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Donnerstag, 30. Juni 2011

Abschied mit CD: 42 Jahre Flippers

Die Flippers sind die mit Abstand erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands. Nach 42 Jahren feiern sie 2011 ihren Abschied. 
Über 60 Gold- und Platinauszeichnungen, unzählige Awards und Preise - Millionen von Fans, nicht nur in Deutschland, trauern um die beliebten 3 - und zu diesem Anlass gibt es nun erstmals eine karriereumspannende "Best of"-Zusammenstellung - von "Weine nicht kleine Eva" bis "Es war eine wunderschöne Zeit".



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Dienstag, 28. Juni 2011

Buchbesprechung: Jahrbuch 2009 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung

Das Jahrbuch der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt, erscheint jeweils im Frühjahr. Es enthält die Vorträge der Frühjahrs- und der Herbsttagung sowie die Laudationes und Dankreden zum Georg-Büchner-Preis, zum Johann-Heinrich-Voß-Preis, zum Friedrich-Gundolf-Preis, zum Johann-Heinrich-Merck-Preis und zum Sigmund-Freud-Preis.


Man findet im Jahrbuch 2009 u.a. die Frühjahrstagung in Berlin mit Vorträgen über Oskar Loerke, Hans Henny Jahnn, Hans Erich Nossack, Reinhold Schneider, Wolfdietrich Schnurre, Thomas Brasch in dem Band, ferner einen Vortrag von Heinz Ludwig Arnold über die Literatur der alten Bundesrepublik, eine Laudatio auf die Übersetzerin Susanne Lange, eine Dankrede von ihr, ebenso eine Laudatio auf Nicholas Boyle wegen seiner Vermittlung von deutscher Kultur im Ausland, eine Laudatio auf Harald Hartung, Tübingen, und dessen Dankrede, eine Laudatio anlässlich des Sigmund-Freud-Preises auf Julia Voss und deren Dankrede, und schließlich die Laudatio auf Walter Kappacher anlässlich des Georg-Büchner-Preises und dessen Dankrede. 286 Seiten Stöbern in zeitgenössischer Kunst, Literatur, Wissenschaft und Kultur für 15 €.

Montag, 27. Juni 2011

DVD-Tipp: 900 Min. Mit Herz und Handschellen

Mit Herz und Handschellen
Deutschland 2011
Regie: Wolfgang F. Henschel, Michael Zens, Andreas Prochaska, Thomas Nennstiel, Josh Broecker
Sony Music/Spassgesellschaft!
VÖ: 27.05.2011
Format: DVD
Set-Inhalt: 4
FSK: ab 12
Laufzeit: ca. 900 Min.
Bildformat: 16:9
Ton: Stereo

Darsteller:
Leo Kraft: Henning Baum
Nina Metz: Elena Uhlig
Thorsten: Martin Rapold
Werner: Thorsten Feller

Ungewohnt anders, gewohnt charmant: Henning Baum kommt mit seiner Kollegin Elena Uhlig als Kriminalkommissar Leo Kraft wieder zum Einsatz: Sony veröffentlicht den 90-minütigen Pilotfilm von „Mit Herz und Handschellen“ und die 18 Folgen der ersten beiden Staffeln der SAT.1-Erfolgsserie auf DVD. Für seine schauspielerische Leistung in der Serie wurde Henning Baum u.a. als „Bester Serien-Darsteller“ mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet und brilliert nun auch als eigenwilliger und smarter Macho-Cop Mick Brisgau in der SAT.1-Erfolgsserie „Der letzte Bulle“ (erste Staffel bereits auf DVD im Handel, die zweite ab Mitte Juni über Sony Music/Spassgesellschaft!).
video„Mit Herz und Handschellen“ – die SAT.1-Krimi-Serie über ein unkonventionelles Ermittler-Duo, das gegensätzlicher nicht sein könnte: der smarte und souveräne Kommissar Leo Kraft (Henning Baum) und seine chaotischschnoddrige Kollegin Nina Metz (Elena Uhlig).
Während sie bei ihrer Suche nach Mr. Right ständig an die falschen Männer gerät, hat Leo ein stabiles Privatleben und wäre eigentlich der absolute Traumtyp für Frauen. Schade nur für das weibliche Geschlecht, denn Leo ist schwul und wohnt seit Jahren mit seinem Lebensgefährten zusammen …
Die Serie erreichte bis zu 14,9 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe. Das Productplacement darf sich freuen, fast 15 % auf einen Streich und wir duschen in Produkten, Produkten ...


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Sonntag, 26. Juni 2011

Kinotipp: Mütter und Töchter

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Ein Film von Rodrigo GarciaProduzenten: Julie Lynn, Lisa Maria Falcone
Ausführender Produzent: Alejandro González Iñárritu


Drehbuch und Regie
Rodrigo Garcia
April 2011



Länge: 126 Minuten
Bildformat: 1:2,35
Tonformat: Dolby SRD & SR



Los Angeles. Drei Frauen. Drei Schicksale. Physiotherapeutin Karen (Annette Bening) leidet bis heute unter dem Verlust ihres Kindes, das sie als 14-Jährige nach einer ungewollten Schwangerschaft zur Adoption hatte freigeben müssen. Elizabeth (Naomi Watts) ist eine erfolgreiche, ambitionierte Anwältin, die alles unter Kontrolle hat und die Erinnerung an ihre Vergangenheit unter Arbeitswut und Sex, etwa mit ihrem aktuellen Chef Paul (Samuel L. Jackson) vergräbt. Lucy (Kerry Washington) wünscht sich nichts sehnlicher als ein Baby, doch sie und ihr Mann können keine Kinder bekommen. Sie entscheiden sich für eine Adoption, aber die schwangere Frau hat immer wieder Zweifel, ob die beiden die Richtigen sind. Drei Frauen und drei  Schicksale, die mehr miteinander verbindet, als zunächst angenommen.


Regisseur und Autor Rodrigo Garcia, Sohn von Nobelpreisträger Gabriel Garcia Marquez, erweist sich nach Filmen wie „Gefühle, die man sieht“ (2000) und „Nine Lives“ (2005) sowie der preisgekrönten TV-Kultserie „In Treatment – Der Therapeut“, erneut als Meister im Erkunden von Seelenlandschaften. In seinem neuen starbesetzten Drama MÜTTER UND TÖCHTER, das von Erfolgsregisseur Alejandro González Iñárritu („21 Gramm“, „Babel“, „Amores Perros“) produziert wurde, erzählt Rodrigo Garcia anrührend und einfühlsam von drei außergewöhnlichen Frauen, die versuchen, sich in ihrem Leben zurecht zu finden. Neben Samuel L. Jackson („Unbreakable“, „Jackie Brown“) und Jimmy Smits („The Million Dollar Hotel“) spielen die großartigen Darstellerinnen Naomi Watts („21 Gramm“, „Tödliche Versprechen“), Annette Bening („American Beauty“, „Being Julia“) und Kerry Washington („Der menschliche Makel“, „Ray“) Frauen, deren Wege sich kreuzen und die danach nie mehr dieselben sein werden.

