13,90 € 









Samstag, 6. Dezember 2014

Heute Abend in Frankfurt am Main: ENDSTATION SEHNSUCHT (Premiere)


Endstation Sehnsucht
Tennessee Williams





Regie: Kay Voges / Premiere 6. Dezember





Vorabfoto mit Stephanie Eidt und Oliver Kraushaar / Foto: Birgit Hupfeld

Blanche DuBois, eine verblassende und zerrüttete Frau aus den Südstaaten der USA, flüchtet sich zu ihrer Schwester Stella nach New Orleans. In ihrem Gepäck: der Verlust ihres elterlichen Anwesens, der Tod geliebter Menschen, Affären und Trunksucht – und kein einziger Heller mehr. Doch in der beengten Zweizimmerwohnung, in der sich Stella mit ihrem Mann Stanley Kowalski eingerichtet hat, kommt es schnell zu Spannungen. Während Blanche noch ihren Illusionen und Hoffnungen nachhängt, sinnt Stanley auf ihre Entlarvung und Zerstörung...
Der Konflikt beginnt mit der präzisen psychologischen Beschreibung einer Paranoikerin, ihrer inneren Zerrissenheit und Flucht in eine Traumwelt und offenbart bald ein Schauspiel von alptraumartiger Intensität: Unter der Decke des realistischen Stils regt sich eine dämonische Realität.

Schauspielhaus

Regie
Kay Voges

Besetzung
Stephanie Eidt (Blanche)
Claude De Demo (Stella)
Oliver Kraushaar (Stanley)
Viktor Tremmel (Mitch)
Susanne Buchenberger (Eunice)
Ralf Drexler (Steve)
Sebastian Volk (Pablo / Ein junger Kassierer)

Termine
6./7./11./15./19./22.12.











Neongrün sind alle meine Bücher ...





Ausstellung in Neongrün
Moderne Buchkunst in der Pfalzbibliothek Kaiserslautern


Bis zum 10. Januar erstrahlt das Foyer der Pfalzbibliothek Kaiserslautern in Neongrün. Diese Farbe wählten drei Studentinnen der Kunsthochschule Mainz als künstlerische Konzeption für ihre Ausstellung „Edition Cuadro“, die unter dem Motto der diesjährigen Bibliothekstage Rheinland-Pfalz „Buchkunst – Kunst in Bibliotheken“ steht. „Neben historischer Buchkunst und etablierten Künstlern sind zurzeit im Land mutige Projekte junger Künstler zu sehen“, sagte Pfalzbibliotheksleiterin Renate Flesch und fährt fort: „Die Gesamtausstrahlung der Ausstellung beschwingt das Bibliotheksteam.“ Der Landtagsabgeordnete Manfred Geis, Vorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbands Rheinland-Pfalz sowie des Ausschusses für Kunst, Kultur, pfälzische Geschichte und Volkskunde des Bezirkstags Pfalz, verrät, dass ihm Kunstausstellungen besonders am Herzen liegen und dankte der Pfalzbibliothek, dass sie „ganz junge Kunst in Rheinland-Pfalz“ zeige. Ihm sei wichtig, Menschen zusammenzuführen, die sonst unter sich bleiben, so zum Beispiel historisch Interessierte und junge Künstler.
Nadine Nitsche aus Mainz führte die Besucher in die Ausstellung von Julia Walther, Imran Utku und Vicky Stratidou ein, die ein experimentelles Druckwerk entwickelten. Es soll das erste im Projekt von Initiator und Herausgeber Mario Hergueta sein, bei dem unterschiedliche Künstler ein „Art Magazine“ gestalten, bei dem nur Format und Umfang festgelegt sind. Vicky Stratidou, so Nitsche, kommentiere ihre Arbeiten oft. Sie wolle beim Betrachter wieder den kindlichen Zugang zum Fühlen fördern und ihn dazu anregen, das Spiel des Lebens wahrzunehmen; hierfür habe sie die Faltskulpturen „Himmel und Hölle“ geschaffen. Julia Walters Fotos beschäftigten sich mit dem Bild im Bild; dem Betrachter begegneten „konstruierte Wirklichkeiten“. Imran Utku befasse sich mit einem „Rolla Bolla“, einem Balancegerät aus dem Zirkus; ihre körperliche Auseinandersetzung damit habe auch den künstlerischen Prozess beeinflusst. Fabian Striehl vom Pfalzbibliotheksteam wies die Besucher noch auf ein Buchregal hin, das in die Ausstellung eingebunden sei. Die Bücher, alle ausleihbar, habe man ebenfalls grün eingewickelt; er ermunterte die Besucher, den „Griff ins Unbekannte“ zu wagen. Die Pfalzbibliothek in Kaiserslautern, Bismarckstraße 17, ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet (Eintritt frei).

