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Freitag, 27. Januar 2017

Queen Bess - ein Wirbelwind am Himmel

Bessie Coleman, wahrscheinlich mit ihrer letzten Goshawk G-Easker


Bessie Coleman (* 26. Januar 1892 in Atlanta, Texas; † 30. April 1926 in Jacksonville, Florida), auch „Brave Bessie“ und „Queen Bess“, war eine US-amerikanische Pilotin mit teilweise indianischen Wurzeln durch ihren Vater. Sie war die erste Afroamerikanerin mit Pilotenschein und die erste Frau mit dem internationalen Pilotenschein. Da sie eine Frau und eine Schwarze war, wurde sie von keiner amerikanischen Flugschule angenommen. Sie machte ihren Pilotenschein 1920/21 in Frankreich. Kurz nach ihrer Rückkehr wurde sie als erfolgreiche Kunstfliegerin gefeiert und bewundert - sie starb auch in Verbindung mit dieser riskanten Flugart, ohne den Flieger selbst zu steuern.

Im Frühjahr 1926 hatte Coleman in Dallas ein Flugzeug gekauft, das Freunde für nicht sicher genug hielten. Am 30. April bereitete Coleman sich dennoch gemeinsam mit ihrem Mechaniker und PR-Agenten William Wills, der am Steuer saß, auf eine Flugschau vor. Ohne Sicherheitsgurt wollte sie in der Höhe einen Fallschirmsprung vorbereiten durch Sichtung des Terrains. 

Nach etwa zwölf Minuten gelang es Wills nicht, das Flugzeug aus einem Sturzflug wieder in die horizontale Lage zu bringen. Fragt sich, was passiert wäre, wäre Bessie Coleman selbst geflogen. Das Flugzeug geriet ins Trudeln und stürzte ab. In einer Höhe von etwa 600 Metern wurde Coleman aus dem Cockpit geschleudert und starb beim Aufprall auf den Boden. Wills starb, als das Flugzeug nach dem Aufprall in Flammen aufging. Die Untersuchung des Wracks ergab, dass der Unfall wahrscheinlich auf einen Schraubenschlüssel zurückzuführen war, der in der Steuerungsmechanik eingeklemmt war. Eine Verkettung unglücklicher Zufälle mit menschlichem Versagen.