Darsteller: Naomi Watts, Annette Bening, Kerry Washington, Jimmy Smits und Samuel L. Jackson

INTERVIEW MIT RODRIGO GARCÌA

Sie haben diesen Film sowohl geschrieben als auch inszeniert. Was hat Ihnen mehr Spaß gemacht?
Das Schreiben fällt mir schwerer, weil mich dabei ständig die Unsicherheit plagt. Ist es gut genug? Ist es ungewöhnlich? Wie sieht es mit der Spannung aus? Ist es menschlich genug? Und realistisch? Gefällt es sogar mir? Und interessiert das dann auch die guten Schauspieler? Die vielen Gesichter des großen Monsters. Wenn es läuft, gibt es natürlich nichts Schöneres. Dann fühle ich mich ausgesprochen gut, raffiniert und kultiviert. Aber die meiste Zeit ist das Ganze eine einzige Schufterei, die zu gesteigerter Selbstverachtung führt. Regieführen ist hingegen mehr körperlich anstrengend. Hier ist mein Problem nicht die Isolation, sondern genau das Gegenteil: die pausenlose Interaktion. Eine Überdosis Menschen sozusagen. Und dabei den Regisseur spielen, der den Überblick hat. Aber trotz allem ist es am Ende einfach berauschend, wenn das, was du dir in einsamen Nächten an deinem Schreibtisch ausgedacht hast, plötzlich vor deinen Augen zu atmen beginnt, lebendig wird.


Wie kam das Projekt denn zustande? Erzählen Sie uns bitte etwas über den Entstehungsprozess.
Das lief zweigleisig. Alejando González Iñárritu schickte das Drehbuch an Naomi Watts und bestärkte sie, den Film zu machen, während meine Produzentin Julie Lynn anfing, Investoren, weitere Schauspieler und eine erstklassige Crew zu suchen. Eine erste Anfrage bei Annette Bening blieb erfolglos, weil sie andere Verpflichtungen hatte, das war eine große Enttäuschung für uns. Wir flirteten auch mit dem einen oder anderen Studio, aber die Gefahren von Streiks waren zu der Zeit ziemlich groß. Gleichzeitig hatten wir gerade Kerry Washington gewonnen, doch dann wurde Naomi schwanger. Also beschlossen wir, die Produktion aufzuschieben und auf sie zu warten. Wir dachten, bei den Themen, die unser Film behandelt, würde uns das Glück bringen. Der Aufschub hatte zur Folge, dass Annette wieder zu haben war, und kurz danach unterschrieben Sam und Jimmy. Dann auch noch Cherry Jones! Diese großartige Besetzung sorgte schon einmal für Hochstimmung bei allen. Am Ende hatten wir dann alles zusammen – bis auf die Finanzierung. Aber auch dieses Problem war schließlich gelöst, dank Lisa Falcone und Tom Heller von Everest Entertainment, sowie WestEnd in London, die uns im Vorfeld mit den Rechteverkäufen sehr halfen.


Welche Szene war am schwierigsten zu drehen?
Ich hatte vor jeder Szene Angst und war nach den ersten Proben erleichtert. Von daher also: alle und keine. Aber die Sequenz mit Karen und Tom als Teenager hat uns schon ein bisschen Sorgen gemacht. Zwei 14-Jährige machen miteinander rum? Wirklich? Wie soll ich das inszenieren? Die Ernsthaftigkeit und der Professionalismus der beiden Darsteller haben mich gerettet.
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Haben Sie denn eine Lieblingsszene?
Ich habe noch nie an einem Film gearbeitet, der so viele Szenen beinhaltet, mit denen ich glücklich bin. Wie zum Beispiel:
• Karen findet heraus, was ihre Mutter wirklich über sie dachte.
• Paul verspricht Elizabeth, immer für sie da zu sein.
• Lucy erzählt Schwester Joanne in der Adoptions-Agentur von sich, ihrem Ehemann und ihren Träumen.


Wie lange dauerten die Aufnahmen und wo haben Sie gedreht?
Die Dreharbeiten fanden in und um Los Angeles statt und dauerten 29 Tage.


In vielen Ihrer Filme sind Frauen die Hauptfiguren, Männer spielen eher eine untergeordnete Rolle. Was finden Sie an Frauen so faszinierend?
Ich weiß nicht warum, aber seit ich angefangen habe zu schreiben, waren meine Frauenfiguren immer komplexer als die Männer. Da sich aber meine Filme nicht grundsätzlich um Frauen drehen, sondern um Themen, die mich interessieren, ist das Geschlecht der Figuren nicht immer das Wichtigste für mich. Wie jeder Filmemacher benutze ich die stärksten Waffen, die ich habe, und das sind die weiblichen Charaktere. Der Schauspieler Jason Isaacs sagte mal zu mir, dass ich über Frauen schreiben würde, weil ich dadurch die Freiheit hätte, gefühlvoller über emotionale Themen zu schreiben. Ich mag Frauen und alles Weibliche. Vom geselligen Wesen der Frauen, über Schwangerschaft bis zu ihren Gesichtsausdrücken beim Aussuchen des richtigen Kleidungsstückes oder beim Anblick eines gutaussehenden Mannes. Wie sie ihre Lieben lieben und wie sie sich gegenseitig verrückt machen. Die Art und Weise wie sie ihre Ziele verfolgen. Natürlich weiß ich überhaupt nicht, was sie denken – aber sich das auszumalen, macht ungeheuren Spaß.

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Samstag, 25. Juni 2011

Peter Falk gestorben


"«Columbo»-Star Peter Falk ist tot

Inspektor Columbo ist tot. Der amerikanische Film- und Fernsehstar Peter Falk, der mit der Rolle des schusseligen Detektivs weltberühmt wurde, ist nach Angaben von US-Medien in der Nacht zum Freitag in seinem Haus in Beverly Hills gestorben.