Freitag, 5. Dezember 2014

Dieses Wochenende im HKW Berlin: Finissage, Berlin Mondiale, Welthungerhilfe

Finissage und Ausstellungsführung mit Kurator Anselm Franke  

Finissage und Ausstellungsführung mit Kurator Anselm Franke

Können Menschen neue Ökosysteme bauen? Zum Abschluss von Das Anthropozän-Projekt. Ein Bericht führt Anselm Franke durch die von ihm kuratierten Ausstellungen: die Arbeiten von Adam Avikainen, The Otolith Group und Anthropocene Observatory befassen sich mit dem Naturbegriff auf einer menschengemachten Erde, neuen Verknüpfungen von Politik und Wissenschaft und dem Verhältnis zwischen menschlichem Körper, Psyche und Geologie. Finissage und Ausstellungsführung: So 7.12., 15h, in Englisch.


Berlin Mondiale: Wovon träumst du?  

Berlin Mondiale: Wovon träumst du?

Berlin Mondiale bringt junge Flüchtlinge und sieben Berliner Kulturinstitutionen zusammen. Ziel der kreativen Begegnungen ist es, die Isolation der Flüchtlinge aufzubrechen. Unter dem Titel Mein Haus ist dein Haus öffnen das HKW und das Haus Leo, ein Übergangswohnheim in Moabit, füreinander die Türen. Zum Auftakt haben die jungen Bewohner gemeinsam mit dem Fotografen Jan von Holleben Traumlandschaften entworfen. Unterstützen Sie das Haus Leo mit dem Kauf einer Postkarte, erhältlich im HKW Bookshop. 



Welthungerhilfe: Spendenaufruf – Winterhilfe für die Flüchtlinge aus Syrien und Irak 


 

Welthungerhilfe: Spendenaufruf – Winterhilfe für die Flüchtlinge aus Syrien und Irak

Über 50 bekannte Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Journalismus und Zivilgesellschaft sammeln in Kooperation mit der Welthungerhilfe Spenden für irakische und syrische Bürgerkriegsflüchtlinge in der Türkei. Der Winter mit Tiefsttemperaturen von bis zu minus 30 Grad naht und über 13 Millionen Vertriebene und Flüchtlinge sind in der Region in und um Syrien und den Irak auf humanitäre Unterstützung angewiesen. 




Wallstein: Ernst Toller. Sämtliche Werke. Kritische Ausgabe

Ernst Toller
Sämtliche Werke
Kritische Ausgabe

Im Auftrag der Ernst-Toller-Gesellschaft hg. von D. Distl, M. Gerstenbräun, T. Hoffmann, J. Jordan, S. Lamb, P. Langemeyer, K. Leydecker, S. Neuhaus, M. Pilz, K. Reimers, Ch. Schönfeld, G. Scholz, R. Selbmann, Th. Unger und I. Zanol

6 Bde., zus. 4304 S., 40 Abb., Leinen, Schutzumschlag, im Schuber
289,00 €
ISBN 978-3-8353-1335-4



In den zwanziger Jahren war Ernst Toller der bekannteste lebende Dramatiker deutscher Sprache. Sein Bühnenerstling »Die Wandlung« (1919) gilt als eines der Schlüsselwerke des dramatischen Expressionismus. In seiner berühmten, noch heute fesselnden Autobiographie »Eine Jugend in Deutschland« (1933) schildert Toller exemplarisch für seine Generation seine durch den Ersten Weltkrieg geprägte Wandlung »vom Patrioten zum Pazifisten«. Durch diese »Wandlung« und durch die Vehemenz, mit der er sich gegen den Krieg engagiert, wird Ernst Toller zu einer zentralen Symbolfigur des 20. Jahrhunderts. Zu diesem Engagement gehört auch seine Arbeit für die Münchner Räterepublik 1918/19, die ihm fünf Jahre Festungshaft einbrachte und ihn zu einem Märtyrer der Revolution machte.
Diese deutlich erweiterte und revidierte, kritische Studienausgabe seiner Werke enthält auch zahlreiche wieder oder neu entdeckte Texte und Fassungen, die in der Werkausgabe von 1978 nicht enthalten waren. Sie präsentiert alle vorliegenden Texte Tollers und trägt so der literarischen, aber auch historischen Bedeutung dieses international bekannten Dramatikers deutscher Sprache Rechnung.

