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Donnerstag, 10. November 2016

Wie reagieren Wirtschaftsvertreter auf den neuen US-Präsidenten?


Trump hat es also doch überraschend geschafft, de facto hat zwar Hillary Clinton mehr Volksstimmen, er aber mehr Stimmen der Wahlmänner und -frauen. Durch das amerikanische Wahlrecht kommt diese "Aushebelung" der Volksstimme erneut zum Tragen. Demokraten sind schon früher dieser Regel zum Opfer gefallen, so Al Gore. In fast allen Staaten der USA gilt die Regel, dass der jeweilige Sieger im Staat  a l l e  Wahlmänner und -frauen zugeteilt bekommt. Mit historischen Siegen in Pennsylvania und Wisconsin konnte der Multimilliardär so die benötigte Zahl von mindestens 270 Wahlmännern mit 290 gewinnen. Was bleibt sind viele Fragezeichen bei der Bevölkerung, aber auch in der Weltöffentlichkeit, was wohl passieren wird. Wie reagiert die Wirtschaft auf den Trump-Sieg?

(FAZ) Volkswagen ist auch nach der Wahl des Republikaners Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten zuversichtlich, die Querelen in Amerika noch vor dem Amtsantritt der neuen Regierung im Januar zu lösen. Dabei geht es vor allem um einen Kompromiss bei den 3-Liter-Dieselautos. Der zuständige Richter in San Francisco hat einen Vergleich für Anfang Dezember als möglich bezeichnet. Schwieriger wird es für VW in dem Skandal mit den Strafzahlungen, über die derzeit im Justizministerium in Washington beraten wird. „Das kann unter Trump schwieriger werden“, heißt es in Wolfsburg.

Osram-Vorstandsvorsitzender Olaf Berlien zeigt sich überrascht von dem Wahlergebnis, aber dennoch: „Ich erwarte keine Auswirkungen auf unser Geschäft, da wir in Amerika für Amerika produzieren.“ Osram erzielt rund ein Drittel seines Jahresumsatzes von 3,8 Milliarden Euro in Nordamerika und betreibt in den USA vier Werke für die Produktion von Spezial- und Automobilbeleuchtung.

Werner Baumann, der Vorstandsvorsitzende der Bayer AG, das Thema Monsanto-Übernahme aber spielt in seiner Stellungnahme keine Rolle: „Gerade der Ausbau unserer Handelsbeziehungen ist für den Wohlstand auf beiden Seiten des Atlantiks von entscheidender Bedeutung.“

Eon-Finanzvorstand Michael Sen: „Amerika ist für Eon ein attraktiver Markt mit Wachstumspotential.“ EON verfügt über Anlagen in den USA im Wert von rund 4 Milliarden Euro.

Der weltgrößte Chemikalien-Händler Brenntag sieht in dem Wahlsieg Trumps sogar Chancen für sein Geschäft. Unter Trump sei mit einem wirtschaftsfreundlicheren Umfeld zu rechnen, sagte Konzernchef Steven Holland.

Südwestmetall-Vorsitzender Stefan Wolf, Chef der Elring Klinger AG: „Eine Befürchtung ist, dass Trump in der Wirtschafts- und Handelspolitik den amerikanischen Interessen rigoros den Vorzug geben wird. Jedenfalls hat er einem weiteren Ausbau des Freihandels, etwa über das TTIP-Abkommen, bisher eine klare Absage erteilt, TTIP dürfte damit tot sein."