Er wurde 83 Jahre alt. Seine Familie gab keine Auskunft über die Todesursache, berichtete der kalifornische Sender KTLA.
Falk litt nach Auskunft seiner Adoptivtochter Catherine Falk seit Jahren an Demenz und der Alzheimerkrankheit. Ein Gericht hatte die Vormundschaft über den Schauspieler schon 2009 an Falks Ehefrau Shera übertragen.
Für seine Rolle in der Detektivserie «Columbo» gewann Falk vier Emmy-Preise. Für seine Darstellung in Filmen aus den Jahren 1959 und 1960 wurde er für jeweils für einen Oscar nominiert. Von 1971 bis 1978 und dann wieder ab 1989 hatte Columbo regelmäßig mit Rekordeinschaltquoten im US-Fernsehen ermittelt."  (Trierer Volksfreund)

Heute: Lange Nacht der Kultur in Kaiserslautern von 18-4 Uhr

Eine prallvolle Nacht gegen 9 Euro Eintritt in der Fruchthalle, dem Pfalztheater, dem Theodor-Zink-Museum/Wadgasserhof, dem Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, der Galerie Wack, dem Japanischen Garten, der Apostelkirche, City-Kirche, Kirche St.-Martin, Hoffnungskirche, unter Mitwirkung von Kultur.Kollektiv e. V., Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern e. V., Architekturgalerie und Galerie ’je länger je lieber’ u. a...
Alle zusammen bauen ein Programm aus über 80 verschiedenen Elementen in kurzen Zeitfenstern mit Jazz, Klassik, Ballett, Salsa, DJs, Kurzfilmen, Chören, experimenteller Musik, Klang- und Video-Performances und vielem mehr.




Ohne Eintritt: Wiese vor dem Pfalztheater Kaiserslautern

out of the box* - vom kleinen Raum in den öffentlichen! Befreie dich von einzwängenden Wänden, die nur in deinem Kopf existieren!

Trage deine Gedanken in die Welt um dich herum, drück dich aus, lass es raus. Überschreite deine Grenzen und sammle so neue Erfahrungen. Kommuniziere mit deiner Familie, deinen Freunden, deinen Kollegen & Kommilitonen, deinem Nachbarn und all den netten Menschen in deinem Umfeld.

Isolier dich nicht, sondern sei ein Teil dieser Welt, mit all deinen wunderbaren Ecken und Kanten!

["out of the box" ist der Beitrag des Kultur.Kollektiv e. V. zur "Langen Nacht der Kultur 2011".
Der Eintritt ist wieder frei, die Boxen sind auch ohne Kulturnacht-Bändchen erlebbar!]

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Rock 'n' Roll mit Avril Lavignes "Smile"

Ein derber, aber cooler Gitarrenriff und die ersten Zeilen "You know that I'm a crazy bitch, I do what I want, when I feel like it " verraten, was in Avril Lavignes Song "Smile" Sache ist. Es geht heiß her in ihrer neuen Single, die schließlich mit einem gestohlenen Herzen endet. Avril fegt euch die Strophen nur so um die Ohren und lässt den knackigen Pop-Song in einem unwiderstehlichen Ohrwurm-Refrain münden.


"Smile" ist erneut in Kollaboration mit den schwedischen Hitmeistern Max Martin und Shellback entstanden und bereits die zweite Auskopplung aus Avril Lavignes aktuellem Erfolgsalbum "Goodbye Lullaby". Am 4.6. hat Avril mit "Smile" die "Schlag den Raab"-Bühne gerockt.

Freitag, 24. Juni 2011

Nicht nur für Kinder: ARRIETTY – DIE WUNDERSAME WELT DER BORGER und WinX-3D - DAS MAGISCHE ABENTEUER



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ARRIETTY – DIE WUNDERSAME WELT DER BORGER
Regie: Hiromasa Yonebayashi
Der 12-jährige Sho soll den Sommer bei seiner Großtante Sadako verbringen - in dem Haus, in dem schon seine Mutter aufgewachsen ist. Er ist herzkrank und der Aufenthalt bei Sadako soll ihm vor einer komplizierten Operation Ruhe und Erholung schenken.


Mehr darüber






WinX-3D - DAS MAGISCHE ABENTEUER
Regie: Iginio Straffi



Sie sind wieder da – die zauberhaften Feen des Winx Club – und in ihrem zweiten Leinwandabenteuer treffen Bloom, Flora, Layla, Musa, Stella und Tecna besonders gefährliche Gegnerinnen wieder. Die drei Urhexen bemächtigen sich der Kraft des Lebensbaums, um mit seiner Hilfe die guten, magischen Kräfte der Feen und alle Macht in Magix an sich zu reißen.

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Interne Ausschreibung Rütegg-Preis für Lyrik

Für die Abonnentinnen und Abonnenten der Literaturzeitschrift orte:
Ausschreibung Rütegg-Preis für Lyrik


Einsendeschluss verlängert bis 2. Juli 2011!

Seit fünf Jahren hat der orte-Verlag seinen Sitz auf der „Rütegg“ bei Oberegg im Kanton Appenzell Innerrhoden. Feiern möchte er dies mit einem Lyrikpreis, der an die früheren orte-Preise anknüpft, den Vera Piller-Poesiepreis (1984-1991), den orte-Jubiläumspreis von 1997 oder den Preis zu orte-Nummer 150 im Jahr 2007.

Der Siegerin oder dem Sieger winkt nicht Geld, sondern die Publikation eines Lyrikbandes in der fund-orte-Reihe des orte-Verlags. Zusammen mit dem zweit- und drittplazierten Kandidaten wird er oder sie außerdem zu einem Auftritt an den Appenzeller Literaturtagen Ende September 2011 eingeladen. Außerdem wird eine Auswahl der besten Texte in der orte-Zeitschrift veröffentlicht.

Ausgeschrieben ist der Rütegger Lyrikpreis allein für unsere Abonnentinnen und Abonnenten. Teilnehmen kann jede Person, die zum Stichtermin des Einsendeschlusses die Literaturzeitschrift orte abonniert hat. Als Jury wirkt die um einen externen Experten erweiterte orte-Redaktion.

Die Jurierung erfolgt anonym. Es sollen fünf bis höchstens sieben mit einem Kennwort versehene Gedichte eingesandt werden; in einem separaten, mit demselben Kennwort bezeichneten Umschlag müssen Name und Anschrift der Autorin/des Autors enthalten sein. Der Verlag nimmt keine Einsendungen per Mail entgegen, mehrfaches Einreichen ist nicht gestattet. Die Texte werden nicht zurückgeschickt. Korrespondenz und telefonische Auskünfte über den Preis sind aus organisatorischen Gründen ausgeschlossen.