Inhalt:
Band 1: Stücke 1919 - 1923
Band 2: Stücke 1926 - 1939
Band 3: Autobiographisches und Justizkritik
Band 4.1: Publizistik und Reden
Band 4.2: Publizistik und Reden
Band 5: Lyrik, Erzählungen, Hörspiele, Film

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Wie war's bei Zirkus, Gaukler und Artisten in Ludwigshafen?

Letzten Freitag, 28.11.2014, luden Gaukler und Scharlatane zum Spiel für Jung und Alt ins Pfalzbautheater. Es waren ganz andere Figuren, wie erwartet, und das im doppelten Sinn. Leider hatte sich bei mir die Meinung eingenistet, es wären schwarze Gaukler, um so mehr überraschten die weißen. Außerdem offerierte das Programmheft ganz andere Vorgaben als das, was auf der Bühne zu sehen war. Trotz alledem, es waren sehr schöne Momente im Programm, reizende Ideen und lustige Passagen, die die Teenies zum begeisterten Mitgehen motivierten und auch allen anderen Zuschauern gefielen. Noch ein bisschen mehr Verspieltheit, Cirque du Soleil-Anleihen vielleicht, und es wäre ein Hit gewesen. Leider konnte ich den Cirque Susuma aus Afrika nicht besuchen, von dem ich mir auch sehr viel erwartete.

Die Inszenierung stammte von Frank Desmaroux und Regie führte Yoan Breton. "La Lanterne Magique" setzt sich zusammen aus Odet Jef, Yvan Do-Duc, Mohamed Gharbi, Rafik Thiljani, Chiara Sicoli, Simoné Benedetti, Marion Verd, Frank Desmaroux, Svetlana Zindovic, Mell et Dante.


Das Programm startete mit einer aufregenden Nummer: Eine junge Artistin turnte gekonnt im Reifentrapez zu hektischer und verjazzter Musik. Danach drang ein Psychiatrieinsasse in Zwangsjacke  sozusagen in den Zuschauerraum aus dem Foyer ein, eroberte sich mit allerlei Blödeleien die Bühne und wird zum braven Gitarristen, als eine Gitarre sich vom Himmel senkt. Der Irre ist nicht länger mehr irre und wird zumguten Musiker. Wie gefährlich Flirten sein kann zeigte ein Sketch, bei dem sich aus einem Kuss ein Fahrraddiebstahl und ein Drahtseilakt entwickelt. Leben pur, das Beziehungsleben ist in vielerlei Hinsicht - je nach Impulsivität des Partners - ein Drahtseilakt. 


Wahre Tuchfühlung nahm eine Artistin mit einem zweibahnig hängenden Stoff auf und zeigte große Raffinesse im Ein- und Auswickeln, Standsstabilisierung und Muskeleinsatz. Und so ging es weiter, über eine Maxireifennummer, in der ein Artist mit seinem mannshohen Akrobatikreifen traditionelle Kunststücke zeigte, einer weiter klassischen Trapeznummer, hin zum Alltogether. 

Dazwischen schöne Zwischenspiele mit einem raubauzigen Kauz mit Fliegerkappe, der versuchte das Programm zu moderieren, und einem Miniaturakrobat, der einfach einen Kinderkörper aufgrund Wachstumsstillstand behielt. Vorbeiflanierende Akrobaten und Artistinnen, Fahrräder und die sehr schön gemachte Imitation einer Heißluftballonfahrt. 

Und am Ende eine ansteckende Kissenschlacht von der Bühne ausgehend, Eltern und Kinder grapschten und krabbelten nach den Flugobjekten, warfen und fingen die Frisbeekissen hin und her. Es gab kein abruptes Ende, der Kauz blieb am Bühnenrand sitzen und spaßte weiter, während sich alles nach dem Applaus zögernd verlief. Die X. Festspiele im Pfalzbau haben doch viel mobilisiert, um noch mal einen draufzusetzen. Und das Programm ist noch nicht zu Ende. Ludwigshafen ist bislang unter Hansgünther Heyme wirklich gut versorgt gewesen mit abwechslungsreichen Angeboten.

