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Donnerstag, 7. Juli 2016

Heute Abend im Bockenheimer Depot: Schönbergs PIERROT LUNAIRE und Langemanns ANNA TOLL


Premiere / Uraufführung 

PIERROT  LUNAIRE
Dreimal sieben Melodramen aus Albert Girauds Pierrot lunaire op. 21 von Arnold Schönberg 

ANNA  TOLL  -  ODER  DIE  LIEBE  DER  TREUE
Operette in sieben Szenen von Michael Langemann (*1983)
Text vom Komponisten basierend auf Arthur Schnitzlers Anatol und Peter Altenbergs Märchen des Lebens
Ein Auftragswerk der Oper Frankfurt 

Mit Übertiteln 

Musikalische Leitung: Nikolai Petersen
Inszenierung: Pierrot lunaire: Dorothea Kirschbaum / Inszenierung Anna Toll: Hans Walter Richter 
Bühnenbild und Kostüme: Bernhard Niechotz
Licht: Jan Hartmann
Choreografie: David Laera
Dramaturgie Pierrot lunaire: Konrad Kuhn / Dramaturgie Anna Toll: Norbert Abels 

Pierrot lunaire    Anna Toll  
Stimme: Laura Aikin    
Maxi: Nora Friedrichs 
Ein junger Mann: David Laera  
Anna Toll: Elizabeth Reiter 
Ilona: Nina Tarandek
Carlo: Ludwig Mittelhammer
Gabriel: Simon Bode
Baron Diebl: Magnús Baldvinsson 

      Arthur: Dominic Betz 

Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester 



Arnold Schönberg  
(c) universal edition wien

Pierrot lunaire
»Ich gehe unbedingt, das spüre ich, einem neuen Ausdruck entgegen. Die Klänge werden hier ein geradezu tierisch unmittelbarer Ausdruck sinnlicher und seelischer Bewegungen«, notierte Arnold Schönberg während der Arbeit an seinem Pierrot lunaire auf Gedichte des belgischen Dichters Albert Giraud. In der Tat fand er zu neuem Ausdruck: Mit den atonalen, atmosphärisch dichten und sprechenden Gebärden des raffiniert eingesetzten Kammer-Ensembles ebenso wie mit der Behandlung der Stimme, die zum ersten Mal in Schönbergs Schaffen als »Sprechgesang« gestaltet ist. Angeregt zu dieser Komposition wurde er durch die Diseuse Albertine Zehme, mit der die Uraufführung am 16. Oktober 1912 in Berlin erfolgreich über die Bühne ging. Eine Aufführung im Prager Rudolfinum ein halbes Jahr später endete dagegen im Skandal. Hier entfaltete der Pierrot lunaire jene schockhafte Wirkung, die ihn zu einem Schlüsselwerk der Moderne werden ließ.
Am 26. Juni Ausstellungseröffnung im Anschluss an die Veranstaltung Oper extra: Schönbergs Pierrot lunaire - Ein Schlüssel der Moderne. Zu sehen bis 17. Juli an Vorstellungstagen (Hausöffnung eine Stunde vor Beginn).

Anna Toll
Michael Langemann          (c) Stefan Behrens
Der 1983 in Moskau geborene Komponist Michael Langemann, Schüler Manfred Trojahns sowie George Benjamins, hat mit einer Oper nach dem gleichnamigen Bühnenstück Musik von Frank Wedekind schon einmal einen musikalischen Beweis für die anhaltende Gegenwart der Zeit um 1900 erbracht. Nunmehr versetzt er, gestützt auch auf die luftigen, impressionistischen Skizzen des Flaneurs Altenberg, Schnitzler berühmten Anatol-Einakter über das ein wenig snobistische, melancholische und erotomanische Dasein in unsere Zeit, die nicht länger mehr nur die männliche Libertinage favorisiert. Aus Anatol wird deshalb Anna Toll. Der Stoff, getragen von einer mit Anspielungen nicht sparenden, kammerorchestralen Tonsprache, die die Figuren filigran zu porträtieren versteht, beginnt wie im literarischen Modell mit einer Schicksalsstunde: Ein Baron entdeckt, dass seine Gemahlin eine Affäre hat.
Laura Aikin  
(c) Fabrizio Costa
Unter Androhung von Gewalt zwingt er sie, den ihm unbekannten Geliebten anzurufen und zu sich zu bestellen. Sie entscheidet sich dafür, den Geliebten zu warnen. Er aber erkennt, dass sie den anderen selbstlos liebt und lässt sie gehen. Sie, Anna, quälen Zweifel, ob ihr Geliebter ihr noch treu ist. Gemeinsam mit Maxi beschließt sie, ihn zu hypnotisieren, um so die Wahrheit zu erfahren. Eine Reihe höchst komischer Irrungen und Wirrungen, freilich auch tiefgründiger Seelenstudien hebt an. Ihr Ende sei hier lustvoll verschwiegen.



Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation 
Mit dieser Veranstaltung wird die AVENTIS  FOUNDATION  HAUPTFÖRDERER VON  UR-  UND ERSTAUFFÜHRUNGEN AN  DER  OPER  FRANKFURT. Die Foundation engagiert sich über drei Spielzeiten (!) und erlaubt aufwändige Produktionen.

Intendant Bernd Loebe zeigt sich über diese Unterstützung hocherfreut: „Als Opernintendant tut es immer gut, starke Partner an seiner Seite zu wissen. Die dreijährige Zusage der Aventis Foundation, unsere Ur- und Erstaufführungen zu unterstützen, bedeutet für das ganze Haus einen
enormen Motivationsschub. Durch dieses erfreuliche und außergewöhnliche Engagement wird uns nicht nur Planungssicherheit gewährleistet, sondern auch unser Bestreben unterstützt, künstlerische Qualität auf höchstem Niveau zu bieten. Das Stichwort ‚Nachhaltigkeit‘ trifft in diesem Zusammenhang genau den Kern der Sache: Unsere mehrfach prämierte Arbeit erhält ein solides Fundament, auf dem sich wahrhaft magische Momente des Musiktheaters entwickeln können. Ich möchte den Vorbildcharakter dieser Partnerschaft betonen und mich bei der Aventis Foundation dafür im Namen der gesamten Oper Frankfurt von Herzen bedanken.“

Die Aventis Foundation ist eine unabhängige, gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie dient der Förderung von Kunst und Kultur sowie von Wissenschaft, Forschung und Lehre. Sie wurde 1996 als Hoechst Foundation gegründet und ist mit einem Stiftungskapital von 50 Mio. Euro ausgestattet. Im Jahr 2000 wurde die Stiftung in Aventis Foundation umbenannt.

Weitere Vorstellungen von Pierrot lunaire und Anna Toll im Bockenheimer Depot sind am 8., 10., 11., 14., 16., 17. Juli 2016, jeweils um 19.30 Uhr terminiert. Tickets zum Preis von € 20 bis 75 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, im
Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.