Adresse: Rütegger Lyrikpreis, c/o orte – Schweizer Literaturzeitschrift, Rüteggstrasse 48, CH-9413 Oberegg AI

Neue CDs: Guano Apes' neues Album "Bel Air"




Cover
Eine der größten deutschen Rockbands aller Zeiten ist wieder da! Mit ihrem neuen Album "Bel Air" zeigen die Guano Apes, dass sie das Krachen nicht verlernt haben. Ganz im Gegenteil. Die zehn neuen Songs des Longplayers sind eine absolute Macht! "Bel Air" featured natürlich auch die aktuelle Knaller-Single "Oh What A Night" und kommt in verschiedenen Varianten daher. Neben der Standard-Version gibt es auch eine Premium-Version. Mit an Bord des Digipacs sind zwei Bonus-Songs und ein doppelseitiges Fanposter!
Die Vinyl Edition von "Bel Air" kommt im aufklappbarem Gatefold mit 2x180g Vinyl, Bonustrack und fettem Poster. Auch der neue Merchshop auf der Website der Band hat so manches Schmankerl in petto, das dein Fanherz zum Hüpfen bringen wird!

Vor einigen Wochen waren die Guano Apes zu Gast bei "TV Total", um ihre Single "Oh What A Night" zu performen. Du hast die Sendung verpasst? Kein Problem: Hier geht's direkt zum Auftritt.

By the way: Der Oktober wird richtig laut. Dann lassen es die Guano Apes live auf deutschen Bühnen krachen. 

Hier alle Termine:
05.10.11 Köln, E-Werk
07.10.11 Hamburg, Große Freiheit
09.10.11 Berlin, Huxleys
10.10.11 Leipzig, Auensee
21.10.11 München, Backstage Werk
28.01.12 Stuttgart, LKA Longhorn
29.01.12 Mannheim, Maimarktclub
08.02.12 Hannover, Capitol

Donnerstag, 23. Juni 2011

Shakira mit neuem Hit!

Lateinamerikanische Rhythmen, heiße Bläsersätze, knarzende Synthie-Bässe - die neue Single der kolumbianischen Pop-Göttin Shakira ölt unsere Hüften und macht sie geschmeidig und bereit zum Tanzen! "Rabiosa" heißt die neue Nummer, die Shakira gemeinsam mit Rap-Superstar Pitbull singt - und zwar in einem turbulenten Sprachmix aus Englisch und Spanisch!


"Rabiosa" stammt aus Shakiras aktuellem Erfolgsalbum "Sale El Sol" und ist bereits die vierte Auskopplung. Die erste Single "Waka Waka (This Time for Africa)" wurde offizieller Song der Fußball-Weltmeisterschaft, es folgten "Loca" und "Sale El Sol"! Nun zündet die 34-Jährige eine weitere Hit-Rakete!

Mittwoch, 22. Juni 2011

Comedy-Hit: Bastian Pastewka in echt und in Farbe!


Nachdem sich Pastewka im Herbst 2005 das erste Mal dem Publikum präsentierte, dauerte es nicht lange, bis die Sitcom zum Fernsehkult avancierte. Zuschauer und Kritik feiern die Comedy-Serie mit dem simplen und erfolgreichen Prinzip: Ein Comedian spielt sich einfach selbst und der Name ist Programm. Denn Bastian ist schließlich Pastewka, ein liebenswertes Kerlchen mit dem unbedingten Wunsch, immer alles richtig zu machen, ein paar kleinen Eigenheiten und dem Talent, das Passende zu sagen, meistens allerdings im unpassenden Moment …
Seit dem Start der Sitcom wurde Pastewka mit dem internationalen Fernsehpreis Rose D’OR (als „Bester Schauspieler einer Sitcom“), mit dem Deutschen Fernsehpreis als „Beste Sitcom“ und dem Deutschen Comedy Preis für die „Beste Comedy Serie“ ausgezeichnet.
Dreimal in Folge wurde Pastewka für den Adolf-Grimme-Preis nominiert. Nun kann sich das Publikum auf die fünfte Staffel freuen. Ab dem 18. Februar zeigte Sat.1 die neuen 10 Folgen, immer freitags um 22.15 Uhr. Parallel dazu erschienen sie im März auf DVD bei Sony Music/Spaßgesellschaft! mit umfangreichem Bonusmaterial.
Wie auch in den Staffeln davor gewährt Bastian Pastewka seinen Fans Einblicke in sein aufregendes Leben und zeigt, wie viele unerwartete Pannen und skurrile Geschichten sein Alltag mit sich bringt. Und wieder sind viele Prominente mit Gastauftritten zu sehen: Bei Hugo Egon Balder bringt Bastian seine Erzfeindin Svenja Bruck als Putzhilfe unter, mit Michael Kessler konkurriert er um die Hauptrolle in einer Sitcom der Extraklasse, Bernd, das Brot, befällt seine Wahrnehmungen, Roger Willemsen versucht er zu manipulieren, um Annette Frier zu schaden u.v.m. Weitere Gäste: Charlotte Engelhardt, Henning Krautmacher, Claus Vincon, Bill Mockridge, Oliver Kalkofe, Wigald Boning, Matthias Opdenhövel, Markus Maria Profitlich, Vera Int-Veen u.a.
Weitere Informationen:
http://bastianpastewka.de/ und http://www.sat1.de/comedy_show/pastewka/ 


Die DVD beinhaltet neben der gesamten 5. Staffel auch eine Bonus-DVD mit vielen Specials von und mit Bastian Pastewka: Outtakes, Making Of, Bei den Schwiegereltern, Drei Tage mit Bernd das Brot, Bastians Hommage an den 1. FC. Köln, Komplette Folge »Alle gegen Ed«, Bastian als Ottmar Zittlau im Baumarkt, Pastewka live, Bastian bei »TV total« am 01.12.2010, Das Pastewka Quiz mit Easter Egg, Ladykracher Staffel 6, Folge 1 »Fernbedienung«.

Gesamtlaufzeit: ca. 420 min
Laufzeit Bonusmaterial: ca. 180 min
Set-Inhalt u. Verpackung: 3-er DVD in Amaray und Pappschuber inkl. vierseitigem Booklet
Sony Music/Spaßgesellschaft!