Machen Sie einen Termin aus: Die Pfalzbibliothek und ihre Schatzkammer kennenlernen


Wertvolle Schätze im Depot: historische Landkarten und jahrhundertealte Bücher
Die Pfalzbibliothek und ihre Schatzkammer kennenlernen
Blick hinter die Kulissen lohnt sich

Die Pfalzakademie setzt ihre beliebte Reihe „Hinter die Kulissen geschaut“ mit einem Besuch der Pfalzbibliothek in Kaiserslautern, Bismarckstraße 17, fort. Geboten wird ein informativer Rundgang durch den modernen Lesesaal und das Depot, wobei Bücherfreunde die Schätze der Pfalzliteratur kennen lernen können. Außerdem erhalten die Besucher eine Einführung zur Internetnutzung in der Bibliothek.
Die Pfalzbibliothek beherbergt rund 90.000 Buch- und Zeitschriftenbände zu Literatur über die Pfalz und von Pfälzer Autoren sowie die Palatina-Sammlung der Stadt Kaiserslautern, die als Dauerleihgabe betreut wird. Dazu kommen 300 verfilmte pfälzische Zeitungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die über einen Reader-Printer gelesen und ausgedruckt werden können. Bei der Führung werden auch die „Katakomben“ der Bibliothek geöffnet: Im Keller lagern rund 200 Originale und Nachdrucke historischer Landkarten sowie jahrhundertealte Bücher. Eine Anmeldung sollte bei der Pfalzakademie, Franz-Hartmann-Straße 9, 67466 Lambrecht, Telefon 06325 1800-0, Fax 06325 180026, info@pfalzakademie.bv-pfalz.dewww.pfalzakademie.de, erfolgen.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Heute Abend in Kaiserslautern: Schicksale der pfälzisch-jüdischen Familie Sinsheimer

Wurde von den Nationalsozialisten verfolgt:
Herman
n Sinsheimer


Schicksale der pfälzisch-jüdischen Familie Sinsheimer
Vortrag im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde

„‘Man darf nicht daran denken, was da im Namen des Deutschen Volkes geschehen ist‘ – Schicksale der jüdischen Familie Sinsheimer aus der Pfalz im Dritten Reich“ – so lautet der Diavortrag von Dr. Hans-Helmut Görtz am Mittwoch, 3. Dezember, um 19.30 Uhr im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Benzinoring 6, hält (Eintritt frei). In Freinsheim an seinem Geburtshaus und in Ludwigshafen an seiner Kanzlei erinnern Gedenktafeln an den jüdischen Juristen und Schriftsteller Hermann Sinsheimer (1883-1950), der 1938 vor dem Naziterror nach England floh und 1950 in London starb. Da Hermann Sinsheimer seit 1983 von seiner Heimatstadt Freinsheim durch den inzwischen weithin bekannten Hermann-Sinsheimer-Preis für Literatur und Publizistik geehrt wird, ist sein Name und Schicksal vor dem Vergessen bewahrt. Kaum bekannt sind indes seine Geschwister, denen im sogenannten Dritten Reich ein ähnliches und teils noch schlimmeres Geschick widerfuhr. Der Vortrag erinnert an alle Mitglieder der vielköpfigen Familie Sinsheimer und führt damit exemplarisch das Unbegreifliche von Judenhass und Judenverfolgung vor Augen. Indem er auch die in den USA lebenden Nachkommen der Familie einbezieht, schlägt er die Brücke zur Gegenwart. 

Literaturzeitschrift: die horen Nr. 256

Die Stelle des Hofnarren fiel dem Rotstift zum Opfer
Bestandsaufnahmen

Zusammengestellt von Jürgen Krätzer

Reihe: die horen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik (Hg. von Jürgen Krätzer); Bd. 256, 59. Jahrgang

232 S., 40, z. T. farb. Abb., brosch.
14,00 €
ISBN 978-3-8353-1456-6

Der offene Band wartet mit Schwerpunkten zu Franz Fühmann, dem zeitgenössischen Aphorismus und dem Verhältnis von literarischen Avantgarden, Politik und Geschiche auf. Zusätzlich wenden sich die Autorinnen und Autoren in einzelnen Beiträgen Kleist, der Poetologie des Hörspiels und dem zeitgenössischen Märchen zu.

Beiträge u.a. von Ulrike Almut Sandig, Teresa Präauer, Katja Lange-Müller, Jan Wagner, Lutz Seiler, Arne Rautenberg, Safiye Can, Wolfgang Eschker, Johano Strasser, Jürgen Engler, Michael Braun, Jan Decker, Dietmar Riemann, Ulrich Faure, Klaus Rek 

