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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Freitag, 30. Mai 2014

Adblocker werden angegriffen, weil sie die Werbewirtschaft schädigen



Die User sind froh, wenn in ihrem Monitor-Ausschnitt von Online-Welt alles ruhig und störungsfrei bleibt, keine Werbung aufflammt und alles zum Stocken bringt bei langsamen Leitungen ... Was tun die Leute nicht alles, um verschont zu bleiben vor dem doch ganz oft sehr nervigen Bedrängnis.

Genau dies ist den Publishern, Werbetreibenden und Vermarktern ein Dorn im Auge. Wie um Himmels (W)willen soll die Werbung verkauft werden, die alles ermöglicht? Die muss da rein, egal wie, vor die Nase des Nutzers, und der hat stillzuhalten! Und wehe, es verwendet jemand Adblocker! Das muss verboten werden. Am besten europaweit.

Der Fachkreis Online-Mediaagenturen (FOMA) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. sieht beispielsweise eine massive Gefährdung von Werbung als zentraler Refinanzierungsquelle und Wachstumstreiber der Medienindustrie und warnt vor nachhaltigen Beeinträchtigungen für die werbetreibenden Unternehmen und die Wirtschaft. Sie bestärkt Publisher und Vermarkter ausdrücklich gegenzusteuern.

Kommentar: Wie frei ist der Konsument? Diese Frage stellt sich unweigerlich bei diesen Forderungen. Ist es nicht jedem selbst überlassen, ob er Adblocker einsetzt oder nicht? Jeder kann INDIVIDUELL einstellen, was er sehen will und was nicht. Muss Wirtschaftswachstum erzwungen werden? Hitler hätte mit Sicherheit Verbreitung und Gebrauch von Propaganda- und anderen Adblockern unter Internierungsstrafe verboten. Bewegen wir uns immer wieder punktuell in diese Richtung?

:-) Man könnte satirisch gezeichnet sich ein Szenario vorstellen, wo Konsumenten mindestens 
1 Stunde am Monitor in Eisen gefasst werden, um die Werbung aufzunehmen. Auch Kinder müssen davor festkleben. Wie soll der Verkauf von dubiosen, bedenklichen, ungünstigen, überteuerten, überflüssigen und sonstigen Produkten sonst funktionieren? :-)