Tonformat: Dolby Digital 2.0
DVD 1: Folgen 1-5
DVD 2: Folgen 6-10
DVD 3: Bonusmaterial

Bonusmaterial:
Outtakes
Making Of
Bei den Schwiegereltern
Drei Tage mit Bernd das Brot
Das Pastewka Fan-Quiz (mit Easter Egg)
Bastians Hommage an den 1. FC Köln
Pastewka Live
»Alle gegen Ed« – die ganze Folge
Bastian als Ottmar Zittlau im Baumarkt
Bastian bei »TV total« am 01.12.2010
»Ladykracher« Staffel 6, Folge 1


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Montag, 20. Juni 2011

Buchbesprechung: Anti-Aging

Andreas Winter
Der Psychocoach 6:
Anti-Aging
Warum es so einfach ist, jung zu bleiben!
Mit Starthilfe-CD
Murnau 2009, 123 S., Hardcover mit Audio-CD
14,95 €, Mankau Verlag

Warum stehen einige Menschen auch im hohen Alter noch auf der Sonnenseite des Lebens und genießen voller Vitalität all seine Freuden, während andere schon früh körperlich und geistig abbauen und resignieren?
Der Unterschied liegt nicht nur in den persönlichen Anlagen oder den jeweiligen Umweltbedingungen. Er liegt hauptsächlich in der Lebensweise und ganz besonders in der Lebenseinstellung jedes Einzelnen. Ängste, Sorgen, Stress und falsche Glaubenssätze – das sind die Faktoren, die maßgeblich den Alterungsprozess beeinflussen. Auch Sie können sich nun von diesen „Altersbeschleunigern“ befreien und Ihre eigene Verjüngungskur antreten.
Wollen Sie wissen, warum einige Menschen scheinbar mühelos und zufrieden durch das Leben schreiten, ohne dabei Problemen auszuweichen oder allen Genüssen zu entsagen?
Folgen Sie Schritt für Schritt einer spannenden tiefenpsychologischen Analyse, mit der jeder Mensch den Alterungsprozess aufhalten und den inneren Frühling wieder zum Erwachen bringen kann – entdecken Sie Ihren ganz persönlichen Jungbrunnen!

Andreas Winter, Dipl.-Pädagoge, leitet als psychologischer Berater das Institut Powerscout in Iserlohn. Mit seiner Buchreihe „Der Psychocoach“ will er die breite Öffentlichkeit von seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren lassen. Seine Methode umfasst die Techniken der tiefenpsychologischen Analyse, Elemente der Neurolinguistischen Programmierung (NLP) und das Arbeiten mit bildhaften Vorstellungen. Andreas Winter ist Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte.


Interview mit Andreas Winter über sein Anti-Aging-Konzept

Anti-Aging ist ein weit verbreitetes Schlagwort und geistert als Modethema durch die Medien. Was können Sie den angeblichen Wundermitteln aus Medizin und Kosmetikindustrie entgegensetzen?
Ich bin davon überzeugt, dass Kosmetikprodukte, plastische Chirurgie und Nahrungsmittelergänzung nicht in der Lage sind, die Ursachen für vorzeitige Alterung aufzulösen. Es lässt sich beobachten, dass unglückliche, unerfüllte Menschen durch diese äußeren Eingriffe oftmals eher unharmonischer aussehen und nur selten dauerhaft zufriedener werden. Ich halte die Tricks zur Verschleierung der Spuren einer bedrückenden Biografie nicht nur für gefährlich, sondern auch für völlig überflüssig, weil sich ein Mensch durch ein bisschen moderne Tiefenpsychologie von innen heraus verjüngen kann, zumindest aber wieder ein harmonisches Äußeres bekommt.

Die Ratgeber aus der Psychocoach-Reihe sind sehr erfolgreich. Worin besteht das „Geheimrezept“ dieses Erfolgs?
Vermutlich in der Einfachheit meiner Argumentation. Ich sage in meinen Büchern eigentlich nur das, was fast jeder schon immer vermutet hat, aber bislang nicht glauben durfte. Ich untersuche die Dinge, die aus ideologischen Gründen oft negiert werden. Meine Grundaussage lautet: „Denkst du anders, lebst du anders!“, was nichts anderes bedeutet, als dass durch die Veränderung von Glaubensmustern Veränderungen im Verhalten und letztlich in der körperlichen Gesundheit erzielt werden können. Da sich Gedanken und Gefühle bislang nicht wissenschaftlich exakt fassen ließen, distanzierte sich die Naturforschung von der Geisteswissenschaft. Der Schulterschluss dieser beiden Strömungen scheint aber nun geglückt: Ich zeige, dass sich menschliches Verhalten exakt ableiten lässt.


Ein Grundgedanke Ihrer Arbeit wird mit dem „Algorithmus der Psyche“ ausgedrückt. Was meinen Sie damit und worin besteht seine Auswirkung auf den Alterungsprozess?
Der Algorithmus der Psyche besagt, dass die Grundmotivation eines jeden Menschen die möglichst widerstandsfreie Entfaltung seiner Absichten ist. Die Verwirklichung dessen, was ein Mensch will, hat immer Vorrang vor dem, was er muss. Um seine Absicht zu verwirklichen, nimmt ein Mensch Krankheit, Armut und Tod in Kauf. Wenn dieses Bestreben der eigenen Psyche genau erkannt und begreifbar gemacht ist, kann ein Mensch absichtsvoll nachhaltige Strategien zum Wohlbefinden verfolgen. Anstatt beispielsweise unter Fließbandarbeit zu leiden, könnte der Arbeiter bewusst begrüßen, dass er die Möglichkeit zu dieser Aufgabe hat. Dieselbe Sache wird nicht länger als Belastung empfunden, wenn man den subjektiven Sinn für sich erkannt hat. Alles, was wir absichtsvoll tun, schadet uns in psychischer Hinsicht nicht und kann somit auch keinen chronischen Leidensdruck erzeugen. Wer freiwillig lebt, altert nicht – er reift. Wer sein Leben dagegen als Last und Pflichtprogramm empfindet, dem sieht man dies in der Regel auch an. Das Leben scheint sich automatisch zu verlängern, je absichtsvoller man es gestaltet.