Dienstag, 2. Dezember 2014

Frankfurt am Main: Geschenkemarkt im Museum bis 21.12.2014


AB DIENSTAG, 2. DEZEMBER 2014, TÄGLICH AB 12 UHR


MARKT
BESONDERES SCHENKEN 


In der Vorweihnachtszeit widmet sich das Museum Angewandte Kunst der Geste gegenseitiger Wertschätzung, die dem ausgesuchten und überlegten Schenken ebenso innewohnt, wie dem freudigen Beschenktwerden.
Dazu verwandelt sich das Foyer des Museums in einen Markt, auf dem lokale Anbieter, kleine Produzenten und herausragende Manufakturen ihre Waren präsentieren und veräußern können.
Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem schönen und langlebigen Produkt, auf handgefertigten Dingen, auf der sorgfältigen Verarbeitung und auf der originellen Gestaltungsidee. Hier finden sich geschmackvolle Dinge aus Papier, wie Karten, Bücher und Geschenkverpackungen, sowie edle Objekte aus Holz und Porzellan. Accessoires, Mode und Schmuck erwarten die BesucherInnen ebenso, wie Licht- und Designobjekte, Kleinmöbel oder außergewöhnliche Kaleidoskope. Der Markt lädt außerdem zu Naschwerk ein und bietet nicht nur ein lebendiges Workshop-Programm, sondern auch einen Einpackservice an.
Öffnungszeiten
Dienstag und Donnerstag bis Sonntag: 12 – 18 Uhr
Mittwoch: 12 – 20 Uhr
Montag: geschlossen
Eintritt frei.

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

T +49 69 212 34037
F +49 69 212 30703
info.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de
www.museumangewandtekunst.de
Öffnungszeiten
Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr

Impressum
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Aktion vom Waldschlösschen Kaiserslautern: OHNE TITEL / OHNE NAMEN - Überraschungskäufe


Einladung zur Ausstellung
o.T./o.N.

Die Künstlerwerkgemeinschaft KL hat auch dieses Jahr wieder professionelle Künstler aus dem In- und Ausland und ambitionierte Laien zu der Ausstellung o.T./o.N. (ohne Titel / ohne Namen) eingeladen. Es wurde um Einreichung von Arbeiten auf Papier gebeten, die, nach einem Auswahlverfahren, am kommenden
Freitag, 5. Dezember 2014 um 18 Uhr in den Räumen von Fuchs Wohnen präsentiert werden.

Das Motto ist:
kommen – schauen – sich verlieben – kaufen – mitnehmen

Bei der Vernissage und während der Ausstellungsdauer können die Arbeiten für je 100€ erstanden und direkt mitgenommen werden. Erst danach wird das Geheimnis der Urheberschaft gelüftet und Titel und Namen auf dem freien Platz auf der Wand vermerkt.
Die Ausstellung kann bis zum Samstag 20.Dezember täglich (außer sonntags) von 10 bis 18h besucht werden.

Ausstellung o.T./o.N.
vom 5/12 bis 20/12
täglich von 10 bis 18h (außer sonntags)

Fuchs Wohnen (im Fuchsbau, Karl-Marx-Str.35, Kaiserslautern)

Montag, 1. Dezember 2014

Neuerscheinung: Max Brod. Prager Tagblatt. Roman einer Redaktion



Max Brod
Prager Tagblatt
Roman einer Redaktion

Mit einem Vorwort von Thomas Steinfeld

Reihe: Max Brod - Ausgewählte Werke (Hg. von Hans-Gerd Koch und Hans Dieter Zimmermann in Zusammenarbeit mit Barbora Šramková und Norbert Miller)

456 S., geb., Schutzumschlag
29,90 €
Wallstein

Der Roman einer großen Epoche der Prager Kulturgeschichte, erzählt von einem, der zu ihrer Größe beitrug.

Das »Prager Tagblatt« war die bedeutendste deutschsprachige Zeitung der Tschechoslowakei in der Zwischenkriegszeit – liberal, offen und immer bestrebt, der tschechisch-deutschen Verständigung zu dienen. Max Brod schildert in seinem Roman das Innenleben der Redaktion, der er selbst als Literatur-, Musik- und Theaterkritiker angehörte. Er erzählt vom Prager Nachtleben und wie politische Ereignisse einer unruhigen Zeit Einfluss auf Leben und Arbeit nahmen. Die anschauliche Schilderung des Redaktionsalltags wird ergänzt durch eine Liebesgeschichte des Erzählers zu einer schönen und rätselhaften Frau, aber auch durch eine Nebenhandlung: Der Redakteur Fliegel hat auf der Prager Kleinseite eine Sonntagsschule für behinderte Kinder gegründet und lebt das, wofür die »Skribenten« schreiben: Er ist vorbildlich.

Petition für eine große Pflegereform am 1.12. im Bundestag


„Unsere Petition für eine große Pflegereform ist ein deutliches Signal an die politisch Verantwortlichen, endlich im Sinne der Pflegebedürftigen ein nachhaltiges Gesetz auf den Weg zu bringen“, so Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland. Am 1. Dezember wird im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages die Petition des Sozialverbands VdK beraten, die dieser im Zuge seiner Kampagne „Große Pflegereform – jetzt!“ eingereicht hatte.

200.000 Menschen hatten schriftlich und online die VdK-Petition für ein Gesetz unterzeichnet, das die Pflegeversicherung endlich einer echten grundlegenden Reform unterziehen soll. In der Petition heißt es: „Der Deutsche Bundestag möge eine Reform beschließen, die auf der Grundlage eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs den Hilfebedarf eines Menschen ganzheitlich, also unter Einbeziehung von seelischen, geistigen und körperlichen Einschränkungen, beurteilt.“ Denn bisher erhalten Demenzkranke kaum Pflegeleistungen. Auch wenn sie häufig 24 Stunden am Tag Betreuung benötigen, passen sie aufgrund ihrer eher geistigen als körperlichen Einschränkungen nicht in das jetzige System der Pflegestufen. „Angesichts einer deutlichen Zunahme von Demenzerkrankungen in einer älter werdenden Gesellschaft ist dieser Zustand unhaltbar – für die Erkrankten wie für deren Angehörige“, erklärt Mascher und fordert konkret:

• eine neue Definition von Pflegebedürftigkeit
• mehr Pflegeleistungen für Menschen mit Demenz
• frühe Hilfen bei beginnender Pflegebedürftigkeit
• mehr Entlastung und bessere soziale Absicherung für pflegende Angehörige
• bessere Betreuung im Pflegeheim durch mehr Pflegepersonal
• Stärkung der häuslichen Versorgung für alle Pflegebedürftigen
• Stärkung von Prävention und Rehabilitation
• eine ganzheitlichere und bedarfsgerechtere Pflege

„Das verabschiedete Pflegestärkungsgesetz reicht trotz kleinerer Verbesserungen nicht aus“, betont die VdK-Präsidentin. „Zwei wichtige Aspekte unseres Kampagnenmottos wurden darin nicht berücksichtigt“, erklärt Mascher weiter, „die Wörter ‚groß‘ und ‚jetzt‘“. Insbesondere die neuerliche Erprobung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs bezeichnet sie als „unverständlich und überflüssig“. Es sei zu befürchten, dass sich aufgrund dieser Verzögerungen grundlegende Verbesserungen für Demenzkranke kaum noch in dieser Legislaturperiode umsetzen lassen. Mascher: „Ein wichtiger Schritt ist nun die Anhörung unseres Anliegens im Petitionsausschuss des Bundestages. Wir fühlen uns durch den großen Zuspruch der Bürgerinnen und Bürger für unsere Kampagne ‚Große Pflegereform – jetzt!‘ bestätigt. Sie wollen zügig umfangreiche Verbesserungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige.“

Das ist drin im HUNDEPROFI UNTERWEGS

Ab 5. Dezember im Handel

Folge 1: Projekt „HundeDoc“ von Jeanette Klemmt
Jeanette Klemmt ist Tierärztin. Ihre Praxis: Ein umgebauter Rettungswagen, mit dem sie

Berliner Brennpunkte anfährt. Wenn in Friedrichshain oder am Bahnhof Zoo „Hundedoc“-
Sprechstunde ansteht, behandelt Jeanette vordergründig die Vierbeiner der Straßenkids. In
ihrer sieben Quadratmeter großen Praxis kann sie Bisswunden versorgen und Kastrationen
durchführen. Und während sie Behandlungen wie Impfungen oder Entwurmungen vornimmt,
kommt die Tierärztin auch mit den Punks ins Gespräch. Für die meisten von ihnen sind die
Hunde das Ein und Alles - und damit ein guter Einstieg zum gegenseitigen Austausch. Umso
schlimmer, dass dieses wichtige Sozialprojekt schon mal vor dem Aus stand. Als Martin Rütter
davon erfährt, reist er nach Berlin, um Jeanette und ihre Punks kennenzulernen. Der
Hundeprofi ist erstaunt, was Jeanette über die ärztliche Versorgung der Tiere hinaus noch
alles für die Straßenkids leistet. Und will selbst helfen. 