Eine radikale Konsequenz bestimmter Anti-Aging-Philosophien besteht im Wunsch nach Überwindung oder Abschaffung des Todes. Wo endet Ihrer Meinung nach die Selbstbestimmung des Lebens?
Ich vermute, dass ein Mensch die Lebensqualität der Lebensquantität vorzieht. Einen Beleg dafür finden wir etwa beim Suizid, beim organschädigenden Drogenkonsum oder auch beim Tötungsverlangen in der Sterbehilfe. Ich denke, die Selbstbestimmung des Lebens darf nirgendwo enden, denn niemand kann die Verantwortung für das Leben eines Menschen übernehmen. Wenn ein Mensch entscheidet – und sei dies noch so unbewusst oder wenig nachvollziehbar –, dass sein Leben nicht mehr lebenswert ist, sollten wir alle dies respektieren.
Jedoch bin ich davon überzeugt: Wenn man einem Menschen wieder Lebensqualität in Aussicht stellt und diese auch ermöglichen kann, wird dazu niemand „Nein, danke!“ sagen. Wir alle wollen leben, aber eben nicht um jeden Preis. Es ist meiner Ansicht nach ein moralisches Vergehen, wenn ehrgeizige Mediziner einen Menschen „auf Teufel komm raus“ mit technischen oder medikamentösen Hilfen am Leben erhalten, selbst wenn weder Aussicht auf Heilung noch auf ein würdiges, also selbstbestimmtes Leben besteht. Einem Menschen das Sterben zu „verbieten“ ist anmaßend und freiheitsberaubend.

In Ihrem neuen Ratgeber unterscheiden Sie zwischen „Alter“ und „Reife“. Welche Möglichkeiten gibt diese Unterscheidung an die Hand, um den biologischen Verfallsprozess zu beeinflussen?
Mein Vorschlag ist folgendes Modell: Solange ein Mensch sich entwickelt, reift er. Wenn ein Mensch sich nicht mehr entfalten kann, wenn er zum Opfer seiner Lebensumstände wird, beginnt das Altern. Der biologische Verfall zeigt an, wo der Machtbereich eines Menschen offenbar endet. Man kann an der Psychosomatik deutlich ablesen, in welchen Eigenschaften ein Mensch an die Grenze seiner Entwicklungsfähigkeit stößt. So deuten ausgeprägte Tränensäcke auf unterdrückte Wut, graue Haare auf stetig erlebte Bevormundung und ein krummer Rücken auf Überforderung und Angst vor Ablehnung hin. Mit modernen psychologischen Techniken kann jeder Mensch diesen Verfall stoppen und teilweise wieder einem Entwicklungsprozess zuführen.

Besteht Ihrer Meinung nach die Gefahr, dass der Fortschritt in Medizin und Pharmazie auch die Ausbreitung einer Wegwerf-Mentalität nach sich zieht und der Umgang mit der Gesundheit ausschließlich ökonomischen Kriterien unterworfen wird?
Leider ja. Ich fürchte, dass wir fast alle im Geiste der „Wegwerf-Mentalität“ aufgewachsen sind und nur mühselig begreifen, dass „neu“ nicht immer „passend“ ist. Ich erinnere an den Fall des Australiers, der seine transplantierte Hand regelrecht gehasst hat, so dass sie wieder explantiert werden musste; oder auch die so genannte Katzenfrau, die nach über zwanzig schönheitschirurgischen Eingriffen von einer Depression in die nächste stürzt, weil ihr Äußeres nicht im Geringsten mehr mit der Frau zu tun hat, die sie in Wirklichkeit ist. Es ist schlichtweg unverantwortlich, wenn in einigen Staaten Organhandelkriminalität betrieben wird, nur weil in den Abnehmerstaaten für Herz und Nieren ein „Ex-und-Hopp“ mit dem eigenen Körper praktiziert wird. Der echte, authentische, DNA-zugehörige Körper lässt sich nicht ohne psychische Folgen so einfach ersetzen.

Der demografische Wandel hat dazu geführt, dass der wachsende gesellschaftliche Einfluss der „Alten“ spürbar wird. Allenthalben ist z. B. von „Silver Generation“ oder „Best Ager“ auch als werberelevante Zielgruppe die Rede. Was kann „Anti-Aging“ in diesem Zusammenhang bedeuten?
Wenn die Alten nicht nur älter, sondern auch vitaler werden, wenn Alter kein Schimpfwort, sondern eine Anerkennung der Lebensmeisterung wird, dann haben wir wieder eine Gesellschaft, in der die Älteren eine politische, soziale und wirtschaftliche Größenordnung einnehmen, an der niemand vorbeikommt. Wenn künftige Generationen bis weit ins hohe Alter arbeiten, so wie beispielsweise in einigen Regionen Chinas, werden diese Menschen auch auf dem Erhalt ihrer Lebensqualität beharren und ihr Geld vielleicht nicht nur für gute Ernährung und die Enkelkinder ausgeben, sondern – und der Trend zeichnet sich bereits ab – für Reisen, Wohnkomfort, ja sogar Bildung. Das macht ein gesellschaftliches und ökonomisches Umdenken erforderlich.

Hat der Ausdruck „in Würde alt werden“ heutzutage noch einen Sinn?

Ich würde alt werden, könnte ich in Würde alt werden. Im Ernst: Das Leben eines Menschen sollte jeden Tag von Würde geprägt sein. Wer es geschafft hat, lange und vital zu leben, der hat den vollsten Respekt und damit auch die Unterstützung der ganzen Gesellschaft verdient. Allerdings möchte ich deutlich betonen, dass auch die Würde unserer Kinder von uns allen neu entdeckt werden muss. Wir scheinen derzeit in einer Gesellschaft zu leben, in der nur derjenige zählt, der über ein steigerungsfähiges Einkommen verfügt. Davor und danach sind wir offenbar nur geduldet. Wer bestimmt über den Wert eines Menschen? Der Konsum? Es ist gut, die Alten schätzen zu lernen; ganz generell darf Menschenwürde nicht an Bedingungen wie Kaufkraft und Produktivität geknüpft werden
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Samstag, 18. Juni 2011

Comedy-Knüller: Komm hier haste ne Mark! Die weltweit erste Live-DVD/Blu-ray von Helge Schneider!