Folge 2: Schäferin Frauke Spengler
Martin Rütter macht sich auf den Weg ins Schweizer Tessin. Hier besucht er für einen Tag

Frauke Spengler, die zum ersten Mal in ihrem Leben den Sommer als Schäferin auf einer
einsamen Hütte verbringt. Eine Herausforderung der besonderen Art, denn das Leben auf der
Alp, ohne Strom und fließendes Wasser, ist alles andere als einfach.
Fraukes einzige Begleiter in den Bergen sind ihre Border Collies Kymco, Wisp und Jane. Die
drei wurden von der 47-Jährigen zuhause in der Eifel als Hütehunde ausgebildet und sollen nun in der Schweiz ihr Können unter Beweis stellen. Die gemeinsame Aufgabe: 400 freilaufende Schafe hüten, die für den Sommer in die Berge gezogen sind. Kein leichtes Unterfangen, denn die Bedingungen vor Ort sind hart. Felsige und steile Berghänge ohne befestigte Wege machen ein Fortkommen vor allem für die Menschen zur echten Herausforderung. Martin Rütter lässt sich auf diesen Parforceritt ein und wird Zeuge, wie
Mensch und Hund im wahrsten Sinne des Wortes an natürliche Grenzen stoßen.

Folge 3: Projekt „Emma hilft“ von Ivana Seger
Wo Worte allein nicht mehr trösten können, hilft oft ein sanfter Hundeblick über Sorgen und Nöte hinweg. Diese Erfahrung durfte auch Ivana Seger machen: Vor sechs Jahren bildete sie ihren Labrador Emma zur Therapiebegleithündin aus - und seitdem sind die beiden in besonderer Mission unterwegs. Sie fahren regelmäßig in Sterbehospize und unterstützen dort schwer kranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg. „Emma ist mein Türöffner“, sagt die ehemalige Altenpflegerin über ihre Hündin.
Martin Rütter ist berührt von diesem Engagement und begleitet die beiden während ihres Einsatzes. Im Hospiz Lebensbrücke kümmern sich Emma und ihre Besitzerin um die krebskranke Sarah Pöhls und ihre sechsjährige Tochter Maya. Im Kinderhospiz „Bärenherz“ treffen Ivana, ihre Labradorhündin und Martin Rütter auf den schwer kranken 13-jährigen Tim und seine Eltern Susanne und Michael Berndt. Diese Begegnung bedeutet emotional auch für den Hundeprofi eine besondere Herausforderung, ist er doch selbst Vater von vier Kindern. 

Folge 4: Knochenbrecher Gerd Groon
Gerd Groon verfügt über eine besondere Gabe, die man nicht so richtig erklären kann. Er ist
ein Knochenbrecher. Das klingt ziemlich brachial – und vielleicht auch ein bisschen geheimnisvoll. Und das ist es auch. Logisch, dass Martin Rütter dieses Mysterium genauer untersuchen möchte. Der Hundeprofi macht sich auf den Weg nach Ostfriesland, um Gerd und seine faszinierende Fähigkeit kennenzulernen. Wie schafft er es, lahmende Pferde und humpelnde Hunde wieder auf Trab zu bringen? Doch nicht nur Tiere zählen zu den Patienten des Knochenbrechers, sondern auch Menschen profitieren von seinem Können. Grund genug,
dass der Hundeprofi Gerd genau auf die Finger schaut und am Ende des Tages sogar den Selbstversuch wagt. Wird der Ostfriese auch Martin von seinen Beschwerden befreien können?

Folge 5: Obdachloser Manfred Ossenberg
Martin Rütter trifft den Kölner Obdachlosen Manfred Ossenberg, der mit seinem Hund „Witzig“ unter einer Brücke am Fuße des Domes lebt. Der Hundeprofi zieht mit Manfred durchs nächtliche Köln, um Pfandflaschen einzusammeln, und übernachtet mit ihm bei winterlichen Temperaturen unter der Brücke. Beim Streifzug durch die Nacht erzählt Ossenberg dem Hundeprofi seine Lebensgeschichte, wie es passieren
konnte, dass er auf der Platte landete. Martin Rütter möchte herausfinden, wie sich das Leben als Obdachloser in einer Großstadt anfühlt. Welche Rolle spielt Manfreds Hund Witzig in seinem Leben am Rande der Gesellschaft und welches Verhältnis haben die beiden zueinander? !