Helge Schneider ist eine lebende Legende, ein Multitalent! Der "Katzenklo"-Mann hat mit seinem Nonsens und kreativen Zeitdiebstahl schon Hunderttausende beglückt. Als Komiker, Komponist, Musiker, Entertainer, Buchautor, Drehbuchautor, Schauspieler, Regisseur, Musikclown und Zeichner ist er sozusagen einzigartig und unverwechselbar. Mit seinen Live-Shows begeistert er ein riesiges Publikum, andere lässt er wegen der Blödigkeit der Nummern total kalt.
Helges Programm „Komm hier haste ne Mark!“ – aufgenommen im Berliner Admiralspalast – gibt es nun auf DVD und Blu-ray. Worum es in Helges Live-Show geht? Wenn das so einfach zu sagen wäre, stünde hier der allererste „Klappentext“ von Helge Schneider.
Schön wär’s, aber weit gefehlt. Folgendes ist immerhin überliefert: Allein der Aufbau der Bühne ist ein Fall für sich. Anscheinend ist hier der Klapperstrauß am Werk. Meterlang beherrschen Kabel und schwarze Stoffbahnen die Kulissenoptik, dazwischen ein zerfurchtes Gesicht: Erwin, der Techniker!Weiße Schuhe sind sein Markenzeichen. Helge hat seine Haare etwas verändern lassen, er sieht aus wie ein Huhn von einem französischen Coiffeur. Auch seine Finger sind etwas schlanker geworden. Das liegt am vielen Üben auf dem Synthesizer. Damit spielt er das Instrumental “Flying Hands“, eine Eigenkomposition von Hans Jürgen van de Kalb aus Jena. Oder „Klirrende, sengende Kakteen“ ein Medley für Obama. Und den Song „Miteinander, einzeln“ im 3/4 Takt, der aber als 4/4 gehandelt wird.
Mit unterwegs: Helge Schneiders offizielles Orchester. Der Dirigent der ausgeflippten Formation bringt eine handvoll neuer Songs mit auf die Bühne, darunter so viel versprechende wie "Eingecremt", in dem es um Sonnenöl und eine geschlossene Balkontür geht. Oder "Ackerfurchenaufstand", eine Hommage an den Regenwurm und "Having no Fun" – der offizielle Stadionrock für Bon und Bono M. Darüber liegt schwer der Bühnennebel, denn die Maschine ist gerade kaputt gegangen.
Die Band muss sich in die von Schneiders Schwester halbwegs zwiegenähten Klamotten zwängen. Schlagzeuger Pete York liest die „London Times“ und isst dabei eine Wurst. Helge in Hochform! Klassiker und Gesprochenes noch und nöcher.

Laufzeit Hauptprogramm: 01:35:35 h
Laufzeit Bonusmaterial: 00:25:00 min
Sprache/Ton: Deutsch, teilweise Englisch und Türkisch

Teil 1
01. Der Ort
02. HELGE tanzt, spielt Klavier und singt
03. Duo Triste
04. Pianospiel mit Buckel
05. Die Band
06. Fitze, Fitze, Fatze
07. Mood Indigo
Teil 2
08. Nonsleeper Blues
09. Sling Slang
10. De La Torseo Al Campo Testo
11. Radiospektakel Nordpol
12. La Chanson De Chanson De Berlin
13. Helge und Gäste

LIVE BONUS-MATERIAL
Es gibt Reis, Baby
Disco, Disco…
Take The A-Train
Rache-Huhn

Kunstevent: Marlies Huhn - Zum Siebzigsten (ab 19.06.)



Marlies Huhn - Zum Siebzigsten
Ausstellung vom 19. Juni bis 9. August 2011

Vernissage am Sonntag, 19. Juni 2011, 15 Uhr
Musik:
Markus Polak Gitarre + Gesang
Natürlich mit der obligatorischenVerlosung.

Marlies Huhn
Berührung mit Malerei bereits in der Kindheit durch Hugo Buchalik.
Später gründliche Erlernung aller Maltechniken bei Kokosckaschüler
Ewald Robbert
Kurse in Aktmalerei bei Prof. Fred Schafer-Schöllhammer
(Rhein. Kunstakademie)
1997 bis 2006 Europäische Akademie für Bildende Künste, Trier
Dozenten: Joe Allen, Dorothea Schulze, Mike Starke u. a.
1993 Projektwoche + Ausstellung mit dänischen Künstlern in Dänemark
1995 Projekt Network = Mail-Art - mit 446 Künstlern aus 32 Länden
2000 "rhein-art 2000" mit der Arbeitsgem. rechtsrheinischer Künstler
2003 - 2007 Kunst in Unkeler Innenhöfen (Kunsterlebnispfad)
2004 Dialog Digitalgrafik und Malerei - Gruppe MUM
2004 "art a la carte"
2005-2008 Künstlertreff "weiße Straße", Kamen
2008 Kunstmesse "art Kamen"
2010 Kultursommer Rheinland-Pfalz

17. bis 19. Juni: 15. Maximilian-Ritterspiele, Horb am Neckar



Der Schwarzwald ruft mit einem der größten Ritterspiele Europas, dieses Jahr wegen der Gartenschau "Neckar blüht" in Horb in die Stadt verlegt und von den Großausmaßen mit 200 Ständen und vielfältigen Aktivitäten auf 80 Händlerstände und weniger Attraktionen reduziert.Weite Wege werden sich dieses Jahr kaum rentieren. Das Opening am Freitagabend war wahnsinnig nass und bis auf die mittelalterliche Musik nicht sehr fesselnd.

Freitag, 17. Juni 2011

Heute: Schräges und Schrilles aus den Schweizer Alpen: Werner Bucher und Malcolm Green

«Lyrik und Jazz»
Werner Bucher
Gedichte
Malcolm Green
Jazz Improvisationen


Freitag 17. Juni 2011
Konzert ab 20.00 Uhr, Essen ab 18.30 in Rehetobel AR

Reservationen unter 0041 (0)71 870 06 88

Gasthaus zur Poscht
Dorf 6
CH-9038 Rehetobel

Donnerstag, 16. Juni 2011

Events im Nachbarland LUX

17.06. bis 03.07.2011   CATS - Musical
So hautnah und berührend wie noch nie: Der Musical-Welterfolg geht im eigenen CATS-Theaterzelt auf große Reise. Bald dreißig Jahre nach seiner umjubelten Uraufführung 1981 im Londoner West End kommt CATS erstmals mit seinem eigenen Theaterzelt nach Europa. In dem speziell für das Musical konzipierten Theater wird die Londoner Originalinszenierung in deutscher Sprache besonders imposant in Szene gesetzt - und sorgt für das  intensivste Musical-Erlebnis seit Jahren.
www.cats.lu

21.06. bis 10.09.2011 Summer in the City


Gratis Open-Air-Konzerte, Streeta(rt)nimation, Freilichtkino, Märkte, Feste, Sport, Ausstellungen in der ganzen Stadt etc.
+ 03.07. Rock um Knuedler  + 16.07. Blues'n Jazzrallye   + 13./14.08. Streeta(rt)nimation 
www.summerinthecity.lu

22.06.2011 Vorabend des Nationalfeiertages
Rock-, Pop- und Folkkonzerte in den Straßen, Bars und Cafés, ab 22 Uhr Fackelzug und großes Feuerwerk über dem Petrußtal.