Folge 6: Ex-Gefängnispsychologin Susanne Preusker
2009 passiert der damaligen Gefängnispsychologin Susanne Preusker das Unvorstellbare: Sie wird von einem Häftling als Geisel genommen und missbraucht. Der Vorfall ereignet sich in ihrem Büro – mitten im Gefängnis. Es sind sieben Stunden Gefangenschaft, die nicht nur Susannes Leben, sondern auch das ihrer Familie komplett ruinieren. Heute hat sich Susanne Preusker zurück ins Leben gekämpft. Maßgeblich daran beteiligt ist Emmi, ihre Stafford-Hündin, die sich als treue Begleiterin in verzweifelten Stunden erwiesen hat. Emmi hat Susanne entscheidend dabei geholfen, das Erlebte zu verarbeiten und wieder gesund zu werden. Martin Rütter ist tief beeindruckt von der Kraft und dem Willen Susanne Preuskers und möchte von ihr alles über die therapeutische Wirkung ihrer Hündin erfahren. Deshalb macht sich der Hundeprofi auf den Weg nach Magdeburg, um dieses starke Gespann persönlich kennen zu lernen. 

Folge 7: „Husky-Mann“ Martin Eigentler und Verein “Pitbull, Stafford & Co.“
Martin Rütter trifft auf Martin Eigentler, den Husky-Mann. Der Österreicher gab alles auf, was ihm in seinem Leben einmal wichtig war: seinen Job, seine Ehe und seine Eigentumswohnung. Ein kompletter Neuanfang, um sich seinen Lebenstraum erfüllen zu können. Denn Martin Eigentler lebt jetzt mit seiner neuen Familie, einem Husky-Rudel, in den Bergen und verbringt dort Tage und Nächte mit seinen Hunden im Wald. Martin Rütter taucht in diese abgeschiedene Welt ein und ist fasziniert von der besonderen Beziehung zwischen dem
Husky-Mann und seinen Tieren.
Im zweiten Teil besucht der Hundeprofi den Kölner Verein „TS Pitbull, Stafford und Co.“ Hier trifft er die ehrenamtlichen Mitarbeiter Martina Konrad und Stefan Engels, die so genannten Listenhunden ein vorläufig neues Zuhause bieten. Die meisten Hunde haben traurige Biografien: Oft wurden sie misshandelt, abgerichtet oder für illegale Hundekämpfe missbraucht. Mit der Hilfe von Martina Konrad und Stefan Engels bekommen sie die Chance auf ein besseres Leben. Martin Rütter begleitet einen der Vereinshunde bei der Vorbereitung
auf den Wesenstest, dessen erfolgreiches Bestehen die Voraussetzung für eine spätere Vermittlung ist.

Folge 8: Tierhebamme Monika Feldbusch. Und Tierbestatterin Gisela Nietfeld 

Die Krefelderin Monika Feldbusch hat eine Marktlücke entdeckt: Sie ist Deutschlands erste Hebamme für Haustiere und hilft Hunden, Katzen und Pferden bei der Geburt. Hundeprofi Martin Rütter begleitet sie während der Arbeit und erlebt eine spannende Überraschung: Das Frauchen einer Schäferhündin meldet sich. Ihre Hündin ist hochtragend und steht kurz vor der Geburt. Wird der Hundeprofi live dabei sein und der Hebamme bei der Arbeit über die Schulter gucken können?
Hunde und Katzen sind oft die treuesten Begleiter und besten Freunde für ihre Menschen. Da stellt sich zwangsläufig die Frage, wie dem geliebten Haustier nach dessen Tod ein würdevoller Abschied bereitet werden kann. Hundeprofi Martin Rütter, der vor einigen Jahren selbst mit diesem Thema konfrontiert wurde, als seine Retriever-Hündin Mina im Alter von 16 Jahren eingeschläfert werden musste, macht sich auf den Weg nach Badbergen und trifft Gisela Nietfeld, die gemeinsam mit ihrem Mann das Kleintierkrematorium „Im Rosengarten“ betreibt.
Hier darf der Hundeprofi bei der Einäscherung von Buddy dabei sein, dem kürzlich verstorbenen Terrier von Frank Reiser und Lothar Useldinger. 

Folge 9: Blind in der Großstadt: Karina Wuttke
Martin Rütter trifft die 36-jährige Berlinerin Karina Wuttke, die von Geburt an blind ist und sich im Alltag von ihrem Blindenführhund Portis helfen lässt. Der Golden Retriever begleitet sein Frauchen in einem Führhundegestell sicher durch die Großstadt und führt sie an die unterschiedlichsten Orte: Zur Grundschule, an der Karina ehrenamtlich den Unterricht unterstützt, oder zum Supermarkt um die Ecke. Der Hundeprofi wagt tatsächlich den Selbstversuch und lässt sich mit verbundenen Augen von Portis durch den Großstadtdschungel geleiten. Wird das funktionieren?