23.06.2011 Nationalfeiertag
Offizielles Festprogramm (Te Deum, Militärparade, 101 Kanonenschüsse u.v.m.).
www.vdl.lu


Ankes Fundstücke: Schmetterlinge

Ein grosser blauer Falter liess sich auf mich nieder
und deckte mich mit seinen Flügeln zu.
Und tiefer und tiefer versank ich in Träume.
So lag ich lange und vergessen
wie unter einem blauen Himmel.

Hans Arp
[* 16. September 1886 in Straßburg; † 7. Juni 1966 in Basel) war ein
deutsch-französischer Maler, Bildhauer und Lyriker. Er gilt als einer
der bedeutendsten Vertreter des Dadaismus und Surrealismus in
bildender Kunst und Literatur und war Mitglied der Gruppe
Abstraction-Création
.]



Der Zitronenfalter

Wenn der Schnee zerrinnt,
wenn der Frühling beginnt,
wenn die allerersten Veilchen blühn,
schwebt ein gelbes Ding
durch die Luft dahin
wie eine Blume, so leuchtend und leicht:
ein Schmetterling.

Du siehst es und freust dich
und wunderst dich sehr:
Der Zitronenfalter,
wo kommt er her?
Es hat gefroren, es hat geschneit 
- wo war er die lange Zeit?

Draußen im Wald,
in dem hohen Wald
steht von Preiselbeerbüschen
ein winziger Wald.
In dem dichten Gezweig
saß er tief versteckt,
wochenlang von Schnee bedeckt,
von mir nicht, von dir nicht
von niemand entdeckt.

Stief und still,
still und steif
saß er und schlief,
kein Toter schläft tiefer,
so schlief er, so tief,
bis der Frühling kam,
der ihn rief.


Josef Guggenmos
[(* 2. Juli 1922 in Irsee/Allgäu; † 23. September 2003 ebenda) 
war ein deutscher Lyriker und Autor von Kinderbüchern]

Dienstag, 14. Juni 2011

Highlight: mareTV - Auf dem Darß + Das dänische Inselmeer


AUF DEM DARSS - ZWISCHEN OSTSEE UND BODDE

Traumstrände, Wälder, Dünen, Steilküsten und die einzigartige Boddenlandschaft – dafür ist sie berühmt, die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, die an der südlichen Ostseeküste zwischen Rostock und Stralsund liegt. Hervorgegangen im Laufe der Jahrhunderte aus den drei Inseln, die ihr den Namen gaben. Hier entdeckt das mareTV-Team kuriose Kranich-Gucker, besessene Bootsbauer und seetüchtige Rinder.

Fred Möllers Lieblinge heißen „Dicker“ oder „Oma“ – die Kühe gehören zu Möllers Rinderherde. Aber diese hier sind nicht schwarz-bunt, sondern tragen riesige geschwungene Hörner und wirken in der Boddenlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns reichlich exotisch - Wasserbüffel. 
Jens Lochmann liebt Boote. Er fühlt sich nur wohl, wenn er den Geruch von Hanfseilen, Holzkohlen-Teer und frisch gehobeltem Eichenholz in der Nase hat. Nach alten Techniken und ausschließlich in Handarbeit restauriert er Fischerboote. 
In einer alten Försterei wohnt Roland Wolff und baut ebenfalls Boote. Aber seine sind klein und sehen aus wie Kinderfantasien. Wolff ist Künstler und schraubt und hämmert alles zusammen, was ihm in die Finger kommt und sich in ein Boot verwandeln lässt. 
Jedes Jahr im Herbst bevölkern zigtausende Kraniche die Halbinsel. Sie kommen aus Skandinavien und machen hier Rast auf ihrer Reise nach Süden. 

Donnerstag, 16. Juni 2011, 20.15 Uhr, NDR-Fernsehen, Whd. 17. Juni, 15.15 Uhr




DAS DÄNISCHE INSELMEER

Badehäuser in der Nähe von Marstal, Insel Aerö: Das dänische Inselmeer südlich von Fünen hat einen sehr eigenen Charme.
Das Südfünische Inselmeer, auch als "Dänische Südsee" bekannt, ist etwas für Kenner original skandinavischer Lebensart. Mare TV besucht einige der vielen kleinen Inseln dort.

Auf Birkholm leben die Mortensen-Brüder Frede (58) und Morten (63). Die beiden Fischer haben ihr ganzes Leben dort verbracht und gehören zu den letzten zehn von ursprünglich neunzig Insulanern. Auf Birkholm gibt es keinen Kaufmann und keine Kneipe mehr. Aber Frede und Morten vermissen nichts. Jeden Morgen fahren sie mit ihrem Trecker zur Mole hinunter, wo ihr Boot liegt. Dann gehen sie auf Krabben- oder Aalfang. Und wenn die Brüder nicht zum Fischen draußen auf See sind, gibt es trotzdem immer noch genug zu tun: dann sind die beiden nämlich auch Bürgermeister, Polizisten und Feuerwehrleute.

Zwischen Svendborg und Schloss Valdemar pendelt die Oldtimerfähre "Helge", Baujahr 1924. Obwohl längst ein Damm gebaut worden ist, verrichtet das betagte Schiff weiter seinen Dienst. "Helge" - eine Institution mit eigenem Fanclub. Ein Seemann will die "alte Dame" sogar in Öl verewigen.

Ærø ist die kleine Insel mit großer Seefahrertradition. Die Hafenstadt Marstal war einst Handelszentrum für das ganze Inselmeer. Überall stößt man auf Spuren aus dieser Zeit: die Schiffswerft, die Kalkbrennerei und viele bunte Badehäuser. Der Hafenmeister von Marstal und Ærøskøbing war früher selbst auf großer Fahrt. Seine Geschichten stecken natürlich voller Seemannsgarn. Fynn der Räuchermeister von Avernakø ist eine Legende. Alle Fischer dieser Gegend beliefern ihn, damit er ihren Fang veredelt. Vom einzigen Hafen der Insel werden die Fische überall hin verschifft.

Und dann legt MareTV noch an einer Pølserbude an, um das Geheimnis des original dänischen Würstchens zu ergründen: Wurst, Brød, Ketchup, Senf, Remoulade, Gurken und viele Röstzwiebeln - so richtig schmeckt der kulinarische Exportschlager nur im dänischen Inselmeer.

Donnerstag, 16. Juni 2011, 21:00 bis 21:45 Uhr [VPS 21:00], NDR-Fernsehen